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Thursday, 28.05.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief August 2009
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sieben Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=28113

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Inhalt
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1. Aus dem Institut IfG.CC
1.1 Potsdam, 03.07.: Abschlusspräsentation der Prozesskettenstudie
1.2 Potsdam, 11.07.: IfG.CC präsentierte sich auf dem Wissenschaftsmarkt
1.3 Potsdam, 13.07.: Besuch einer Delegation aus Thailand
1.4 Potsdam: Abschluss der Studie "Einführung eines elektronischen Personenstandsregisters im Land Brandenburg"
1.5 Ankündigung: Seminar an der Fachhochschule Bern (07.08.)
1.6 Call for Paper: International Journal of Information Communication Technologies and Human Development (IJICTHD)
1.7 Potsdam: Arbeiten, wo eGovernment erdacht wird: das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen

2. Schwerpunktthema des Monats: eGovernment in Afrika
2.1 Southern and eastern Africa gets hooked to India
2.2 Is Africa prepared for broadband?
2.3 West African Region Moves Forward With E-Government Initiative in Ghana
2.4 Ghana wins another award in ICT innovation
2.5 Ghanaians to vote biometrically in 2016 elections
2.6 Ghana: E-Governance delays: IT expert cites low government interest
2.7 Rwanda: $2 Million Investments Utilized for Tele-Medicine
2.8 Kenyan government sets up Internet Exchange Point
2.9 South Africa: No ambitious govt IT projects
2.10 Mauritius to host Pan African 'Super Speciality' Hospital

3. eGovernment in Berlin und Brandenburg
3.1 Brandenburg: Übergangsphase zum elektronischen Nachweisverfahren endet am 31.03.2010
3.2 POLIKS-System der Berliner Polizei goes mobile
3.3 Brandenburgs Verfassungsschutz informiert im Internet zum Wirtschaftsschutz

4. eGovernment in Deutschland
4.1 Deutschland: Mehr als 90 Prozent der Haushalte haben einen Breitbandanschluss
4.2 Deutschland: Das neue Bevölkerungsschutzportal des BMI ist online
4.3 Rheinland-Pfalz bietet Online-Beratung gegen Zwangsverheiratung an
4.4 Deutschland: E-Gesundheitskarte: Datenverlust mit Folgen
4.5 Deutschland: Bundestag bestätigt Abkommen zum Datentransfer an die USA
4.6 Deutschland: Große Koalition fordert mehr Rückhalt für Bürger-Mail-Projekt

5. eGovernment in Europa
5.1 Malta on track to meet Service Directive deadline
5.2 Neuer Anlauf für elektronisches Geld in Europa
5.3 Belgisches Finanzamt beobachtet Online-Aktivitäten
5.4 Estonian project to develop E-government in Palestine
5.5 Zentralagentur für EU-Datenbanken geplant

6. eGovernment weltweit
6.1 Information and Communication for Development Report 2009
6.2 UAE: Excellence Award in GIS for Abu Dhabi Systems and Information Centre
6.3 US-Regulierer: Breitbandausbau hat oberste Priorität
6.4 Australia: Paper points way for digital direction
6.5 USA: OneStop Business Registration Marks 100,000 Online Milestone Through Utah.gov
6.6 Broadband for India

7. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats
7.1 New Delhi, India, 04.08.-06.08.2009: 5th eINDIA 2009
7.2 Sarajevo, Bosnia and Herzegovina, 29.08. - 02.09.2009: Medical Informatics in United and Healthier Europe - MIE 2009

8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief

9. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief

10. Impressum

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1. Aus dem Institut IfG.CC
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1.1 Potsdam, 03.07.: Abschlusspräsentation der Prozesskettenstudie

Das IfG.CC hat am 03.07. im Rahmen einer Sitzung der Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Wirtschaftsvereinbarung die Ergebnisse der Impulsstudie zu Prozessketten zwischen Verwaltung und Unternehmen präsentiert. An der Sitzung nahmen Vertreter der Kammern, des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, des Landkreistages Brandenburg sowie Vertreter des Ministeriums des Innern und der Staatskanzlei des Landes Brandenburg teil.

Hintergrund für die Durchführung der Studie ist, dass Unternehmen eine Vielzahl von Informations- und Genehmigungspflichten gegenüber der öffentlichen Verwaltung zu erfüllen haben, z.B. Anträge auf Erteilung von Genehmigungen bei Betriebserweiterung, Stellung diverser Ausnahmegenehmigungen und Durchführung regelmäßige Prüfungen. Wenn solche Prozessketten künftig elektronisch abgewickelt werden können, lassen sich dadurch - je nach Prozesstyp, Branche und Größe eines Unternehmens - die Bürokratiekosten zum Teil erheblich reduzieren.

Ziel der vom Innenministerium des Landes Brandenburg in Auftrag gegebenen Studie war es daher, strategisch relevante Prozessketten zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung zu identifizieren und Vorschläge für ihre Optimierung zu unterbreiten. Dafür wurde eine eigens vom IfG.CC entwickelte Vorgehensmethode eingesetzt.

