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Thursday, 28.05.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief März 2010
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sieben Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=29803

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Dear Reader,

we are pleased to present you with a new edition of the IfG.CC’s eGovernment Infoletter. Every month, the eGovernment Infoletter summarizes the most important information published on our website and gives you an overview of current developments and events related to eGovernment, divided into seven topical areas.

You can also read the eGovernment Infoletter on our website using the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=29517

Past editions of the eGovernment Infoletter are available at the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Please visit also our Website http://www.ifg.cc.

We wish you a pleasant and informative read! We thank all of the authors and editors who contributed to this edition of the eGovernment Infoletter.

The IfG.CC Team

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Inhalt
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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
A.1  Ljubljana, Slowenien: Treffen von IfG.CC-Mitarbeitern und Mitarbeitern der Slowenischen Ministerialverwaltung im Rahmen des Prokjektes "Vergleich einheitlicher Behördenrufnummern in den EU-Ländern"

1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC
P.1 Zeitschrift "eGov Präsenz", Heft 1/2010: Neue Publikation und Projektende: "Organisationskonzept für ein föderales E-Government Schweiz"  

1.3 Veranstaltungen & Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
V.1 Universität Potsdam, WS 2009/2010: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment” abgeschlossen
V.2 Stuttgart, Baden-Württemberg, 04.02.2010: Vortrag "Strukturelle Implikationen von Innovativen Bürgerservices" 
V.3 Ljubljana, Slowenien, 10.-12.02.2010: Vortrag über eGovernment-Forschungsansätze im Rahmen des Third Trans-European Dialogue (TED 3) 
V.4 Sankelmark, Schleswig-Holstein: Vortrag am 22.02. zu neuen Kooperationsformen aus eGovernment-Sicht im Rahmen eines Workshop zur interkommunalen Zusammenarbeit

1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
K.1a Genf, Schweiz, 13.-14.05.2010, WSIS Forum 2010: Zusammenarbeit des IfG.CC mit der UN bei der Organisation des Expert Group Meetings (EGM)  
K.1b Geneva, Switzerland, 13.-14.05.2010, WSIS Forum 2010: Cooperation between the IfG.CC and the UN in the Organization of the Expert Group Meeting (EGM)   

1.5 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen /The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates

2. Schwerpunktthema des Monats: Telemedizin in Entwicklungsländern / Key issue of the month: Telemedicine in developing countries
2.1 Telemedicine Connects Earthquake-Ravaged Haiti to the World
2.2 Haiti: ‘Telehealth’ revolution
2.3 Developing Countries See Promise in E-Health; Challenges Remain
2.4 Bangladesh: Local telemedicine firm plans to reach out to South Asian workers
2.5 Broadband brings new hope to Africa’s poor, elderly – ITU
2.6 Working towards mAfrica

3. eGovernment in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg / eGovernment in the Berlin-Brandenburg capital region
3.1 Brandenburg: Gesundheitsministerin Tack: Telemedizin eröffnet neue Wege in der Patientenversorgung
3.2 FH Brandenburg lädt zur Tagung „eHealth Brandenburg 2010 – Telemedizin und Kommunikation“ ein

4. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
4.1 Deutschland: Studie bescheinigt Behördenrufnummer 115 guten Service
4.2 Deutschland: Bundestag macht Weg frei für IT-Planungsrat
4.3 Deutschland: Bundesweiter Polizei-Digitalfunk verzögert sich
4.4 Deutschland: Durchwachsene Bilanz bei Online-Petitionen
4.5 Deutschland: Breitbandfördergelder der Bundesländer werden kaum abgerufen
4.6 Deutschland: Bundesrat lässt Verordnung zum Datentransfer an Elena passieren

5. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
5.1 Russia: Government to consider creation of commission for IT in government agencies
5.2 EU: IDC: Regierungen pumpen Milliarden in IT
5.3 Europe 'has no mobile health policy'
5.4 Portugal and Spain interconnect public eServices
5.5 Slovakia: Plan for Unified Collection of Taxes and Duties Moves to Next Phase
5.6 Macedonia: Internet kiosks with wireless access in rural areas
5.7 Albania: New e-signature and data protection acts create new IT framework

6. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
6.1 India: Computer Society to vend India's e-gov model
6.2 Brunei, India Explore ICT Cooperation
6.3 India: Nasscom turns focus to domestic market, plans e-governance push
6.4 Rwanda: World Bank Boss Hails Country on ICT Development
6.5 Singapore shares experience of eTransformation with Bangladesh
6.6 South Korea: Government, IT Firms Sign MOU to Boost Exports of e-Government System

7. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats / Selected events in the current month
7.1 02.-06.03.2010, Hannover, Deutschland: Cebit 2010
7.2 02.03.2010, Brüssel, Belgien: Telemedicine and Legal Aspects
7.3 04.-06.03.2010, Dhaka, Bangladesh: Digital Public Innovation Fair 2010
7.4 15.-18.03.2010, Barcelona, Spanien: eHealth and WHIT 2010
7.5 16.-18.03.2010, Hong Kong, China: CARTES in Asia 2010
7.6 23.-25.03.2010, Maputo, Mozambique: 4th annual e-Governance Africa Forum 2010

8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief / Your articles in our eGovernment Infoletter

9. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief / Paid announcements on our Website or in our eGovernment Infoletter

10. Impressum / Imprint

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1. Nachrichten us dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
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1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
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A.1 Ljubljana, Slowenien: Treffen von IfG.CC-Mitarbeitern und Mitarbeitern der Slowenischen Ministerialverwaltung im Rahmen des Prokjektes "Vergleich einheitlicher Behördenrufnummern in den EU-Ländern"

Das IfG.CC führt zurzeit eine europäische Studie zur Umsetzung einer einheitlichen Rufnummer durch. Im Rahmen dieses Projektes waren Wissenschaftler des IfG.CC ins Ministerium für Information und Kommunikation in Slowenien zu einem Fachgespräch eingeladen. Insbesondere ging es dabei um die Frage, welche Erfahrungen das Land mit der Einheitlichen Rufnummer hat und welche nächsten Schritte zur Umsetzung geplant sind.

