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Donnerstag, 28.05.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC:
eGovernment-Infobrief August 2012
eGovernment Infoletter August 2012
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2001 - 2012:
eGovernment-Forschung aus Deutschland
2001 - 2012:
eGovernment Research from Germany


Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sechs Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=40233

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Dear Reader,

we are pleased to present you the newest edition of the IfG.CC’s eGovernment Infoletter. Every month, the eGovernment Infoletter summarizes the most important information published on our website and gives you an overview of current developments and events related to eGovernment, divided into seven six areas.

You also can read the eGovernment Infoletter on our website using the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=40233

Past editions of the eGovernment Infoletter are available at the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Please visit also our Websitehttp://www.ifg.cc.

We wish you a pleasant and informative read! We thank all of the authors and editors who contributed to this edition of the eGovernment Infoletter.

The IfG.CC Team

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Inhalt
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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
1.1 Ausgewählte Aktivitäten & Projekte / Selected activities & projects
A.1 Potsdam, Brandenburg, Deutschland, 16.07.: Kick off-Veranstaltung des Projektes "Entwicklung einer Prozessketten-Suite für staatliche Informations- und Meldepflichten"
A.2 Berlin, Deutschland, 25.09.: EU-Projekt COMPATeGov: Europäischer Workshop „eGovernment-Kompetenzen“ 
A.3 Potsdam, Brandenburg, Deutschland: Studienaufenthalt am IfG.CC

1.2 Neue Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publications
P.1 Überfordert E-Government die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung? - In: government2020-Blog

1.3 Vom IfG.CC empfohlene Publikationen / Publications recommended by the IfG.CC
R.1 Pollitt, Christopher: New Perspectives on Public Services. Place and Technology. – Oxford, 2012

1.4 Veranstaltungen & Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
V.1 Ankündigung/Announcement: Nächster IfG.CC Prozess Workshop am 30.08.

1.5 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen & Vorträge / Conferences & events supported by the IfG.CC
K.1 Ankündigung/Announcement: Bergen, Norway, 05.-08.09.: 34th EGPA Annual Conference

1.6 In eigener Sache / On our owns account
E.1 IfG.CC–Mitbegründer und Vorstandsmitglied Prof. Dr. Klaus Lenk erhält Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
E.2 Das IfG.CC öffnet sein Projekt zur Entwicklung eines Prozessketten-Registers für staatliche Informations- und Meldepflichten für weitere Kooperationspartner
E.3 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates
E.4 Das IfG.CC sucht weitere Mitarbeiter/-innen für den Geschäftsbereich "Prozessmanagement"
E.5 Das IfG.CC sucht weitere wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen für das Forschungsprojekt: „Zukunft der Verwaltung“ („Stein-Hardenberg 2.0“)

2. Schwerpunktthema des Monats / Key Issue of the Month: : Shared Services in Großbritannien/Shared Services in Great Britain
2.1 Shared illusions
2.2 Commons Public Accounts Committee publishes report on shared service centres in Government
2.3 Poor leadership caused £500m shared services overrun

3. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
3.1 Bundesverdienstkreuz Erster Klasse an Verwaltungswissenschaftler Professor Lenk ausgehändigt
3.2 Bayern: Einheitliche Behördennummer 115
3.3 Brandenburg: Erste mobile Amtsstube Brandenburgs in Wittstock
3.4 Zum Umgang mit E-Rechnungen
3.5 Wann das Finanzamt eine digitale Rechnung akzeptieren muss
3.6 Überfordert E-Government die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung?

4. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
4.1 Europa: E-Call - Autos sollen ab 2015 bei Unfällen um Hilfe rufen
4.2 Great Britain: IT skills shortage looms as vacancies rocket
4.3 Sweden: New IT policy for the municipality of Uppsala
4.4 Czech Republic: New Public Administration Portal is live
4.5 Austria: New one-stop-shop Business Service Portal (USP) becomes fully operational
4.6 Estonia supports advancement of open governance in Moldova and Montenegro

5. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
5.1 USA: New Jersey ACLU Releases App for Recording Police
5.2 Australia’s 1st e-health Hospital to be ready by 2014
5.3 New Zealand: GIS property search added to Hamilton Council website
5.4 India's Egovernance Moving on E-Democracy Plane
5.5 Tanzania: Govt on the lookout for `dependent` agencies
5.6 Singapur startet Pilotprojekt für Verkehrsmanagement

6. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats / Selected events in the current month
6.1 09.-12.08., Seattle, Washington, USA: 18th AMCIS 2012 - Minitrack on E-Government: Past, Present, and Future
6.2 09.-12.08., Seattle, Washington, USA: 18th AMCIS 2012 - Minitrack on ICT-enabled Crisis Response and Management
6.3 17.-19.08., Seattle, USA: International Public Procurement Conference
6.4 22.-23.08., Sao Paulo, Brazil: 2nd Cloud Computing World Forum Latin America

Weitere Veranstaltungstermine / More event dates

7. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief / Your articles in our eGovernment Infoletter

8. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief / Paid announcements on our Website or in our eGovernment Infoletter

9. Impressum / Imprint

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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
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1.1 Ausgewählte Aktivitäten & Projekte / Selected activities & projects
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A.1 Potsdam, Brandenburg, Deutschland, 16.07.: Kick off-Veranstaltung des Projektes "Entwicklung einer Prozessketten-Suite für staatliche Informations- und Meldepflichten"

Am 16.07. fand im Rahmen des Projektes "Entwicklung einer Prozessketten-Suite für staatliche Informations- und Meldepflichten" das erste Treffen der Projektpartner statt. An der Veranstaltung in Potsdam nahmen u.a. Vertreter des DLR (Projektträger) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) teil, das das Projekt fördert. Ziel des Treffens war es, ein gemeinsames Verständnis der Projektinhalte und -ziele zu entwickeln sowie die nächsten Arbeitsschritte abzustimmen.