In der Studie ging es weniger um eine werkzeugbasierte Modellierung neuer Prozesse, sondern um die Auswahl von Prozessketten mit hohem Potenzial zur Reduzierung von Verwaltungslasten. Dafür ist die verwaltungswissenschaftliche Sicht des IfG.CC besonders geeignet, da andernfalls die Gefahr besteht, Prozesse aufwändig zu modellieren, die wenig Effizienz- bzw. Modernisierungspotenzial haben. Die identizierten Prozessketten wurden daher in einer vom IfG.CC entwickelten grafischen Modellierungssprache abgebildet, die auf standardisierten und wiederverwendbaren Modulen basiert. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, viele Verwaltungsprozesse in wiederkehrende Funktionen zu zerlegen, die sich dann auf einfache Weise visualisiert darstellen lassen, so dass sie auch für Mitarbeiter der Verwaltung intuitiv verständlich werden. Erst daran anschließend werden fachliche Beschreibungssprachen genutzt, die stärker die softwaretechnischen Anforderungen berücksichtigen.

Die Ergebnisse der Studie dienen dazu, handlungsorientiertes und für die praktische Umsetzung verwertbares Wissen im Bereich Prozessketten für das Land Brandenburg zu schaffen.

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1.2 Potsdam, 11.07.: IfG.CC präsentierte sich auf dem Wissenschaftsmarkt 2009

Am 11.07. präsentierte sich das IfG.CC auf dem 1. Potsdamer Wissenschaftsmarkt, der im Rahmen des Stadtwerkefestes stattfand. Besucher hatten die Gelegenheit, sich mit Wissenschaftlern des IfG.CC über aktuelle eGovernment-Themen und weitere "eThemen" (z.B. eHealth, Telemedizin, Telepräsenzlernen) auszutauschen und einen Einblick in die Arbeit des Instituts zu erhalten. Die Besucher interessierten sich besonders für die Möglichkeit, den mobilen Bürgerservice zu nutzen. Dieser wird derzeit im Rahmen eines Projektes, bei dem das IfG.CC die wissenschaftliche Begleitung übernommen hat, zunächst in der Stadtverwaltung Potsdam eingeführt. Gegenwärtig wird die Übertragung der Erfahrungen auf weitere Brandenburger Kommunen vorbereitet.

Der Potsdamer Wissenschaftsmarkt ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins ProWissen e.V. in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Potsdam.

Die Präsenz des IfG.CC auf dem Wissenschaftsmarkt gehört zu einer Vielzahl von Aktivitäten, um die Arbeit des Instituts auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Weitere Veranstaltungen, an denen das IfG.CC teilgenommen hat, waren der Tag des Offenen Unternehmens oder der Brandenburger Zukunftstag, an dem Schülerinnen und Schüler das Institut kennen lernen konnten.

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1.3 Potsdam, 13.07.: Besuch einer Delegation aus Thailand

Im Juli besuchte erneut eine thailändische Delegation hochrangiger Verwaltungsbeamter zu Weiterbildungszwecken im Bereich Leadership und Governance für zwei Wochen das Potsdam Center for Policy and Management (PCPM) an der Universität Potsdam.

Im Rahmen dieses Programms hat das IfG.CC die Verantwortung für den eGovernment-Teil übernommen. Konkrete Themen waren u.a. der aktuelle Stand in Deutschland und Europa, insbesondere auch die Standardisierungsbemühungen auf technischer und prozessualer Ebene. Weiterhin wurde die Übertragbarkeit von Lösungsansätzen auf Thailand unter Beachtung der andersgearteten Rahmenbedingungen diskutiert und aufgezeigt. Denn es sollten nicht einfach so genannte Best-Practice-Fälle übernommen werden, sondern vor dem Hintergrund und den Erfahrungen anderer Länder sowie der jeweiligen andersgearteten Ausgangs- und Problemsituation eigene Lösungen unter den spezifischen lokalen Rahmenbedingungen und Problemstellungen entwickelt werden. Andernfalls ist weder Nachhaltigkeit noch Akzeptanz zu erreichen.

Für den Nachmittag hatte das IfG.CC eine Study-Tour zur Berliner Polizei organisiert, da hier die technologische Durchdringung der Polizeiarbeit besonders weit vorangeschritten ist. Dabei ging es u.a. um die Möglichkeiten, die neue IT-Lösungen für die verbesserte Verbrechensbekämpfung bieten. Konkret wurde die Einführung des Berliner Polizeilichen Informationssystems mit seinen vielfältigen neuen Möglichkeiten (z.B. Crime Mapping) zur Verbrechensbekämpfung vorgestellt.

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1.4 Potsdam: Abschluss der Studie "Einführung eines elektronischen Personenstandsregisters im Land Brandenburg"

Das IfG.CC hat im Juli die vom Innenministerium beauftragte Studie zur Organisation des elektronischen Personenstandsregisters abgeschlossen. Hintergrund war, dass die nach bisherigem Recht in Papierform geführten Personenstandsbücher seit dem 01.01.2009 in elektronischen Registern geführt werden können, jedoch ab dem Jahr 2014 verpflichtend elektronisch zu führen sind. Damit werden künftig alle Daten zur Beurkundung elektronisch erfasst und aufbewahrt. Dieser Datenbestand soll für den Ausdruck von Personenstandsurkunden und Mitteilungen an andere Behörden genutzt werden. Aufgabe des IfG.CC war es zu untersuchen, welche konkreten Anforderungen an die Registerführung bestehen, welche Betriebsmodelle für die Registerführung in Betracht kommen und welche Variante der Registerführung unter den Brandenburger Rahmenbedingungen die vorteilhafteste ist. Dazu wurden von den IfG.CC-Mitarbeitern Untersuchungen in den Standesämtern sowie den jeweiligen Aufsichtsbehörden vorgenommen und Daten für Prozesse und Fallzahlen erhoben. Im Ergebnis ist für das Land Brandenburg eine zentrale Registerlösung zu favorisieren, da sich u.a. herausgestellt hat, dass selbst größere Standesämter nicht in der Lage sind, aufgrund der hohen gesetzlichen Sicherheitsanforderungen ein eigenes elektronisches Register aufzubauen.