Slowenien hat bereits seit Ende der 1990er Jahre Erfahrungen mit Call Centern in der öffentlichen Verwaltung, z.B. mit den telefonischen Kontaktstellen „Halo uprava!“, „Evrofon“ und „EVT“. Zukünftig ist geplant, mit drei Service-Levels ein umfassendes Leistungsspektrum aller Verwaltungen anzubieten, wobei das erste Service-Level durch einen privaten Dienstleister erbracht werden soll. Vorbild für die Erweiterung des slowenischen Ansatzes ist die niederländische einheitliche Behördenrufnummer „Postbus 51“, die jedoch - im Vergleich zu Deutschland – ausschließlich von der nationalen Ebene betrieben wird..

Insbesondere kleinere Länder wie Slowenien können sich aufgrund ihrer Größe einen schnellen Modernisierungsvorsprung erarbeiten. Slowenien gilt mittlerweile im gesamten Balkan als Vorbild für moderne Verwaltungsstrukturen – nicht zuletzt deshalb, weil aufgrund der kulturellen Nähe die slowenischen Ansätze gut übertragbar sind..

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1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publications
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P.1 Zeitschrift "eGov Präsenz", Heft 1/2010: Neue Publikation und Projektende: "Organisationskonzept für ein föderales E-Government Schweiz"

In der aktuellen Ausgabe der eGovPräsenz (Heft 1/2010) stellen die IfG.CC-Vorstandsmitglieder, Prof. Dr. em. Klaus Lenk, und Prof. Dr. Tino Schuppan, Wissenschaftlicher Direktor, zusammen mit Marc Schaffroth, dem Leiter des schweizerischen Informatikstrategie Organ Bund (ISB) gemeinsam das von ihnen entwickelte Organisationskonzept für ein föderales E-Government Schweiz vor. Das Organisationskonzept konkretisiert die organisatorischen Zielvorstellungen der 2007 verabschiedeten E-Government-Strategie Schweiz. Es beschreibt und definiert Gestaltungselemente und -prinzipien mit explizitem Bezug auf die in der Strategie aufgeführten Grundsätze. Vorgesehen ist ein kundenorientierter, an Leistungen und Geschäftsprozessen ausgerichteter Vertriebs- und Produktionsverbund aller Verwaltungsebenen. Im Einklang mit dem föderalen Staatsaufbau verknüpft dieses Verbundsystem wirkungs- und ergebnisbezogen eine Vielzahl von Verwaltungsorganisationen, ohne dadurch deren Selbstständigkeit zu gefährden.

Zum Hintergrund: Das IfG.CC wurde vom ISB beauftragt ein schweizerisches Organisationskonzept zu entwickeln, dessen Ziel es war, zu existierenden technischen Architekturelementen eine organisatorische eGovernment-Architektur hinzuzufügen, so dass ein ganzheitlicher Ansatz entsteht. Das Organisationskonzept wird offiziell im nächsten Monat der schweizerischen Bundeskanzlerin übergegeben und veröffentlicht.

Der Artikel kann beim IfG.CC per eMail unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. bestellt werden

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1.3 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
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V.1 Universität Potsdam, WS 2009/2010: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment” abgeschlossen

Im Februar endete der englischsprachige Masterkurs zum Thema "eGovernment und Verwaltungsmodernisierung " an der Universität Potsdam.

In dem Seminar wurde eine organisationstheoretische wie auch modernisierungsbezogene Einbettung des Themas vorgenommen. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die Themen IT-Einsatz in Entwicklungsländern (ICT4D), vernetzte Verwaltung sowie Skill- and Change Management. Im Seminar wurden auch die IT-Potenziale in verschiedenen Anwendungs- bzw. Politikfeldern behandelt, wie z.B. Gesundheit (eHealth), Landwirtschaft (eAgriculture) oder Bildung (eLearning/Telelearning).

Das Seminar wurde im Rahmen des englischsprachigen Programms "Master of Public Management" (MPM) des Potsdam Center for Policy and Management (PCPM) durchgeführt, das an der Universität Potsdam verschiedene Masterprogramme anbietet. Bisher haben Mitarbeiter des IfG.CC über 100 Führungskräfte aus Entwicklungsländern im Rahmen dieses Programms ausgebildet.

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V.2 Stuttgart, Baden-Württemberg, 04.02.2010: Vortrag "Strukturelle Implikationen von Innovativen Bürgerservices"

Am 04.02.2010 veranstaltete das Hochschulkolleg E-Government der Alcatel-Lucent Stiftung in Kooperation mit der Landeshauptstadt Stuttgart und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl die Konferenz "Bürgerservice 2.0", an der auch Vertreter des IfG.CC teilgenommen haben.

Zunächst hat Prof. Dr. Klaus Lenk, Gründungsmitglied und beratender Vorstand des IfG.CC, einen Auftaktvortrag zur Entwicklung der Verwaltungsinformatik und dazugehörige Leitbilder ausgehend von den 1970er Jahren bis zur heutigen Entwicklung gehalten. Bereits in den 1970er Jahren wurde das Leitbild einer integrierten Datenhaltung geprägt, bei der Daten und nicht Bürger laufen sollen. Viele Ansätze haben sich heute im Mainstream durchgesetzt, wie z.B. One-Stop-Government, wenngleich sie auch nicht immer aus einer prozessorientierten Sicht verstanden wurden.

Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor am IfG.CC, hat sich in seinem Vortrag mit strukturellen Veränderungen durch innovative Bürgerservices auseinandergesetzt. Er zeigte auf, welche neuen Möglichkeiten sich aus einer zunehmend vernetzt arbeitenden Verwaltung ergeben. Insbesondere ist eine veränderte Territorialität der Verwaltung zu erwarten, die weitere strukturelle Veränderungen zur Folge hat bzw. möglich macht. Bisher sind Funktion, Struktur und auch Denken territorial orientiert, was sich zukünftig und schon heute im Beginn erkennbar grundlegend ändert..
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V.3 Ljubljana, Slowenien, 10.-12.02.2010: Vortrag über eGovernment-Forschungsansätze im Rahmen des Third Trans-European Dialogue (TED 3)

Vom 10.-12.02. fand in Ljubljana der dritte Transeuropäische Dialog statt (www.ted-dialogues.org), der von den zwei wichtigsten verwaltungswissenschaftlichen europäischen Einrichtungen organisiert wurde. Das sind die European Group of Public Administration (EGPA) und das Network of Institutes and Schools of Public Administration in Central and Eastern Europe (NISPAcee).

Vom IfG.CC eingeladen war Prof. Dr. Schuppan, Wissenschaftlicher Direktor, der sich mit einem Paper zu eGovernment-Forschungsansätzen beteiligt hat. Auf der diesjährigen TED 3 wurden unter dem Thema "Public Management Reforms now and in the future: does technology matter?” die Veränderungen für Public Management ausgehend von eGovernment und Technologie insgesamt diskutiert.

Hintergrund ist, dass in der Public-Management-Forschung eGovernment bisher kaum eine Rolle spielt. Selbst in Lehrbüchern zu Public Management spielt eGoverment bestenfalls eine marginale Rolle, wenngleich Modernisierung kaum noch sinnvoll ohne "e" diskutiert werden kann. Deshalb war es Ziel der Konferenz, die Lücke zwischen klassischer Verwaltungsforschung und IT bzw. Technologie generell zu schließen.

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V.4 Sankelmark, Schleswig-Holstein: Vortrag am 22.02. zu neuen Kooperationsformen aus eGovernment-Sicht im Rahmen eines Workshop zur interkommunalen Zusammenarbeit

Auf Einladung des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages hat Prof. Dr. Tino Schuppan am 22.02. an einem Workshop zur interkommunalen Zusammenarbeit in Sankelmark teilgenommen und einen Vortrag gehalten. Konkret ging es im Vortrag um neue Kooperationsformen aus eGovernment-Sicht, die sich auf Basis von Modulen ergeben. Dargestellt wurden anhand von Beispielen neue kooperative Organisationsmodelle anhand von nationalen und internationalen Beispielen.

Dabei wurde deutlich, dass die Netzwerk- bzw. Kooperationsfähigkeit der Verwaltung insgesamt noch ziemlich gering ausgeprägt ist. Die Herausforderung liegt darin, u.U. Aufgaben und Zuständigkeiten neu zu verteilen, was diese Art von Reformvorhaben in der Praxis nicht unbedingt befördert. Erste Erfahrungen bei der Umsetzung neuer vernetzter Produktionsstrukturen deuten insgesamt darauf hin, dass Verwaltungen noch ungenügend auf die anspruchsvollen Kooperationsformen vorbereitet sind. Vereinfacht gilt die Regel: Je vernetzter (d.h. je mehr Akteure) und je mehr Leistungen und Geschäftsprozesse über Organisationsgrenzen verlaufen, desto anspruchsvoller ist die Umsetzung.

Netzwerkfähigkeit ist keineswegs technisch aufzufassen. Vielmehr lässt sich darunter die Fähigkeit und die Bereitschaft der an einem Netzwerk beteiligten Partner verstehen, die neuen vernetzten Leistungs- und Prozessstrukturen zu etablieren, in ihnen zu arbeiten bzw. diese zu managen und ggf. weiterzuentwickeln. Netzwerkkompetenz hat somit eine institutionelle als auch individuelle (personenbezogene) Dimension, da die beteiligten Organisationen sowie die einzelnen Akteure „netzwerkfähig“ sein müssen.

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1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
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K.1a Genf, Schweiz, 13.-14.05.2010, WSIS Forum 2010: Zusammenarbeit des IfG.CC mit der UN bei der Organisation des Expert Group Meetings (EGM)

In Zusammenarbeit mit dem United Nations Division for Public Administration and Development Management organisiert das IfG.CC das Expert Group Meeting (EGM) im Rahmen des 2010 World Summit of the Information Society Forum (WSIS Forum). Das EGM findet zum Thema “Citizen and Ministry Capacity Building for E-government in Developing Countries - An Economic Imperative” am 13-14. Mai in Genf statt.

Zweck des WSIS-Forums ist es, Stakeholder aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und NGOs zusammenzubringen, um eine Bestandsaufnahme und neue Ansätze für die weitere Umsetzung der WSIS-Ziele zu formulieren. An dem EGM nehmen international führende Experten aus Wissenschaft und Verwaltung teil, um sich mit grundlegenden Herausforderungen bei der Umsetzung der WSIS Ziele auseinanderzusetzen.