Das IfG.CC untersucht in diesem Projekt Prozessketten zu staatlichen Informations- und Meldepflichten, die Unternehmen gegenüber der öffentlichen Verwaltung zu erfüllen haben und die bei allen beteiligten Akteuren hohen Bürokratieaufwand erzeugen. Alle anfallenden Prozesse innerhalb einer Informationspflicht, d.h. sowohl auf Seiten der Unternehmen als auch auf Seiten der öffentlichen Verwaltung, können als Prozesskette verstanden werden. Die Optimierung und Standardisierung solcher Prozessketten, speziell auch im Kontext von E-Government, verspricht – je nach Branche und Größe eines Unternehmens – Rationalisierungseffekte und damit die Reduzierung von Verwaltungslasten. Die Prozessketten werden modelliert, analysiert und standardisiert. Hierdurch sollen die Arbeitsabläufe bei allen Beteiligten besser aufeinander abgestimmt werden. Die standardisierten Prozesskettenmodelle werden in einer Datenbank erfasst. Ergänzt wird die Datenbank durch einen Prozess-Navigator, in dem das Material grafisch dargestellt und beschrieben wird. Unternehmen und Mitarbeiter von Behörden als Nutzer des Prozess-Navigators können sich so schnell einen Überblick über die gesamte Prozesskette verschaffen, können aber je nach Bedarf auch Detailinformationen zu Teilprozessen abrufen.
Das dreijährige Projekt startete am 01.04.2012. Kooperationspartner sind u.a. Verwaltungen der kommunalen und Landesebene, kommunale Spitzenverbände, öffentliche IT-Dienstleister sowie Unternehmen und Kammern.

Für weitere Informationen zum Projekt steht Ihnen Volker Conlé (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfG.CC, gern zur Verfügung.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/_pdf/IFGCC_Proketta_120401.pdf

Siehe auch Abschnitt E.2 in diesem Infobrief: "Das IfG.CC öffnet sein Projekt zur Entwicklung eines Prozessketten-Registers für staatliche Informations- und Meldepflichten pflichten für weitere Kooperationspartner"

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A.2 Berlin, Deutschland, 25.09.: EU-Projekt COMPATeGov: Europäischer Workshop „eGovernment-Kompetenzen“

Im Rahmen des EU-Projektes COMPATeGov wird untersucht, welche Kompetenzen die Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung in Bezug auf eGovernment benötigen. Dafür analysiert ein Konsortium unter Leitung des Institute for eGovernment (IfG.CC) und der Universität Potsdam, welches Wissen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten im Kontext von eGovernment erforderlich sind.

Das COMPATeGov-Projektkonsortium hat ein Kompetenzmodell entwickelt, welches die Kompetenzen für E-Government umfassend abbildet. Ein solches Modell kann beispielsweise dafür genutzt werden, um Fort- und Weiterbildungsangebote zu entwickeln, welche gezielt diese erforderlichen Kompetenzen stärken. Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden solche Schulungsangebote bereits erarbeitet. Die Ergebnisse dieses Projektes – das Kompetenzmodell für E-Government, darauf angepasste Schulungsangebote sowie weitere Anwendungsmöglichkeiten – werden am 25. September 2012 beim Europäischen Workshop „eGovernment Kompetenzen“ in Berlin präsentiert. Dadurch lernen Verwaltungen und Anbieter von Fort- und Weiterbildungen Methoden und Angebote kennen, mit welchen sie die Kompetenzen für E-Government ihrer Beschäftigten verbessern können. Wenn Sie an dem Europäischen Workshop „eGovernment Kompetenzen” am 25. September 2012 in Berlin-Mitte teilnehmen möchten, können Sie sich unter anmeldung.compategov.eu anmelden.

Für weitere Informationen zum Projekt steht Ihnen Sirko Schulz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.3 Potsdam, Brandenburg, Deutschland: Studienaufenthalt am IfG.CC

Seit Anfang Juli 2012 absolviert ein Teilnehmer des Joint Master Programms „Public Administration“ an der Ivane Javakhishvili Tbilisi State University einen zweimonatigen Studienaufenthalt am IfG.CC. Er informiert sich insbesondere über Forschungsergebnisse des IfG.CC, z.B. zur Erbringung von Leistungen der öffentlichen Verwaltung im ländlichen Raum und zu Kompetenzen von Beschäftigen, die in vernetzten Organisationsformen (wie z.B. D115-Service-Center oder Shared Service Center) arbeiten. Beide Themen werden auch zunehmend relevant für die öffentliche Verwaltung in Georgien. Sein Forschungsthema ist Datensicherheit, was seit 2008 ein relevantes Thema in Georgien ist. 