Zusätzlich wurden verschiedene Umsetzungsmodelle für die so genannte Nacherfassung der alten Personenstandseinträge hinsichtlich ihrer rechtlichen Umsetzbarkeit und in Bezug auf die Rahmenbedingungen im Land Brandenburg untersucht. Denn im Unterschied zu anderen Bundesländern muss eine Nacherfassung im Land Brandenburg in jedem Fall erfolgen, da insbesondere Einträge aus den 1960er Jahren aufgrund der schlechten Papierqualität und z.T. falschen Lagerung verloren zu gehen drohen. Hierfür wird empfohlen, dass die Nacherfassung von zusätzlich bestellten Standesbeamten vor Ort in den Standesämtern systematisch vorgenommen wird.

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1.5 Ankündigung: Seminar an der Fachhochschule Bern (07.08.)

Wissenschaftler des IfG.CC halten Anfang August einen eGovernment-Kurs im Rahmen des Executive MBA Public Management an der Fachhochschule Bern, der sich an (angehende) Verantwortungsträgerinnen und -träger in allen Bereichen des Public Managements in Bund, Kanton und Gemeinden in der Schweiz richtet. Ziel des Seminars ist es, die verschiedenen Möglichkeiten der Informationstechnik für die Verwaltungsmodernisierung und neue Steuerungsformen aufzuzeigen. Anhand von Fallstudien sollen die Seminarteilnehmer das Thema kritisch analysieren und entsprechende Gestaltungspotentiale herausarbeiten.

Der Studiengang EMBA Public Management ist eine praxisorientierte und anspruchsvolle berufliche Weiterbildung und richtet sich grundsätzlich an Personen mit Hochschulabschluss und Berufserfahrung. Er orientiert sich an der Praxis der öffentlichen Verwaltung und vermittelt u.a. Managementmethoden der Privatwirtschaft sowie deren Anwendbarkeit im öffentlichen Sektor. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Problemlösungskompetenzen.

Mit dem Masterkurs für eGovernment wird die zwischen dem IfG.CC und der Fachhochschule Bern bestehende Kooperation weiter verstärkt, die bisher insbesondere im Bereich der eGovernment-Zeitschrift eGovPräsenz stattfand.

Mit dem neuerlichen Engagement setzt das IfG.CC seine Aktivitäten in der Schweiz fort, da es bereits in diesem Jahr für das Informatikstrategieorgan der Schweiz ein Organisationskonzept für eGovernment entwickelt hat.

Das IfG.CC bietet bereits seit Jahren unterschiedliche Masterkurse auf hohem Niveau an, in denen Forschungsergebnisse und eGovernment-Wissen für angehende Führungskräfte in anspruchsvoller Form vermittelt werden.

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1.6 Call for Paper: International Journal of Information Communication Technologies and Human Development (IJICTHD)

Ein wichtiges Forschungsthema des IfG.CC bildet der Bereich IT in der Entwicklungszusammenarbeit. Prof. Dr. Tino Schuppan, Geschäftsführer am IfG.CC, gehört deshalb dem Editorial Board des International Journal of Information Communication Technologies and Human Development (IJICTHD) (www.igi-globalcom/ijicthd) an. Ziel des Journals ist es, die Verbindung zwischen Informations- und Kommunikationstechnologien und der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung herzustellen, potenzielle IT-Anwendungen für die Entwicklung zu identifizieren und Strategien vorzuschlagen, mit denen zukünftige (Entwicklungs-) Herausforderungen bewältigt werden können.

Das IfG.CC unterstützt Themen, die sich im internationalen Kontext mit IT-basierten Entwicklungsthemen beschäftigen, und sucht ständig für das IJICTHD interessante Beiträge. Die Beiträge sollten z.B. folgende Themen zum Inhalt haben: den Beitrag der IKT zur Armutsreduzierung, zur wirtschaftlichen Entwicklung oder zur Verbesserung der Bildung.

Bitte berücksichtigen Sie die Hinweise für Autoren (vgl. www.igi-global.com/development/author_info/guide.asp) und schicken Sie Ihre Einreichungen entweder an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder direkt an den Editor-in-Chief Dr. Susheel Chhabra, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

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1.7 Arbeiten, wo eGovernment erdacht wird: das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen

Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz in der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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2. Schwerpunktthema des Monats: eGovernment in Afrika
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An Afrika denkt man im Zusammenhang mit eGovernment wahrscheinlich nicht in erster Linie. Dabei gibt es auch hier bereits einige Beispiele für gute und vor allem funktionierende Lösungen, wie GCNet aus Ghana, einem System, über das Ex-, Import- und Zollformalitäten vollständig elektronisch abgewickelt werden können, oder iTax in Tansania, ein integriertes automatisiertes Besteuerungsverfahren zur Verwaltung aller wesentlichen staatlichen Steuern und Abgaben. Auch in Südafrika gibt es zahlreiche Projekte im Bereich eGovernment.

