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Monday, 13.07.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief April 2009
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sieben Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=27204

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Inhalt
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1. Aus dem Institut IfG.CC
1.1 CeBIT 2009: Brandenburg macht kurzen Prozess - IfG.CC präsentierte erste Ergebnisse der Prozesskettenstudie
1.2 IfG.CC weitet Lehrangebot aus: International Executive MBA Public Management der University of Salzburg Business School
1.3 Brandenburg: IfG.CC Studie präsentierte Zwischenergebnisse zur Einführung eines elektronischen Personenstandsregisters im Land Brandenburg
1.4 Potsdam: IfG.CC präsentiert auf der KWI-Fachtagung Umsetzungskonzepte zur EU-DLR
1.5 Kopenhagen: IfC.CC leitet eGovernment-Panel auf dem IRSPM-Symposium 2009
1.6 Potsdam: Arbeiten, wo eGovernment erdacht wird: das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen

Hinweise auf IfG.CC-Veranstaltungen
A. Tag der offenen Tür beim IfG.CC m 23.04. und 16.05.2009
B. Sonntagsvorlesung des IfG.CC am 17.05.2009: "Stein-Hardenberg 2.0: Öffentliche Verwaltung im eGovernment-Zeitalter"

2. Schwerpunktthema des Monats: Start der einheitlichen Behördenrufnummer 115 als Pilotbetrieb
2.1 Deutschland: Einheitliche Behördenrufnummer 115 startet heute in Modellregionen
2.2 Deutschland: Ansturm auf Behördennummer 115
2.3 Deutschland: Mit der 115 direkt ins Amt
2.4 Deutschland: Behördentelefon 115 geht in die Pilotphase
2.5 Rheinland-Pfalz: Einheitliche Behördenrufnummer D115 schnell umsetzen

3. eGovernment in Berlin und Brandenburg
3.1 Brandenburg: Schönbohm begrüßt Rechtssicherheit zum Einsatz elektronischer Wahlgeräte

4. eGovernment in Deutschland
4.1 Deutschland fällt in IKT-Rangfolge zurück
4.2 Deutschland: Bund kritisiert Breitband-Ausbau in den Ländern
4.3 Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Leuchtturmprojekt digitale Signatur gestartet
4.4 Deutschland: Verwaltungsmodernisierung im Rahmen der Föderalismusreform II
4.5 Deutschland: Breitbandinternet über Funk macht Kabelnetzbetreibern Angst

5. eGovernment in Europa
5.1 Romania and Austria to cooperate in the field of electronic administration
5.2 UK: Less than half of public used e-gov
5.3 Österreich: Startschuss für den Elektronischen Zustelldienst
5.4 Estonia, a hub of IT excellence

6. eGovernment weltweit
6.1 USA: Security standards potential 'showstopper' for health network
6.2 South Korea exports e-government expertise to Kyrgyzstan
6.3 USA: Kentucky: Erster dokumentierter Fall von E-Voting-Betrug
6.4 Africa-e-governance-forum: African ministers meet to promote e-governance
6.5 UAE: Key Abu Dhabi IT institutions share e-governance expertise with visiting Moroccan delegation
6.6 Singapore Tops International e-Government Survey

7. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats
7.1 Doha, Qatar, 17.-19.04.: 3rd IEEE/ACM International Conference on Information and Communication Technologies and Development
7.2 Prag, Tschechien, 23.-24.04.: 7th Eastern European e|Gov Days: eGovernment & eBusiness Ecosystem & eJustice
7.3 Karlsruhe, Deutschland, 28.-29.04: KOMCOM SÜD 2009

8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief

9. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief

10. Impressum

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1. Aus dem Institut IfG.CC
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1.1 CeBIT 2009: Brandenburg macht kurzen Prozess - IfG.CC präsentierte erste Ergebnisse der Prozesskettenstudie

Das Potsdamer eGovernment Competence Center IfG.CC war auf der CeBIT 2009 vom 03.03. bis 08.03 mit dem Thema Prozessketten vertreten. Als Partner des Landes Brandenburg präsentierte das IfG.CC auf der CeBIT 2009 Zwischenergebnisse der Prozessketten-Studie. Ziel der Studie, die vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg in Auftrag gegeben wurde, ist es, Prozessketten aus dem Bereich Informationspflichten zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung in Brandenburg zu identifizieren, zu beschreiben und Vorschläge zu ihrer Optimierung zu erarbeiten, durch die eine deutliche Beschleunigung der Verwaltungsverfahren erreicht werden kann.