Das zweijährige Joint Master Programm „Public Administration“ wurde 2009 zwischen der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und der Tbilisi State University vereinbart. Das Programm wurde speziell für angehende Führungskräfte im öffentlichen Dienst in Georgien konzipiert und richtet sich an Absolventen verschiedener Fachrichtungen. Es wird in englischer Sprache durchgeführt.

Im Rahmen des Programms führte das IfG.CC im Mai 2012 einen Grundlagenkurs zum Thema E-Government/Prozessmanagement an der Staatlichen Universität Tblisi/Georgien durch. Ziel des Seminars war es, die verschiedenen Möglichkeiten von Informationstechnik für die Verwaltungsmodernisierung sowie neue Organisations- und Steuerungsformen aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Geschäftsprozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung. Die Wissensvermittlung wurde mit thematischen Exkursionen und Fallbeispielen unterstützt.

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1.2 Neue Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publication
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P.1 Überfordert E-Government die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung? - In: government2020-Blog

Das IfG.CC beteiligt sich durch Prof. Dr. Tino Schuppan an dem vom Behördenspiegel initiierten Blog „government 2020“ (www.government2020.de), bei dem es um die Zukunft der Verwaltung geht und neue Trends der Verwaltungsmodernisierung aufgegriffen und Reformvorhaben im Öffentlichen Dienst kritisch bewertet werden:

Werden mit E-Government Organisationsformen geschaffen, die Mitarbeiter permanent über- oder auch unterfordern? Im Zusammenhang mit E-Government entstehen neue vernetzte Organisationsformen. Varianten vernetzter Organisation mit E-Government sind Shared Service Center, die beispielsweise das Bundesverwaltungsamt stark forciert und One Stop Government, wie sie in Deutschland beispielsweise mit der einheitlichen Behördenrufnummer „115“ umgesetzt sind. Diese Organisationsformen sollen zu mehr Effizienz und/oder Bürgerorientierung führen, indem öffentliche Leistungen beispielsweise aus einer Hand erbracht werden. Ein Aspekt, der jedoch bei den neuen Organisationsformen vernachlässigt wird, betrifft die Arbeitsorganisation, also eine Perspektive, die sich auf den einzelnen Arbeitsplatz bezieht. Kernfrage ist, wie die Beschäftigten mit der neuen Organisationsform auf der Arbeitsebene umgehen, wie sich die Arbeitsorganisation verändert hat und welche Anforderungen damit für die Mitarbeiter einhergehen.

Die Forschungsergebnisse zeigen auf, dass es zu einer neuen Konfiguration von Kompetenzen auf der Arbeitsebene kommt, weil an ein und demselben Arbeitsplatz Tendenzen der Über- wie Unterforderung sichtbar werden. Die neuen Kompetenzen sind nicht immer gänzlich neu, weil Fachlichkeit nach wie vor erforderlich ist, auch wenn diese teilweise durch IT ersetzt wird. Gefragt sind aber vermehrt soziale und kognitive Fähigkeiten, die aus dem Vernetzungscharakter der Organisationen resultieren. Hierin liegt der Neuigkeitswert. Pointiert formuliert: Mehr „Fachlichkeit“ nützt wenig, um mit den neuen Anforderungen umzugehen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.government2020.de/blog/?p=1203#more-1203
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=40003&Itemid=1

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Vom IfG.CC empfohlene Publikationen / Publications recommended by the IfG.CC
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R.1 Pollitt, Christopher: New Perspectives on Public Services. Place and Technology. – Oxford, 2012

Despite their immense importance for many aspects of public service management, the specific features of places have been largely ignored in recent public management literature. Technologies have received much more attention, but mainly within the specific field of e-government. In this book Christopher Pollitt puts together a powerful and engagingly-written case for paying much more attention both to place and to technological change, and the interactions between them.

The book synthesizes theories and concepts from a range of disciplines and focuses them on the many ways in which public services shape places, and places shape public services. Using extensive and varied original empirical material, it examines the role that new technologies have played in these interactions. This theme is traced through internationally comparative studies of central government agencies, hospitals, population registration, and the police. It raises questions about the longer term effects of the increasingly ‘virtual’ relations between the citizen and government. The book opens up new perspectives on the organization of our most basic and vital public services.

Weitere Informationen | Further Information:
http://soc.kuleuven.be/io/ned/publicaties/pdf/OUPflyer.pdf?pid=535098

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1.4 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
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V.1 Ankündigung/Announcement: Nächster IfG.CC Prozess Workshop am 30.08.

Das IfG.CC veranstaltet in regelmäßigen Abständen einen Prozess Workshop für Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung, die mit Prozessermodellierung beauftragt sind, Veränderungsprozesse moderieren oder das in der Zukunft vorhaben. Der nächste Workshop findet statt am 30.08.