Eine erhebliche Hürde für den weiteren Ausbau von eGovernment und anderen "eAnwendungen" in Afrika ist die fehlende Breitband-Infrastruktur des Kontinents. Der Internetzugang ist in vielen afrikanischen Ländern oft kaum verfügbar bzw. sehr teuer. Die Kosten dafür liegen weit über denen in Europa, Asien oder Nordamerika. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Aufbau von eGovernment, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder. Um diese Hürde zu überwinden, wurde das Unterseekabel SEACOM gelegt, das mehrere ostafrikanische Länder mit Indien und Europa verbindet. Ein ähnliches Kabel soll entlang der Westküste des afrikanischen Kontinents gelegt werden.

Die folgenden Meldungen geben einen Überblick zur aktuellen eGovernment-Entwicklung in Afrika. Neben der Inbetriebnahme des SEACOM-Unterseekabels und dem Aufbau einer eGovernment Academy in Westafrika werden einige repräsentativen Projekte aus einzelnen afrikanischen Ländern dargestellt.

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2.1 Southern and eastern Africa gets hooked to India

A long-expected fibre-optic cable linking southern and eastern Africa to global telecommunications networks via India and Europe has gone live with high expectations it will lower the cost of telecommunications in Africa.

The cable has simultaneously launched in Kenya, Tanzania, Mozambique, South Africa and Uganda on July 23. It is widely seen to be opening up opportunities for governments and business to use the network as a platform to compete globally and drive economic growth. Backhauls linking Johannesburg, Nairobi, and Kampala with coastal landing stations have also been established. Additionally, SEACOM, the fibre-optic company behind the operation, is working with national partners to commission the final link to Kigali, Rwanda, and Addis Ababa, Ethiopia.

The US$600 million cable has direct connections to India and from India to Europe, making it the first cable to hook east and southern Africa to India and Europe. The 17,000 kilometer cable has a capacity of transmitting data amounting to 1.28 terabytes per second.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28072&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28076&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28062&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28057&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28054&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28055&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28048&Itemid=1

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2.2 Is Africa prepared for broadband?

Mobile growth has shaped the past ten years, but broadband will shape the next ten years. An ITU Human Capacity Development Forum for Africa held in Kampala on July 8-10, 2009 addressed Africa's readiness for broadband. Clive Shepherd, an expert in human resource development, says the ICT sector in Africa is in a unique position. "The biggest obstacle," he says, "is no longer technology, but the willingness to take advantage of new opportunities and technologies. And it's a very exciting position to be in."

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28039&Itemid=1

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2.3 West African Region Moves Forward With E-Government Initiative in Ghana

The Open Society Initiative for West Africa (OSIWA) and the United Nations Development Programme (UNDP) held a two-part conference, signifying the consolidation of the Africa E-Governance Academy in Accra on July 16th-17th.

The focus of the meeting was the confirmation of the Academy's establishment in Ghana, stationed at the Kofi Annan Center of Excellence. With the use of Information and communication technologies (ICTs), the Academy will act as a system of information sharing across West Africa. E-government uses ICTs to improve governmental operations and services as well as communication between administrative sectors.

The conference entailed discussions on the Academy's constitution, election of council members and strategy planning for the next year.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28034&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28012&Itemid=1

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2.4 Ghana wins another award in ICT innovation

Ghana, has won another award an in Information Communication Technology innovations contest by the World Summit Award (WAS) of the United Nations' World Summit on Information Society (WSIS).

The award winning project known as Tradenet (Esoko) was developed by Busy Internet, a Ghana based Internet solution provider, and it is the largest SMS based MIS project in Africa. It won an award in the e-Inclusion and Participation category.

Tradenet (Esoko) is an innovative technology that links mobile phones to web-based management systems. It enables agri-business, agri-associations and other agri-projects to systematically build polls, and automatically scouts participants for critical field information. The scout technology can be programmed to send or receive text messages from participants in the field in order to track activities and inventories or evaluate crop behaviour.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28071&Itemid=1

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2.5 Ghanaians to vote biometrically in 2016 elections

Ghana's enthusiastic efforts to consolidate democracy are growing day by day as the government has hinted that plans are at foot for Ghanaians to vote biometrically in the 2016 general elections.

To this end, the government together with other agencies will introduce a Biometric Voters' Register soon to register all Ghanaians who are legitimate to cast their votes in the country. The Minister of Communications, Mr. Haruna Iddrisu disclosed this at the opening of a two day inaugural General Meeting of the African eGovernance Academy in Accra.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27990&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28002&Itemid=1

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2.6 Ghana: E-Governance delays: IT expert cites low government interest

The director-general in charge of the ICT Directorate of the Ministry of Communications, Dr Sam Somuah, says poor governmental interest over the years has impacted negatively on efforts at establishing a strong e-governance system for the country. Dr Somuah however insists government is advancing measures to ensure a full takeoff of a strong IT backbone for institutions of state to ensure a smooth flow of information in the country.

