Today 76

Yesterday 107

All 39182369

Thursday, 28.05.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

=========================================================================
IfG.CC: eGovernment-Infobrief November 2009
=========================================================================
Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sieben Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=28674

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

=========================================================================
Inhalt
=========================================================================
1. Aus dem Institut IfG.CC
A.1 Ausgewählte Aktivitäten
A.1 Brandenburg: Neues vom MoBüD-Projekt
A.2 Brandenburg: Abschluss der Studie „Einführung eines elektronischen Personenstandsregisters im Land Brandenburg“
A.3 Leipzig: Projekt "Organisationsuntersuchung zur IT-Ausstattung und zum eGovernment" in der Stadt Leipzig

1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC
P.1 Zeitschrift " eGovPräsenz": Artikel zum Thema „Kooperationsanforderungen für E-Government: Ist die Verwaltung ausreichend netzwerkfähig?“

1.3 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC
V.1 Potsdam, Universität Potsdam, WS 2009/2010: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment” an der Universität Potsdam
V.2 Bonn, e-motion Konferenz, 06.11.2009: Vortrag zum Thema „Territorialität im E-Government-Zeitalter
V.3 Petersberg bei Bonn, 12.11. - 13.11: Impulsvortrag zum Thema "Neue Fähigkeiten im eGovernment-Zeitalter" auf dem eGovernment Summit 2009
V.4 Berlin, Hertie School of Governance, 07.12. - 09.12.: Masterkurs “Informatisation of Public Administration/E-Government”

1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen
K.1 Future IT Summit 2010, 15.-17. March 2010, Abu Dhabi, UAE

1.5 Call for Papers
C.1 Bern, Schweiz: Call for Papers: IRSPM2010 Conference Panel "Managing e-Government in Times of Crisis"  

1.5 Arbeiten, wo eGovernment erdacht wird: das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen

2. Schwerpunktthema des Monats: eLearning und Learning Management Systeme in Entwicklungs- und Schwellenländern
2.1 Brunei: E-Learning System Package For Civil Servants
2.2 India: Schools go the WLAN way
2.3 Network to connect 4000 education institutes in Asia
2.4 Pan-African e-network for education and health care
2.5 India: Goa: GEL to kickstart eVidyalaya
2.6 India: Smart cards to track teacher, student progress in New Delhi Municipal Council schools
2.7 India: Karnataka: Bangalore University plans smart card for students

3. eGovernment in Berlin und Brandenburg
3.1 Brandenburg: Automatische Kennzeichenfahndung in Testphase über 300 Mal eingesetzt
3.2 Brandenburg: Notruf jetzt auch per SMS

4. eGovernment in Deutschland
4.1 Deutschland: Online-Wahl hätte die niedrige Beteiligung an der Bundestagwahl um 6 Punkte verbessert
4.2 Deutschland: De-Mail: vertrauliche Kommunikation im Internet für alle
4.3 Baden-Württemberg: Verzögerung beim Behörden-Digitalfunk
4.4 Deutschland und Österreich nur Breitband-Mittelmaß

5. eGovernment in Europa
5.1 Estonia: President Ilves cast his vote for Abja Rural Municipality Council by Internet from Macedonia
5.2 Finnland erklärt Breitbandzugang zum Grundrecht
5.3 IT&C Minister Sandu: e-Romania will provide nearly 600 online services
5.4 Government Works to Bring the EU IT Agency to Estonia
5.5 UK: Government opens data to public
5.6 UK third in OECD European e-government report

6. eGovernment weltweit
6.1 Singapore forges new e-gov deal with Oman
6.2 Australia: Privacy fears on post office push
6.3 Australia: Governments change direction on health e-records
6.4 UN warns the next world war will be online
6.5 Nigeria accepts 7-nation partnership on e-government
6.6 Central African Backbone project goes ahead
6.7 South Korea: Seoul to launch first e-government organization
6.8 South Korea: Republic Of Korea Supports e-Government In The Pacific

7. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats
7.1 03.11. – 05.11., Washington, USA: World e-Parliament Conference 2009
7.2 05.11. - 06.11., Berlin, Deutschland: E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung in Europa
7.3 09.11. – 12.11., London, UK: 4th International Conference for Internet Technology and Secured Transactions (ICITST-2009)
7.4 17.11. - 19.11., Manama, Bahrain: MENA ICT 09
7.5 24.11. – 25.11., Berlin, Deutschland: Moderner Staat - 13. Fachmesse und Kongress
7.6 25.11., London, UK: Future Democracy '09

8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief

9. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief

10. Impressum

=========================================================================
1. Aus dem Institut IfG.CC
=========================================================================
A.1 Ausgewählte Aktivitäten

A.1 Brandenburg: Neues vom MoBüD-Projekt

Am 21.10.2009 fand unter Beteiligung von Mitarbeitern des IfG.CC im Innenministerium des Landes Brandenburg eine Veranstaltung zur Einführung von Mobilen Bürgerdiensten (MoBüD) im Land Brandenburg statt. Teilnehmer, waren neben den Vertretern der Pilotkommunen Potsdam, Wittstock/Dosse, Blankenfelde-Mahlow und Rüdersdorf, auch Vertreter des Innenministeriums, der Staatskanzlei, des Städte- und Gemeindebundes und des Zentralen IT-Dienstleisters des Landes Brandenburg (ZIT BB).