Die Teilnehmer am IfG.CC Prozess-Workshop werden unter dem Motto „Prozesse greifbar machen“ aktiv in die Identifizierung, Erhebung, Modellierung und Optimierung von Prozessen in der öffentlichen Verwaltung eingebunden. Ziel ist es, den Teilnehmern einen Einblick in die Vorgehensweise des IfG.CC bei der Prozessmodellierung zu geben, die besonders gut geeignet ist, um intuitiv und Schritt für Schritt zusammen mit den Mitarbeitern Prozesse in der öffentlichen Verwaltung zu erheben und zu modellieren. Erfahrungsberichte und Diskussionen von und mit erfahrenen Prozessmodellierern runden die Veranstaltung ab.

Die Teilnahme ist nach einer vorherigen Anmeldung für Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung bzw. öffentlicher Unternehmen kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich über die eMail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe Ihres Names, Ihrer Behörde sowie Ihrer eMail-Adresse und Telefonnummer für den Workshop an.

Die nächsten Termine (jeweils donnerstags): 30.08.12 / 27.09.12 / 25.10.12 / 29.11.12 / 20.12.12 / 30.01.13

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/_pdf/forum/ifgcc_prozessmanagementworkshop.pdf

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1.5 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen & Veranstaltungen / Conferences & events supported by the IfG.CC
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K.1 Ankündigung/Announcement: Bergen, Norway, 05.-08.09.: 34th EGPA Annual Conference

The 2012 Annual Conference of the European Group on Public Administration will be held in Bergen, Norway, from 5 to 8 September 2012. It will be the first EGPA Conference in Norway. The Conference is organised in collaboration with the Department of Administration and Organisation Theory of the University of Bergen.

EGPA is the platform for Public Administration elsewhere in Europe and over the borders. EGPA organises dialogues with its partners (TAD, TED, MED) and always provides, at the European level, an opportunity for all the academics and the practitioners to discuss issues with their respective points of view and their administrative cultures.

During this Conference, the sessions will be organised around the various themes of the different permanent study groups. Academics and practitioners will continue the current discussion about: Public Administration and Reforms in times of crisis. They will take the lessons of the recent measures taken by the European Countries for facing the new challenges and the main problems.

Young PhD Students and Researchers will also have the opportunity to debate on the key elements of their research and will participate to the Symposium prior to the Conference (on 3-4 September 2012).

Weitere Informationen | Further Information:
http://egpa-conference2012.org/

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1.6 In eigener Sache / On ourowns account
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E.1 IfG.CC–Mitbegründer und Vorstandsmitglied Prof. Dr. Klaus Lenk erhält Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Der Bundespräsident hat Dr. Klaus Lenk, emeritierter Professor für Verwaltungswissenschaft der Universität Oldenburg und IfG.CC-Vorstandsmitglied, für seine überragenden wissenschaftlichen Verdienste um die Staats- und Verwaltungsmodernisierung das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde wurde ihm die hohe Auszeichnung von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich überreicht. Er würdigte Professor Lenk als Mitbegründer der Verwaltungsinformatik und hob sein beständiges Engagement zur Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis hervor. Professor Lenk sehe sein wissenschaftliches Wirken stets in der Verantwortung für das Gemeinwesen. Wie ein roter Faden durchziehe das Bemühen um Staat und Verwaltung im Dienst einer humanen Entwicklung der Gesellschaft sein Lebenswerk, so der Bundesinnenminister bei der Ordensübergabe.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=39926&Itemid=128

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E.2 Das IfG.CC öffnet sein Projekt zur Entwicklung eines Prozessketten-Registers für staatliche Informations- und Meldepflichten für weitere Kooperationspartner

Das IfG.CC ermöglicht weiteren Kooperationspartnern die Teilnahme an seinem am 01.04.2012 gestarteten Projekt zur Entwicklung eines Registers mit standardisierten Prozessketten für staatliche Informations- und Meldepflichten. Kooperationspartner können sein: Verwaltungen der kommunalen und Landesebene, kommunale Spitzenverbände, öffentliche IT-Dienstleister, Unternehmen und Kammern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie für die Dauer von 3 Jahren gefördert.  Interessenten melden sich bitte per eMail über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/_pdf/IFGCC_Proketta_120401.pdf

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E.3 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates

Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Stadtzentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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E.4 Das IfG.CC sucht weitere Mitarbeiter/-innen für den Geschäftsbereich "Prozessmanagement"

Für unseren Geschäftsbereich "Prozessmanagement"suchen wir weitere Mitarbeiter/-innen für die Analyse und Modellierung von Geschäftsprozessen und die Entwicklung von Desktop-, Online- und Mobile-Anwendungen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/_pdf/IFGCC_GPM_Stellenausschreibung_2012.pdf

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E.5 Das IfG.CC sucht weitere wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen für das Forschungsprojekt: „Zukunft der Verwaltung“ („Stein-Hardenberg 2.0“)

Das Potsdamer Institut für E-Government (IfG.CC) sucht für die Bearbeitung eines For-schungsprojektes zur Entwicklung zukunftsorientierter Modelle des Regierens und Verwaltens weitere Politik- oder Verwaltungswissenschaftler.

In dem Projekt sollen aus verwaltungswissenschaftlicher Sicht zukünftige und zugleich umsetzbare Lösungsansätze vor dem Hintergrund der Möglichkeiten von E-Government entwickelt werden. Dabei wird hier unter E-Government der Wandel bzw. die durch IT ermöglichten Veränderungen von Institutionen verstanden.