Speaking on Joy FM's Super Morning Show, he said the last couple of years have seen increased interest from government in building such a framework. "The government is putting forward a major effort at putting up connectivity to all government offices throughout the country," he hinted. "Connectivity in terms of the ability of each government office to send secure messages from one office to another," he told. He however stressed that progress of work has been dogged by a major cultural setback where organisations have a faint interest in improving their IT infrastructure.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28035&Itemid=1

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2.7 Rwanda: $2 Million Investments Utilized for Tele-Medicine

The use of ICT has been designated as one of the key enablers of transforming the local economy. Consequently the government has developed within its overall ICT architecture a component which caters for the use of ICT in boosting service delivery within the practice of medicine. Telemedicine has been the ICT component developed by Rwanda Development Board's IT department to assist in this endeavor.

Among the local practitioners countrywide, King Faisal Hospital has moved in to take advantage of this national platform to boost its service deliveries within its working sites. "It is very important to share information. By RBD developing this platform has allowed medical professionals to be able to serve more than one facility at a time", Dr. Innocent Nyaruhirira the CEO of King Faisal Hospital said. "We are able with this form of technology to go beyond the boundaries of this country".

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28027&Itemid=1

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2.8 Kenyan government sets up Internet Exchange Point

The Kenyan government has made a bold step toward ensuring network security for its agencies by setting up an Internet Exchange Point, where they all will connect. The Government Internet eXchange Point (GIXP) will allow government ministries and agencies to peer -- connect directly without going through third parties -- ensuring that the contents are not exposed to malicious hackers, data miners and eavesdroppers, among other security threats.

"The government has concerns about security and privacy; the concerns are well-founded and GIXP will create a sense of control and security," said Michuki Mwangi, general manager at Kenya Internet eXchange Point (KIXP). "Investing in GIXP will demonstrate the government is serious about data protection and integrity; this is a major concern for major investors in business process outsourcing," said Bitange Ndemo, permanent secretary in the Ministry of Information and Communication.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28061&Itemid=1

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2.9 South Africa: No ambitious govt IT projects

While government has increased its IT spending across most of its departments, its priorities are on modernising its systems and not the roll-out of any major broadband initiatives.

Following several weeks of budget presentations to Parliament, ministers revealed their IT plans. While spending on IT projects increased across most departments, budget allocations focused on improving existing systems and processes. In what can be seen as an indication of economic conditions and failures in previous administrations, ministers did not announce any ambitious projects.

While recognising the importance of IT in improving social development, most departments kept their promises safe, choosing only to upgrade and integrate systems. Ministers also addressed increased spending pressures and the need to improve financial management in their departments.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27968&Itemid=1

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2.10 Mauritius to host Pan African 'Super Speciality' Hospital

Mauritius has been selected to host the 'Super Speciality' Regional Hospital of the Pan Africane-Network Project, a PANA correspondent reported from the Mauritian capital Monday. The Pan African e-Network Project, meant to connect 53 countries of the African Union (AU) by satellite and fibre optic network, is an initiative of the former President of India P.J. Abdul Kalam.

A Mauritian Health Ministry official indicated that the Sir Seewoosagur Ramgoolam National Hospital in Mauritius will, in addition to the existing tele-medicine facility already set up at its Cardiac Centre, subsequently be equipped with the state-of-the-art technology and facilities to provide expert services to the other hospitals connected in the region. This project aims to create significant linkages for tele-education and tele-medicine, making available the facilities and expertise of some of the best universities and Super Speciality hospitals in India to the people of Africa.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27958&Itemid=1

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3. eGovernment in Berlin und Brandenburg
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3.1 Brandenburg: Übergangsphase zum elektronischen Nachweisverfahren endet am 31.03.2010

Abfallmanagement AG übernimmt ZEDAL-Providerrolle in Brandenburg/Berlin

Die Übergangsphase neigt sich dem Ende zu. Ab 01.04.2010 wird das elektronische Nachweisverfahren von allen Nachweispflichtigen flächendeckend anzuwenden sein. Damit enden auch die bisher in dieser Phase notwendigen Sonderregelungen, die z. B. einen Freistellungsbescheid für die Nutzer notwendig machten. Also: alles wird normal.

Auf dem Weg dahin hatte sich in Brandenburg und Berlin seit 2003 ein Projektteam engagierter Mitstreiter aus Wirtschaft und Verwaltung gefunden. Gemeinsam wurden EDV-technische und arbeitsorganisatorische Lösungen gesucht und gefunden, die die Anwendung des elektronischen Nachweisverfahrens im Alltag praktikabel machen. In dieser Etappe übernahm die SBB 2005 die Funktion des regionalen ZEDAL-Providers. Die SBB hat sich als Wegbereiter in der schwierigen Anfangsphase des Umbruchs von papierbasierter zu elektronischer Nachweisführung verstanden. Da diese Phase nun beendet ist wird die SBB ihre Providerrolle zum 31.03.2010 beenden. Die Abfallmanagement AG wird dann mit einer eigenen Niederlassung hier vor Ort nahtlos die weitere Kundenbetreuung als regionaler ZEDAL-Provider übernehmen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28059&Itemid=128

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3.2 POLIKS-System der Berliner Polizei goes mobile