Die Ergebnisse haben großes Interesse bei Vertretern von Ministerien und Kommunen hervorgerufen. Es konnte klar aufgezeigt werden, welche Prozessketten für welche Unternehmen und Verwaltungsbranchen für eine IT-Umsetzung geeignet sind. Ein besonders lohnenswerter Bereich stellt die Sondernutzung, insbesondere für Gaststätten, dar. Es hat sich gezeigt, dass die "Musik" für Prozessketten nicht nur auf Bundes-, sondern auch auf Landesebene "spielt", so dass hier eigener Spielraum für den Abbau von Bürokratielasten durch eGovernment besteht. Die zahlreichen Diskussionen und Gespräche auf der CeBIT haben die Wichtigkeit des Prozesskettenthemas bestätigt. Es wurde deutlich, dass nicht nur die Notwendigkeit, sondern auch der Bedarf für verwaltungswissenschaftliche eGovernment-Forschung und Entwicklung besteht. Das Projekt wird in Kürze abgeschlossen sein.

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1.2 IfG.CC weitet Lehrangebot aus: International Executive MBA Public Management der University of Salzburg Business School

Im März 2009 hat das IfG.CC einen eGovernment-Kurs für den International Executive MBA Public Management der Salzburger Universität gehalten, der sich an Führungskräfte richtet. Zielsetzung war es, die verschiedenen Möglichkeiten der Informationstechnik für die Verwaltungsmodernisierung und neue Steuerungsformen aufzuzeigen. Mittels Fallstudien wurden eine kritisch-analytische Sicht auf das Thema eingenommen und entsprechende Gestaltungspotenziale herausgearbeitet.

Das berufsbegleitende Salzburger Masterprogramm hat die Vermittlung aktueller Führungskompetenzen und Management-Tools zur Bewältigung gegenwärtiger Herausforderungen im Public Sektor zum Ziel. Die Teilnehmer des Masterkurses arbeiten v.a. in verschiedenen österreichischen Bundesministerien.

Das IfG.CC bietet bereits seit Jahren unterschiedliche Masterkurse auf hohem Niveau an, in denen Forschungsergebnisse und eGovernment-Wissen für angehende Führungskräfte in der akademisch gebotenen Form vermittelt werden.

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1.3 Brandenburg: IfG.CC Studie präsentierte Zwischenergebnisse zur Einführung eines elektronischen Personenstandsregisters im Land Brandenburg

Am 12. März präsentierte das IfG.CC im Ministerium des Innern des Landes Brandenburg erste Ergebnisse der Studie zur Einführung eines elektronischen Personenstandsregisters im Land Brandenburg. Weitere Teilnehmer waren die Vorsitzende des Landesfachverbandes der Standesbeamtinnen und Standesbeamten des Landes Brandenburg, Vertreter des StGB Brandenburg sowie der TUIV AG Brandenburgs.

Ziel der Studie ist es, das Land bei der Entscheidung zu unterstützen, wie das elektronische Personenstandsregister im Land Brandenburg organisiert werden soll und mögliche Realisierungsvarianten aufzuzeigen.

Nach einem kurzen Überblick über den Status Quo des Personenstandswesens im Land Brandenburg und über die besonderen Anforderungen an ein elektronisches Register wurden Kriterien vorgestellt, nach denen beurteilt werden kann, welche technische und organisatorische Variante eines elektronischen Personenstandsregisters am besten für das Land Brandenburg geeignet ist. Zusätzlich wurden die Ergebnisse einer Erhebung bereits am Markt vorhandener bzw. in der Pilotierung befindlicher Lösungen zum Personenstands- und Sicherungsregister präsentiert und ein kurzer Überblick über entsprechende Aktivitäten in anderen Bundesländern gegeben.

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1.4 Potsdam: IfG.CC präsentiert auf der KWI-Fachtagung Umsetzungskonzepte zur EU-DLR

Auf der diesjährigen Fachtagung des Kommunalwissenschaftlichen Instituts der Universität Potsdam präsentiert das IfG.CC, vertreten durch Prof. Schuppan, am 03.04. Umsetzungskonzepte zur EU-Dienstleistungsrichtlinie aus eGovernment-Sicht. Ziel ist es, über die übliche Darstellung der technologischen Anforderungen und der mittlerweile zahlreich existierenden abstrakten Architekturvorschläge hinauszugehen und die Herausforderungen aufzuzeigen. Der Titel des Vortrages lautet: "Die Einheitliche Ansprechpartner aus eGovernment-Sicht: Mode oder Modernisierung?" Es zeigt sich, dass die Netzwerkfähigkeit und Netzwerkkompetenz der Verwaltung, die jenseits einer technischen Kompetenz liegt, die eigentliche Herausforderung für die Umsetzung ist. Andernfalls wird die Umsetzung nicht zu realisieren sein und die Chancen, die in einer vernetzten Leistungserstellung liegen, verspielt.

Der Vortrag kann ab 04.04. beim IfG.CC unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. unter dem Stichwort "KWI-Fachgung EU-DLR" angefordert werden.

