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Monday, 30.03.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief November 2010
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sieben Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=32525

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Dear Reader,

we are pleased to present you with a new edition of the IfG.CC’s eGovernment Infoletter. Every month, the eGovernment Infoletter summarizes the most important information published on our website and gives you an overview of current developments and events related to eGovernment, divided into seven topical areas.

You also can read the eGovernment Infoletter on our website using the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=32525

Past editions of the eGovernment Infoletter are available at the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Please visit also our Website http://www.ifg.cc.

We wish you a pleasant and informative read! We thank all of the authors and editors who contributed to this edition of the eGovernment Infoletter.

The IfG.CC Team

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Inhalt
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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
A.1 EU-Projekt “COMPAT.eGov.de“: Projektstart
A.2 Berlin, 08.10.: Informationsveranstaltung „IT-Projekte in der Berliner Verwaltung“, Podiumsdiskussion
A.3 Brüssel, Belgien, 11.10.-13.10.: "2nd International Government CIO Knowledge Exchange" des ISPRAT-Instituts
A.4 Berlin, 22.10.: 5. Nationaler IT-Gipfel, Arbeitssitzung zur Gipfel-Vorbereitung

1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publications
P.1 Zeitschrift 360°: Idee mit Sprengkraftt

1.3 Veranstaltungen & Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
V.1 Tallinn, 13.-15.10.: eHealth Tallinn-Konferenz 2010: Vortrag zur "Prozessmodellierung im Gesundheitswesen"
V.2 Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, 13.-15.10.2010: Tagung „Verwaltungsmodernisierung – Bilanz und Perspektiven“
V.3 Berlin, 27.10.: Fachmesse und Kongress "Moderner Staat", Vortrag zu "Stein-Hardenberg 2.0: Neue Ansätze für Regieren und Verwalten"
V.4 Universität Potsdam, WS 2010/2011: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment
V.5 Ankündigung: University of Salzburg Business School, Österreich, 11.11.2010: Masterkurs „Krisenmanagement“

1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
K.1 Berlin, 01.10.2010: IfG.CC unterstützte die Konferenz "Zehn Jahre eGovernment-Memorandum"
K.2 Ankündigung: Berlin, 18.-19. 11.: IIAS-Dreiländertagung „Die Rolle des Staates in der Informationsgesellschaft“ 
K.2 Dublin, Irland, 11.-13.04.2011: 15th IRSPM Conference 2011

1.5 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates

2. Schwerpunktthema des Monats: Mobile Health  / Key Issue of the Month: Mobile Health 
2.1 India: An SMS a day can keep YOUR DOCTOR AWAY
2.2 USA: Doctors, patients use smartphones, but can't make mobile connection
2.3 Africa is saving lives by turning mobile phones into hospitals
2.4 USA: Cell phone photos tested as diagnostic tools
2.5 Turkey: Mobile phone video link for on-demand medical advice
2.6 Mobile Health Apps Are on the Rise
 
3. eGovernment in der deutschen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg / eGovernment in the German  Berlin-Brandenburg capital region
Keine aktuellen Nachrichten

4. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
4.1 Deutschland: Bundesregierung investiert in Cloud Computing
4.2 Deutschland: Government 2.0: Wenn Behörden von Wikipedia lernen
4.3 Deutschland: Breitband-Informationsoffensive und neuer Breitbandatlas
4.4 Deutschland: Neues Gesetz: Die E-Bilanz wird IT-Abteilungen in Atem halten
4.5 Deutschland: Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Regelung von De-Mail-Diensten
4.6 Deutschland: Wackelpartie für den neuen Personalausweis

5. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
5.1 Österreich: Zugriff auf Fingerabdrücke und DNA: USA und Österreich kurz vor Einigung
5.2 Europa: Study concludes that Europe is the global leader in nation-wide implementation of eHealth solutions
5.3 Netherlands: 500 000th student logged into Studielink with DigID
5.4 UK: Questions raised over public sector network security
5.5 Ireland: Take digital path to growth, EU's Kroes tells Government
5.6 Latvia: Municipalities support achievement of the one-stop-shop principle

6. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
6.1 India Launches National E-Government ID Program
6.2 New Zealand: New approach to ICT for government
6.3 USA: Uncle Sam Wants the Cloud
6.4 Canada: Electronic Drug Information to Save $436 Million
6.5 UAE: Federal Government portal launched
6.6 China health groups want to work with Taiwan

7. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats / Selected events in the current month
7.1 03.-05.11., Berlin, Deutschland: Telemedizin 2010 – Erfolgsmodell für moderne Patientenversorgung
7.2 03.-05.11., Buenos Aires, Argentina: I3E 2010
7.3 08.-10.11., Washington, DC, USA: 2010 mHealth Summit
7.4 08.-11.11., London, UK: 5th International Conference for Internet Technology and Secured Transactions (ICITST-2010)
7.5 11.-12.11., Bonn, Deutschland: e-motion 2010 - IKT und Stadtentwicklung
7.6 29.-30.11., Maastricht, Netherlands: Medicine 2.0 2010

Weitere Termine

8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief / Your articles in our eGovernment Infoletter

9. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief / Paid announcements on our Website or in our eGovernment Infoletter

10. Impressum / Imprint

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1. Nachrichten us dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
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1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
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A.1 EU-Projekt “COMPAT.eGov.de“: Projektstartr

Seit Anfang Oktober läuft beim IfG.CC das zweijährige EU-Forschungsprojekt "COMPAT.eGov.de – Competency Assessment and Training for the Uptake of eGovernment Services by Public Authorities". Das internationale Projekt steht unter gemeinsamer Leitung des Lehrstuhls von Prof. Dr. Wagner (Vorstandsmitglied des IfG.CC) der Universität Potsdam und dem IfG.CC. Die Projektpartner kommen aus den Ländern Bulgarien, Deutschland, Griechenland und Rumänien. Als Praxispartner auf deutscher Seite ist das Berliner IT-Kompetenzzentrum der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin mit Herrn Karl-Heinz Löper (Leiter des IT-Kompetenzzentrums) beteiligt. Die Projektfinanzierung erfolgt durch das Lifelong Learning Programm – Leonardo da Vinci– der Europäischen Union.

Ziel des Projektes ist es, Skills (Fähigkeiten, Fertigkeiten) für Führungskräfte im Kontext von eGovernment zu erheben, in Pilotveranstaltungen ausgewählte Lehrinhalte zu vermitteln und diese zu evaluieren. Hintergrund ist, dass Informationstechnik nicht nur zunehmend die Verwaltungsarbeit durchdringt, sondern diese auch verändert: Neue Formen vernetzter interorganisationaler Zusammenarbeit entstehen, Shared Service-Center werden aufgebaut, One-Stop-Front Offices mit verteilten Back Office-Strukturen werden implementiert. Diese veränderte Arbeitswelt erfordert neue Kompetenzen von allen Beschäftigtengruppen im öffentlichen Dienst. Mit dem Kompetenzansatz wird bei COMPAT.eGov.de output-orientiert auf die ganzheitliche Leistungskapazität einer Person in der Arbeitswelt abgestellt. Der analytische Zugang ermöglicht eine bessere internationale Vergleichbarkeit und dass Kompetenzen unabhängig von formalen Qualifikationen berücksichtigt werden. Untersucht werden soll, wie sich Kompetenzanforderungen für welche Beschäftigtengruppen durch eGovernment verändern und welche neuen Kompetenzanforderungen entstehen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Akteuren, die an der Gestaltung und Umsetzung der neuen Strukturen mitwirken.

Methodisch setzt das Projekt auf einer Literaturrecherche zu bisherigen Erkenntnissen der eGovernment-Kompetenz-Forschung auf. Im ersten Schritt werden veränderte und sich verändernde eGovernment-Kompetenzen sowie die Anschlussfähigkeit von bestehenden Fort- und Weiterbildungsangeboten in den einzelnen Ländern erhoben. In einem zweiten Schritt werden die Ergebnisse im Rahmen von Workshops validiert und ein Referenzrahmen für die Beurteilung von eGovernment-Kompetenzen entwickelt. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Weiterbildungsangebote konzipiert, pilotiert und als digitale Lerninhalte in einem Webportal zugänglich gemacht.

Mitte November findet der Kick-Off-Workshop mit Vertretern aller Partnerorganisationen aus den vier Ländern in Potsdam statt.

Für alle Fragen zum Projekt steht Sirko Schulz (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfG.CC, gerne zur Verfügung.

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A.2 Berlin, 08.10.: Informationsveranstaltung „IT-Projekte in der Berliner Verwaltung“, Podiumsdiskussion

Als Vertreter des IfG.CC war Prof. Schuppan zur Teilnahme an einer Podiumsdiskussion auf der zum fünften Mal stattfindenden Informationsveranstaltung „IT-Projekte in der Berliner Verwaltung“ eingeladen. Unter Leitung von Dirk Stocksmeier, Init AG, diskutierten u.a. der Staatssekretär Ulrich Freise der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Martin Schallbruch, IT-Direktor des Bundes sowie Konrad Kandziora vom Berliner IT Dienstleistungszentrum über die Rolle des Bundes bei der Umsetzung von eGovernment für das Land Berlin. Ein weiteres Thema war die Ausweitung von D115. Hierzu wurde angeregt, dass das Land Berlin Leistungen für das Land Brandenburg erbringen könnte. Die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und Berlin ist in mehreren Bereichen, wie bei der Umsetzung des nPA, bei De-Mail, bereits erfolgreich und soll auch weiter ausgebaut werden.