Im Testeinsatz war es zwar schon länger, doch jetzt haben Vertreter von Polizei und der Freien Universität (FU) den Berliner Bürgern die mobile Variante des seit dem Jahr 2005 in der Bundeshauptstadt genutzten POLIKS-Systems präsentiert. POLIKS steht für "Polizeiliches Landessystem für Information, Kommunikation und Sachbearbeitung" - und mPOLIKS, das Ende Juli im Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke vorgestellt wurde, ermöglicht Einsatzkräften künftig von unterwegs aus nicht nur den direkten Zugriff auf das polizeieigene Datensystem, sondern auch auf Fremdsysteme wie INPOL (Bundeskriminalamt), das Ausländerzentralregister (AZR), Bestände des Kraftverkehrsamtes oder das Einwohnermelderegister.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28056&Itemid=128

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3.3 Brandenburgs Verfassungsschutz informiert im Internet zum Wirtschaftsschutz

Schönbohm: Hiesige Innovationslandschaft für Wirtschaftsspione interessant

Brandenburgs Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft ist ein potenzielles Feld für die Wirtschaftsspionage. Darauf hat Innenminister Jörg Schönbohm hingewiesen. "Innovation und Technologie sind in Brandenburg prägende Themenfelder, die für ausländische Staaten von besonderem Interesse sind", erklärte er Anfang Juli in Potsdam. Wer hier an Know-how herankomme, spare Entwicklungskosten und könne wirtschaftliche Strategien nachvollziehen und möglicherweise beeinträchtigen. "Wirtschaftsspionage hat in der aktuellen weltumspannenden Wirtschafts- und Finanzkrise Konjunktur", betonte Schönbohm.

Brandenburgs Verfassungsschutz informiert deshalb auf seinen Internetseiten unter www.verfassungsschutz.brandenburg.de jetzt auch über den ‚Wirtschaftsschutz'. Unternehmen, aber auch interessierte Bürger, finden hier Angaben zu den potenziellen Zielen der Wirtschaftsspionage, Beispielfälle sowie eine Beschreibung des Wirtschaftsschutzes, wie er im Zuständigkeitsbereich der Verfassungsschutzbehörde bearbeitet wird.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27913&Itemid=128

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4. eGovernment in Deutschland
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4.1 Deutschland: Mehr als 90 Prozent der Haushalte haben einen Breitbandanschluss

Zum 1. Januar 2009 konnten 93,43 Prozent der Haushalte in Deutschland über einen Breitbandanschluss mit Übertragungsraten von mindestens einem Megabit pro Sekunde verfügen; 98,99 Prozent der Haushalte hatten einen Anschluss von 384 Kilobits pro Sekunde. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Zum selben Stichtag hätten 692 Gemeinden einen Versorgungsgrad von weniger als 50 Prozent bei der Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen mit einer Übertragungsrate von mindestens einem Megabit pro Sekunde aufgewiesen, heißt es weiter.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28067&Itemid=128

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4.2 Deutschland: Das neue Bevölkerungsschutzportal des BMI ist online

Was muss ich tun, um mich sinnvoll auf mögliche Krisenfälle vorzubereiten? Wo und wie kann ich mich ehrenamtlich in Angelegenheiten des Bevölkerungsschutzes engagieren? An wen kann ich mich sinnvollerweise wenden, wenn eine Katastrophe mich bedroht? Antworten auf solche und ähnliche Fragen sowie alles Wichtige zum Bevölkerungsschutz finden Sie ab auf www.bevoelkerungsschutz-portal.de.

Das Portal ermöglicht dem Internetnutzer, die relevanten Informationen zum Bevölkerungsschutz schnell und gebündelt aufzufinden. Eine Einteilung in die Oberthemen "Gefahren", "Selbstschutz", "Ehrenamt", "Krisenkommunikation" und "Zuständigkeiten" macht die Navigation auf der Webseite leicht.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27995&Itemid=128

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4.3 Rheinland-Pfalz bietet Online-Beratung gegen Zwangsverheiratung an

Zum ersten Mal wird für Rheinland-Pfalz eine Online-Beratung für junge Migrantinnen in Konfliktsituationen angeboten, wie Frauenministerin Malu Dreyer am 13. Juli 2009 in Mainz mitteilte. Mit dem Angebot will die Landesregierung Zwangsverheiratung bekämpfen und die Opfer schützen und unterstützen. Die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz fördert die Aktion finanziell.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=27955&Itemid=128

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4.4 Deutschland: E-Gesundheitskarte: Datenverlust mit Folgen

Die Testläufe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und den ärztlichen Heilberufsausweis der Generation 1 haben einen gravierenden Rückschlag erlitten. Nach dem Ausfall eines Hardware Sicherheitsmoduls (HSM), auf dem das private Schlüsselmaterial der Root Certificate Authority (Root-CA) für Karten der Generation 1 gespeichert war, stellte sich heraus, dass es kein Backup dieser Daten gab. Die Konsequenz: Werden neue Karten für die Feldtest benötigt, müssten alle bisher für die Testreihen produzierten Karten ausgetauscht werden, da eine neue Root-CA erzeugt werden müsste.

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4.5 Deutschland: Bundestag bestätigt Abkommen zum Datentransfer an die USA

Der Bundestag hat mit den Stimmen der großen Koalition die umstrittene Regierungsübereinkunft zur Weitergabe sensibler personenbezogener Informationen über Deutsche an die USA abgenickt. Als letzten gesamtparlamentarischen Akt vor der Sommerpause beschlossen die Abgeordneten mit der Mehrheit von Schwarz-Rot zugleich ein Gesetz zur Umsetzung des Abkommens zwischen Berlin und Washington über die "Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Verhinderung und Bekämpfung schwerwiegender Kriminalität".

