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Thursday, 28.05.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief Oktober 2009
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sieben Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=28277

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Inhalt
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1. Aus dem Institut IfG.CC
A.1 Ausgewählte Aktivitäten
A.1 Malta, 02.-05.09.: Konferenz der European Group of Public Administration
A.2 Potsdam, 10.09.: Trainingskurse für Delegation aus Thailand   
A.3 Berlin, 14.-16.09.: Xinnovations 2009
A.4 Wien, 22.-25.09: Expertengespräch zum Thema "eGovernment in der Österreichischen Arbeitsverwaltung (AMS)"

1.2 Veranstaltungen des IfG.CC
V.1 Potsdam, Universität Potsdam, WS 2009/2010: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment” an der Universität Potsdam
V.2 Berlin, Hertie School of Governance, 07.-09.12.: Masterkurs “Informatisation of Public Administration/E-Government”

1.3 Vom IfG.CC unterstützte Veranstaltungen
V.3 Future IT Summit 2010, 15.-17. March 2010, Abu Dhabi, UAE

1.4 Call for Papers
C.1 Call for Papers: «eGov Präsenz» 1/2010: Dokumenten-Management und Langzeitarchivierung   
C.2 Call for Papers: IRSPM2010 Conference Panel "Managing e-Government in Times of Crisis"   

1.5 Arbeiten, wo eGovernment erdacht wird: das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen

2. Schwerpunktthema des Monats: Breitbandentwicklungen weltweit (Update)
2.1 Breitband-Entwicklung in Deutschland
2.1.1 Deutschland: Regulierungsklippen beim Breitbandausbau
2.1.2. Warum es in Deutschland kaum Glasfaserzugänge ins Haus gibt
2.2 Breitband-Entwicklung in Europa
2.2.1 Britische Regierung hält an Web-Steuerplänen fest
2.2.2 EU: Leitlinien aus Brüssel sollen Breitbandausbau fördern
2.3 Weltweite Breitband-Entwicklungen
2.3.1 Australia embarks on great broadband adventure
2.3.2 Australia: Include users in broadband plan: Deloitte
2.3.3 India: Tamil Nadu: Rural schools, colleges to get broadband connectivity
2.3.4 South Africa: National broadband policy under the spotlight
2.3.5 USA: Vermont organizations file for over $130 million of broadband stimulus funds
2.3.6 USA: Alaskans Seek $1.3 Billion of Broadband Funds
2.3.7 Malaysia: Giants help drive broadband to rural folk

3. eGovernment in Berlin und Brandenburg
3.1 Brandenburg: Erneuter Sieg bei bundesweitem E-Government-Wettbewerb
3.2 Brandenburg: ELok bringt Polizei auf schnellstem Weg zum Einsatzort

4. eGovernment in Deutschland
4.1 Deutschland: Bericht: Bund wird Netzbetreiber
4.2 Deutschland: Behörden-Auktionshaus: Schnäppchen von Amts wegen
4.3 Deutschland: Ab 1. April 2010 gilt die elektronische Abfallnachweisführung für gefährliche Abfälle
4.4 Deutschland: Elektronische Bürgerdienste stark nachgefragt

5. eGovernment in Europa
5.1 Denmark runs telehealth pilots
5.2 Azerbaijan and Estonia signed an agreement on cooperation in the ICT sector
5.3 Bulgaria: State Agency for Information Technology and Communications closed
5.4 Schweiz: Genf: Modellversuch zur Einführung des elektronischen Patientendossiers steht vor dem Start
5.5 Auslandschweizerinnen und -schweizer sollen per Internet abstimmen können
5.6 Malta: Taking e-Government into the future

6. eGovernment weltweit
6.1 USA: One-stop cloud source launched for US federal agencies
6.2 India: Public sector IT spend to grow $5.1bn by 2011
6.3 South Korea: Interview with Minister of Public Administration and Security Lee Dal-gon
6.4 Nepal: Electronic national ID cards planned
6.5 Bahrain's centre of excellence for eGovernment
6.6 South Korea: Global e-government body to be formed in Seoul next year

7. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats
01.-02.10., Berlin, Deutschland: TELEMED 2009
06.-08.10., The Hague, Netherlands: Information Security Solutions Europe (ISSE) 2009
19.10., Canberra, Australia: Gov 2.0 conference
20.-22.10., London, UK: Biometrics 2009
21.-23.10., Istanbul, Turkey: eChallenges 2009

8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief

9. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief

10. Impressum

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1. Aus dem Institut IfG.CC
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A.1 Ausgewählte Aktivitäten

A.1 Malta, 02.-05.09.: Konferenz der European Group of Public Administration

Vom 02.-05.09. fand in Malta die alljährliche Konferenz der European Group for Public Management statt. Das diesjährige Konferenzthema lautete: Public Service Delivery in an Information Age, so dass sich hervorragende Anknüpfungspunkte zu den Forschungsfelder des IfG.CC ergaben. Das IfG.CC war vertreten durch Prof. Dr. Tino Schuppan, der die Forschungsergebnisse des Instituts zum Thema Prozess-Outsourcing auf IT-Basis vorgestellt hat. Forschungsfrage war, ob sich bei IT-durchdrungenen öffentlichen Leistungsprozessen, die Outsourcing-Frage neu beantwortet lässt. Die zu vermutende These, dass es zu mehr Outsourcing kommt lässt sich zwar an einzelnen Beispielen belegen; es ergeben sich jedoch mindestens genauso hohe Insourcing-Potenziale. Denn durch die vielfältigen internen Vernetzungsmöglichkeiten lassen sich erweiterte Effizienz- und Effektivitätspotenziale erschließen, die durch ein Outsourcing nicht ohne weiteres möglich sind. Als besonders kritisch erweist sich bei einem Outsourcing von IT-basierten Verwaltungsprozessen, das private Träger vermehrt Zugang zu Daten erhalten. Ein Fakt, der in der gegenwärtigen Diskussion noch vielfach vernachlässigt wird.