Der Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB) hat in Zusammenarbeit mit dem IfG.CC und T-Systems einen modernen und technisch auf neustem Stand befindlichen MoBüD-Koffer entwickelt, mit dem sich Bürgerdienste mobil anbieten lassen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Koffer und seine Komponenten von den Herstellern vorgestellt und anschließend vom Brandenburgischen IT-Dienstleister (ZIT-BB) an die drei Pilotkommunen übergeben. Das IfG.CC unterstützt und begleitet das Projekt fachlich; insbesondere wurden durch das IfG.CC Fragen der praktischen und organisatorische Umsetzung sowie der Techniknutzung im täglichen Verwaltungsbetrieb bearbeitet. Im Mittelpunkt steht die Anwendung der Mobüd-Lösung im ländlichen Raum, um vor den Hintergrund der Folgen des demografischen Wandels eine Aufrechterhaltung bestimmter Leistungen ortsnah in der Fläche zu ermöglichen.

Konkret werden durch das IfG.CC in dem Projekt im Rahmen der fachwissenschaftlichen Unterstützung Handlungsleitfäden und praktische Umsetzungshinweise erarbeitet, damit auch kleine Kommunen die Lösung nutzen können. Ausgewertet werden auch die Erfahrungen der Stadt Potsdam, die im November mit dem Piloteinsatz ihrer Koffer beginnen wird.

---

A.2 Brandenburg: Abschluss der Studie „Einführung eines elektronischen Personenstandsregisters im Land Brandenburg“

Ab 2014 ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Standesämter ein elektronisches Personenstandsregister führen. Wie dieses im Land Brandenburg unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten zu organisieren ist und welche weiteren Anforderungen an die Umsetzung zu erfüllen sind, dafür hat das IfG.CC eine umfangreiche Studie erstellt, die am 16.10.2009 in einer Abschlusspräsentation im Ministeriums des Innern des Landes Brandenburg vorgestellt wurde. Teilgenommen haben Vertreter des Ministeriums, vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg, der TUIV AG und vom Fachverband der Standesbeamten in Brandenburg.

Ziel der Veranstaltung war es, die grundlegenden Ergebnisse der Studie vorzustellen, aus der jeweiligen Sicht der Teilnehmer zu diskutieren und sich über die nächsten Schritte bei der Umsetzung des elektronischen Personanstandsregisters zu verständigen.

Das IfG.CC hatte in der Studie mehrere Modelle für den Betrieb des Registers und des Fachverfahrens hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit, der Realisierbarkeit und unter Sicherheitsaspekten im Land Brandenburg untersucht und ein Modell für die Nacherfassung der bisher in Papierform vorliegenden Personenstandsregister entwickelt. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Studie wurde entschieden, dass im Land Brandenburg ein zentrales Personenstandsregister aufgebaut und das Fachverfahren (zunächst) weiterhin durch die Kommunen selbst betrieben wird. Die Nacherfassung wird – eventuell mit Unterstützung durch zusätzlich bestellte Standesbeamte – dezentral vor Ort vorgenommen. Erster Schritt der Umsetzung im Land Brandenburg wird der Aufbau des zentralen Personenstandsregisters sein.

---

A.3 Leipzig, Sachsen: Projekt "Organisationsuntersuchung zur IT-Ausstattung und zum eGovernment" in der Stadt Leipzig

Das IfG.CC wurde zusammen mit KPMG von der Stadt Leipzig beauftragt, eine Organisationsuntersuchung zur IT-Ausstattung und zum eGovernment durchzuführen. Das IfG.CC ist für die fachwissenschaftliche Unterstützung im Bereich eGovernment verantwortlich. Kernaufgaben waren die Identifizierung und Modellierung von lohnenswerten eGovernment-Prozessen sowie die Entwicklung von Eckpunkten für ein eGovernment-bezogenes Organisationskonzept.
Zunächst wurden in einem mehrstufigen Auswahlprozess die Leistungen identifiziert und priorisiert, die hinsichtlich ihrer eGovernment-Eignung vertieft untersucht werden sollten. Für diese priorisierten Leistungen (u.a. Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung, Antrag auf Genehmigung einer Sondernutzung) wurden erste Prozessbeschreibungen erstellt.

Für die Erarbeitung und Darstellung der Prozessabläufe wurde die Government Process Management Notation verwendet, die vom IfG.CC entwickelt wurde. Sie besteht aus mehr als 50 vordefinierten und wieder verwendbaren Prozessbausteinen, die speziell auf die Belange öffentlicher Verwaltungsprozesse abgestimmt und für eine organisatorische Ersterhebung besonders gut geeignet sind.

Aus den Ergebnissen der Prozessanalyse sowie den Erfahrungen in eGovernment-Projekten werden Eckpunkte für ein eGovernment-Organisationskonzept sowie Empfehlungen für die Umsetzung des Konzeptes erarbeitet.

=========================================================================
1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC
=========================================================================
 P.1 Zeitschrift " eGovPräsenz": Artikel zum Thema „Kooperationsanforderungen für E-Government: Ist die Verwaltung ausreichend netzwerkfähig?“

Das IfG.CC hat die Deutschland-Redaktion für die Schweizer eGovernment-Zeitschrift eGovPräsenz übernommen und beteiligt sich schon seit längerem regelmäßig mit Forschungsbeiträgen. In der aktuellen Ausgabe der eGovernment-Fachzeitschrift eGovPräsenz hat Prof. Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, einen Artikel zu Kooperationsanforderungen bei der Umsetzung von eGovernment veröffentlicht. Darin wird aufgezeigt, dass Effektivitäts- und Effizienzpotenziale von eGovernment insbesondere in neuen Formen behördenübergreifender vernetzter Zusammenarbeit realisiert werden können. Bei der Umsetzung besteht allerdings ein Dilemma: Mit zunehmender Vernetzung steigen die Anforderungen an die Akteure und beteiligten Verwaltungen bei der Umsetzung. Insbesondere müssen die Verwaltungen ausreichend kooperationsfähig sein, was sich mit dem Ansatz der Netzwerkkompetenz diskutieren lässt. Dieser Ansatz wurde am Beispiel der eGovernment-Umsetzung in der Metropolregion Hamburg, einem sehr ambitionierten Projekt in Bezug auf die Anzahl der beteiligten Akteure und Ebenen, auf eGovernment übertragen.

Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass zwar auf der individuellen Ebene das fachliche Wissen vorhanden war, was jedoch nur bedingt für die institutionelle Seite der Netzwerkfähigkeit zutraf.

=========================================================================
1.3 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC
=========================================================================
V.1 Potsdam, Universität Potsdam, WS 2009/2010: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment” an der Universität Potsdam

Im kommenden Wintersemester bietet das IfG.CC einen Masterkurs zum Thema "eGovernment und Verwaltungsmodernisierung " im Rahmen des englischsprachigen Programms "Master of Public Management" (MPM) an der Universität Potsdam an.

Insbesondere wird in dem Kurs eine organisationstheoretische wie auch modernisierungsbezogene Einbettung des Themas vorgenommen. Bei der Organisation der Kurse arbeitet das IfG.CC eng mit dem Potsdam Center for Policy and Management (PCPM) zusammen, das an der Universität Potsdam verschiedene Masterprogramme durchführt.

Einen besonderen Schwerpunkt wird das Thema IT-Einsatz in Entwicklungsländern (ICT4D), vernetzte Verwaltung sowie Skill- and Change Management bilden. Im Seminar werden auch verschiedene Anwendungs- bzw. Politikfelder behandelt, wie Gesundheit (eHealth), Landwirtschaft (eAgriculture) oder Bildung (Telelearning). Das Wissen wird überwiegend fallstudienorientiert vermittelt, Exkursionen zu "Good-Practice"-Verwaltungen runden das Seminar ab.

Im Rahmen verschiedener Master-Programme, wie dem MPM an der Universität Potsdam, bietet das IfG.CC bereits seit einigen Jahren Kurse und Seminare zu eGovernment- und verwandten Themen an. In den letzten Jahren haben Studierende aus mehr als 20 Ländern in Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika an den Kursen teilgenommen.

---

V.2 Bonn, e-motion Konferenz, 06.11.2009: Vortrag zum Thema „Territorialität im E-Government-Zeitalter

Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, wird am 06.11.2009 einen Vortrag zum Thema „Territorialität im E-Government-Zeitalter“ auf der „e-motion“-Konferenz halten, die vom 05.-06.11.2009 in Bonn stattfindet.

Die Konferenz ist Teil der wissenschaftlichen Begleitforschung des Deutschen Telekom Projekts „T-City“ in Friedrichshafen. Im Rahmen dieser Konferenz geht es darum zu klären, welche Auswirkungen breitbandige IuK-Technologien auf die Lebensqualität für die Menschen und die Standortqualität für die Unternehmen haben. Räumliche und gesellschaftliche Auswirkungen dieser Technologien in verschiedenen Städten und Anwendungsbereichen stehen im Mittelpunkt der Tagung.
Mit der Konferenz „e-motion 2009“ wird in diesem Jahr der Bereich öffentlicher Steuerung in Politik und Verwaltung vertieft.

Zwischen Stadtentwicklung und neuen Informations- und Kommunikationstechnologien gibt es vielfältige Zusammenhänge, die noch nicht ausreichend im Blickfeld der Forschung stehen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://131.220.126.226/tcity/index.php?id=74

---

V.3 Petersberg bei Bonn, 12.11. - 13.11: Impulsvortrag zum Thema "Neue Fähigkeiten im eGovernment-Zeitalter" auf dem eGovernment Summit 2009

Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, wird auf dem eGovernment Summit 2009 als Einleitung zu einer Diskussion mit dem Thema „Management im Wandel“ einen Impulsvortrag zum Thema „Neue Fähigkeiten im eGovernment-Zeitalter“ halten. Konkret werden Forschungsergebnisse zum Thema Skills vorgestellt, wobei auch das Führungsthema berücksichtigt wird. Führung ist weithin ein vernachlässigtes Thema in der Verwaltung, die hier meistens eher über Regeln und Strukturen als über Interaktion erfolgt. Wie sich Führungsanforderungen im Kontext von eGovernment ändern oder können und welche Kompetenzanforderungen daraus für Führungskräfte erwachsen, wird in dem Vortrag skizziert. So zeigt bereits die Einführung von Dokumentenmanagementsystemen in der Praxis wie sich Führungsverhalten ändert und auch zu einer stärkeren Ergebnisorientierung auf Mitarbeiter geführt hat bzw. diese erfordert.

Thema des diesjährigen eGovernment Summit 2009 auf dem Petersberg bei Bonn ist „eGovernment 3.0 – Die Strategie für Deutschland“. Teilnehmen werden hochrangige Vertreter der Länder und des Bundes.

---

V.4 Berlin, Hertie School of Governance, 07.-09.12.: Masterkurs “Informatisation of Public Administration/E-Government”

Im Rahmen des Executive Master of Public Management (EMPM) führt vom 7.-9.12. das IfG.CC, ein Kompaktseminar durch, das auch von Interessenten außerhalb des EMPM besucht werden kann.