Das IfG.CC sucht für das EGM Referenten, die ihre Ansätze und Strategien für den Aufbau von eGovernment-Kompetenzen im öffentlichen Sektor vorstellen können. Insbesondere sind Vertreter von Verwaltungen Entwicklungsländer willkommen. Referenten werden auch gesucht, die zu den Potentialen von Web 2.0 und Social Media für Entwicklungsländer sowie IKT-Investment für eGovernment sowie zu den Millennium Development Goals vortragen können. Interessenten werden gebeten, sich an James Griffin (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) zu wenden.

Die Zusammenarbeit zwischen dem IfG.CC und United Nations Division for Public Administration and Development Management ist Ergebnis eines bereits länger stattfindenden Austausches. IT in Entwicklungsländer gehört zu eines der Kernkompetenzen des Instituts, die international zunehmend nachgefragt werden.

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K.1b Geneva, Switzerland, 13.-14.05.2010, WSIS Forum 2010: Cooperation between the IfG.CC and the UN in the Organization of the Expert Group Meeting (EGM)

In Cooperation with the United Nations Division for Public Administration and Development Management, the IfG.CC is organizing the Expert Group Meeting (EGM) of the 2010 World Summit of the Information Society Forum. The EGM, entitled “Citizen and Ministry Capacity Building for E-government in Developing Countries - An Economic Imperative” will take place on May 13-14 in Geneva.

The goal of the WSIS forum is to bring stakeholders from government, academia, the business sector and NGOs together to assess the current state of achievement of the WSIS goals and to develop a common approach to reaching these goals. At the EGM a selected circle of leading experts from academia and government, drawing upon their highly specialized knowledge and experience, come together to consider more crucial, fundamental challenges to the implementation of the WSIS.
The IfG.CC is seeking speakers for the EGM who would be interested in presenting their approaches and strategies for developing eGovernment competencies in the public sector. Speakers from developing countries are especially welcome. Speakers on the Web 2.0 and social media for developing countries and ICT Investment for eGovernment and achievement of the MDGs are also being sought. Interested parties are strongly encouraged to contact James Griffin (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.).

This cooperation between the IfG.CC and the United Nations Division for Public Administration and Development Management is one project in an ongoing exchange between the two organizations. IT in developing countries is one of the core competencies of this institute, which is increasingly in demand internationally.


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1.5 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen /The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates
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Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Stadtzentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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2. Schwerpunktthema des Monats: Telemedizin in Entwicklungsländern / Key issue of the month: Telemedicine in developing countries
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In Entwicklungsländern werden zunehmend telemedizinische Anwendungen zur Aufrechterhaltung oder zum Aufbau einer medizinischen Grundversorgung eingesetzt. Medizinische Stützpunkte, in denen zwar Pflegepersonal, aber keine Ärzte oder keine Spezialisten arbeiten, können mit der Nutzung von Telemedizin wesentlich mehr Aufgaben bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung und im Präventionsbereich übernehmen als bisher. Laborwerte, Medikamentenpläne, Behandlungshinweise, Warnungen vor Epidemien oder Gesundheitshinweise können an die Krankenstation oder direkt auf das Handy der Patienten übermittelt werden.  Medizinische Expertise, die in einer Region kaum oder überhaupt nicht vorhanden ist, kann von Ärzten weltweit eingeholt werden. Anders als z.B. in Europa werden von einheimischen Firmen in den Entwicklungsländern selbst viele telemedizinische Anwendungen von vornherein als mobile Applikationen entwickelt (mobile Health).

Wie wichtig Telemedizin zum Aufbau einer grundlegenden Gesundheitsversorgung ist, hat sich in Haiti nach dem Erdbeben gezeigt, bei dem viele Krankenhäuser zerstört, medizinisches Personal getötet und unzählige Menschen verletzt wurden. In dieser Ausgabe des Infobriefs bieten wir Ihnen einen Überblick über einige Anwendung von Telemedizin und mHealth in Haiti und anderen Entwicklungsländern.

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2.1 Telemedicine Connects Earthquake-Ravaged Haiti to the World

Just days after a devastating earthquake struck Haiti, medical volunteers from the University of Miami in Florida arrived and set up a tent hospital in Port-au-Prince. Along with drugs and other medical supplies, the healthcare personnel brought a vital link to the rest of the world. Thanks to 2 donated portable satellites, the medical team consulted in real time with their Florida colleagues 700 miles away.

Although telemedicine is now commonplace in the United States, it may surprise some that it is being used in poor, rural countries such as Haiti. Telemedicine experts say that high-tech advances in equipment make global telehealth possible and that use of this technology can improve diagnoses, speed treatment, and lower costs. It also comes in handy when a disaster has damaged or destroyed other communications.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29728&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29584&Itemid=1

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2.2 Haiti: ‘Telehealth’ revolution

New technology makes medicine more accessible to Haiti

At first, “telehealth” sounds less like a legitimate medical practice and more like a Star-Trekian method of curing diseases through willpower. Futuristic name aside, telehealth practices are rapidly working their way into doctor-patient interactions. What’s more, the growing telehealth community is now banding together with aid workers in Haiti to diagnose and treat thousands of earthquake injuries.

Telemedical technology has far-reaching benefits. A rural doctor in India can use Skype to consult with specialists at European institutions. Professors at U.S. medical universities can post videos advising Nigerian doctors how to care most effectively for AIDS patients. Now, busy American physicians can donate time and brain power to the Haiti relief effort without leaving their offices.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29717&Itemid=128

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2.3 Developing Countries See Promise in E-Health; Challenges Remain

When you think of developing countries, health IT might not be the first thing that comes to mind. In some developing countries, per person spending on health care is as low as $10 annually so it wouldn't be surprising if high-tech health tools weren't a priority. From telemedicine in Mongolia to e-pharmacy projects in Malaysia to low-cost electronic health records for HIV/AIDS patients in Kenya to Web-based communication tools to address maternal and child mortality in Peru, e-health applications are being used in many developing countries.