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1.5 Kopenhagen: IfC.CC leitet eGovernment-Panel auf dem IRSPM-Symposium 2009

Vom 06.04. bis 08.04 leitet IfG.CC-Geschäftsführer Prof. Tino Schuppan zusammen mit Prof. Miriam Lips (Wellington, Neuseeland) erneut das eGovernment-Panel auf dem jährlich stattfindenden Forschungssymposium der "International Research Society for Public Management" (IRSPM) in Kopenhagen, Dänemark. Die eingereichten Beiträge wurden einem den internationalen Standards entsprechenden Review-Verfahren unterzogen, um eine hohe Qualität der Diskussion sicherzustellen. Für ausgewählte Beiträge des eGovernment-Panels besteht die Möglichkeit der Veröffentlichung in der international anerkannten Zeitschrift Public Management Review, die in akademischen Fachkreisen hohe Reputation genießt. Unter dem gleichnamigen Panel-Thema "eGovernment and Institutional Change" wird es Ende des Jahres eine Sonderausgabe der Zeitschrift Public Management Review geben. Ziel ist es, eGovernment und damit zusammenhängende institutionelle Änderungen und Governance-Fragen in die Public-Management-Diskussion zu integrieren.

Weitere Informationen | Further information:
https://conference.cbs.dk/index.php/irspm/irspm2009/schedConf/overview

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1.6 Arbeiten, wo eGovernment erdacht wird: das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen

Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz in der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an:This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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Hinweise auf IfG.CC Veranstaltungen
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A. Potsdam: Tag der offenen Tür beim IfG.CC am 23.04. und 16.05.2009

Gleich zwei Tage der "offenen Tür" bietet das IfG.CC in diesem Jahr.

Los geht's am 23.04.2009 mit dem "Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Brandenburg" (http://www.zukunftstagbrandenburg.de), an dem das IfG.CC zum dritten Mal teilnimmt.

Als gemeinnützige Institution fühlt sich das IfG.CC besonders verpflichtet, Schüler für wissenschaftliches Arbeiten in einem interessanten Themenfeld zu begeistern. Wir laden alle Interessenten ein, an diesem Tag in der Zeit von 10:00 bis 12:30 Uhr bzw. von 14:00 bis 16:30 Uhr beim IfG.CC im Stadtzentrum von Potsdam mehr über die tägliche Arbeit in einem eGovernment-Forschungsinstitut, in dem WissenschaftlerInnen aus den Disziplinen Verwaltungs-, Politik-, Wirtschafts-, Sozialwissenschaften und Informatik zusammenarbeiten, zu erfahren. Das Angebot richtet sich vor allem an Schüler und Schülerinnen mit Interesse an Politik, Wirtschaft, Technik, Organisation und Beratung. Der Zukunftstag wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg finanziert und findet im Rahmen des bundesweiten Aktionstages "Girls'Day" statt.

Weitere Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier:
http://www.zukunftstagbrandenburg.de/anzeigen.php?id=678

Am 16.05.2009 öffnet das IfG.CC erneut seine Türen. Am "Tag des offenen Unternehmens" (http://www.offene-unternehmen.de) können die Besucher erneut einen Blick hinter die Kulissen des IfG.CC im Stadtzentrum von Potsdam werfen. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten bietet dieser Tag die Chance, sich direkt vor Ort über Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in einem Forschungsinstitut zu informieren. Der "Tag des offenen Unternehmens" ist eine Initiative der Staatskanzlei und des Ministeriums für Wirtschaft des Landes Brandenburg, der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern Brandenburgs.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.offene-unternehmen.de/home/unternehmenssuche/?tx_tdou_pi3[action]=showProfile&tx_tdou_pi3[uid]=114&cHash=15c242a81f

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B. Sonntagsvorlesung des IfG.CC am 17.05.2009: "Stein-Hardenberg 2.0: Öffentliche Verwaltung im eGovernment-Zeitalter"

Vor 200 Jahren haben Karl Freiherr vom Stein und nach ihm Karl August Fürst von Hardenberg die kommunale Selbstverwaltung in Preußen vorbereitet und später eingeführt. An den Stein-Hardenbergschen Vorstellungen hat sich bis heute im Kern wenig geändert. In Anbetracht neuer IT-Möglichkeiten lassen sich jedoch neue Formen der Organisation für Regieren und Verwalten umsetzen. Prof. Tino Schuppan geht deshalb im Rahmen der ProWissen-Vorlesungsreihe "Potsdamer Köpfe" am 17.05.2009 in seiner Sonntagsvorlesung "Stein-Hardenberg 2.0: Öffentliche Verwaltung im eGovernment-Zeitalter" der Frage nach, ob bzw. in welcher Form staatliche Strukturen und die hergebrachten Organisationsprinzipien heute noch gelten.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.prowissen-potsdam.de/cms/beitrag/11404790/8934042/Prof-Tino-Schuppan-Stein-Hardenberg-Oeffentliche-Verwaltung-im.html

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2. Schwerpunktthema des Monats: Start der einheitlichen Behördenrufnummer 115 als Pilotbetrieb
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Am 24.03.2009 startete der Pilotbetrieb für die einheitliche Behördenrufnummer 115 in mehreren Pilotregionen, unter anderem in Berlin, Hamburg, Oldenburg, im Rhein-Main Gebiet und in mehreren Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Unter der Nummer 115 können Bürger telefonisch Informationen zu Zuständigkeiten, Öffnungszeiten oder zu erforderlichen Unterlagen für bestimmte Behördengänge erhalten.