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern eine breite und fundierte analytische Perspektive auf eGovernment zu geben. Vermittelt wird das Thema eGovernment mit Bezug zu Public Management, so dass neue institutionelle und governance-bezogene Gestaltungsmöglichkeiten im Mittelpunkt stehen. Neben den Grundlagen von eGovernment werden IT-Management und Datenintegration in der öffentlichen Verwaltung, die Adaption von IT im öffentlichen Sektor sowie die Potentiale und Implikationen von IT für neue Governance-Formen im Seminar thematisiert. Im Seminar wird u.a. eine umfangreiche Fallstudie verwendet, mit der auf die Problematik des Zusammenspiels mehrerer Ebenen bei der Umsetzung von eGovernment eingegangen wird.

Der Kurs richtet sich an erfahrene Führungskräfte aus Verwaltung, NGOs und der Privatwirtschaft und findet in englischer Sprache statt.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.hertie-school.org/content.php?nav_id=2548

=========================================================================
1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen
=========================================================================
K.1 Future IT Summit 2010, 15.-17. March 2010, Abu Dhabi, UAE

The Future IT Summit 2010 is a brand new event designed to support the Abu Dhabi Government as they explore today's latest innovations and best practise use of technology for the planned delivery of a modern, efficient and citizen centric e-Government platform. The Summit will attract 6,000 leading minds to debate, demonstrate and decide the most effective ways to deploy computer technology throughout the UAE's public service sectors.

The international exhibition will provide a platform for more than 100 ICT companies to showcase the latest services and solutions to leading purchasers in the region. A top level conference will give 1,000 delegates the opportunity to hear from leading industry experts addressing issues of strategy and implementation.

A programme of round table sessions will give attendees the opportunity to learn - to tackle topics in depth, discuss applications and ask questions in small groups. An official welcome reception will give exhibitors, delegates, speakers and VIPs a chance to meet away from the exhibition hall.

=========================================================================
1.5 Call for Papers
=========================================================================
C.1 Bern, Schweiz: Call for Papers: IRSPM2010 Conference Panel "Managing e-Government in Times of Crisis"

Vom 07. bis 09.04.2010 findet in Bern das 14. Forschungssymposium der "International Research Society for Public Management" (IRSPM) zum Thema "The Crisis: Challenges for Public Management" statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Prof. Dr. Tino Schuppan zusammen mit Prof. Miriam Lips (Professor für eGovernment, Victoria University of Wellington, Neuseeland) den Panel Track zu eGovernment leiten, das in diesem Jahr unter der Überschrift "Managing e-Government in Times of Crisis" steht. Panel-Beiträge können zu folgenden Themenbereichen eingereicht werden: Strategic Development, Public Decision Making and Governance of e-Government; Managing e-Government; Measuring Outcomes of e-Government.

Bitte beachten Sie, dass die Frist für die Einreichung von Abstracts für Konferenzbeiträge um zwei Wochen bis zum 03. November 2009 verlängert wurde. Bitte senden Sie Abstracts für Konferenzbeiträge an  Prof. Miriam Lips (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) oder Prof. Dr. Tino Schuppan (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.).

=========================================================================
1.6 Arbeiten, wo eGovernment erdacht wird: das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen
=========================================================================
Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Zentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

=========================================================================
2. Schwerpunktthema des Monats: eLearning und Learning Management Systeme in Entwicklungs- und Schwellenländern
=========================================================================
Weltweit werden bereits seit einigen Jahren in Universitäten und Schulen, aber auch in öffentlichen Verwaltungen eLearning bzw. Learning Management Systeme eingesetzt.

Unter eLearning ist jede Art des elektronisch unterstützten Lernens und Lehrens zu verstehen. Solche Systeme ermöglichen es u.a., Lehrmaterial bereitzustellen, auf das Lernende jederzeit zugreifen können, und dass Studierende von einem anderen Ort als dem Hochschulort aus an Lehrveranstaltungen und sogar an Prüfungen teilnehmen können. Zudem vereinfachen diese Systeme die Verwaltung der Leistungen der Lernenden und die Evaluation der Lehrenden.

In vielen Ländern geht es allerdings zunächst darum, die dafür erforderliche Infrastruktur wie Netzwerke und Internetzugänge aufzubauen. Hierfür arbeiten beispielsweise im Rahmen von Süd-Süd-Kooperationen afrikanische Länder mit Indien zusammen. Denn im Vergleich zu einigen Regionen in Indien – wie die Meldungen zeigen – ist die Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent noch nicht so weit vorangeschritten.

---

2.1 Brunei: E-Learning System Package For Civil Servants

The Brunei Civil Service Institute has signed a memorandum of understanding with Data-Click Solutions Sdn Bhd for an e-learning system package in education and training to upgrade service providers. The project is expected to encourage the use of ICT and enhance ICT literacy among civil servants. A primary target under the 2009-2014 e-Government Strategic Plan is to increase ICT capacity in civil services.

IPA Director Awg Hj Junaidi said that in 2007, government ministries and departments applied 19,811 participants for training at IPA. Last year, 17,602 applications were received and this year, 21,632 participants have applied. However, only 5,525 participants could be trained in 2007 and 5,406 were trained in 2008 and 3,707 were trained this year. "The e-Learning system package is expected to enhance the training provided on the long-run," said Awg Hj Junaidi.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28461&Itemid=1

---

2.2 India: Schools go the WLAN way

With an increasing number of schools adopting WLAN, it is changing the way education institutions operate and disseminate knowledge. The influx of technology is diminishing the boundary between school and home. Schools will no longer get over when students leave the premises; the virtual school will take over as students' access school resources in addition to resources from across the world from their desktop or mobile device at home or any Internet café.