At a Health Affairs briefing at the National Press Club in Washington, D.C., speakers discussed not only the promise of such technologies in developing countries but also the challenges and obstacles that remain.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29724&Itemid=128

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2.4 Bangladesh: Local telemedicine firm plans to reach out to South Asian workers

A Bangladeshi telemedicine company is set to provide healthcare services for more than five million South Asian workers in the Middle East and Malaysia in a couple of months. Telemedicine Reference Centre Ltd (TRCL) has already signed agreements with around 25 Gulf and Malaysian companies that recruit workers from South Asia.

Telemedicine is a rapidly developing application of clinical medicine where medical information is transferred through the phone or the internet. TRCL will launch the mobile phone-based service, said Dr Sikder M Zakir, managing director of the company. “Under the project, we will start providing medical call-centre services to two million Bangladeshi, 1.5 million Indian and two million Nepalese and Pakistani workers,” Zakir added.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29658&Itemid=128

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2.5 Broadband brings new hope to Africa’s poor, elderly - ITU

During the recently concluded African Union Summit held in Addis Ababa Ethiopia, the ITU appealed to African countries to focus on broadband networks as the transformational technology that will aid in the efficient use of energy, management of healthcare in poor, ageing and isolated population as well as the delivery of the best education to future generations. Jean Ping, chairperson of the African Union Commission highlighted different projects the body had launched in various fields.

“An example is the tele-medicine facility opened at the AU clinic during the Summit through partnership with the Indian government,” said Ping. The tele-medicine facility, financed by the Indian government, is part of the Pan African e-Network project, which is meant to enhance Africa’s capacity by imparting quality education to students and providing tele-medicine services, tele-education and video-conferencing as well as voice services for heads of state.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29582&Itemid=1

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2.6 Working towards mAfrica

M-health works in Africa for two reasons. The people, and the widely spread African diaspora across the world, are already adept at using mobile phones for social and financial transactions. Also, the technological concept gets to start from the best place you can possibly imagine: from the bottom up.

For global health, the NEPAD Council is targeting the development of programmes related to not only HIV and malaria, but other types of tropical diseases as well. “M-diagnostics is aligned with global health. It can be useful for the detection of HIV and diabetes from saliva tests, not just relying on blood tests. The m-health application envisaged will be non-invasive and quick to utilise. Blood tests can provide greater accuracy but the nature with blood is that its integrity has to be preserved,” said Dr. Adesina Iluyemi, co-founder of Sinseprod, a UK-registered social enterprise company which stimulates technological innovations and investments in Africa.

But what might scupper m-health’s chances of taking off in a big way in Africa? “Funding is a big issue,” Iluyemi said. NGO funding is common, but is “not sustainable on a medium and long-term basis”.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29533&Itemid=1

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3. eGovernment in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg / eGovernment in the Berlin-Brandenburg capital region
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3.1 Brandenburg: Gesundheitsministerin Tack: Telemedizin eröffnet neue Wege in der Patientenversorgung

In der Weiterentwicklung der Telemedizin sieht Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) große Chancen, die medizinische Versorgung im Land Brandenburg zu verbessern und nachhaltig zu sichern. "Vor allem die hausärztliche Betreuung von Patienten in ländlichen Regionen kann durch den Einsatz telemedizinischer Verfahren profitieren", so Tack am 17.02. in Potsdam auf der 5. Landeskonferenz Telematik im Gesundheitswesen.

Die Ministerin verwies darauf, dass Brandenburg aufgrund der demographischen Entwicklung und regional großen Unterschiede in der Bevölkerungsdichte vor großen Herausforderungen in der Sicherstellung der medizinischen Versorgung stehe. "Dazu müssen und werden wir auch neue Wege gehen, gemeinsam mit den Partnern im Gesundheitswesen, den Ärzten, Kassen, Versorgungseinrichtungen und Verbänden. Und wir brauchen dazu das Engagement und die innovativen Ideen der Wissenschaft", sagt die Ministerin.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29733&Itemid=128

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3.2 FH Brandenburg lädt zur Tagung „eHealth Brandenburg 2010 – Telemedizin und Kommunikation“ ein

Vor allem auch angesichts der zunehmenden Notlage der medizinischen Versorgung auf dem flachen Land steht das Stichwort „Telemedizin“ in der Prignitz mehr und mehr im Fokus.  Dieses Thema stellt nun auch die Fachhochschule Brandenburg in den Mittelpunkt einer Tagung, zu der zahlreiche Experten eingeladen sind. Vorrangig geht es um den Informationsaustausch zwischen den Patienten und Ärzten sowie um die Kommunikation zwischen den Partnern der medizinischen Versorgung von den Krankenhäusern bis hin zu den Spezialisten der Informationstechnologie.