Entwickelt wurde ein solches System zum ersten Mal 1998 in Baltimore (USA). Ziel war es, die dortige Notrufnummer zu entlasten. Es wurde sofort zum Erfolg und breitete sich schnell auf dem nordamerikanischen Kontinent aus. Seit der Einführung in New York findet diese einheitliche Behördenrufnummer internationale Beachtung. Inzwischen betreiben mehrere Dutzend Städte in den USA und in Kanada solche Systeme.

Die deutsche Regierung griff die Idee zum ersten Mal auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung im Dezember 2006 auf; im März 2007 beauftragten die e-Government-Staatssekretäre von Bund und Ländern das Bundesinnenministerium und das Land Hessen mit der Vorbereitung der Umsetzung. Im Herbst 2007 wurden mehrere Pilotregionen ausgewählt. Im März 2008 wurde nach einem Beschluss des Bundeskabinetts der weitere Weg für das Projekt geebnet. Nach einer ersten Testphase im Herbst 2008 beginnt jetzt die etwa 1,5 Jahre dauernde Pilotphase; es wird erwartet, dass sich nach dem Ende der Pilotphase weitere Städte und Regionen in Deutschland an das System anschließen.

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2.1 Deutschland: Einheitliche Behördenrufnummer 115 startet in Modellregionen

Am 24.03.2009 startet die einheitliche Behördenrufnummer 115. Rund 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger haben mit der 115 einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung. Fragen zu Zuständigkeiten, Öffnungszeiten, Gebühren oder benötigten Unterlagen werden unter der 115 direkt beantwortet. Zahlreiche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen und Hessen, die Stadtstaaten Berlin und Hamburg und Oldenburg in Niedersachsen schalten die 115 frei.

"Bei D115 haben sich diejenigen Kommunen, Länder und Bundesbehörden mit großem Engagement beteiligt, die erkannt haben, dass es sich um eine gute Idee handelt. Gemeinsam haben wir ein tragfähiges Konzept entwickelt und die 115 in einer - für ein solch komplexes Projekt - relativ kurzen Zeit eingeführt...Meine Hoffnung ist, dass sich bald viele weitere Kommunen und Behörden der 115 anschließen", erklärte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble. Im Laufe des auf zwei Jahre angesetzten Pilotbetriebs sind interessierte Kommunen, Landes- und Bundesbehörden eingeladen, sich dem D115-Verbund anzuschließen. Die Qualität des neuen Bürgerservices und der Umfang der Leistungen werden fortlaufend wachsen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27157&Itemid=128

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2.2 Deutschland: Ansturm auf Behördennummer 115

Für zehn Millionen Deutsche sind sämtliche Behörden ab dem 24.03.2009 unter der zentralen Telefonnummer 115 erreichbar. Vielerorts liefen gleich in den ersten Stunden die Leitungen heiß. In Hamburg gingen bis zum Mittag bereits rund 600 Anrufe ein, und auch in Berlin war die Resonanz riesengroß. Für viele Anrufer aus der Hauptstadt war die Nummer ständig besetzt. Zahlreiche Anrufer kamen aber doch durch und wollten unter anderem wissen, welche Unterlagen für einen neuen Personalausweis notwendig sind, wo und wie man sich beim Einwohnermeldeamt ummeldet und wie man den alten Führerschein gegen eine neue Fahrerlaubnis im Scheckkartenformat tauscht. In Berlin meldeten sich zudem einige besorgte Senioren. Sie befürchteten, dass sie ihre bekannten Sachbearbeiter nicht mehr direkt anrufen können.

Vorgesehen ist, dass die Hälfte aller Anfragen sofort vom Servicecenter beantwortet wird. Anderenfalls sollen die Anrufer innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung per Telefon, Fax oder E-Mail erhalten. Schäuble räumte ein, dass zu Beginn der zweijährigen Probephase mit Problemen gerechnet werden müsse. Sinn des Pilotbetriebs sei es schließlich, Schwierigkeiten zu erkennen und anschließend abzustellen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27158&Itemid=128

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2.3 Deutschland: Mit der 115 direkt ins Amt

Das Bundesinnenministerium hat einen heißen Draht in die Verwaltungen gelegt. Einfach 115 wählen, und schon sind wir drin in der Behörde. Ob die neue Servicenummer den vom Warten genervten Bürger tatsächlich schnell ans Ziel führt, kann im Pilotbetrieb in einigen Städten getestet werden.