Assam University was constantly facing problems of accessibility and information storage between students and teacher staff when they deployed LAN across 600 acres of land to connect various departments. Since there was no existing infrastructure, Assam University and a technical committee visualized a campus-wide network that would enable the students and the faculty to access the Internet and Internet-based resources.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28464&Itemid=1

---

2.3 Network to connect 4000 education institutes in Asia

A third generation information highway known as the Trans-Eurasia Information Network (TEIN3) has been launched to connect more than 4000 research and education organisations in Asia Pacific, enabling large volumes of data to be shared.

The project, which has a budget of US$35 million over four years, is expected to see more universities and research institutes benefit from higher speed internet access, next-generation multi-party teleconferencing, virtual classrooms and remote consulting.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28489&Itemid=1

---

2.4 Pan-African e-network for education and health care

Like most ambitious projects, this one too began as an idea, seemingly unachievable. In 2004, when the former President of India, A.P.J. Abdul Kalam, spoke at the inaugural session of the Pan-African Parliament in Johannesburg, the idea sounded fantastic. He proposed that all 53 nations of the African Union be connected through satellite and a fibre optic network with India to provide effective tele-education and telemedicine, not to mention Voice over Internet Protocol (VoIP), e-governance and e-commerce service.

J.S. Chhabra, executive director, Telecommunications Consultants India Limited (TCIL), a Central government enterprise, confirmed that the idea was well on it way to being implemented in its original grandeur. India was utilising modern information and communication technologies to bring the best educational facilities and affordable health care to the rural areas of the African continent, he said.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28530&Itemid=1

---

2.5 India: Goa: GEL to kickstart eVidyalaya

After bagging the prestigious national CSI-Nihilent e-Governance award of excellence for 2009 for its prisons software programme PRISMS, Goa Electronics Limited (GEL), a state government subsidiary, is set to launch its new offering for schools, eVidyalaya. "eVidyalaya is school and student management system that will facilitate storing and retrieving information on students and schools. It will cover all aspects of the student, right from admissions, to leaving and everything in between like examinations, attendance, progress, etc.," said Revati Muzumdar, projects manager with GEL.

The eVidyalaya software is in its final stages of development and GEL expects to launch it by November 2009. It will be priced economically so that even small schools in Goa can afford it.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28531&Itemid=1

---

2.6 India: Smart cards to track teacher, student progress in New Delhi Municipal Council schools

Many government schools in Delhi are faced with the challenge of students dropping out and teachers skipping classes. Very soon, however, the New Delhi Municipal Council (NDMC) might introduce smart cards that will include all details of students and teachers, including attendance, making it easier to nab erring members.

As an NDMC official puts it, any and every detail of teachers and students from the time they join to the time they leave, will be included in the smart card. Attendance, however, is only one of the many things that the card can take care of. The software developed would incorporate admissions, examinations, library attendance, billing, supplies and purchases, inventory and human resource management among other things.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28488&Itemid=1

---

2.7 India: Karnataka: Bangalore University plans smart card for students

A Unique Identification Project for over 250,000 students in over 600 colleges is the new initiative of Bangalore University, one of India's largest universities. It aims at giving every student an all-in-one card. The smart card will contain student details such as attendance, marksheets, degree certificates, hall tickets, and curricula. The scratch-proof card will also have the student's photograph and be valid for 10 years.

"Every college will have multiple card readers where students can access the information on the card. The estimated project cost is Rs 25,000,000 per year. Unlike other colleges which charge Rs 360 for the card, BU will charge Rs 100," he said.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28553&Itemid=1

=========================================================================
3. eGovernment in Berlin und Brandenburg
=========================================================================
3.1 Brandenburg: Automatische Kennzeichenfahndung in Testphase über 300 Mal eingesetzt

Brandenburgs Polizei hat eine erfolgreiche Testphase bei der Nutzung der anlassbezogenen automatischen Kennzeichenfahndung bilanziert. Seit 2007 nutzte die Polizei bei über 300 Anlässen ihre entsprechende Befugnis, die ihr der Landesgesetzgeber Ende 2006 eingeräumt hat. 31 Mal ging es dabei um die Abwehr konkreter Gefahren, in 301 Fällen unterstützte die neue technische Möglichkeit die Fahndung nach Straftätern. Dazu wurden bisher drei mobile und zwei stationäre Fahndungssysteme genutzt.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28642&Itemid=128

---

3.2 Brandenburg: Notruf jetzt auch per SMS

Polizei richtet neuen Service für Gehörlose und Hörgeschädigte ein
Gehörlose und Hörgeschädigte können jetzt in Brandenburg Notrufe auch per SMS an die Polizei senden. Der neue Service wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Gehörlosen Brandenburg e. V. eingerichtet. Die Bekanntgabe der SMS-Rufnummer erfolgt über den Landesverband der Gehörlosen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28670&Itemid=1

=========================================================================
4. eGovernment in Deutschland
=========================================================================
4.1 Deutschland: Online-Wahl hätte die niedrige Beteiligung an der Bundestagwahl um 6 Punkte verbessert