Das IfG.CC zählt zu den wenigen deutschsprachigen wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich seit Jahren regelmäßig an der internationalen akademischen Diskussion zur Verwaltungsmodernisierung und eGovernment beteiligen, wofür sich im Rahmen der European Group of Public Administration (EGPA) sich jährlich Wissenschaftler aus ganz Europa treffen.

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A.2 Potsdam, 10.09.: Trainingskurse für Delegation aus Thailand

Anfang September besuchte zum zweiten Mal in diesem Jahr eine thailändische Delegation hochrangiger Verwaltungsbeamter zu Weiterbildungszwecken für zwei Wochen das Potsdam Center for Policy and Management (PCPM) an der Universität Potsdam.

Im Rahmen dieses Fortbildungsprogramms hat das IfG.CC im Bereich Leadership und Governance die Verantwortung für den eGovernment-Teil übernommen. Konkrete Themen waren neben den Gestaltungsprinzipien von eGovernment, der aktuelle Stand der eGovernment-Entwicklungen in Deutschland und Europa sowie die Übertragbarkeit von Lösungsansätzen auf Thailand. Denn es sollten nicht einfach so genannte Best-Practice-Fälle aus dem Ausland übernommen werden, sondern vor dem Hintergrund und den Erfahrungen anderer Länder eigene Lösungen unter den spezifischen thailändischen Rahmenbedingungen und Problemstellungen entwickelt werden. Im Rahmen des Kurses hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, einen typischen Verwaltungsprozess mittels einer vom IfG.CC entwickelten Modellierung-Sprache zu erheben und neu zu gestalten.
Für den zweiten Teil hatte das IfG.CC ein Gespräch im Bundesministerium des Innern über die Einführung des D115-Systems organisiert. Hier ging es insbesondere um die organisatorischen Herausforderungen in dem Projekt, wie zum Beispiel die Vernetzung von mehreren D115 Call-Centern und den weiteren Ausbau des Systems.

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A.3 Berlin, 14.-16.09.: Xinnovations 2009

Am 14.08.2009 fand in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin ein Workshop zu Shared Service-Center (SSC) statt, der vom IfG.CC in Kooperation mit der HTM Berlin (Prof. Dr. Brüggemeier) vorbereitet und durchgeführt wurde. Ziel war es, Potenziale, Chancen und Möglichkeiten für Shared Service Ansätze in Berlin zu identifizieren und mögliche Kosteneinsparungen zu quantifizieren. Nach dem es in den 90iger Jahren in Berlin Ansätze zur Optimierung der Querschnittsverwaltungen gab, besteht durch Shared Service Center erweiterte Möglichkeiten der Optimierung, insbesondere unter Nutzung von Informationstechnik. Klar wurde in dem Workshop auch, dass es mit einer Organisationsstruktur und Gründung von Shared Service Center nicht getan ist, vielmehr bedarf es einer Shared-Service-Kultur, bei denen Auftraggeber (Kernverwaltung) und Auftragnehmer (Shared Service Center) gemeinsam für die Qualität der erbrachten Services sich verantwortlich fühlen.
Im Ergebnis wurde am Beispiel von Berlin herausgearbeitet, welche grundlegenden Handlungsoptionen für die weitere Umsetzung in Richtung Shared Service Center erforderlich sind. Es wurden verschiedene Weiterentwicklungs-, Neuentwicklungs-, Umbau- und Reichweitenstrategien für Berlin entwickelt und diskutiert, so dass die Tragweite der anstehenden Veränderungen sichtbar wurde.

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A.4 Wien, 22.-25.09: Expertengespräch zum Thema "eGovernment in der Österreichischen Arbeitsverwaltung (AMS)" 

Vom 22.-25.09.2009 nahm Prof. Dr. Tino Schuppan, Geschäftsführer des IfG.CC, Expertenaustausch von Top-Führungskräften der Bundesagentur für Arbeit und des Österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) in Wien teil. Ziel war es, Erfahrungen im Bereich Verwaltungsmodernisierung und Behördensteuerung auszutauschen, wobei eGovernment in der Arbeitsverwaltung einen Schwerpunkt bildete. Insbesondere bieten sich zahlreiche Gelegenheiten der IT-Unterstützung beim Vermittlungsprozess, beim Arbeitgeberservice und für die Berufsorientierung. Vorbildlich ist im AMS ein Multikanal-Management organisiert, so dass elektronischer Zugang und physische Zugangsmöglichkeiten gut aufeinander abgestimmt sind. Hervorzuheben ist auch das abgestufte Zugangsmodell, das so genannte Drei-Zonen-Modell mit Informationsschalter, Servicebereich und Beratungsbereich. Welcher der Bereiche zu kontaktieren ist, ergibt sich aus der Dauer der Arbeitslosigkeit und aufgrund der Zielgruppe. Zukünftig ist vorgesehen, dass Antragstellung und Arbeitslosmeldung komplett elektronisch vorgenommen werden können – die dafür erforderlichen gesetzlichen Änderungen befinden sich gerade in Vorbereitung.