Auf der Basis von Szenarien sollen gegenwärtig schon beobachtbare Veränderungen untersucht und zukünftige Veränderungen („Zukünfte“) entwickelt werden, die kritisch zu bewerten sind.

Voraussetzung für die Mitarbeit im Projekt ist ein ausgesprochenes Interesse für das Thema (eGovernment und institutioneller Wandel) und interdisziplinäres Denken. Es müssen außerdem gängige sozialwissenschaftliche Methoden beherrscht werden.

Anforderungen an die Mitarbeiter/-innen:
  • Promotion in einer Sozialwissenschaft (Verwaltungswissenschaften, Politologie, Ökonomie, Soziologie, o.ä.)
  • Projekterfahrung (Einwerbung von Drittmitteln, Projektplanung, Erstellen von wischen- und Endberichten, Koordination mit Kollegen und Projektpartnern, etc.)
  • Sozialwissenschaftlicher Hintergrund mit Kenntnissen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Starkes Interesse an den Themen EGovernment, Verwaltungsmodernisierung und institutioneller Wandel
  • Ausgezeichnete Kenntnisse in sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden
  • Ausgezeichnete deutsche und sehr gute englische Ausdrucksweise in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zu überdurchschnittlichem Engagement
  • Teamorientierung und Kommunikationsstärke
Wir bieten:
  • Spannende, verantwortungsvolle und abwechslungsreich Forschungstätigkeit
  • Langfristige Perspektive in einem – seit über 10 Jahren wachsenden – unabhängigem Forschungsinstitut
  • Vergütung in Anlehnung an die Tarifbedingungen des öffentlichen Dienstes (TvöD)
  • Eigenverantwortliche Arbeitseinteilung und leistungsorientierte Evaluation
  • Gelegenheiten für internationale wissenschaftliche Publikationen und Konferenzteilnahmen

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Wir sind darüber hinaus an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ansprechpartner: Prof. Dr. Tino Schuppan

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2. Schwerpunktthema des Monats/Key Issue of the Month:
Shared Services in Großbritannien/Shared Services in Great Britain

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In dieser Ausgabe des Infobriefs werden aktuelle Entwicklungen von Shared Services in Großbritannien vorgestellt.
Shared Services fassen wiederkehrende Unterstützungsprozesse mit hohem Standardisierungspotenzial in einer organisatorisch selbstständigen Einheit zusammen. Typische Bereiche, die in einem SSC abgewickelt werden, sind Personalwesen, Finanzwesen, Beschaffung, Facility Management oder IT-Services. Die Leistungen, die in einem Shared Service Center (SSC) gebündelt werden, nehmen unterschiedliche Organisationen bzw. Organisationseinheiten in Anspruch.

In Großbritannien werden Shared Services seit mehreren Jahren thematisiert und bereits in mehreren Projekten umgesetzt. Beispiele sind das SSC im Verteidigungsministerium für die Bereiche Reisekosten, Personalkosten und Personalbeschaffung oder das SSC für den nationalen Gesundheitsdienst (NSH Shared Business Services), das u.a. Buchhaltungs- und Finanzdienstleistungen bündelt. Auch in Grafschaften (counties) wie Cornwall und Bezirken wie Mansfield und Ashfield werden SSC umgesetzt.

Seit etwa einem Jahr werden verstärkt Diskussionen um das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Shared Service Centern in Großbritannien geführt. Aktuell veröffentliche der Parlamentarische Ausschuss (Public Accounts Committee) des britischen Unterhauses, der die Staatsausgaben beaufsichtigt, einen Bericht über die Reform von Verwaltungsleistungen durch Shared Service Center (Efficiency and reform in government corporate functions through shared service centres; Download unter: http://www.publications.parliament.uk/pa/cm201213/cmselect/cmpubacc/463/46302.htm).

Mitarbeiter dieses Ausschusses haben fünf Shared Service Center untersucht. Diese erbringen u.a. verschiedene Services für das Justizministerium, Bildungs- sowie Arbeitsministerium. Die Entscheidung, ein SSC zu nutzen, obliegt den Abteilungen der einzelnen Ministerien. Die SSC-Strategie des britischen Cabinet Office (das Cabinet Office entspricht in etwa dem deutschen Kanzleramt) sieht keine Verpflichtung vor, dass Ministerien SSC in Anspruch nehmen müssen. Die geringe Nutzung der SSC führt dazu, dass diese kaum Skaleneffekte erreichen. Ein weiteres Ergebnis war, dass die SSC die prognostizierten Kosteneinsparungen nicht annähernd erreicht haben. Als Ursache identifizieren die Mitarbeiter des Ausschusses, dass die Kosten für den Aufbau der fünf SSC um 500 Millionen £ (ca. 640 Mill. EUR) höher waren als erwartet, insgesamt 1,4 Milliarden £ (ca. 1,8 Mrd. EUR).

Ein weiteres Problemfeld ist die mangelnde Standardisierung von Prozessen zwischen den Ministerien als Auftraggeberbehörden und den SSC. Die Ministerien sind kaum gewillt, Anforderungen an Prozessabläufe, die das SSC vorgibt, zu übernehmen. Darüber hinaus werden im Bericht des Ausschusses mangelnde Führung und Steuerung der SSC-Umsetzung durch das Kabinettsbüro (Cabinet Office) thematisiert.