Die Tagung heißt „eHealth Brandenburg 2010 – Telemedizin und Kommunikation“, ihr Veranstalter sind die Fachbereiche „Informatik und Medien“ und „Wirtschaft“ der Fachhochschule, der Verein BürgerServiceNetz sowie die Alcatel Lucent-Stiftung für Kommunikationsforschung. Der Tagung findet am Donnerstag, 6. Mai, von 9 bis 18 Uhr an der Fachhochschule in Brandenburg, Magdeburger Straße 50, statt.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29797&Itemid=1

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4. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
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4.1 Deutschland: Studie bescheinigt Behördenrufnummer 115 guten Service

In einer repräsentativen Befragung von 1.000 Bürgerinnen und Bürgern hat das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des Bundesinnenministeriums Bekanntheitsgrad und Akzeptanz der einheitlichen Behördenrufnummer 115 ermittelt. Der Behördenrufnummer wird danach insgesamt ein guter Service bescheinigt: 86 Prozent der Anrufer waren mit den erhaltenen Informationen zufrieden und über 90 Prozent würden die 115 weiterempfehlen. Die große Mehrheit der Befragten (81 Prozent) begrüßt die Idee einer einheitlichen Behördenrufnummer und hält eine telefonische Behördenauskunft auch im Internetzeitalter für unverzichtbar.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29793&Itemid=1

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4.2 Deutschland: Bundestag macht Weg frei für IT-Planungsrat

Der Bundestag hat sich dafür ausgesprochen, einen IT-Planungsrats als neues Steuergremium der Kooperation von Bund und Ländern im Bereich der Informationstechnik einzusetzen. Mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition und der SPD verabschiedete das Parlament dazu am 25. Februar unverändert einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung. Die Fraktionen der Linken und der Grünen enthielten sich.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29792&Itemid=1

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4.3 Deutschland: Bundesweiter Polizei-Digitalfunk verzögert sich

Die bundesweite Einführung des Digitalfunks für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste wird sich nach einem Zeitungsbericht um mindestens drei weitere Jahre verzögern. Das Projekt sei zudem mit einem "immensen Kostenrisiko" verbunden, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf einen "Sachstandsbericht" aus dem Bundesinnenministerium. Nachdem Bund und Länder anfangs mit einem hohen einstelligen Milliardenbetrag geplant hätten, beliefen sich die Kosten den Experten zufolge mittlerweile auf rund zehn Milliarden Euro.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29770&Itemid=128
 
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4.4 Deutschland: Durchwachsene Bilanz bei Online-Petitionen

134.015 Unterschriften, ein Ziel: Im Sommer 2009 sorgte eine Online-Petition gegen die Sperrung von Internetseiten für Aufruhr. Wenn der Petitionsausschuss des Bundestags über die Beschwerde verhandelt, können die Unterzeichner bereits einen Erfolg verbuchen: Keine Partei will mittlerweile noch den Sperr-Paragraphen. Das Zeitalter der digitalen Demokratie bricht damit aber nicht an. Experten sehen in der E-Petition zwar viel Potenzial – genutzt wird dieses aber kaum.

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4.5 Deutschland: Breitbandfördergelder der Bundesländer werden kaum abgerufen

VATM nennt Vergabeverfahren zu kompliziert und aufwendig. Die Breitbandförderung für den ländlichen Raum kann wegen bürokratischer Hürden nicht fließen und kommt deshalb nicht voran. 2009 sei nicht einmal ein Fünftel der Fördergelder von den Firmen abgerufen worden, beklagt der VATM.

Wettbewerber der Deutschen Telekom haben die Breitbandförderung der Bundesländer erneut kritisiert. Der Vergabeprozess der staatlichen Gelder sei so kompliziert und aufwendig, dass viele Unternehmen auf die Förderung verzichteten, so der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Im vergangenen Jahr sei deshalb noch nicht einmal ein Fünftel der zur Verfügung stehenden 25 Millionen Euro abgerufen worden.

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4.6 Deutschland: Bundesrat lässt Verordnung zum Datentransfer an Elena passieren

Der Bundesrat hat der Verordnung zur Übermittlung von Daten für den Elektronischen Entgeltnachweis (Elena) keine Steine in den Weg gelegt. Die Länderchefs verabschiedeten in ihrer Plenarsitzung den entsprechenden Entwurf der Bundesregierung, obwohl in Datenschützer als zu unbestimmt und möglicherweise verfassungswidrig eingestuft hatten. Das umfangreiche Datenerfassungs- und Vernetzungsprogramms kann damit in Betrieb gehen.

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5. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
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5.1 Russia: Government to consider creation of commission for IT in government agencies

The Russian Government will consider the question of creating a government commission for the introduction of information technologies in federal, regional and local executive bodies, according to documents.

It has been proposed that the new commission should coordinate the work of federal and regional executive bodies in respect of the following: determining a unified policy of developing and using information technologies in public governance, industries and the social sphere; devising and implementing measures aimed at expanding the use of information technologies in order to improve the quality and availability of public and municipal services rendered to organisations and the population; making the use of information technologies in the work of government agencies more effective; improving the effectiveness of inter-agency interaction and internal organisation of government bodies through the use of information and telecommunication technologies.

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5.2 EU: IDC: Regierungen pumpen Milliarden in IT

Ausgaben in Westeuropa steigen auf über 50 Mrd. Euro. Beim Ausbau der IT-Infrastruktur lässt sich Westeuropa offenbar nicht von Finanzkrise und Rezession beirren. Bis 2013 werden die Ausgaben für Hardware, Software und IT-Services im öffentlichen Sektor auf mehr als 50 Mrd. Euro klettern. Davon gehen zumindest die Experten bei IDC Government Insights aus. 2008 lagen die Kosten noch bei rund 41 Mrd. Euro. Der Anstieg der IT-Ausgaben sei relativ stabil, obwohl auf die Regierungen Westeuropas höhere Sozialkosten und schrumpfende Steuereinnahmen zukommen, so IDC.

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5.3 Europe 'has no mobile health policy'

Jaakko Aarnio, a project officer in the European Commission’s Information Society and Media directorate, offered an eye-opening revelation about the EC’s mobile healthcare policy recently.