Bestimmte Bereiche scheinen dagegen unreformierbar: Dies zeigt z.B. die vertikale Zusammenarbeit bei der Reform des Kfz-Wesens, bei dem Berlin „allerdings aufgrund des Pilotprojekts gut da steht“. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion wiesen ebenfalls daraufhin, dass die IT-Unternehmen nicht mehr klassische Softwareprodukte anbieten müssen, sondern Fachservices, um die Verwaltung zu erreichen. Wenn IT-Unternehmen weiterhin am Markt bestehen wollen, müssen sie sich mehr mit dem Kerngeschäft der Verwaltung auskennen. Das dies ein großes Defizit auf dem IT-Markt ist, zeigt sich z.B. darin, dass in Berlin die Basis-IT und -Verfahren zunehmend vom Berliner ITDZ betreut werden.

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A.3 Brüssel, Belgien, 11.10.-13.10.: "2nd International Government CIO Knowledge Exchange" des ISPRAT-Instituts

Vom 11.-13.10. nahm Prof. Dr. Tino Schuppan, Geschäftsführer des IfG.CC, am "2nd International Government CIO Knowledge Exchange" des ISPRAT-Instituts in Brüssel teil. Ziel der dreitägigen Konferenz war es, CIOs, eGovernment-Verantwortliche und eGovernment-Experten aus Deutschland, den EU-Institutionen und internationalen Organisationen (NATO, OECD) zusammenzubringen, um gemeinsame Ideen und Erfahrungen hinsichtlich aktueller Herausforderungen und Entwicklungen auszutauschen. Konkret wurde die Entwicklung und Umsetzung von Interoperabilität und Standards sowie von grenzüberschreitenden Services, Herausforderungen des EU-Border-Managements und neuere Entwicklungen wie z.B. Cloud Computing diskutiert.

Die Konferenz bot ausreichend Gelegenheit, sich mit europäischen Experten auszutauschen und die IfG.CC-Expertise verstärkt in die eGovernment-Debatte einzubringen. Es zeigt sich einmal mehr, das in Deutschland kaum verwaltungswissenschaftlich orientierte eGovernment-Forschung existiert. Ein Highlight des mehrtägigen Austausches bildete das Microsoft-Labor in Brüssel, in dem der IT-Einsatz in Schulen gezeigt wurde. Es wurde deutlich, wie sich Lernen auf IT-Basis heute schon inhaltlich ändern kann. Ein weiterer Vortrag war der über die Belgische Crossborder Bank, die einen organisationsübergreifenden Datenaustausch sicherstellt und Vorbild für Daten-Interoperabilität in mehreren Ländern bildet.

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A.4 Berlin, 22.10.: 5. Nationaler IT-Gipfel, Arbeitssitzung zur Gipfel-Vorbereitung

Zur Vorbereitung des jährlichen IT-Gipfels mit Kanzlerin Merkel, fand am 22.10. in Berlin eine Arbeitssitzung statt, bei der auch Prof. Schuppan, als wissenschaftlicher Vertreter eingeladen war. Insbesondere wurde dabei auch die Nationale E-Government-Strategie (NEGS) der Bundesregierung kommentiert. Weitere Teilnehmer waren Vertreter vom Bundesministerium des Innern und Vertreter von IT-Unternehmen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Ziele der NEGS ambitioniert sind, es jedoch nun weiterer Aktivitäten und Schritte zur Umsetzung bedarf.

Als wichtige Themen, die vom IfG.CC eingebracht wurden, waren das Thema Skills/Kompetenzen. Denn in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Projekte gerade deshalb Schwierigkeiten in der Umsetzung haben, weil entsprechende Transformationskompetenzen nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind. Deshalb gehört auch Skill-Forschung zu einem Schwerpunkt des IfG.CC. Des Weiteren wurde vom IfG.CC das Thema "eGovernment-Export" vorgeschlagen, mit dem sich das IfG.CC schon seit Jahren beschäftigt. Gegenwärtig werden die Karten international neu gemischt; die deutsche Verwaltung scheint an Attraktivität zu verlieren, weil die wirtschaftliche und v.a. die politische Bedeutung dieses Themas nicht oder nicht ausreichend erkannt wird (vgl. ausführlich: http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=29843&Itemid=128).