Trotz dieser Rückschläge empfiehlt der Ausschuss, an der SSC-Strategie festzuhalten und aus den Fehlern zu lernen. Das Kabinettsbüro veröffentlicht demnächst eine neue Shared-Services-Strategie für die nächsten zweieinhalb Jahre.

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2.1 Shared illusions

The government continues to encourage public bodies to share services despite the evidence showing that this is a flawed concept. Any emphasis on standardisation and transaction volumes is doomed to fail.

Eric Pickles lauds Westminster, Hammersmith & Fulham, and Kensington & Chelsea for making savings through sharing services, and he is, to say the least, encouraging other councils to follow suit. As the shared services bandwagon grows, will we see, as Pickles hopes, billions of pounds wiped off public service expenditure, or will we be wishing with hindsight that the communities secretary had been more circumspect?

That the three London councils will save money is beyond dispute; the savings represent less-of-a-common-resource savings – in their case fewer managers. But when you see the business plans for sharing services, the less-of-a-common-resource savings are always one-off and marginal; the big savings promised by the advocates of sharing services – in particular the IT and outsourcing companies feeding on the opportunities – are savings from centralising and standardising service work.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=39868&Itemid=128

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2.2 Commons Public Accounts Committee publishes report on shared service centres in Government

The Commons Public Accounts Committee publishes its 3rd Report of Session 2012-13, Efficiency and reform in government corporate functions through shared service centres, as HC 463.

The Rt Hon Margaret Hodge MP, Chair of the Committee of Public Accounts, said: "Government could save significant sums of money if it pooled back office functions such as finance, HR and procurement. Securing efficiency savings is essential to protect public services from further cuts that could otherwise have been avoided. However, shared service centres have failed to deliver the savings they should have. They cost £1.4 billion to set up, £500 million more than expected, and in some cases have actually cost the taxpayer more than they have saved. I welcome the Cabinet Office's ambitious new strategy for improving shared services. But unless it learns from the past it will end up making the same mistakes again. In particular the Cabinet Office must show much stronger leadership. In the past it has left it up to individual departments to decide whether they use shared services. Departments which do use shared service centres have been allowed to stick to their own ways of working rather than using a single system suitable for all, undermining the scope for efficiency savings. It is extremely frustrating that the Cabinet Office has ignored recommendations made by this Committee in our previous reports. We expect it to engage constructively this time around."

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=39934&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=39935&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=39943&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=39942&Itemid=128

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2.3 Poor leadership caused £500m shared services overrun

The £500 million overspend on five shared government services centres resulted from poor leadership from the Cabinet Office, MPs conclude

MPs have blamed budget overruns at shared government services centres on a "complete lack of leadership" from the Cabinet Office.

A report by the National Audit Office earlier this year found that five shared services centres, serving the Ministry of Justice, DWP, Defra, DFT and Research Councils UK, had overrun their costs by a combined £500 million. The plan had been to cut costs by 20%.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=39968&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=39981&Itemid=128

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3. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
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3.1 Bundesverdienstkreuz Erster Klasse an Verwaltungswissenschaftler Professor Lenk ausgehändigt
Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich überreichte am 26.06.2012 Herrn Prof. Dr. Lenk [IfG.CC-Vorstandsmitglied] das zuvor vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.

In einer kleinen Feierstunde würdigte er die überragenden wissenschaftlichen Verdienste des profilierten Verwaltungswissenschaftlers und hob sein beständiges Engagement zur Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis hervor.
Professor Lenk sehe sein wissenschaftliches Wirken stets in der Verantwortung für das Gemeinwesen. Wie ein roter Faden durchziehe das Bemühen um Staat und Verwaltung im Dienst einer humanen Entwicklung der Gesellschaft sein Lebenswerk, so der Bundesinnenminister bei der Ordensübergabe.

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3.2 Bayern: Einheitliche Behördennummer 115

Ab Juli 2012 kann die einheitliche Behördennummer 115 auch in der bayerischen Landeshauptstadt München gewählt werden. Damit haben die rund 1,4 Mio. Bürgerinnen und Bürger Münchens ab sofort mit der einheitlichen Behördennummer einen direkten Draht in die Verwaltung. Mit der Freischaltung Münchens haben rund 22 Millionen Bürgerinnen und Bürger bundesweit Anschluss unter der 115.

279 Kommunen und 11 Länder nehmen am 115-Verbund teil, seit 2011 ist auch die komplette Bundesverwaltung angeschlossen.

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3.3 Brandenburg: Erste mobile Amtsstube Brandenburgs in Wittstock

Brandenburgs erste rollende Amtsstube hat in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) den Betrieb aufgenommen. Bürger aus den 18 Orts- und sieben Gemeindeteilen können jetzt vor der Haustür Personalausweise und Reisepässe beantragen, aber auch neue Dokumente abholen und Formulare erhalten.

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3.4 Zum Umgang mit E-Rechnungen

Nachdem der Bundestag das Steuervereinfachungsgesetz 2011 beschlossen hat, erläutert ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums, wie die im Gesetz proklamierte Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung aussehen soll. Die neue Regelung gilt rückwirkend seit Juli 2011 und verzichtet auf die oft ignorierte Forderung, jede elektronische Rechnung mit einer aufwendigen qualifizierten Signatur zu versehen und diese beim Empfang mit weiterem Aufwand nachweislich auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Stattdessen verlangt das Gesetz jetzt nur noch, "Jeder Unternehmer legt fest, in welcher Weise die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet werden".