Die Möglichkeit elektronischen Stimmabgabe per Internet hätte die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl signifikant gesteigert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. Befragt wurden 2.000 wahlberechtigte Bürger. Danach gaben 21 Prozent der Nichtwähler an, dass sie gewählt hätten, wenn sie die Möglichkeit zur elektronischen Stimmabgabe per Internet gehabt hätten. Auf alle Wahlberechtigten bezogen entspricht das 6 Prozent. Die Wahlbeteiligung wäre bei der Bundestagswahl von historisch niedrigen 71 Prozent auf 77 Prozent gestiegen. „Online-Wahlverfahren erleichtern die Mobilisierung der Wähler. Sie ermöglichen es jedem Bürger, seine Stimme ortsunabhängig und mit geringem Aufwand abzugeben“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28484&Itemid=128

---

4.2 Deutschland: De-Mail: vertrauliche Kommunikation im Internet für alle

Auf einer Pressekonferenz des Bundesinnenministeriums in Berlin wurde von Dr. Bernhard Rohleder, Hightech-Verband BITKOM, die erste sichere elektronische Mail – De-Mail – abgeschickt. Adressat war kein anderer als Prof. Dr. Werner Zorn, einer der Gründungsväter des deutschen Internet. Prof. Zorn hatte vor etwa 25 Jahren auch die erste E-Mail empfangen, die jemals an ein deutsches Postfach geschickt worden war. Ab dem 9. Oktober beginnt eine sechsmonatige Pilotierung von De-Mail in der Stadt Friedrichshafen, bevor De-Mail bundesweit eingeführt werden soll..

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28518&Itemid=128

---

4.3 Baden-Württemberg: Verzögerung beim Behörden-Digitalfunk

Der flächendeckende Aufbau eines Digitalfunknetzes für Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehren in Baden-Württemberg verzögert sich weiter und soll nun Mitte 2011 weitgehend abgeschlossen sein. Dies teilte der Innenausschuss des Landtags am Mittwoch in Stuttgart mit. Der Netzaufbau kann nach Angaben des Vorsitzenden des Gremiums, Walter Heiler (SPD), nicht wie anfänglich geplant im Jahre 2010, sondern erst ein Jahr später zum Abschluss gebracht werden.

Dies sei darauf zurückzuführen, dass entgegen der ursprünglichen Planung etwa 20 Prozent mehr Basisstationen erforderlich seien. Zudem nehme die Errichtung dieser Basisstationen wegen langwieriger Abstimmungsprozesse und Genehmigungsverfahren mehr Zeit in Anspruch.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28551&Itemid=128

---

4.4 Deutschland und Österreich nur Breitband-Mittelmaß

In Sachen Breitband-Internet ist Südkorea Weltspitze und Schweden die europäische Nummer eins. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Cisco beauftragte Studie der Saïd Business School an der Universität Oxford und der Universität Oviedo. Ebenfalls im absoluten Spitzenfeld des 66-Länder-Rankings findet sich die Schweiz. Deutschland dagegen ist mit Platz 27 nur Mittelmaß, noch weiter zurück liegt Österreich. Für die Reihung wurde neben der Breitbandpenetration auch die Qualität der Anbindung berücksichtigt. Über letztere gibt ein "Broadband Quality Score" (BQS) Auskunft, in die Übertragungsgeschwindigkeiten und die Latenzzeit einfließen. Die Basis für die Bewertung waren dabei über 24 Mio. Messungen realer Anschlüsse aus aller Welt auf der Webseite Speedtest

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28482&Itemid=128

=========================================================================
5. eGovernment in Europa
=========================================================================
5.1 Estonia: President Ilves cast his vote for Abja Rural Municipality Council by Internet from Macedonia

President Toomas Hendrik Ilves who is on an official visit to Macedonia participated in the elections for the local government councils in Estonia at the Estonian Honorary Consulate in Skopje, by voting electronically. President Ilves, who introduced Internet voting to the journalists in Macedonia, stressed that small countries are the ones that have the flexibility to utilize e-governance, as the cooperation between Estonia and Macedonia related to information technology proves.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28550&Itemid=1

---

5.2 Finnland erklärt Breitbandzugang zum Grundrecht

Provider ab Juli 2010 zu Geschwindigkeits-Mindeststandards verpflichtet

Finnland ist das erste EU-Land, in dem den Bürgern per Gesetz das Recht auf einen schnellen Internet-Breitbandzugang zugesprochen wird. Mit Anfang Juli kommenden Jahres werden im nordeuropäischen Staat Internetprovider dazu verpflichtet, den insgesamt 5,2 Mio. Menschen im Land eine Webverbindung zur Verfügung zu stellen, die eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens einem Megabit pro Sekunde aufweisen muss. Dies ist aber nur der erste Schritt, bis zum Jahr 2015 soll diese Untergrenze kontinuierlich auf 100 Megabit pro Sekunde angehoben werden.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28561&Itemid=1

---

5.3 IT&C Minister Sandu: e-Romania will provide nearly 600 online services

The e-Romania concept will materialise in a web portal that will provide nearly 600 online services, acting IT&C Minister Gabriel Sandu told a Global Forum 2009 conference in Bucharest.

'The e-Romania strategy entails an ambitious vision of Romania's information future that in the short and the medium-term will translate into a huge web portal that will provide nearly 600 online services,' said Sandu.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28581&Itemid=1

---

5.4 Government Works to Bring the EU IT Agency to Estonia

The Estonian Government together with some other institutions is trying hardly to ensure that the EU IT Agency will be established in Tallinn. The agency would administer the Schengen information system SIS-2, the visa information system and the database of asylum seekers’ fingerprints.