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Veranstaltungen des IfG.CC
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V.1 Potsdam, Universität Potsdam, WS 2009/2010: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment” an der Universität Potsdam

Im kommenden Wintersemester bietet das IfG.CC einen Masterkurs zum Thema "eGovernment und Verwaltungsmodernisierung " im Rahmen des englischsprachigen Programms "Master of Public Management" (MPM) an der Universität Potsdam an.

Insbesondere wird in dem Kurs eine organisationstheoretische wie auch modernisierungsbezogene Einbettung des Themas vorgenommen. Bei der Organisation der Kurse arbeitet das IfG.CC eng mit dem Potsdam Center for Policy and Management (PCPM) zusammen, das an der Universität Potsdam verschiedene Masterprogramme durchführt.

Einen besonderen Schwerpunkt wird das Thema IT-Einsatz in Entwicklungsländern (ICT4D), vernetzte Verwaltung sowie Skill- and Change Management bilden. Im Seminar werden auch verschiedene Anwendungs- bzw. Politikfelder behandelt, wie Gesundheit (eHealth), Landwirtschaft (eAgriculture) oder Bildung (Telelearning). Das Wissen wird überwiegend fallstudienorientiert vermittelt, Exkursionen zu "Good-Practice"-Verwaltungen runden das Seminar ab.

Im Rahmen verschiedener Master-Programme, wie dem MPM an der Universität Potsdam, bietet das IfG.CC bereits seit einigen Jahren Kurse und Seminare zu eGovernment- und verwandten Themen an.  In den letzten Jahren haben Studierende aus mehr als 20 Ländern in Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika an den Kursen teilgenommen.

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V.2 Berlin, Hertie School of Governance, 07.-09.12.: Masterkurs “Informatisation of Public Administration/E-Government”

Im Rahmen des Executive Master of Public Management (EMPM) führt vom 7.-9.12. das IfG.CC, ein Kompaktseminar durch, das auch von Interessenten außerhalb des EMPM besucht werden kann.
Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern eine breite und fundierte analytische Perspektive auf eGovernment zu geben. Vermittelt wird das Thema eGovernment mit Bezug zu Public Management, so dass neue institutionelle und governance-bezogene Gestaltungsmöglichkeiten im Mittelpunkt stehen. Neben den Grundlagen von eGovernment werden IT-Management und Datenintegration in der öffentlichen Verwaltung, die Adaption von IT im öffentlichen Sektor sowie die Potentiale und Implikationen von IT für neue Governance-Formen im Seminar thematisiert. Im Seminar wird u.a. eine umfangreiche Fallstudie verwendet, mit der auf die Problematik des Zusammenspiels mehrerer Ebenen bei der Umsetzung von eGovernment eingegangen wird.

Der Kurs richtet sich an erfahrene Führungskräfte aus Verwaltung, NGOs und der Privatwirtschaft und findet in englischer Sprache statt.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.hertie-school.org/content.php?nav_id=2548

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Vom IfG.CC unterstützte Veranstaltungen
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V.3 Future IT Summit 2010, 15.-17. March 2010, Abu Dhabi, UAE

The Future IT Summit 2010 is a brand new event designed to support the Abu Dhabi Government as they explore today's latest innovations and best practise use of technology for the planned delivery of a modern, efficient and citizen centric e-Government platform. The Summit will attract 6,000 leading minds to debate, demonstrate and decide the most effective ways to deploy computer technology throughout the UAE's public service sectors.

The international exhibition will provide a platform for more than 100 ICT companies to showcase the latest services and solutions to leading purchasers in the region. A top level conference will give 1,000 delegates the opportunity to hear from leading industry experts addressing issues of strategy and implementation.

An programme of round table sessions will give attendees the opportunity to learn - to tackle topics in depth, discuss applications and ask questions in small groups. An official welcome reception will give exhibitors, delegates, speakers and VIPs a chance to meet away from the exhibition hall.

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Call for Papers
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CfP: eGovPräsenz 1/2010: "Dokumenten-Management und Langzeitarchivierung"

Die Ausgabe 1/2010 der Fachzeitschrift "eGov Präsenz" beschäftigt sich mit dem Thema Dokumenten-Management und Langzeitarchivierung und behandelt die Themen: Sichere Archivierung, Online Content, Kontrollierte Datenlöschung, Standards, Innovative Projekte.

Wir laden Sie ein,ein Abstract (ca. 1000 Zeichen) zu diesen Themen an die Deutschland-Redaktion, c/o IfG.CC, Prof. Dr. Tino Schuppan per eMail (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) zu senden. Sie werden bis zum 16.10.2009 über die Annahme/Ablehnung informiert und bei angenommenem Abstract aufgefordert, einen zwei- bis dreiseitigen Artikel zu verfassen. Die Ausgabe 1/2010 erscheint im Februar 2010, Redaktionsschluss ist der 06.11.2009.

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CfP: 14th IRSPM Conference 2010 in Bern, Schweiz

Vom 07. bis 09.04.2010 findet in Bern das 14. Forschungssymposium der "International Research Society for Public Management" (IRSPM) zum Thema "The Crisis: Challenges for Public Management" statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Prof. Dr. Tino Schuppan zusammen mit Prof. Miriam Lips (Professor für eGovernment, Victoria University of Wellington, Neuseeland) den Panel Track zu eGovernment leiten, das in diesem Jahr unter der Überschrift "Managing e-Government in Times of Crisis" steht. Panel-Beiträge können zu folgenden Themenbereichen eingereicht werden: Strategic Development, Public Decision Making and Governance of e-Government; Managing e-Government; Measuring Outcomes of e-Government. Detaillierte Informationen zum Panel finden Sie hier.