Der Nationale IT-Gipfel findet am 07.12. zum fünften Mal unter der Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie statt; diesmal in Dresden. Auf dem IT-Gipfel werden u.a. folgende Arbeitsgruppen ihre Arbeitsergebnisse vorstellen: IKT-Standort und innovative Anwendungen für die Wirtschaft; Innovative IT-Angebote des Staates; Verantwortung und Schutz in der vernetzten Gesellschaft; Bildung und Forschung für die digitale Zukunft und E-Health/Gesundheitstelematik.

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1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publication
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P.1 Zeitschrift 360°: Idee mit Sprengkraft

In der aktuellen Ausgabe von 360° – Fachmagazin für das Management im öffentlichen Sektor ist ein Artikel von Prof. Tino Schuppan zu Shared Service Centern in der öffentlichen Verwaltung erschienen. Schwerpunkt des Heftes sind Kooperationen in der öffentlichen Verwaltung – zwischen den Verwaltungen, aber auch mit externen Dienstleistern (vgl. http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/0-9/360_grad/3055_360_18_14.pdf).
In seinem Artikel wird aufgezeigt, was an Shared Service Centern neu ist, wo ihre besonderen Vorteile liegen und – was viel wichtiger ist – inwieweit Shared Service Center in der bestehenden deutschen Verwaltungslandschaft umsetzbar sind. Denn Shared Service Center verändern nicht nur die Steuerungslogik, sondern auch die Leistungserstellung, um die die bisherigen Modernisierungsansätze eher einen Bogen gemacht haben. Bei der Umsetzung ist jedoch mit spezifischen Problemen zu rechnen: Hoher Abstimmungsaufwand; Gefahr von Doppelstrukturen; Fusionsprobleme sowie ungleiche Verteilung einer „Bündelungsrendite“.

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1.3 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
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V.1 Tallinn, 13.-15.10.: eHealth Tallinn-Konferenz 2010: Vortrag zur "Prozessmodellierung im Gesundheitswesen"

Vom 13.-15. Oktober 2010 fand in Estland die eHealth Tallinn-Konferenz statt, an der Friederike Thessel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des IfG.CC, mit einem Beitrag zur Prozessmodellierung im Gesundheitswesen teilgenommen hat. Die Konferenz wurde von der estnischen eHealth Foundation mit dem Ziel organisiert, den Austausch zwischen Experten und Praktikern über bereits eingeführte und geplante eHealth-Lösungen in Estland und v.a. den skandinavischen Ländern zu intensivieren. Vorgestellt und diskutiert wurden u.a. Auswirkungen der Einführung einer elektronischen Gesundheitsakte in Estland auf Prozesse im Gesundheitswesen und positive und negative Erfahrungen aus Sicht von Krankenhäusern, Patienten und Hausärzten bei der Implementierung von eHealth-Lösungen.

Das IfG.CC beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit dem Thema eHealth, v.a. mit dem Bereich Telemedizin als Chance in ländlichen Regionen, bei der die Bevölkerung trotz der großen Entfernungen auch dort eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in allen Bereichen erhalten. Durch den Austausch von medizinischen Daten und Informationen über (große) Distanzen hinweg ist es möglich, Expertenwissen (z.B. von Kardiologen oder Radiologen) überall verfügbar zu machen. Patienten, die telemedizinische Lösungen nutzen, müssen seltener die z.T. großen Entfernungen zu den zuständigen Ärzten zurücklegen und können aus medizinischer Sicht dennoch überwacht werden.

Vorreiter sind dabei die skandinavischen Länder, Großbritannien und Australien. Auch bei der medizinischen Versorgung in Katastrophenfällen und Krisenregionen nimmt die Bedeutung von Telemedizin zu, wie sich z.B. beim Erdbeben auf Haiti sowie bei der Flutkatastrophe in Pakistan gezeigt hat.

Das IfG.CC hat im Rahmen seiner Aktivitäten zur Prozessmodellierung spezielle Module für den Gesundheitsbereich entwickelt, mit der Prozessketten organisationsübergreifend modelliert werden können. Das Wissen um Prozesse ist erforderlich, um die Einführung von eHealth-Lösungen vorzubereiten, organisatorische und technische Anforderungen konkretisieren sowie erforderliche Kompetenzen bei allen beteiligten Akteuren definieren zu können.
 