“We don’t have a policy now,” Aarnio told an international networking conference staged in Washington by the US-based mHealth Initiative. One reason he gave in his presentation is that mobile applications that go beyond simple library functions may turn mobile devices into Class 2 medical devices, which are subject to EC regulation. “There may be some regulation needed for viewing images,” Aarnio said.

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5.4 Portugal and Spain interconnect public eServices

As from the end of February 2010, several Portuguese and Spanish eGovernment services will be interconnected, thus allowing any citizen of one of the two countries to access and use the services of the other country.

This development has been made possible under the framework of a collaboration agreement concerning the validation of their respective electronic identity certificates, which Portugal and Spain signed in September 2009.

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5.5 Slovakia: Plan for Unified Collection of Taxes and Duties Moves to Next Phase

The project of unifying collection of taxes, customs duties and social and health insurance contributions has moved to another phase. The Finance Ministry, as the intermediating body for the Informatization of Society Operational Program, announced a call for the national project Electronic Services of Tax Agendas of the Finance Ministry. “This is a significant step within the UNITAS program, whose aim it is to introduce a unified integrated financial system with uniform collection of taxes, customs duties and social and health insurance contributions,” said the spokesman of the Finance Ministry Miroslav Smal. The national project is aimed at the electronization of public administration and the development of electronic services on a central level. The realization of the project, to which a non-refundable financial contribution is related, should take a maximum of 24 months from its start.

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5.6 Macedonia: Internet kiosks with wireless access in rural areas

By June 2010 three private operators will install 680 Internet kiosks with wireless Internet access for the citizens of the rural areas across the country.
On 25 January 2010, a contract was signed between the Minister for Information Society, Mr. Ivo Ivanovski and the representatives of the private companies who won the electronic public bidding on the basis of the lowest price offered.

The service the operators will need to provide includes the installation of the Internet kiosks that will be located in rural areas close to schools, through which the wireless system will transmit free Internet signal within a radius of 250 meters. Kiosks are made of stainless steel material resistant to any possible extreme weather phenomena (from -20 to +60 degrees Celsius) and contain built-in computers with a metallic keyboard and with security features that block access to any undesirable content.

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5.7 Albania: New e-signature and data protection acts create new IT framework

Albania has recently adopted several IT acts. The acts were drafted based on the EU Information Society Directive's aim to provide the necessary legal framework for electronic communications and e-government. The new law on the protection of personal data sets out the rules on fair and transparent processing of personal data.

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6. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
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6.1 India: Computer Society to vend India's e-gov model

Computer Society of India (CSI) — will take the country’s e-governance model to emerging economies such as Bangladesh and Nepal and to countries in Latin America and Africa, its president S Mahalingam said.

“We are working with the South East Asian Regional Computing Confederation (SEARCC), of which CSI is a prominent member, to take our e-governance model to some of the emerging countries in Asia, Latin America and Africa. “We have developed a bouquet of case studies of successful e-governance projects in India that we would share with governments of countries such as Bangladesh, Pakistan and others to start with,” Mahalingam, who is also CFO of Tata Consultancy Services, told DNA Money.

The body is also initiating steps to develop a complete ecosystem for development of IT professionals in India.

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6.2 Brunei, India Explore ICT Cooperation

Under a Memorandum of Understanding signed between the Ministry of Communications of Brunei Darussalam and the Ministry of Communications and Information Technology of India, both governments are now exploring cooperation in information and communication technology.

Haji Awang Alaihuddin bin POKDSL Dato Seri Utama Haji Awang Mohd Taha, Permanent Secretary at the Ministry of Communications spoke at the Brunei Darussalam-India Joint Working Group on Communication and Information Technology Meeting. "Looking at the memorandum of understanding, the scope is vast and the opportunity is wide open for cooperation that can be explored and taken advantage of," he said. Among the areas of cooperation are Human Resource Development for ICT education, computer system, computer hardware, software development and services, e-Commerce and e-Government, Internet application and so forth.

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6.3 India: Nasscom turns focus to domestic market, plans e-governance push

On the back of top Indian IT firms stepping up their activity in the domestic market, Nasscom plans to make e-governance its key area of focus in 2010. Initiatives will cover e-governance and other mission mode government IT projects at both central and state levels.

In the past year, the domestic market has witnessed rapid growth, largely led by government spending on IT. Recognising the importance for technology adoption/up-gradation across various government departments and the growing need to rapidly bridge the digital divide, the government has been implementing and measuring the efficacy of various e-governance projects across the country. The absorption and enactment of e-governance policies will create an inherent need and large opportunity for the IT industry to create an effective partnership that can help the country leapfrog digital inclusion, according to the trade body.

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6.4 Rwanda: World Bank Boss Hails Country on ICT Development

World Bank President Robert Zoellick has commended the Rwandan government for its continued efforts towards the development of ICT saying that the country has emerged as a continental model in using technologies for development. Zoellick said this during a video conference held in Addis Ababa Ethiopia where he was attending African Union Summit.

"Rwanda has been one of the real leaders in ICT, as we discussed yesterday in a small lunch meetings, I think there is a lot that can be leant through Rwandan experience", Zoellick hailed.

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6.5 Singapore shares experience of eTransformation with Bangladesh

The Singapore Government and the World Bank jointly organized a knowledge sharing event "The Singapore Experience – Ingredients for successful Nation-wide eTransformation" on the 'Singapore ICT Day event for South Asia’ in the city.

The event was important in case of Bangladesh’s journey towards economic development as ICT has improved the quality of life worldwide and acted as a key driver of economic growth for both the developed and developing economy.