The Estonian Association of Information Technology and Telecommunications (ITL) is one of the organizations that work with the central administration to achieve this goal and, according to its president, Taavi Kotka, “the IT Agency is extremely important for Estonia. Creating it here would be the bests help ever for the whole Estonian IT sector. Estonia would nicely manage to build it up”.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28597&Itemid=1

---

5.5 UK: Government opens data to public

An ambitious website that will open up UK government data to the public will launch in beta, or pilot, form in December. Reams of anonymous data about schools, crime and health could all be included. Data.gov.uk has been developed by Sir Tim Berners-Lee, founder of the web, and Professor Nigel Shadbolt at the University of Southampton.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28612&Itemid=1

---

5.6 UK third in OECD European e-government report

Britain has some of the most sophisticated e-government services in Europe but lags behind other countries in take-up, according to the OECD. The relevant section of Government at a Glance 2009, published by the Organisation for Economic Co-operation and Development, shows the UK comes third behind Austria and Portugal in the sophistication of its e-services, and is in a similar position for their full online capability.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28629&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28636&Itemid=1

=========================================================================
6. eGovernment weltweit
=========================================================================
6.1 Singapore forges new e-gov deal with Oman

Singapore’s Infocomm Development Authority has struck a new deal with the Information Technology Authority of Oman (ITA) to further develop the Sultanate’s e-government infrastructure.

The city-state has been working with the government of Oman since 2007, a relationship which has seen Singaporean companies help build Oman’s IT capability in the education, healthcare, tourism and finance sectors. The extended deal will see the two countries collaborate on a range of new projects, however the IDA would not go into detail on the nature of the initiatives.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28594&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28587&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28572&Itemid=1

---

6.2 Australia: Privacy fears on post office push

Australia Post is introducing new technology that will enable staff at its 4443 retail outlets to take fingerprints, biometric scans and digital signatures from customers applying for bank accounts, passports and other services.

Documents seen by the Herald Sun show Australia Post plans to install the data capture equipment at 375 outlets by the end of June followed by another 400 in 2011. Trials for the "Identification Services Program Project" are being held at 25 Australia Post-owned outlets in NSW and Western Australia, but the corporation is also planning to install the technology at 2000 privately managed post offices nationwide. Privacy advocates are worried the new system may create fresh opportunities for organised criminals to exploit weaknesses in the network.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28584&Itemid=1
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28583&Itemid=1

---

6.3 Australia: Governments change direction on health e-records

Google, Microsoft and other new providers will host Australians' electronic health records as the federal and state governments back away from funding a nationwide scheme.

National E-Health Transition Authority chief executive Peter Fleming said the original vision of a single e-health record system had been abandoned in favour of "person-controlled" records that could be adopted more quickly. "Five years ago, there was a strong view that there would be an e-health record for all Australians held on a massive database somewhere," he told the Medical Software Industry Association conference in Sydney last week. "That's no longer the view.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28539&Itemid=1

---

6.4 UN warns the next world war will be online

The head of the UN International Telecommunications Union (ITU) has told delegates at the ITU Telecom World 2009 conference that the next big war will most likely be fought online.

Hamadoun Touré said that countries are becoming increasingly dependent on the internet to control basic services, and that any future war could focus more on the online world, since such a battle would allow weaker adversaries to fight on a level playing field with larger powers. "The next world war could happen in cyber space and that would be a catastrophe. We have to make sure that all countries understand that, in that war, there is no such thing as a superpower," Touré said, according to French news agency AFP. "Loss of vital networks would quickly cripple any nation, and none is immune to cyber attack."

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28515&Itemid=1

---

6.5 Nigeria accepts 7-nation partnership on e-government

On October 6, Nigeria accepted a proposal from on ICT partnership and e-government with five other countries to facilitate rapid development of the sector. The other countries are Saudi Arabia, India, Singapore, South Africa and Azerbaijan.

This was the outcome of a meeting between Nigerian information and communications minister, Prof. Dora Akunyili, and Mr Asraf Dulu, Mauritius' minister of information and communications technology.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28511&Itemid=1

---

6.6 Central African Backbone project goes ahead

The World Bank has approved a new project called the Central African Backbone (CAB), which aims to increase the geographical reach and usage of regional broadband network services in up to eleven central African countries, whilst reducing access prices. The initial phase of the CAB will take place in Cameroon, the Central African Republic and Chad.

Aside from the connectivity aims of the CAB, other components include development of e-government, strengthening of regulatory frameworks and assistance in restructuring government telecoms institutions with the aim of liberalising markets.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28509&Itemid=1

---

6.7 South Korea: Seoul to launch first e-government organization

Seoul Metropolitan Government will launch the world’s first international e-government organization by hosting the First General Assembly of World e-Governments in October 2010. In preparation, the city successfully hosted the “World Cities CIO Forum: Forming the World e-Governments Organization” at Seoul’s Shilla hotel which started on September 28th and ended September 30th. Over 1,000 delegates, including digital governance and IT experts from cities in 42 countries convened for the three-day forum. They presented their country’s e-government systems and policies. After undergoing a series of working-level conferences, they agreed that Seoul should host the first General Assembly. The cities’ IT experts also agreed to set up World e-Governments’ consultative body in Seoul.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28458&Itemid=1

---

6.8 South Korea: Republic Of Korea Supports e-Government In The Pacific

Delegates from 15 Pacific Islands Countries have returned from an intensive two- week study tour of Korea directed at facilitating the development of e-Government in the Pacific. Coordinator of the group from the Pacific Islands Countries and Forum Secretariat Economic Infrastructure Adviser, John Budden said Korea is ranked number one globally in e-Government and the Korean Government is funding the study tours under a three-year agreement with the Forum Secretariat.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=28653&Itemid=1