Abstracts für Konferenzbeiträge sind bis zum 20. Oktober 2009 einzureichen. Bitte senden Sie die Abstracts an Prof. Miriam Lips (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) oder Prof. Dr. Tino Schuppan (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.).

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Arbeiten, wo eGovernment erdacht wird: das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen  
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Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Zentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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Schwerpunktthema des Monats: Breitbandentwicklungen weltweit (Update)
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Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass eine ausreichende Breitbandinfrastruktur eine wichtige Vorraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region ist. Im Unterschied zur herkömmlichen Infrastruktur, wie Straßen und Stromleitungen, unterstützt eine Breitbandinfrastruktur nicht nur den Erhalt der bestehenden Wirtschaftsaktivitäten, sondern ermöglicht die Diversifizierung der vorhandenen Wirtschaftsstruktur und stabilisiert damit eine Region. Obwohl viele Entscheidungsträger diesen Zusammenhang zunehmend verstehen, geht der Netzausbau nur mühsam voran, insbesondere im ländlichen Raum. Dort sind zum einen die Investitionskosten höher als in städtischen Gebieten, die sich zum anderen aufgrund der geringeren Anzahl von Kunden nicht so schnell amortisieren. Dies schreckt bislang private Betreiber ab zu investieren. In solchen Fällen bemüht sich der öffentliche Sektor, den weiteren Ausbau des Breitbandnetzes zu unterstützen, u.a. mit Fördermitteln.

In dieser Ausgabe des Infobriefes geben wir Ihnen einen aktuellen Überblick über weltweite Initiativen zum Ausbau von Breitbandnetzen. Bemerkenswerte Initiativen gibt es nicht nur in dünn besiedelten Ländern und Regionen, wie in Australien und im US-Bundesstaat Alaska, sondern auch in weniger dünnbesiedelten Regionen, z.B. in Großbritannien oder Deutschland, wo der Anschluss von ländlichen Gebieten an die Breitbandnetze ebenfalls nur schleppend vorangeht. Auch in Indien, Südafrika und Malaysia zählt die Breitband-Versorgung zu den prioritären Aufgaben.

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2.1 Breitband-Entwicklung in Deutschland
2.1.1 Deutschland: Regulierungsklippen beim Breitbandausbau

Die Bundesregierung will die auf 50 Milliarden Euro geschätzten nötigen Investitionen für den Breitbandausbau mit einer Mischung aus gezielten Anreizen, Wettbewerb und Kooperationen zusammenbekommen. Das einfachste wäre, das Geld "aus dem Staatshaushalt zu nehmen", erklärte Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, zum Auftakt der Konferenz "Keine Zukunft ohne Breitband" Mitte September in Berlin. Dann zahle der Bürger den Ausbau aus der Steuer. "Das ist aber nicht unser Modell", ergänzte der Regierungsvertreter auf der vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) veranstalteten Konferenz. Wettbewerbern der Alt-Monopolisten dürften Beteiligungsmöglichkeiten nicht verbaut werden.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28362&Itemid=93

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2.1.2. Warum es in Deutschland kaum Glasfaserzugänge ins Haus gibt

Fibre-To-The-Home, also Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnung, sind in Deutschland rar. Angebote mit 1 GBit/s wie in Südkorea, Hongkong und Japan sind in Europa noch die Ausnahme, erklärte ein Vertreter des FTTH Council Europe. Schuld sei die Deutsche Telekom, die auf den FTTN/VDSL-Ausbau setze. Deutschland hat bei echten Breitbandlösungen noch großen Nachholbedarf. "Die Deutsche Telekom hat sich in den letzten Jahren für einen FTTN/VDSL-Ausbau (Fibre To The Node) entschieden", sagte Hartwig Tauber, Director General bei FTTH Council Europe.

Deshalb tauche Deutschland bei Rankings, die die Nutzung von Glasfaserverbindungen ins Haus zum Inhalt haben, kaum auf. Doch auch bei den Versorgungszahlen, den angeschlossenen Gebäuden, liege Deutschland derzeit noch weit zurück, erklärte Tauber.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28351&Itemid=93

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2.2 Breitband-Entwicklung in Europa
2.2.1 Britische Regierung hält an Web-Steuerplänen fest

Die britische Regierung unter Premierminister Gordon Brown will an ihren umstrittenen Plänen zur Einführung einer Art Internetsteuer festhalten. Diese sehen vor, dass alle Haushalte in Großbritannien, die über einen Festnetz-Telefonanschluss verfügen, in Zukunft eine Abgabe in der Höhe von 50 Pence (rund 0,59 Euro) pro Monat bezahlen müssen. Die in einem staatlichen Fonds gesammelten Gelder sollen dann in weiterer Folge von der Regierung dazu verwendet werden, den Breitbandausbau im Land voranzutreiben.