Die Notrufnummer 110 und 112 hat jeder im Kopf. Künftig sollen wir uns auch die 115 merken. Elterngeld, Probleme mit der Müllabfuhr, Fragen zur Kfz-Steuer - alles, was bislang Nerven gekostet hat, soll in der 115 bürgerfreundlich gebündelt werden. Wer die wählt, landet im lokalen D115-Servicecenter, das direkt informiert und weitervermittelt. Bundesinnenminister Schäuble wählte als erster die neue Nummer. Um 12 Uhr tippt er in der Berliner Vertretung Nordrhein-Westfalens die 115 ins Telefon. Wie das dann im richtigen Leben funktioniert, können nach Schäuble dann auch insgesamt zehn Millionen Berliner, Hamburger, Hessen und Bürger in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens ausprobieren. Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr ist die neue, zentrale Telefonbehörde aktiv. Ein Anruf aus dem Festnetz kostet zwischen 7 und 14 Cent pro Minute, vom Handy 17 bis 20 Cent. Wer nicht in den Pilotregionen wohnt, hört vorerst noch eine Ansage, dass sich die Nummer im Aufbau befinde und man sich bitte direkt an die zuständige Behörde wenden möge. Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden dann auch die übrigen Kommunen nach und nach an die Nummer angeschlossen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27156&Itemid=128

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2.4 Deutschland: Behördentelefon 115 geht in die Pilotphase

Mit der 115 besitzen Verbraucher künftig eine Nummer für fast alle Fälle. Wer die 115 wählt, wird automatisch mit dem für ihn am nächsten gelegenen Servicecenter der öffentlichen Verwaltung verbunden. Zunächst wird der 115-Service im Rahmen eines Pilotprojektes getestet, das am 24. März beginnt. Von Anfang an dabei sein werden vor allem viele Gemeinden und Städte in Nordrhein-Westfalen - etwa in Aachen, Köln, Düsseldorf oder im Rhein-Erft-Kreis. Aber auch in Hessen, Hamburg und Berlin ist die 115 freigeschaltet.

Dass sich alle Fragen mit einem Anruf unter 115 klären lassen, dürfen Verbraucher zumindest in den kommenden Monaten nicht erwarten. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums in Berlin beschränkt sich das Angebot anfangs auf die in einem Test ermittelten 100 am häufigsten nachgefragten Leistungen der Kommunen sowie auf die jeweils 25 am häufigsten nachgefragten Leistungen der Bundes- und Landesverwaltungen. Dazu zählen beispielsweise Fragen zur Ummeldung des Autos, zur Eheschließung, zu Hartz IV oder zur Steuererklärung. Einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom in Berlin zufolge stößt die Idee mit der 115 in der Bevölkerung auf große Zustimmung: 80 Prozent der Deutschen wollen bei amtlichen Anliegen künftig die Behördenrufnummer nutzen. "Die einheitliche Behördennummer 115 ist ein großer Schritt hin zu einer bürgerfreundlichen und serviceorientierten Verwaltung", heißt es beim Verband.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27110&Itemid=128

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2.5 Rheinland-Pfalz: Einheitliche Behördenrufnummer D115 schnell umsetzen

Die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich über eine gemeinsame, zügige Vorgehensweise bei der Umsetzung zu den Themen "D115 - Einheitliche Behördenrufnummer" und "EU-Dienstleistungsrichtlinie" geeinigt. Eine Kooperationsvereinbarung dazu wurde jetzt unterzeichnet. Im Kern sollen Softwarekomponenten gemeinsam beschafft und betrieben werden. Die Kooperationsvereinbarung wurde durch Verbandsdirektor Winfried Manns, Geschäftsführer Prof. Dr. Gunnar Schwarting und Geschäftsführenden Direktor Ernst Beucher für die drei kommunalen Spitzenverbände sowie Ministerialdirektor Jürgen Häfner als Vertreter der Landesregierung unterzeichnet. "Die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Kommunen bei eGovernment-Projekten in Rheinland-Pfalz wird durch diese konkrete Vereinbarung erneut unter Beweis gestellt", betonten Manns und Häfner bei der Unterzeichnung.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27180&Itemid=93

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3. eGovernment in Berlin und Brandenburg
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3.1 Brandenburg: Schönbohm begrüßt Rechtssicherheit zum Einsatz elektronischer Wahlgeräte

Innenminister: Karlsruhes Forderung nach Transparenz ist kein 'Technik-Nein'

Innenminister Jörg Schönbohm hat die Rechtssicherheit begrüßt, die das Bundesverfassungsgericht mit seiner Entscheidung zum Einsatz elektronischer Wahlgeräte geschaffen hat. "Nach den vielen Diskussionen um das Für und Wider von Wahlcomputern hat Karlsruhe jetzt für alle die notwendige Klarheit geschaffen, die kein ‚Nein' zur Technik bedeutet", erklärte der Minister heute in Potsdam.

