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Nationale Strategien zur raschen Verbreitung bereits vorgelegt | "Jetzt wollen wir Taten sehen", so EU-Kommissar Liikanen

In den vergangenen 18 Monaten haben Breitbandanschlüsse in der EU stark zugelegt. Bei einer EU-Ministerkonferenz im irischen Dundalk wurde nun der aktuelle Stand der nationalen Breitband-Initiativen diskutiert. "Alle Mitgliedstaaten haben inzwischen ihre nationalen Breitbandstrategien vorgelegt. Das Engagement für eine Beschleunigung der Verfügbarkeit und eine gesteigerte Anwendung ist bemerkenswert. Jetzt wollen wir Taten sehen", kommentiert EU-Kommissar Erkki Liikanen.

Laut einer Umfrage des Fessel-GfK nutzen 45 Prozent der österreichischen Klein- und und Mittelbetriebe und 16 Prozent der Privatkunden Breitband. Europaweit liegt Österreich mit einer Penetrationsrate von 16,3 Prozent an fünfter Stelle in der Breitband-Durchdringung.

Mehr Breitband in Österreich

Um 150 Prozent gestiegen

Die Zahl der Anschlüsse ist in zwölf Monaten im EU-Durchschnitt um 150 Prozent gestiegen. Im Januar 2004 nutzten 6,1 Prozent der EU-Bevölkerung einen Breitbandanschluss.

Der Unterschied zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten ist dabei derzeit, abhängig von geografischen Faktoren, der Bevölkerungsdichte, der Abdeckung durch Kabelfernsehnetze und der Wettbewerbsintensität noch sehr groß.

Auch erfolgte das Wachstum hauptsächlich in städtischen Gebieten.

Die EU-Minister wollen nun mit Leitern von im Bereich Breitband tätigen europäischen Unternehmen diskutieren, welche Probleme die Entwicklung innovativer Inhalte behindern.

Quelle: futureZone, 23.04.2004

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