Bereits Mitte Juni hatte der zuständige Kommunikationsminister Großbritanniens, Lord Carter, mit der Forderung der Einhebung einer Internetsteuer für Aufregung im Vereinten Königreich gesorgt. Dass das Problem der Breitbandlücken in Großbritannien nun durch eine Art Steuer angegangen werden soll, ist nach Auffassung des Experten ein sehr kreativer Ansatz

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28408&Itemid=1

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2.2.2 EU: Leitlinien aus Brüssel sollen Breitbandausbau fördern

Die Europäische Kommission hat Mitte September neue Leitlinien für die öffentliche Finanzierung von Breitbandnetzen veröffentlicht, die "den schnellen und erweiterten Breitbandausbau" erleichtern sollen. Die Leitlinien sollen den Mitgliedsstaaten bei Anwendung der EU-Beihilfevorschriften für staatliche Finanzhilfen helfen und mit Bestimmungen auch zum Ausbau der Next Generation Networks (NGN) die "öffentliche Förderung von Investitionen in diesem strategischen Sektor ohne übermäßige Wettbewerbsverfälschungen" ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung der Kommission.

"Auch wenn viele Investitionen von privaten Unternehmen kommen sollten, so spielen öffentliche Gelder eine wichtige Rolle für die Verbreitung von Breitbandnetzen", sagte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes in Brüssel. Das gilt nach Ansicht der Kommission insbesondere für die Breitbandabdeckung in Gebieten, in denen die Privatwirtschaft nicht investiere.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28383&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28387&Itemid=93

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2.3 Weltweite Breitband-Entwicklungen
2.3.1 Australia embarks on great broadband adventure 
From snowy mountains and sun-baked deserts to the steamy tropical north, Australia has begun wiring its vast expanse with a high-tech broadband network in a giant project being closely followed abroad. Workmen are already digging trenches in island state Tasmania, the first step in a US$37 billion scheme which Prime Minister Kevin Rudd calls Australia's biggest ever infrastructure venture.

The ambitious plan aims to connect 90 percent of homes, including remote Outback settlements and sprawling coastal cities, with fiber-optic cable by 2017, accelerating lagging network speeds and boosting the economy. Engineers will lay cable across 7.7 million square km (3 million) of often challenging terrain which covers an area equivalent to two European Unions. "There's no kidding about it, it's a massive job," telecommunications analyst Paul Budde told AFP.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28427&Itemid=1

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2.3.2 Australia: Include users in broadband plan: Deloitte

In order for the National Broadband Network (NBN) to be successful, the Federal Government needs to find out how consumers and businesses expect to use it, professional services company Deloitte says.

"We believe it's time to look at the consumer and business involvement," technology, media and telecommunications leader Damien Tampling says. "How it's going to be used by consumers will make it a successful project. "It isn't simply a matter of 'build it and they will come'." Tampling says economic return on the project will not exist if the NBN is built without consideration for what applications are going to drive usage on the network.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28398&Itemid=1

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2.3.3 India: Tamil Nadu: Rural schools, colleges to get broadband connectivity

The government has decided to provide broadband connectivity to 5,000 schools and 20,000 colleges in rural and semi-urban areas to promote e-learning, Minister of State for Communications and IT Sachin Pilot said.

"We are holding discussions with the finance ministry to work out the modalities and the funding required for this project," Pilot told reporters on the sidelines of an IT conference, jointly organised by the Confederation of Indian Industry (CII) and the Tamil Nadu government. "With this connectivity, students of these institutions can have access to quality lectures as and when they need."

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28344&Itemid=1

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2.3.4 South Africa: National broadband policy under the spotlight 
The South African National Broadband Forum (SANBF) held a workshop earlier this year, focusing on the development of a framework for a national broadband strategy. The framework was released in April, focusing on various initiatives which will ensure that “all South Africans should have affordable broadband access to the Internet.” The objectives of the “Framework for a Comprehensive National Broadband Strategy in South Africa” include the maximization of fibre and wireless broadband infrastructure, to stimulate the creation of digital broadband content, to enhance e-governance and e-citizenship and accelerate the adoption and use of advanced broadband connections.

The SANBF wants to achieve the following milestones by 2014: 1. Have broadband access in every town and village; 2. Have the cheapest broadband access on the continent; and, 3. Be number one in terms of broadband penetration on the continent.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28320&Itemid=1

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2.3.5 USA: Vermont organizations file for over $130 million of broadband stimulus funds 

Chief Recovery Officer Tom Evslin announced that five Vermont organizations have applied for over $130 million of stimulus grants and loans for last mile broadband projects that could, in the aggregate, reduce the number of Vermont households without available high speed Internet to less than 5% of the total. Technologies proposed by the various applicants include fiber to the home, DSL, and wireless.

In addition the Vermont Council for Rural Development has requested $2.5 million for a sustainable broadband adoption program to help assure that Vermonters in 24 pilot communities have the equipment, training, and motivation to use broadband. The Vermont Center for Geographic Information has applied for a $1.96 million grant to continue and extend Vermont’s broadband mapping effort. The Department of Libraries has applied for 80% stimulus funding of $754,000 for a public computing center project to assure that computers are available in selected libraries for those who do not yet have equipment or broadband connections available at home.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28296&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28317&Itemid=1

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2.3.6 USA: Alaskans Seek $1.3 Billion of Broadband Funds 

Alaskan organizations have applied for US$1.3 billion in broadband deployment stimulus funding from the U.S. government, out of a total of $4 billion in funding available in the first round of grants and loans.

The 26 applications from Alaskan groups may demonstrate both the perceived need for broadband in rural states and optimism from some groups looking for a piece of the $7.2 billion available for broadband development across the U.S. The money is available through a huge economic stimulus package passed by the U.S. Congress early this year.