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V.2 Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, 13.-15.10.2010: Tagung „Verwaltungsmodernisierung – Bilanz und Perspektiven“

Unter dem Titel „E-Kompetenzen – Anforderungen an das Personal im Kontext von E-Government“ hat Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, auf der Tagung „Verwaltungsmodernisierung – Bilanz und Perspektiven“ an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer am 13.10. Forschungsergebnisse des IfG.CC und aktuelle Weiterentwicklungen zum Thema vorgestellt. Hintergrund ist, dass E-Government immer mehr genutzt wird, um neue vernetzte Leistungsstrukturen aufzubauen. Beispiele für vernetzte interorganisatorische Leistungsstrukturen sind Shared Service Center, Trennung in Front- und Back-Office sowie der Einheitliche Ansprechpartner. Die Realisierung der Modernisierungspotenziale von IT im öffentlichen Sektor erfordern von allen Beschäftigungsgruppen der Verwaltung neue Kompetenzen - neue fachliche, fachlich-methodische, aber auch neue soziale Kompetenzen, die bisher vielfach noch völlig unklar sind. Zunehmend wird auch von „Dynamic Capabilities“, d.h. der Fähigkeit, sich durch permanente Erneuerung, Erweiterung und Rekombination von Kompetenzen dem Technikwandel anzupassen, gesprochen. Die neuen Kompetenzen sind nicht nur ingenieursmäßig nach plausiblen Kriterien zu ermitteln, sondern durch detailreiche und zum Teil aufwändige empirische Untersuchungen. Kompetenzforschung ist über Arbeits-, Sinn- und Situationskontexte zu erschließen, so dass über die Wahrnehmung einzelner Tätigkeiten hinaus gedacht werden muss. 

Im Anschluss an den Vortrag kam es zu einer regen Diskussion, die gezeigt hat, dass dieses Thema nicht nur von wissenschaftlicher Relevanz ist, sondern unmittelbar den Problemkontext der Verwaltung trifft.

Das Forschungsprojekt „E-Kompetenzen“, das gemeinsam von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften (DHV) in Speyer, Prof. Dr. Hill, und dem IfG.CC ausgeführt wird, vertieft diese bisherigen Forschungsergebnisse. Das Projekt hat zum Ziel, vor dem Hintergrund des verstärkten IT-Einsatzes in der öffentlichen Verwaltung zu untersuchen, inwieweit sich die Arbeitsorganisation und damit zusammenhängend Kompetenzanforderungen bereits verändert haben und zukünftige Anforderungen zu bestimmen. Der Einsatz von IT verändert massiv die Arbeitsweise auf der Ausführungsebene, was in hohem Maße mit verändertem Denken und Handeln der Mitarbeiter einhergeht. Ein Methoden-Mix aus Fallstudienanalysen und Experteninterviews bildet die Basis für eine strukturierte Ableitung eines E-Government-Kompetenzrahmens.

Für ausführliche Informationen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Katrin Walter (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.).

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V.3 Berlin, 27.10.: Fachmesse und Kongress "Moderner Staat", Vortrag zu "Stein-Hardenberg 2.0: Neue Ansätze für Regieren und Verwalten"

Auf der diesjährigen Fachmesse "Moderner Staat" hielt Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, einen Vortrag zum Thema „Stein-Hardenberg 2.0: Neue Ansätze für Regieren und Verwalten". Weitere Teilnehmer der Diskussion waren der CIO des Landes Rheinland-Pfalz, Jürgen Häfner, Manfred Pasutti, Referatsleiter für Verwaltungsmodernisierung, Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin, Hans Josef Vogel, Bürgermeister der Stadt Arnsberg, und Dirk Glasen, Referent der KGSt.

Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Alfred Reichwein, Vertreter des Vorstands der KGSt. (siehe: http://www.moderner-staat.com/stein-hardenberg_2_0_neue_ansaetze_fuer_regieren_und_verwaltung_-_optionen_einer_zukunftsorientierten_organisationspolitik_186.detail.3.html)