Mit der Forderung nach einfacher Überprüfbarkeit der Ergebnisermittlung durch die Bürger seien jedoch ganz klar Nachbesserungen bezüglich der bisher auch in Brandenburg eingesetzten Geräte notwendig, die so nicht mehr genutzt werden können. Genauso wichtig sei, dass die höchstrichterliche Entscheidung die Bundestagswahl 2005, aber auch die Gültigkeit der anderen Wahlen, wie die der Kommunalwahlen in Brandenburg im vergangenen Jahr, nicht in Frage stellt.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27024&Itemid=128

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4. eGovernment in Deutschland
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4.1 Deutschland fällt in IKT-Rangfolge zurück

Deutschland fällt bei der Nutzung der Informationstechnologie (IT) weiter hinter die skandinavischen Länder und die USA zurück.

Das geht aus dem Ende März vorgestellten Welttechnologiebericht 2008-2009 des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Genf hervor. Erneut führt Dänemark die Rangfolge an, vor Schweden und den USA. Deutschland liegt auf Platz 20, knapp eine Stufe hinter Frankreich. Im letzten Bericht vor zwei Jahren lag die Bundesrepublik in der Rangfolge der technologisch innovativsten Länder der Welt noch auf dem 16. Platz.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27182&Itemid=128

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4.2 Deutschland: Bund kritisiert Breitband-Ausbau in den Ländern

Das Bundesverbraucherministerium hat den Ländern mangelnden Elan beim Ausbau der Versorgung mit schnellen Internet-Anschlüssen vorgeworfen. "Die bisherige Umsetzung der Breitband-Strategie ist aus Sicht des Bundes absolut unbefriedigend", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium, Gerd Müller (CSU), den Dortmunder Ruhr Nachrichten. Fördermittel würden von den Ländern nicht abgerufen, die bürokratischen Hürden stattdessen höher gelegt, fügte er hinzu. Wenn die Länder nicht umsteuerten, sei das Ziel, Deutschland bis 2010 flächendeckend mit Breitband-Anschlüssen zu versorgen, nicht zu erreichen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27176&Itemid=128

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4.3 Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Leuchtturmprojekt digitale Signatur gestartet

In Braunschweig wurde Anfang März das "Competence Center für die elektronische Signatur im Gesundheitswesen" (CCESigG) gegründet. Es soll als bundesweite Plattform den Einsatz der elektronischen Signatur vor allem bei der Archivierung von klinischen Dokumenten fördern und auf diese Weise die Akzeptanz für den Einsatz des elektronischen Heilberufsausweises (HBA) stärken. Als "Leuchtturmprojekt" wird das CCESigG mit 400.000 Euro ausgestattet und in den ersten drei Jahren durch das Land Niedersachsen, die Stadt Braunschweig und durch Mitgliedsbeiträge unterhalten. Später soll es als Firma mit Beratungsleistungen zur Archivierung von Dokumenten Geld verdienen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27018&Itemid=128

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4.4 Deutschland: Verwaltungsmodernisierung im Rahmen der Föderalismusreform II

Die gemeinsame Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen (sog. Föderalismusreform II) hat sich in ihrer abschließenden Sitzung Anfang März in Berlin nicht nur auf Regelungen zur Schuldenbegrenzung, sondern auch auf wichtige Maßnahmen zur Modernisierung der Verwaltung von Bund und Ländern verständigt.

Dazu gehört an erster Stelle die Schaffung einer verfassungsrechtlichen Grundlage (Art. 91 c GG neu) für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Informationstechnik der öffentlichen Verwaltungen (IT). Damit soll sichergestellt werden, dass der schnelle Innovationsrhythmus der IT nicht durch langwierige bürokratische Entscheidungsprozesse blockiert wird. Darüber hinaus soll ein neues System der IT-Steuerung von Bund und Ländern eingerichtet werden, das insbesondere einen IT-Planungsrat von Bund und Ländern vorsieht, der wichtige Koordinierungsaufgaben in Fragen der Informationstechnik von Bund und Ländern erhält, wie etwa die Festlegung von IT-Interoperabilitätsstandards und IT-Sicherheitsstandards.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27041&Itemid=128

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4.5 Deutschland: Breitbandinternet über Funk macht Kabelnetzbetreibern Angst

Zwei Gutachten warnen vor massiven Beeinträchtigungen

Die Bundesregierung will den Funkfrequenzbereich, der durch die Digitalisierung der Rundfunkübertragung frei geworden ist, für breitbandige Internetversorgung auf dem Land öffnen. Doch erste Tests der Kabelnetzbetreiber haben erhebliche Beeinträchtigungen des Empfangs von TV-Programmen und die Übertragung von Datensignalen über die Kabelnetze ergeben.