Alaska, with a population of about 690,000, has just over one person for each of its 656,000 square miles. The largest request for broadband money in Alaska comes from Kodiak-Kenai Cable, which asked for a $172.3 million grant and a $172.5 million loan to fund a submarine fiber-optic cable that would bring broadband to 140 communities in sparsely populated western Alaska.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28373&Itemid=93

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2.3.7 Malaysia: Giants help drive broadband to rural folk

Chipmaker Intel Malaysia and the Malaysian Communications and Multimedia Commission (SKMM) have joined hands to push for higher broadband Internet adoption among local suburban and rural communities. SKMM — which regulates the converging communications and multimedia industries in the country — and Intel are promoting the setup and use of community broadband centres (CBCs) in those areas.

As part of the initiative, both parties organised a blogging competition themed “Mengapa saya inginkan broadband? (Why do I need broadband?) at four CBCs in the Besut district in Terengganu on the east coast of the peninsula. Mohd Shafie Harun, director at SKMM’s eastern regional office, said activities such as the blogging competition are useful to create more awareness of PCs and broadband, as well as to encourage students to use the Internet facilities at the CBCs.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28283&Itemid=1

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eGovernment in Berlin und Brandenburg
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3.1 Brandenburg: Erneuter Sieg bei bundesweitem E-Government-Wettbewerb

Brandenburgs Innenministerium hat mit seiner Strategie zum Einsatz des IT-gestützten Dokumenten- und Vorgangsbearbeitungssystems EL.DOK BB im bundesweiten E-Government-Wettbewerb für Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen einen ersten Platz belegt. Nach dem ersten Preis im Jahr 2007 konnte das Ministerium die neuerliche Auszeichnung in der Kategorie ‚IT-Strategie der Verwaltung' entgegennehmen. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28337&Itemid=128

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3.2 Brandenburg: ELok bringt Polizei auf schnellstem Weg zum Einsatzort

Eine bundesweit bislang einzigartige Technologie bringt Brandenburgs Polizei jetzt bei Notfällen schneller zum Einsatzort. Innenminister Jörg Schönbohm stellte in Potsdam die neue Einsatzmittellokalisierung (ELok) vor. Dank der ständigen automatischen Information über den Standort der Funkstreifenwagen kann die Leitstelle über Zuständigkeitsgrenzen hinweg gezielt die Besatzung beauftragen, die die kürzeste Anfahrt zum Einsatzort hat.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28397&Itemid=128

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eGovernment in Deutschland
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4.1 Deutschland: Bericht: Bund wird Netzbetreiber

Ein Verkauf der Telekom-Tochter T-Systems ist seit dem Einstieg des Finanzinvestors Blackstone immer wieder im Gespräch. Bislang scheiterte dies unter anderem am Veto des Bundes: T-Systems betreibt das Telekommunikationsnetz, das die vertrauliche E-Mail- und Telefon-Kommunikation zwischen einzelnen Regierungsstellen im abgeschirmten Informationsverbund Berlin-Bonn (IVBB) ermöglicht. Der Verkauf von T-Systems an ausländische Anbieter könnte dazu führen, dass fremde Geheimdienste E-Mails abfangen oder Telefonate mithören, so die Befürchtung des Bundes.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28420&Itemid=128

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4.2 Deutschland: Behörden-Auktionshaus: Schnäppchen von Amts wegen

Seit 2002 versteigert die öffentliche Hand ausrangierte Fahrzeuge und Gebrauchsgegenstände im Internet. Die Seite Zoll-auktion.de hat sich zu einer Erfolgsgeschichte des E-Government entwickelt.

Im virtuellen Auktionshaus der Behörden werden auch alltägliche Gebrauchsgegenstände angeboten: Bekleidung, Bücher, Elektronik, Teppiche, Spielwaren oder Schmuck und Uhren. Die Artikel wurden zuvor von den Behörden gepfändet, beschlagnahmt oder einfach ausgesondert. 1.600 Anbieter lassen ihre Güter mittlerweile über die Internetseite, die vom hessischen Bad Hersfeld aus betreut wird, versteigern – von der kleinen Gemeinde bis hin zu Bundesministerien.

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4.3 Deutschland: Ab 1. April 2010 gilt die elektronische Abfallnachweisführung für gefährliche Abfälle

Ab 1. April 2010 ist Schluss mit den Begleitscheinen in der Abfallnachweisführung. Dann werden die sogenannten „Bündel“ durch elektronischen Datenverkehr abgelöst.
Erzeuger, Beförderer und Entsorger von gefährlichen Abfällen müssen diese dann über die Zentralen Koordinierungsstelle (ZKS) elektronisch kommunizieren. Der Abfall wird ab dem 1. April nicht mehr von Papierdokumenten begleitet. Die Informationen über die Wege des Abfalls werden zentral gespeichert und von den Behörden ausgewertet. An den jeweiligen Übergabestellen wird per elektronischer Unterschrift dokumentiert, von wem der gefährliche Abfall wann zu wem übergegangen ist. Der Gesetzgeber verlangt, dass jedes Unternehmen, das mit „gefährlichen Abfällen“ umgeht, einen Zugang zur ZKS hat und nutzt.