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3.5 Wann das Finanzamt eine digitale Rechnung akzeptieren muss

Das Bundesfinanzministerium erklärt in einem Schreiben an die obersten Finanzbehörden der Länder, unter welchen Voraussetzungen elektronische Rechnungen zum Vorsteuerabzug berechtigen. Das Schreiben klärt offene Fragen, welche die Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zu Juli 2011 mit sich brachte. Grundsätzlich gilt seit Juli 2011: Papier- und elektronische Rechnungen sind umsatzsteuerrechtlich gleich zu behandeln.

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3.6 Überfordert E-Government die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung?

Werden mit E-Government Organisationsformen geschaffen, die Mitarbeiter permanent über- oder auch unterfordern? Im Zusammenhang mit E-Government entstehen neue vernetzte Organisationsformen. Varianten vernetzter Organisation mit E-Government sind Shared Service Center, die beispielsweise das Bundesverwaltungsamt stark forciert und One Stop Government, wie sie in Deutschland beispielsweise mit der einheitlichen Behördenrufnummer „115“ umgesetzt sind. Diese Organisationsformen sollen zu mehr Effizienz und/oder Bürgerorientierung führen, indem öffentliche Leistungen beispielsweise aus einer Hand erbracht werden.

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4. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
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4.1 Europa: E-Call - Autos sollen ab 2015 bei Unfällen um Hilfe rufen

Das Europäische Parlament fordert, alle Neuwagen ab dem Jahr 2015 mit einem Notrufsystem auszustatten, das bei Unfällen automatisch die Rettungskräfte alarmiert. Der E-Call-Dienst solle verpflichtend und kostenlos für alle Autofahrer sein. Das erhoffte frühere Eintreffen der Rettungskräfte soll helfen, die Zahl der Toten und die Schwere von Verletzungen zu reduzieren.
Damit das System funktionieren kann, müssen die Fahrzeuge mit GPS, einem Mobilfunkmodul und einem Steuergerät ausgerüstet werden, mit dem die Unfallsituation, die Position und die Fahrrichtung des Autos ausgewertet und im Notfall weitergegeben werden kann. Eine Sprachverbindung kann optional aufgebaut werden, um mit eventuell ansprechbaren Insassen Kontakt aufzunehmen.

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4.2 Great Britain: IT skills shortage looms as vacancies rocket

The UK’s IT skills shortage is in danger of becoming even more severe, with a record numbers of vacancies. According to eSkills UK, a non profit organisation related to the quango UK Commission for Employment and Skills, the UK needs to produce 129,000 new recruits to fill the vacant IT jobs each year.

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4.3 Sweden: New IT policy for the municipality of Uppsala

The City of Uppsala adopted a new information technology policy and guidelines for the management of IT as well as revised instructions for a safe operation of IT systems.

The municipality's IT operations bring benefits both to businesses and the general public. This requires that electronic services, systems and digital information become useful to users, by being efficient, user friendly, reliable and available.

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4.4 Czech Republic: New Public Administration Portal is live

The Czech Ministry of the Interior inaugurated the new Public Administration Portal, a single electronic gateway to the Czech authorities' information and services.

Information for citizens, foreigners, businesses and entrepreneurs; secure direct login to one's data box; official bulletins, electronic forms - these are just some of the services that have been made available at the single web portal, which can be found at the link www.portal.gov.cz.

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4.5 Austria: New one-stop-shop Business Service Portal (USP) becomes fully operational

The new Business Service Portal (Unternehmensserviceportal - USP) became fully operational. It includes multiple new applications in order to serve as a single entry point for businesses, providing them with online information and a single channel for their transactions with the public authorities.

On the USP portal, users can find customised, business-related information and a package of eGovernment applications, which can be accessed online, through a single sign-on feature. The aim of the USP is to create optimal conditions for entrepreneurs and provide modern, efficient and digital administrative processes, so that they can save time and money. It is also intended to strengthen the country’s position as a business location and to further enhance Austrian eGovernment.

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4.6 Estonia supports advancement of open governance in Moldova and Montenegro

The Foreign Ministry of Estonia helps Moldova and Montenegro to develop an open governance and legislative drafting through the introduction of new technologies, the Estonian Foreign Ministry reports. Estonian Foreign Minister Urmas Paet stated that Estonia has good experiences in developing and utilising information and communications technology and the success of our e-solutions is an example of how technology can help to advance democracy.

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5. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
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5.1 USA: New Jersey ACLU Releases App for Recording Police

The American Civil Liberties Union (ACLU) of New Jersey announced, the release of a new smartphone application called Police Tape. As the name suggests, the application is for covertly recording video of police during a stop or arrest.
The ACLU-New Jersey said the goal of the app is to protect citizens’ rights.

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5.2 Australia’s 1st e-health Hospital to be ready by 2014

Experts call this new Queensland hospital to be the modern hospital of the future. The St Stephen's Hospital is being built in Hervey Bay and will be the first hospital in country to have zero paper work. Everything will be computerized, said people known to the matter. In order to build the 96-bed private hospital, $87.5 million will be spent. The hospital has been built by UnitingCare Health, which also runs many other hospitals, like Wesley Hospital.