Wenn der Bundesrat im Mai 2009 einer Verordnung des Bundeskabinetts zustimmt, ist der Weg für die Versorgung ländlicher Regionen mit Breitbandinternet über Funk geöffnet. Die Bundesnetzagentur könnte die Vergabe der sogenannten Digitalen Dividende 2009 vornehmen, wodurch die Frequenzen von 790 MHz bis 862 MHz bereits 2010 für die rund 800 Kommunen nutzbar wären, in denen Breitband nur über Satellit verfügbar ist. Doch laut dem Verband der TV-Kabelnetzbetreiber geht der Plan nicht auf.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27038&Itemid=128

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5. eGovernment in Europa
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5.1 Romania and Austria to cooperate in the field of electronic administration

Romania and Austria plan to cooperate more tightly in the field of efficient electronic administration, starting off in this respect the procedures for the signing of an agreement of cooperation at governmental level, the Ministry of Communications and Information Society (MCSI) reports.

The memorandum that will be signed most likely in the upcoming weeks will have three parts, the first one establishing the general framework of cooperation and the identification of concrete issues of joint interests. The second part will refer to strategies and services of e -government and the third will identify the possibilities of accessing European funds in partnership, as well as concrete ways of achieving software parks. Austria has already similar cooperation with Switzerland, the Czech Republic, Slovenia, Bulgaria and Germany.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27184&Itemid=1

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5.2 UK: Less than half of public used e-gov

A report by the communications regulator Ofcom has revealed that just 42 per cent of the public have used the internet for e-government services. In a survey undertaken for the report, 42 per cent admitted using e-government services to search for information about government or local council services, or used online services such as paying for road tax or registering for Child Tax Credits. This figure rose to 55 per cent among people who have internet access at home.

People surveyed in areas of "multiple deprivation", meaning areas facing social, economic or housing issues, had a much lower usage figure. Just 15 per cent of this group said they had used the internet for e-government services.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27155&Itemid=1

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5.3 Österreich: Startschuss für den Elektronischen Zustelldienst

Seit Mitte März bietet das Bundesrechenzentrum die elektronische Zustellung von behördlichen Schriftstücken für Bürger und Unternehmen an. Als der IT-Dienstleister der Bundesverwaltung ist das BRZ bereits für die schriftliche Ausfertigung von Behördenbriefen der Ministerien und Bundesdienststellen zuständig. Nun besteht die Möglichkeit, diese behördlichen Schreiben elektronisch abzurufen, beziehungsweise bestätigungspflichtige Sendungen elektronisch zu unterzeichnen.

Voraussetzung für den elektronischen Zustelldienst ist eine aktivierte eCard, Bankomat- oder A-Trust-Karte mit Bürgerkartenfunktion (www.buergerkarte.at), mit der sich der Nutzer eindeutig über das Serviceportal identifiziert und das behördliche Schreiben in Empfang nehmen kann.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27092&Itemid=1

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5.4 Estonia, a hub of IT excellence

There is no doubt about it: Estonia is wired. In the past few years, this small Eastern European country has become a world leader in all things IT. It's expertise in the field has increasingly become a source of pride for Estonia. It is one of the only spheres that more powerful Western nations turn to the Baltic state for guidance and which Estonia can play the expert to powerhouses such as the United States, NATO and the EU. The country has deservedly earned a reputation for being on the cutting edge of IT, due in no small part to government initiatives that aim to make the country a leader in e-governance and online services. The applications already in place are impressive.

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6. eGovernment weltweit
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6.1 USA: Security standards potential 'showstopper' for health network

Health care providers must comply with federal information security requirements before agencies can participate fully in a national network to exchange electronic records, according to a government technology official. Finding a security standard that meets government and industry requirements is among the biggest challenges facing the National Health Information Network, which allows federal agencies and private sector providers to share records, said Vish Sankaran, program director for federal health architecture at the Office of the National Coordinator of Health Information Technology.

Agencies are guided by the 2002 Federal Information Security Management Act, while health care providers must comply with standards set by the 1996 Health Insurance Portability and Accountability Act. The government can't force private sector providers to implement standards developed for federal agencies, Sankaran noted: "What happens when records [are transferred] outside the federal agency's network? Is the health care provider that receives the records required to follow FISMA regulations? That's a showstopper at this point."

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6.2 South Korea exports e-government expertise to Kyrgyzstan

The United Nations, Brown University and the Brookings Institute have all recognized Korea's e-government system as one of the best in the world, and Korea has already helped seven other countries develop e-government master plans. Kyrgyzstan will be the next country to benefit from Korea's expertise, following the conclusion of a memorandum of understanding between the two countries on a joint e-government project. The agreement, signed March 10 by the Ministry of Knowledge Economy and the Kyrgyz Ministry of Transport and Communications, mandates cooperation on educational and training programs that will enable Kyrgyzstan to introduce and operate its own e-government system.