The speakers shared experience from the remarkable journey of Singapore since 1980 on using ICT. Singapore is one of the countries that have successfully harnessed ICT for development. The workshop focused on ICT's role in public sector transformation in order to achieve the Government of Bangladesh's vision of Digital Bangladesh. The knowledge sharing event provided the opportunity for Bangladesh and other South Asian countries, who participated by video conference to learn and reflect from the Singaporean experience.

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6.6 South Korea: Government, IT Firms Sign MOU to Boost Exports of e-Government System

The South Korean government and domestic information-technology groups signed an accord to promote exports of electronic government systems worldwide, the home ministry said.  The Ministry of Public Administration and Security said it signed the memorandum of understanding (MOU) with the Korea Trade-Investment Promotion Agency and four industrial umbrella groups, including the Korea Information Technology Service Association.

South Korea is a world leader in the digitalization of administrative procedures, civil service and government records. Since 2001, the nation has exported about US$114 million worth of e-government systems to 23 countries, including Indonesia, India, Vietnam, the Philippines and Pakistan, according to ministry officials.

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7. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat / Selected events in the current month
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7.1 02.-06.03.2010, Hannover, Deutschland: Cebit 2010

Unter einem Dach vereint sie Messe, Konferenzen, Keynotes, Corporate Events und Lounges und ist damit Treffpunkt von ITK-Entscheidern aus aller Welt.
Im Fokus der CeBIT stehen Lösungen der Informations- und Kommunikationswirtschaft. Zu den Schwerpunkten der CeBIT 2010 zählen Business IT, ICT Infrastructure und Future ICT. Das Leitthema in diesem Jahr heißt "Connected Worlds".

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.cebit.de/homepage_d

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7.2 02.03.2010, Brüssel, Belgien: Telemedicine and Legal Aspects

This workshop is an initiative of the Directorate-General Information Society and Media European Commission to encourage the sharing of good practice in the area of eHealth. In particular, the workshop will address the legal and logistics dimensions in Telemedicine practice. Subjects to be covered include legal liability of practicioners, patient data privacy and protection, as well as financial and logistics subjects, such as reimbursement of services, etc. Furthermore, a telemedicine use case will be presented to the participants.

Ultimately, the workshop will facilitate the dissemination of good practice initiatives, knowledge and experiences on the field, thus accelerating the uptake of Telemedicine solutions and improving both policy-making and research.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.epractice.eu/en/workshops/telemedicine

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7.3 04.-06.03.2010, Dhaka, Bangladesh: Digital Public Innovation Fair 2010

The vision of “Digital Bangladesh” is unique as it proposes ICTs as a pro-poor tool. In regard to this vision, Access to Information Programme is an e-governance umbrella initiative which plans and coordinates the ongoing and future activities across various ministries and agencies of the government to utilize ICTs as a tool to make government services hassle-free,faster,cheaper, more inclusive and at citizens doorsteps.

The ‘DIGITAL PUBLIC INNOVATION FAIR-2010’ is a step towards providing extensive citizen services to citizen . Through this fair citizens will be aware of the extensive e-services at their doorsteps. Also, citizens will be benefited in terms of reduced transaction time.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.digitalinnovationfair.info/

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7.4 15.-18.03.2010, Barcelona, Spanien: eHealth and WHIT 2010

eHealth High Level Conference 2010 organised in conjunction with the World of Health IT (WHIT) Conference & Exhibition

The eHealth conference is a high level policy event organised by the European Commission along with the future Spanish Presidency of the European Union (to run for the first semester of 2010). Monday, March 15 will feature the invitation only ministerial conference along with the satellite symposia.

The WHIT Conference & Exhibition is a platform for eHealth in Europe, convening stakeholders from the Healthcare IT community to engage in knowledge sharing, networking with peers and learning about the latest healthcare IT trends, challenges and solutions.

From 16 to 18 March, the WHIT plenary and parallel sessions will enable delegates to interact with leading government officials and industry leaders, participate in debates and learn about critical healthcare IT issues.

With themes and topics from a wide range of perspectives, the sessions will provide insights on the challenges faced by the European eHealth community, address experiences from deployed services, and focus on proven benefits in quality and efficiency.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.worldofhealthit.org/

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7.5 16.-18.03.2010, Hong Kong, China: CARTES in Asia 2010

Asia has a rapidly developing cards market offering many new business opportunities for innovative products and services. Furthermore the region is continuing to achieve economic growth despite the international economic situation.

We therefore believe that it is the right time to launch a new business development event in the Asia Pacific region. By bringing suppliers of quality and innovative products and services from around the world to meet with users and purchasers from the Region CARTES in Asia will provide the conditions to create sales, purchasing and partnership opportunities.

Organized by the same experienced team that delivers CARTES & IDentification in Paris and supported by local regional experts and associations, CARTES in Asia offers solutions designed to facilitate your participation at a reasonable cost.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.cartes-asia.com/

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7.6 23.-25.03.2010, Maputo, Mozambique: 4th annual e-Governance Africa Forum 2010

Effective Governance, transparent public services and citizen empowerment through Information and Communication Technologies

At a time when ICTs are defining the way the world lives and conducts business, it is important for African governments to evolve themselves to meet the demands of changing trends in order to deliver effective services and to improve their citizenry. This also requires the formation of Public Private Peoples Partnerships to be geared towards achieving developmental goals through the application of ICTs to governance (e-governance/e-government), electoral processes (e-democracy), food and nutrition (e-agriculture), health delivery (e-health/telemedicine), learning and capacity development (e-education) and trade (e-commerce), among others.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.events.cto.int/default.aspx?event=egov+2010

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