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4.4 Deutschland: Elektronische Bürgerdienste stark nachgefragt

Die übergroße Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich mehr Online-Angebote der öffentlichen Verwaltung. Annähernd drei von vier Deutschen über 14 Jahren (73 Prozent) halten Informationsangebote der Ämter und Behörden im Internet für wichtig. Diese Meinung teilt selbst bei den Senioren über 65 Jahren jeder Zweite (56 Prozent). Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. „Der Wunsch nach elektronischen Bürgerdiensten ist in allen Altersgruppen sehr groß. Die meisten Ämter hinken im Internet auch den Senioren hinterher und sollten ihre Internetangebote weiter ausbauen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

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eGovernment in Europa
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5.1 Denmark runs telehealth pilots

Denmark has rolled-out two telehealth pilots it now intends to implement nationally over the next three years. One of the pilots, already rolled-out at the Odense University Hospital, involves using a video conferencing service to allow foreign patients who don’t speak Danish to communicate with hospital staff. The service uses a video conferencing system, linked to a call centre with multi-lingual operators, who can translate a person’s needs or problems immediately to help them receive a better diagnosis.

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5.2 Azerbaijan and Estonia signed an agreement on cooperation in the ICT sector

Azerbaijan and Estonia have signed an agreement on cooperation in the ICT sector. Mushfig Amirov, spokesman for the Azerbaijani Ministry of Communications and Information Technologies, said the document was signed in New York by foreign ministers of the two countries.

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5.3 Bulgaria: State Agency for Information Technology and Communications closed

The Government announced the closure of the State Agency for Information Technology and Communication (SAITC) and the simultaneous creation of an executive agency Electronic Communication Networks and Information Systems (ECNIS). The new agency is under the direct responsibility of the Transport, IT and Communications Ministry, a government media statement said.

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5.4 Schweiz: Genf: Modellversuch zur Einführung des elektronischen Patientendossiers steht vor dem Start

Ab Frühjahr 2010 wird Genf als erster Kanton mit einem Modellversuch zur Einführung des elektronischen Patientendossiers starten. Unter Einsatz der Versichertenkarte werden dabei Ärzte, Spitäler, Apotheken und die Spital externe Pflege so miteinander vernetzt, dass sie einander auf elektronischem Weg Daten zur Verfügung stellen können.

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5.5 Auslandschweizerinnen und -schweizer sollen per Internet abstimmen können 

Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sollen neu die Möglichkeit erhalten, per Internet abzustimmen. Dafür haben die Regierungen der Kantone Freiburg, Solothurn, Schaffhausen, St. Gallen, Graubünden, Aargau und Thurgau unter Mitwirkung des Kantons Zürich als Lizenzgeber Zusammenarbeitsverträge abgeschlossen. Die elektronische Internetlösung wird den im Ausland wohnhaften Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern frühestens ab dem Jahr 2010 zur Verfügung stehen.

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5.6 Malta: Taking e-Government into the future

The future of the e-Government programme is influenced by the national aspirations for Malta to become an ICT centre of excellence by 2015 and by the vision set out in the Smartisland strategy, according to Malta Information Technology Agency (MITA) chairperson Claudio Grech.

“The bottom line is that e-Government does make a difference in our agenda. E-Government is indeed an enabler of public service change, driving improved service delivery and realising efficiency gains. Moreover, I believe that the next generation of e-Government – on the lines of the plans which we are setting out – will unleash an unstoppable transformational momentum, which will take public service delivery beyond the tipping point and into a completely new dimension of citizen-centric oriented public service,” concluded Mr Grech.

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eGovernment weltweit
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6.1 USA: One-stop cloud source launched for US federal agencies

The US government has launched Apps.gov, a dedicated web site for federal agencies to ‘quickly browse and purchase cloud-based IT services for productivity, collaboration and efficiency’, according to a blog entry by Government CIO Vivek Kundra. Kundra said the web site will help continue President Obama’s initiative to lower the cost of government operations and in the same time drive innovation within government.

The site, run by the Government’s General Service Administration, offers four categories of applications and services: Business Applications, Cloud IT Services, Productivity Applications and Social Media Applications. The simple breakdown is expected to make life easier for users who are not necessarily technical. Over time, Apps.gov will also provide data storage, web hosting and virtual machines in the cloud.

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6.2 India: Public sector IT spend to grow $5.1bn by 2011 

IT spending by India's Public Sector reached an estimated $3.1 billion in 2008, and is expected to further grow to $5.1 billion by 2011, signalling a Compounded Annual Growth Rate (CAGR) of nearly 19 per cent between 2007-2011, says the latest research study by market researcher Springboard Research. Springboard's report "Public Sector IT Opportunity in India" adds that more than two-thirds of the total spending will be controlled by the federal government in India, with states (22 per cent of spending) and local governments (11 per cent of spending), controlling the rest, said a press release.

The Springboard report provides a detailed coverage of the public sector market dynamics in India, including buying process, for the key segments like healthcare, education, defence and public safety.

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6.3 South Korea: Interview with Minister of Public Administration and Security Lee Dal-gon

“Rapid changes have recently occurred in the ICT (Information and Communication Technology) environment. As a result, an open and sharing Web 2.0 environment has been spreading on a global scale; social networking has come into the limelight; and u-life has emerged as a new mode of living,” said Minister of Public Administration and Security Lee Dal-gon in a recent interview with the Korea IT Times.

With ubiquitous intelligence, convergence, and green growth emerging as the latest ICT trends, Korea, like other countries, is still at the stage of introducing those trends. Also, Cyber security has emerged as a matter of significant concern.