=========================================================================
7. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat
=========================================================================
7.1 03.11. – 05.11., Washington, USA: World e-Parliament Conference 2009  

Standardisierung als Wirtschaftsfaktor im nationalen und internationalen Umfeld

Der Kongress greift die Anforderungen an ein modernes eGovernment auf, wie es beispielsweise unter dem Begriff „Government 2.0“ beschrieben wird. Dieses orientiert sich zunehmend daran Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen über elektronische Systeme in das Verwaltungshandeln zu integrieren.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.initiatived21.de/veranstaltungen

---

7.2 05.11. - 06.11., Berlin, Deutschland: E-Government-Standards für Wirtschaft und Verwaltung in Europa

Standardisierung als Wirtschaftsfaktor im nationalen und internationalen Umfeld

Der Kongress greift die Anforderungen an ein modernes eGovernment auf, wie es beispielsweise unter dem Begriff „Government 2.0“ beschrieben wird. Dieses orientiert sich zunehmend daran Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen über elektronische Systeme in das Verwaltungshandeln zu integrieren.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.initiatived21.de/veranstaltungen

---

7.3 09.11. – 12.11., London, UK: 4th International Conference for Internet Technology and Secured Transactions (ICITST-2009)

The ICITST-2009 is an international refereed conference dedicated to the advancement of the theory and practical implementation of secured Internet transactions and to fostering discussions on information technology evolution. It aims to provide a highly professional and comparative academic research forum that promotes collaborative excellence between academia and industry. The objectives of the ICITST are to bridge the knowledge gap between academia and industry, promote research esteem in secured Internet transactions and the importance of information technology evolution to secured transactions.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.icitst.org/

---

7.4 17.11. - 19.11., Manama, Bahrain: MENA ICT 09

MENA ICT Week 2009 will host multiple activities that will focus on both the Information Technology and Telecommunication industries.

The MENA ICT Week 2009 comes this year in partnership between the Bahrain Internet Society and The Arab ICT Organization (IJMA3), and it is the intention of both organizations to maximize the number of ICT leaders from the MENA region meeting under one roof.

This year’s event will host over 200 ICT decision makers from various Gulf, Arab, and Middle East countries, alongside international business organizations and delegates from North America, Europe, and Asia. Delegates who will attend the conference include key decision makers from government, the financial sector, the private sector, services industries, and other major sectors.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.menaict.com/

---

7.5 24.11. – 25.11., Berlin, Deutschland: Moderner Staat - 13. Fachmesse und Kongress

MODERNER STAAT ist seit 13 Jahren der Treffpunkt für die Entscheidungsträger des Public Sector. Nur hier treffen sich einmal im Jahr die Fach- und Führungskräfte von Bund, Ländern und Kommunen aus ganz Deutschland: über 3.600 Vertreter der ersten und zweiten Führungsebene. Sie stellen die strategischen Weichen für die Reformen der nächsten Jahre.

Seit vielen Jahren wird die Veranstaltung inhaltlich und fachlich von namhaften Partnern mitgetragen, allen voran dem Bundesministerium des Innern, der KGSt und der DHV Speyer. Unter dem Schwerpunktthema „Bürgerorientierung als Reformprinzip" präsentiert sich Nordrhein-Westfalen als Partnerland von MODERNER STAAT 2009.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.moderner-staat.com/

---

7.6 25.11., London, UK: Future Democracy '09

"Future Democracy" is UK's leading annual conference on all aspects of e-democracy, from e-campaigning, e-petitions and e-voting to the use of the internet and new technologies in the policy cycle; democratic activity and engagement. We are proud to now be in our sixth year. A very strong line-up of speakers is taking shape: have a look at the latest agenda on this website. A broad and influential audience of around 150 people from central and local government and the world of think-tanks, politics, policy and democratic campaigning is expected.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.headstar-events.com/edemocracy09/

=========================================================================
Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief
=========================================================================
Wenn Sie daran interessiert sind, eine Präsentation, einen Aufsatz, eine wissenschaftliche Arbeit oder eine Veranstaltung zum Thema "eGovernment" einem internationalen Publikum auf unserer Competence Site oder im Infobrief zu präsentieren, schicken Sie bitte Ihren Beitrag an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

=========================================================================
Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief
=========================================================================
Mehr als 500.00 Besucher aus aller Welt informieren sich jeden Monat auf unserer Website über aktuelle Entwicklungen im Bereich eGovernment. Unser monatlicher Infobrief erreicht mehr als 1.500 Empfänger. Wenn Sie daran interessiert sind, Informationen über sich oder über Ihr Unternehmen einem internationalen Publikum auf unserer Competence Site oder im Infobrief zu günstigen Konditionen zu präsentieren, schicken Sie bitte eine Anfrage per eMail an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

=========================================================================
Impressum
=========================================================================
IfG.CC - The Potsdam eGovernment Competence Center

Postanschrift:
c/o Universität Potsdam
Universitätskomplex III Babelsberg
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam

AG Potsdam VR 2336
Geschäftsführender Vorstand:
Dr. Manfred J. Suhr und Prof. Dr. Tino Schuppan

=========================================================================
Wenn Sie unseren monatlichen Infobrief nicht mehr erhalten möchten, dann schicken Sie bitte eine
eMail mit Ihrer e-Mail-Adresse und dem Betreff: "Keinen Infobrief mehr" an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

(c) Copyright 2001-2009, IfG.CC alle Rechte vorbehalten
=========================================================================
Go to top