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4.6 Deutschland: Große Koalition fordert mehr Rückhalt für Bürger-Mail-Projekt

Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD wollen durch einen Antrag noch im Herbst einen Bundestagsbeschluss für das Bürgerportal-Gesetz erreichen, das dem umstrittenen De-Mail-Vorhaben zugrundeliegt. Das ohne direkte Aussprache behandelte Papier der Bundesregierung macht einige Vorgaben zur Ausgestaltung des Projekts für eine sicherere, verschlüsselte Mail-und-Behördenkommunikation. So soll es etwa nur "geringe Zugangshürden" für die Nutzer geben. Diese sollen das Sicherheitsniveau frei wählen können; dabei müsse aber eine "angemessene Mindestsicherheit des Gesamtsystems" gewährleistet werden.

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5. eGovernment in Europa
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5.1 Malta on track to meet Service Directive deadline

Malta is on track to meet the December 28 deadline for the Services Directive - but the chambers of commerce of 40 per cent of member states said their country would miss it.

The Malta Chamber of Commerce, Enterprise and Industry, responding to the 5th survey carried out by Eurochambres on this topic, said that the Maltese government would meet the deadline but other chambers are expressing a drop in confidence, the first since Eurochambres started to monitor the process.

Despite some overall improvements over the past 6 months, the latest Eurochambres study on the implementation of the Services Directive shows that some countries face persisting difficulties in complying with specific provisions, such as e-procedures related to the Points of Single Contact, or the simplification of administrative structures and procedures.

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5.2 Neuer Anlauf für elektronisches Geld in Europa

Die Europäische Union hat eine neue Direktive zur Ausgabe von elektronischem Geld verabschiedet, die den Einsatz elektronischer Bezahlverfahren erleichtern soll. Sie tritt am 1.11.2009 in Kraft.

Die Direktive setzt die hohen Anforderungen an die Ausgeber von elektronischem Geld außer Kraft, die in einer ersten Regelung aus dem Jahre 2000 festgelegt worden waren. Künftig muss ein Finanzdienstleister, der elektronisches Geld ausgeben will, nur noch ein Eigenkapital von 350.000 Euro nachweisen. Dafür dürfen die Geldbeträge, die elektronische Geräte wie Computer, Smartcard oder Mobiltelefon lokal speichern oder auf dem Nutzerkonto in einer zentralen Datenbank gespeichert sind, den Gesamtbetrag von 250 Euro nicht überschreiten. Insgesamt darf ein einzelner Anwender nicht mehr als 2500 Euro elektronisches Geld im Verlauf eines Kalenderjahres transferieren.

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5.3 Belgisches Finanzamt beobachtet Online-Aktivitäten

Steuersünder sollten Social-Network-Aktivitäten im Auge behalten: Laut einem Bericht der Tageszeitung De Morgen beobachtet der belgische Fiskus eBay-Aktivitäten sowie Profile auf Facebook, Netlog und anderen Online-Treffpunkten. Die dort gefundenen Informationen haben zwar keine Beweiskraft, können aber bei offensichtlicher Differenz zwischen Einkommen und Lebensstil verschärfte Aufmerksamkeit der Steuerfahnder nach sich ziehen. "Es ist technisch möglich, es ist legal, es passiert", zitiert TechCrunch den Leiter der Behörde.

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5.4 Estonian project to develop E-government in Palestine

Estonia has finished the first part of its development aid project, aimed at introducing to the Palestinian Autonomy Estonia's experiences in developing e-Government. In the framework of the first phase of the project, Estonian e-Government Academy's expert group stayed in Palestine in order to get an overview of the stage in which Palestine is implementing the e-Government projects and to specify forms for future co-operation.

In the framework of the second phase of the project, 20 leading officials of the Palestinian Authority will arrive to Estonia in September for a one-week training session.

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5.5 Zentralagentur für EU-Datenbanken geplant

Die EU-Kommission will eine Agentur für das Betriebsmanagement von IT-Großsystemen im Bereich, Freiheit, Sicherheit und Recht gründen. Diese soll als eigene Rechtspersönlichkeit im ersten Schritt für den Betrieb des Schengener Informationssystems II (SIS II), des Visa-Informationssystems (VIS) und der zentralen Fingerabdrucksdatenbank für Asylsuchende (European Dactyloscopie; EURODAC) zuständig sein, so der Vorschlag für eine entsprechende Verordnung.

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6. eGovernment weltweit
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6.1 Information and Communication for Development Report 2009

The World Bank Report takes an in-depth look at how ICT, and particularly broadband and mobile, are impacting economic growth in developing countries. The data section includes at-a-glance tables for 150 economies of the latest available data on ICT sector performance. Performance measures for access, affordability and applications in government and business are also introduced.

The second issue of the series Information and Communication for Development " Information and Communications for Development 2009: Extending Reach and Increasing Impact" takes a close look at mobile and broadband connectivity; it analyses the development impact of high-speed Internet access in developing countries and provides policy options with the opportunities and challenges of convergence. The report also presents a framework of e-government applications and discusses various country experiences with the institutional and policy arrangements for e-government and for the development of local information technology (IT) industry. The common thread running through these topics is the develompent impact of ICT.