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6.4 Nepal: Electronic national ID cards planned

Prime Minister Madhav Kumar Nepal said that the government was planning to introduce an electronic national identity card system under which all the citizens of the country would be provided a smart card as their national identity card.  "All the information related to a citizen will be contained in that card," said Prime Minister Nepal addressing the inaugural ceremony of the Government Integrated Data Centre's (GIDC) newly constructed building set up on the Singh Durbar premises. He added that the Election Commission's cards for eligible voters and passports would be machine readable too.

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6.5 Bahrain's centre of excellence for eGovernment

Bahrain is planning to establish a centre of excellence for eGovernment to serve the country and its neighbours, it was announced. eGovernment Authority chief executive officer Mohammed Al Qaed said the country is already in talks with the UN on the centre that will help exchange technical and administrative expertise between Arab countries. He was speaking at the annual meeting of the Strategic Global Alliance for ICT and Development (GAID), part of the UN Department of Economic and Social Affairs (UNDESA), in Monterrey, Mexico.

Mr Al Qaed expressed Bahrain's support for the efforts of the UN Strategy Council of the GAID in achieving its goals, noting that the country will seek to link the Arab countries together. "Bahrain will pass on its experiences and expertise in order to close the digital gap and apply eGovernment systems across the Arab world," he said.

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6.6 South Korea: Global e-government body to be formed in Seoul next year

The World e-Governments Organization, a body aimed at bridging the information divide among cities of the world and fostering their cooperation, will be launched in Seoul next year, officials said yesterday. The decision was made during the World Cities CIO Forum held in Seoul to discuss practical issues concerning the launching of the body.

The three-day forum, which ends today, was attended by CIOs representing 42 cities, including Helsinki, Guangzhou, Tehran, Prague and Frankfurt, and information technology experts and scholars. The inaugural general conference of the new organization will be held in Seoul in October next year. The capital is expected to play a central role in managing the organization as its secretariat will be placed here. The Seoul mayor will take on the temporary chairmanship at the first general conference.

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Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat
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01.-02.10., Berlin, Deutschland: TELEMED 2009   

Telemedizinische Zentren u. Services - steht der Einstieg in die Regelversorgung bevor?

eHealth Fachtagung zu dem Thema, welche telemedizinischen Services medizinisch, technisch und ökonomisch sinnvoll sind und wie sie in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden können. Im Rahmen der Tagung sollen bisherige Projekte evaluiert sowie neue Studien der Versorgungsforschung vorgestellt werden.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.telemed-berlin.de/

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06.-08.10., The Hague, Netherlands: Information Security Solutions Europe (ISSE) 2009

Founded in 1999 as an initiative of the European Commission's Directorate General for Information Society, ISSE is intended to be "Europe's only independent, interdisciplinary security conference and exhibition".

ISSE provides a forum for sharing real life experiences and learning from experts in the field and it is renowned for its rich educational content and unbiased perspective. It is designed to educate and inform ICT security professionals, policy makers, and industry leaders on the latest developments in technology, solutions, market trends and best practice.

Now in its eleventh year, ISSE 2009 will attract over 400 representatives from across Europe providing an informal and stimulating environment for attendees to learn, share experiences and explore solutions with their European counterparts, focusing on security and related issues like cost of ownership, risk management and interoperability.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.isse.eu.com/index.htm

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19.10., Canberra, Australia: Gov 2.0 conference

The Gov 2.0 Conference is a case study driven event showcasing government projects that leverage the Web as a platform to create openness of public sector information, greater transparency of policy making and increased citizen-centric engagement. The conference will provide practical insights, expert advice and solutions on how to implement online engagement within government parameters and manage cultural change.

The conference will bring government leaders, practitioners and innovators of Web 2.0 together in an interactive format and will deliver feedback about the issues raised at the event to the Government 2.0 Taskforce.

In addition to sharing experiences, challenges and solutions at the conference, all delegates will be able to participate in event discussions via a Twitter wall and a blog to capture thoughts and feedback on ideas presented.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.gov2.com.au/

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20.-22.10., London, UK: Biometrics 2009 

Whether you are looking to use biometrics to identify citizens or to perform a transaction, to access your computer or even your place of work, Biometrics 2009 will pinpoint all the key issues to consider.

With many biometrics to choose from, Biometrics 2009 will provide a complete insight into how to choose the right biometric technology for secure, reliable and convenient solutions for your organization.

Numerous factors need to be considered when rolling out a biometric solution. Biometrics 2009 will offer practical advice and results from new trials and case studies and take a look at issues such as security concerns, technology interoperability and ethics.

Many lessons are being learnt through a multitude of pilot projects using biometrics, both in the commercial and governmental sectors. Biometrics 2009 will review the latest standards, testing and government policy and outline what needs to be done to ensure broader practical implementation of the technology.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.biometrics2009.com/

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21.-23.10., Istanbul, Turkey: eChallenges 2009

The goal of e-2009 is to stimulate rapid take-up of Research and Technology Development (RTD) results by industry and in particular SMEs, and help open up the European Research Area (ERA) to the rest of the world. The 3-day program features a mix of business and government case studies, technical and policy papers, and interactive workshops. As well as opening and closing plenary sessions, delegates may participate in over 70 thematically focused parallel session featuring different aspects of Networked Enterprise, eGovernment and eDemocracy, Collaborative Working Environments, Living Labs, eHealth, Intelligent Content, Technology Enhanced Learning, eInfrastructures and Security and Identity Management.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.echallenges.org/e2009/default.asp

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