In der Diskussion zog Tino Schuppan Bilanz, ob und inwieweit die Empfehlungen des eGovernment-Forschungsplans aus dem Jahr 2005, den er mitentwickelt hatte, umgesetzt wurden, und zog daraus den Schluss, dass eine grundsätzliche Neuorientierung erforderlich ist. Denn es herrscht eine große Umsetzungsdynamik an vielen Stellen mit ähnlichen Problemen und nicht abschätzbaren Folgen. eGovernment und traditionelle Modernisierungsansätze stehen in der Praxis vielfach unverbunden nebeneinander bzw. widersprechen sich teilweise (z.B. Gebietsreformen und IT-basierte Kooperation). Zudem bestehen erhebliche Dissonanzen und Irritationen bei der Zunahme der Vernetzungspotenziale, z.B. in Bezug auf Territorialität und Zuständigkeit. Bereits heute existieren Formen der vernetzten Verwaltung, die die traditionelle Verwaltung herausfordern, z.B. Shared Service Center und der Einheitliche Ansprechpartner, und bisherige Prinzipien in Frage stellen. Daraus ergeben sich folgende Forschungsfragen: Welche Rolle spielt zukünftig die Territorialorganisation und der Territorialbezug der Verwaltung insgesamt? Wie lässt sich die förderale Arbeitsteilung neu gestalten? Was heißt zukünftig Selbstverwaltung/Organisationshoheit? Was heißt ausgehend von neuen Kollaborationsprinzipien zukünftig Ressortprinzip? Wie lässt sich demokratische Rückbindung/Verantwortlichkeit sicherstellen? Die Beantwortung dieser Fragen führt nicht dazu, dass diese Prinzipien obsolet werden. Vielmehr kann auch ein „differenziertes“ und bewusstes Festhalten an bestimmten Prinzipien das Ergebnis sein. Insofern kann „Stein-Hardenberg 2.0“ viel konservativer sein als der Titel zunächst unterstellt. In jedem Fall ist die Frage nach effizienten, effektiven und legitimationsgerechten Regieren und Verwalten in Angebracht der IT-Möglichkeiten und schon geänderten Realität neu zu stellen.
 
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V.4 Universität Potsdam, WS 2010/2011: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment

In diesem Wintersemester bieten Mitarbeiter des IfG.CC wieder einen Masterkurs im Rahmen des englischsprachigen Programms "Master of Public Management" (MPM) an der Universität Potsdam an.

Insbesondere wird in dem Kurs eine organisationstheoretische wie auch modernisierungsbezogene Einbettung von eGovernment vorgenommen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Themen IT-Einsatz in Entwicklungsländern (ICT4D), vernetzte Verwaltung sowie Skill- and Change Management. Das Wissen wird z.T. fallstudienorientiert vermittelt.

Bei der Organisation der Kurse arbeitet das IfG.CC eng mit dem Potsdam Center for Policy and Management (PCPM) zusammen, das an der Universität Potsdam verschiedene Masterprogramme durchführt. Das IfG.CC bietet bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Master-Programmen Kurse und Seminare zu eGovernment- und verwandten Themen an. In den letzten Jahren haben Studierende aus mehr als 20 Ländern in Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika an diesen Kursen teilgenommen.

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V.5 Ankündigung: University of Salzburg Business School, Österreich, 11.11.2010: Masterkurs „Krisenmanagement“

Mitarbeiter des IfG.CC führen vom 11.-12.11.2010 im Rahmen des Executive Masterprogramms der University of Salzburg Business School (SMBS) den Kurs „Einführung in das Krisenmanagement für Führungskräfte" durch.

Hintergrund des Seminars ist, das „moderne Krisen“ durch ganz bestimmte Charakteristika gekennzeichnet sind und weiter zunehmen werden. Es sind nicht normale Unklücke oder Notfälle, die durch das übliche Katastrophenmanagement beseitigt werden. Vielmehr handelt es sich bei Krisen um fundamentale Einschnitte, die es abzuwenden gilt. Globalisierung, Klimawandel, Terrorismus oder Informationstechnik selbst sind zentrale Ursachen moderner Krisen, die nicht selten Kaskadeneffekte nach sich ziehen. Die jüngste Finanzkrise hat eindrucksvoll die Notwendigkeit, aber auch die Grenzen staatlichen Handelns gezeigt, so dass schlimmer Auswüchse der Krise (bisher) abgemildert werden konnten. Krisenmanagement (Prävention, Krisenreaktion, Krisenbeseitigung) erfordert strategische Entscheidungen und Führungsverantwortung (Leadership), die insbesondere Gegenstand des Seminars sein sollen. Es wird aufgezeigt, wie eine modernes Krisen-Governance aussieht, welche Rolle dabei IT spielt (Stichwort: kritische Informationsinfrastruktur) und wie die Resilienz von Staat und Organisation erhöht werden kann.

Die Konzepte Vulnerabilität und Resilienz, welche zur Risikoabschätzung bei Krisen verwendet werden können, sind von zentraler Bedeutung. In der Veranstaltung werden anhand von Fallstudien Risiken und Krisen im Bereich der Kritischen Informationsinfrastrukturen behandelt. Dabei werden ausgewählte Aspekte des Krisenmanagements, wie Governance, Leadership, Skills in Krisen in vertiefenden Fallbeispielen in einen Anwendungskontext gesetzt.