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6.3 USA: Kentucky: Erster dokumentierter Fall von E-Voting-Betrug

Vergangene Woche wurden in Clay County im US-Bundesstaat Kentucky fünf Personen festgenommen. Sie werden beschuldigt, Wahlfälschung mittels Maschinen betrieben und andere dazu angeleitet zu haben. Der Anklage zufolge waren davon sowohl Bundes- als auch Staats- und Kommunalwahlen betroffen. Clay County benutzt iVotronic-Wahlmaschinen des Herstellers Election Systems & Software (ES&S). Das System wird derzeit in 18 Bundesstaaten verwendet, wobei bereits öfter der Verdacht von Wahlmanipulation aufkam. Nun konnte er erstmals so konkret untermauert werden, dass es zu Festnahmen kam.

Allerdings kamen die Vorgänge in Kentucky nur deshalb ans Licht, weil sich die Wahlfälscher aus der Bilderbuch-Hinterwäldlergegend der denkbar primitivsten Methode bedienten und sich dabei auch noch bemerkenswert sorglos verhielten. Die jetzt ans Licht gekommenen Fälle ähneln sehr stark traditionellem Wahlbetrug, wie es ihn in den USA bereits häufiger gab.

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6.4 Africa-e-governance-forum: African ministers meet to promote e-governance

The third African Ministers e-Governance Forum opened on March 25, 2009 in Kigali focussing on using ICT to enhance transparency and efficiency in pubic institutions. The forum brings together ministers charged with science and technology from seven countries - Uganda, Kenya, Sudan, Malawi, Botswana, Sierra Leone and Rwanda. Officiating at the opening of the forum, Rwanda Prime Minister Bernard Makuza urged participants to come up with mechanisms to address the existing skills gap in Africa. He called for investing in appropriate programs for the development of technical skills.

Organised by the Commonwealth Telecommunications Organisation and Rwanda Ministry of Science and Technology, the two-day forum is expected to focus on ways of using ICT utilities to enhance transparency and reduce poverty.

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6.5 UAE: Key Abu Dhabi IT institutions share e-governance expertise with visiting Moroccan delegation

A Moroccan delegation led by Deputy Minister H.E. Mohammed Abbou visited the UAE General Information Authority (GIA) on March 18, 2009, to gain valuable insights on the UAE's efficient adoption of e-Governance. The group also met representatives of the Emirates Identity Authority (EIDA) and visited the Abu Dhabi Systems and Information Centre (ADSIC), the developer of the Abu Dhabi e-Government program, during the Abu Dhabi leg of their UAE tour.

Morocco aims to learn from the Emirates' best e-governance practices in order to enhance its Government's own IT capabilities. The visit included a series of presentations on high-profile modernization initiatives implemented by the Abu Dhabi Government, such as the Abu Dhabi Government Portal Platform, the Information Security Program, the GeoSpatial Portal, and the Abu Dhabi e-Maturity index.

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6.6 Singapore Tops International e-Government Survey

Singapore has overtaken the United States to come out tops in an international e-Government study. The study, conducted by Japan's Waseda University, assesses the development of e-government practices around the world. This is the first time an Asian country is leading the ranking. The United States, which topped the list in the last four years, dropped to second place in this year's ranking. It was followed by Sweden, United Kingdom and Japan.

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7. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat
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7.1 Doha, Qatar, 17.-19.04.: 3rd IEEE/ACM International Conference on Information and Communication Technologies and Development

The goal of the ICTD2009 conference is to provide a forum for academic researchers and scholarly practitioners working with ICT applied to development. The conference will be scientifically rigorous and multi-disciplinary and will act as a focal point for new scholarship in the field of ICT and international development. Confirmed speakers include a keynote address by William H. Gates, Chairman of Microsoft Corporation and the Bill and Melinda Gates Foundation.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ictd2009.org/

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7.2 Prag, Tschechien, 23.-24.04.: 7th Eastern European e|Gov Days: eGovernment & eBusiness Ecosystem & eJustice

The annual Eastern European e|Gov Days provide a solid platform for exchange of creative ideas and inspiring technology transfer between Western and Eastern European countries.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.epma.cz/7th_eeegovdays.html

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7.3 Karlsruhe, Deutschland, 28.-29.04: KOMCOM SÜD 2009

Die KOMCOM SÜD bietet für Fachbesucher aus der Verwaltung ein Messeprogramm, das so vielfältig und informativ ist wie nie zuvor.

Thematisch steht die KOMCOM SÜD 2009 ganz im Zeichen von E-Government, Doppik, Geoinformatik und der EU-Dienstleistungsrichtlinie.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.komcom.de/komcom-sued/

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8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief
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10. Impressum
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