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5.3 New Zealand: GIS property search added to Hamilton Council website

A new GIS Mapping Viewer allows visitors to Hamilton City Council's website to find information on properties with just a few clicks of a mouse.

The GIS Mapping Viewer was launched, the latest in a suite of e-services available at www.hamilton.co.nz and the first tool of its kind provided through a local government website. It is a free service.

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5.4 India's Egovernance Moving on E-Democracy Plane

With the government trying its best to incorporate technology for the common masses, the e-governance movement of the country is fast moving towards e-democracy now. It is important to note that the e-democracy is an effort to change the role of citizen from passive information giving to active citizen involvement. And in an e-democracy scenario the Government will be informing the citizen, representing the citizen, encouraging the citizen to vote, consulting the citizen and engaging the citizen in the Governance.

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5.5 Tanzania: Govt on the lookout for `dependent` agencies

Chief Secretary Ombeni Sefue has challenged the government agencies to shun dependency on the government instead to utilise the existing opportunities to generate funds.

He made the remarks in Dar es Salaam during the inauguration of government agencies including the new electronic information monitoring e-Government Agency (eGA).

Other agencies inaugurated in the event are, Tanzania Global Learning Agency (TaGLA), Fisheries Education and Training Agency (FETA), Livestock Training Agency (LITA) and Tanzania Veterinary Laboratory Agency (TVLA).

Weitere Informationen | Further Information:
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5.6 Singapur startet Pilotprojekt für Verkehrsmanagement

In Singapur werden Autos mit Funkchips ausgestattet, die Daten über das Verkehrsaufkommen sammeln. Auf dieser Basis werden Routenempfehlungen erstellt. Ziel des Projekts ist, intelligente Verkehrslösungen für Megacitys zu entwickeln, um Staus und Luftverschmutzung zu reduzieren.

Für den Test werden Autos mit einer sogenannten On Board Unit (OBU) ausgestattet. Diese erfasst die Position des Fahrzeugs und funkt diese - unter Wahrung des Datenschutzes - ununterbrochen an ein Kontrollzentrum. Das errechnet auf der Basis des Verkehrsaufkommens die schnellste Route. Oder es kann dem Fahrer vorschlagen, das eigene Auto abzustellen und stattdessen auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen.

Weitere Informationen | Further Information:
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6. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat / Selected events in the current month
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6.1 09.-12.08., Seattle, Washington, USA: 18th AMCIS 2012 - Minitrack on E-Government: Past, Present, and Future

E-Government is an emerging paradigm to deliver government services to citizens, businesses, and other stakeholders through the use of Internet and information and communication technologies (ICTs). E-Government is an extension of e-business applications to the public sector. Increased adoption and application of e-Government across countries is being propelled by its potential to offer not only a convenient service to citizens but also related benefits such as reduced transaction costs and enhanced operational efficiency. Further, e-Government can help to improve e-Governance.  Consequently, e-Government is being increasingly regarded as a panacea for overcoming many of the shortcomings of the traditional government set-up.

Weitere Informationen | Further Information:
http://amcis2012.aisnet.org/index.php/program/tracks-and-minitracks/109-sigegov-egppaf

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6.2 09.-12.08., Seattle, Washington, USA: 18th AMCIS 2012 - Minitrack on ICT-enabled Crisis Response and Management

The frequency and devastating impacts of natural and man-made catastrophes and disasters, and even extreme events, have markedly increased over the past two decades making this a major concern and topic for national and global research. Information and communication technology (ICT) plays an increasingly important role in all phases of crisis response and management. This minitrack will contribute to the discussion in the AMCIS community about ICTs in crisis response and management by creating a space for discourse about the role of information systems throughout emergencies and disasters (including crisis informatics).

Weitere Informationen | Further Information:
http://amcis2012.aisnet.org/index.php/program/tracks-and-minitracks/105-sigegov-ictecram

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6.3 17.-19.08., Seattle, USA: International Public Procurement Conference

International Public Procurement Conference (IPPC)-Public Procurement: Professionalisation and Capacity Building

Driven by demand for further control over public spending, public procurement has become a key function of government. Significant technological changes, international trade and global competition have forced governments and public institutions to extend policy interests beyond cost minimisation, and to pursue new challenges including innovation, competition, transparency and reforms. Further, policy makers have used public procurement as an effective policy tool.

This conference is a global network of public procurement practitioners and researchers which aims to advance and share knowledge and best practices in public procurement.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.nigp.org/eweb/StartPage.aspx?Site=NIGP&webcode=evt-abtippc_12

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6.4 22.-23.08., Sao Paulo, Brazil: 2nd Cloud Computing World Forum Latin America

Latin America's leading cloud computing event, and the only place to discuss the latest cloud topics, including security, mobile, SaaS, virtualization, social CRM and much, much more.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.cloudcomputinglive.com/latin-america

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Weitere Veranstaltungstermine / More event dates

Hier finden Sie weitere Termine im Monat August 2012 / Find here more events in the month of August 2012:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_events&task=view_last&year=2012&month=08

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