Das Salzburger Masterprogramm ist berufsbegleitend und vermittelt aktuelle Führungskompetenzen und Management-Tools zur Bewältigung gegenwärtiger Herausforderungen im öffentlichen Sektor. Die Teilnehmer des Masterkurses arbeiten v.a. in verschiedenen österreichischen Bundesministerien.

Das IfG.CC bietet bereits seit einigen Jahren unterschiedliche Masterkurse auf hohem Niveau an, in denen Forschungsergebnisse und eGovernment-Wissen für Führungskräfte in der gebotenen reflektiv-kritischen Form vermittelt werden.

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1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
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K.1 Berlin, 01.10.2010: IfG.CC unterstützte die Konferenz "Zehn Jahre eGovernment-Memorandum"

Am 01.10. fand die vom IfG.CC unterstützte Konferenz "Zehn Jahre Memorandum 'Electronic Government als Schlüssel zur Modernisierung von Staat und Verwaltung'" in Berlin statt.

Die Veranstaltung wurde vom IfG.CC gemeinsam mit dem Hochschulkolleg eGovernment der Alcatel-Lucent-Stiftung, des Fachausschusses Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik e.V. und der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE durchgeführt. Die Konferenz war eine Gesamtschau über Verwaltungsmodernisierung und eGovernment. Sie bot den Teilnehmern die Möglichkeit, eine Bilanz über die inzwischen erreichten Erfolge zu ziehen. “Manches hat sich schon im Denken wie im Handeln in die richtige Richtung bewegt”, stellte Prof. Dr. Klaus Lenk, Vorstandsmitglied im IfG.CC, federführender Autor und Unterzeichner des Memorandums, fest.

Vor allem wurden aber im Sinne eines „Rückblicks nach vorn“ die nunmehr anstehenden Aufgaben umrissen. Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, bezog sich bei seinen Ausführungen zur eGovernment-Forschung auf den 2005 unter seiner Federführung entwickelten und von der Gesellschaftlich für Informatik beschlossenen Forschungsplan (http://www.ifg.cc/_html/ifgccatwork/studien/pdf/ifgcc_gi_forschungsplan_2005.pdf). Dort wurde u.a. angenommen, dass interdisziplinäre Forschungen für die methodische und inhaltliche Weiterentwicklung von technikbasierten Reformen erforderlich seien. Prof. Dr. Schuppan bekräftigte, dass diese Annahme immer noch gültig ist. “Die gegenwärtig Forschung erstreckt sich aber immer noch vielfach auf techniklastige und lösungsgetriebene Anwendungsprojekte mit geringer Interdisziplinarität und geringem Anteil an notwendiger Grundlagenforschung.” Da aber erhebliche Dissonanzen und Irritationen aufgrund der Zunahme von Vernetzungspotenzialen auftreten und klassische Modernisierungsansätze nicht mit eGovernment verbunden sind, ist eine Neuorientierung hin zu einem „Stein-Hardenberg 2.0“ notwendig. Territorialorganisation, Verwaltungsföderalismus, das Prinzip der Selbstverwaltung und das Ressortprinzip müssen im Hinblick auf ihre Zukunftstauglichkeit überprüft werden, was nur Grundlagenforschung leisten kann. “Der Forschungsplan 2005 ist weiterhin aktuell, er hat jedoch gewisse Grenzen erreicht. Die Bauprinzipien der Verwaltung müssen in der Forschung stärker ins Blickfeld genommen werden”, so das Fazit von Prof. Dr. Schuppan.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.stiftungaktuell.de/files/_610_programm_zehn_jahre_memo_e-gov_1.pdf
 
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K.2 Ankündigung: Berlin, 18.-19. 11.: IIAS-Dreiländertagung „Die Rolle des Staates in der Informationsgesellschaft“

Die verwaltungswissenschaftlichen Sektionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz des International Institute for Administrative Sciences (IIAS) veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern eine Tagung zum Thema „Die Rolle des Staates in der Informationsgesellschaft“. Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und von IT-Unternehmen berichten jeweils über die Entwicklung in ihrem Land. Die Tagung beschäftigt sich mit dem Thema in drei Blöcken: „Staatliche und regulative Rahmenbedingungen für E-Government“, „Internet als Reformmotor für die Verwaltungsorganisation“ und „Staat-Bürger-Beziehungen in der Informationsgesellschaft – Was bringt die Zukunft?“. Den Eröffnungsbeitrag wird die Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für die Informationstechnik, Frau Cornelia Rogall-Grothe halten.