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6.2 UAE: Excellence Award in GIS for Abu Dhabi Systems and Information Centre

Abu Dhabi Systems and Information Centre (ADSIC), the steward of the Abu Dhabi Spatial Data Infrastructure (AD-SDI), was awarded for 'Special Achievement in GIS' during the GIS Award Ceremony at the 40th ESRI International User Conference on July 15, 2009.

Such achievement is yet another milestone for the Abu Dhabi e-Government initiative, highlighting the quality and effectiveness that has been achieved, particularly in light of being such a recently launched initiative.

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6.3 US-Regulierer: Breitbandausbau hat oberste Priorität

Für den neuen Chef der US-Regulierungsbehörde Federal Communication Commission (FCC) steht der Breitbandausbau ganz oben auf der Tagesordnung. "Das wichtigste Thema ist Breitband", sagte Julius Genachowski dem Wall Street Journal. Für den Chefregulierer, der sein Amt im Juni angetreten hatte, ist das Internet die wesentliche Infrastruktur dieser Generation und spielt wirtschaftlich eine ähnlich gewichtige Rolle wie Eisenbahn, Straßensystem und Elektrizität.

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6.4 Australia: Paper points way for digital direction

A directions paper on the future of the digital economy has been released by the Department of Broadband, Communications and the Digital Economy. Titled Australia's Digital Economy: Future Directions, it examines key areas of focus for Government, industry and the community in promoting Australia's success in the digital economy.

Minister for Broadband, Communications and the Digital Economy, Senator Stephen Conroy said the digital economy was essential to Australia's productivity, global competitive standing and improved social well-being. He said the paper would identify the benefits of maximising investment in broadband and developing a "world-class" digital economy. "The paper explores the actions we need to advance to enhance these key factors for success."

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6.5 USA: OneStop Business Registration Marks 100,000 Online Milestone Through Utah.gov

This week Utah's OneStop Business Registration (OSBR) reached a new milestone by registering its 100,000th business online. Since the program's launch in 2003, the OSBR program has increased online registrations from 10 percent to more 60 percent of all business registrations in Utah.

OneStop allows citizens to register a Utah business with the Utah State Tax Commission, the Utah Labor Commission, the Utah Department of Commerce, the Utah Department of Workforce Services, and six participating cities. Businesses are also notified if they need to register with the Internal Revenue Service and are then connected to the online registration service. At the end of the process they receive all of the necessary licenses and account numbers for their business.

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6.6 Broadband for India

Rural India is all set to take a giant infotech leap forward. If all goes to plan, you may not have to worry about updating your status on the social networking site even if you are stuck in a non-descript village in the middle of nowhere.

The government has drawn out a grand scheme to put nearly 5 lakh villages across the country on the high-speed wireless broadband map in the next five years. The initial phase would cover about two lakh villages in 5,000 blocks.

In January, the government placed an order with Bharat Sanchar Nigam Ltd (BSNL) under the USO fund scheme for providing 8.5 lakh rural broadband connections. "Under this scheme BSNL gets a subsidy of up to 40 per cent on computers," said a BSNL official, who did not wish to be quoted. This is besides the subsidy it gets on installing and maintaining the broadband connections. The government would continue this subsidy for wireless broadband.

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7. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat
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7.1 New Delhi, India, 04.08.-06.08.2009: 5th eINDIA 2009

This three-day international conference and exhibition provides a unique platform for knowledge sharing in different domains of ICT for development and facilitates multi-stakeholder partnerships and networking among governments, industry, academia and civil society organisations of different countries. The objective is to bring together ICT experts, practitioners, business leaders and stakeholders of the region onto one platform, through keynote addresses, paper presentations, thematic workshops and exhibitions.

eINDIA 2009, through its four seminal conferences, will focus on four emerging application domains of ICT for Development - e-government, ICT in education, ICT and rural development, and ICT-enabled health services. The conference will also serve as an exhibition host to some of the latest e-solutions, services, initiatives and case studies from across India.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.eindia.net.in/2009/

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7.2 Sarajevo, Bosnia and Herzegovina, 29.08. - 02.09.2009: Medical Informatics in United and Healthier Europe - MIE 2009

22nd International Congress of the European Federation for Medical Informatics, Medical Informatics in United and Healthier Europe, MIE 2009. Medical informatics at current development stage belongs to highly specialized science. Simultaneously, this scientific discipline causes numerous dilemmas and confusion. Even though human knowledge and skills are constantly expanding, it is not clear if the current technological process will be able to accommodate all kinds of existence and humankind as a whole. The Medical Informatics Europe (MIE) Congress is the main scientific event in health informatics, held every two years in Europe. Around 500-800 participants from 31 European member countries of the European Federation for Medical Informatics (EFMI) attend the event. Several scientists from other parts of the word also participate. The main theme of MIE 2009 is to develop new bridges and medical informatics between western and eastern parts of the world.

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8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief
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Wenn Sie daran interessiert sind, eine Präsentation, einen Aufsatz, eine wissenschaftliche Arbeit oder eine Veranstaltung zum Thema "eGovernment" einem internationalen Publikum auf unserer Competence Site oder im Infobrief zu präsentieren, schicken Sie bitte Ihren Beitrag an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

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10. Impressum
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c/o Universität Potsdam
Universitätskomplex III Babelsberg
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam

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