Prof. Dr. Tino Schuppan, Wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, wurde eingeladen, um den Länderbericht für Deutschland zu präsentieren.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.deutschesektion-iias.de/tagungen.html
 
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K.3 Dublin, Irland, 11.-13.04.2011: 15th IRSPM Conference 2011

Seit vier Jahren unterstützt das IfG.CC das eGovernment Panel der IRSPM.

Vom 13. bis 15.04.2011 findet in Dublin/Irland das 15. Forschungssymposium der "International Research Society for Public Management" (IRSPM) zum Thema "Value, Innovation and Partnership" statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Prof. Dr. Tino Schuppan zusammen mit Prof. Miriam Lips (Professor für eGovernment, Victoria University of Wellington, Neuseeland) den Panel Track zu eGovernment leiten, das in diesem Jahr unter der Überschrift "E-Government, Public Sector Reform and Innovation" steht.

Panel-Beiträge können u.a. zu folgenden Themenbereichen eingereicht werden: Strategies for ICT-enabled public sector reform; Managing institutional change related to e-Government initiatives; Joined-Up Government and network management. Detaillierte Informationen zum Panel finden Sie hier: http://irspm2011.com/dev/wp-content/uploads/2010/04/Panel-4.pdf.

Abstracts für Konferenzbeiträge sind bis zum 08. Oktober 2010 einzureichen. Bitte senden Sie die Abstracts an Prof. Miriam Lips (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) oder Prof. Dr. Tino Schuppan (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.).

Weitere Informationen | Further Information:
http://irspm2011.com

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1.5 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates
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Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Stadtzentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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2. Schwerpunktthema des Monats: Mobile Health  / Key Issue of the Month: Mobile Health
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Mobile Anwendungen gewinnen in der letzten Zeit gerade auch im Gesundheitsbereich zunehmend an Bedeutung. Unter Mobile Health (mHealth) wird der Einsatz mobiler Technologien verstanden, mit denen medizinische Daten und Befunde über große Entfernungen hinweg ausgetauscht und versendet werden können. Elektronische Anwendungen werden über drahtlose Internet-Infrastrukturen auf mobile Plattformen zu Endgeräten (Handy, Smartphone, Notebook, PDA) verteilt.

Die zunehmende Alterung der Bevölkerung und eine damit einhergehende Immobilität der Gesellschaft stellen an die Gesundheitsversorgung ganz neue Herausforderungen. Für die Überbrückung großer Entfernungen oder in Gegenden mit erschwertem Zugang zu klassischen Gesundheitsdiensten – gerade in Entwicklungsländern – ergeben sich durch mobile Gesundheits¬dienste neue wegweisende Möglichkeiten. Gleichzeitig soll die Qualität der medizinischen Betreuung verbessert werden, ohne die Gesundheitskosten noch weiter steigen zu lassen.

Auch für die Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie z.B. Bluthochdruck, Asthma oder Diabetes, die sich regelmäßig Untersuchungen unterziehen müssen, bieten die mobilen Technologien neue Möglichkeiten. Durch entsprechende medizinische mobile Endgeräte können teure stationäre Untersuchungen entfallen. Via Mobiltelefon kann beispielsweise ein Gesundheitscheck von zu Hause aus vorgenommen werden. Der Patient schickt per SMS alle gesundheitsrelevanten Informationen an seinen behandelnden Arzt. Nach einem längeren Aufenthalt im Krankenhaus kann durch mobile Überwachungsgeräte die Nachsorgezeit verkürzt werden. Auch ist zwischen Kliniken und Arztpraxen ein verbesserter Informationsaustausch möglich. Bei Unsicherheit über einen Krankheitsfall kann z.B. auch bei Hausbesuchen schnell die Meinung eines Kollegen eingeholt werden. Röntgenbilder können zu Spezialisten weltweit verschickt werden, so dass eine IT-gestützte Ferndiagnose möglich ist. Dennoch setzen sich mobile Lösungen im Gesundheitswesen v.a. in den westlichen Industriestaaten nur langsam durch. Gründe dafür sind u.a. Probleme beim Datenaustausch zwischen Smartphones, Arztpraxen und IT-Systemen in Krankenhäusern und die fehlende Finanzierung für den Einsatz und die Nutzung von mHealth-Lösungen. Vorreiter sind hingegen Staaten in Afrika und Asien.

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2.1 India: An SMS a day can keep YOUR DOCTOR AWAY

Prashant, like most patients with diabetes, begins the morning with testing his blood's sugar levels. His next step, however, is different: he keys the glucose count into his cellphone. Minutes later, Prashant receives an SMS analyzing his sugar levels — whether they are worryingly low, high or just right. While eating out, he again uses the SMS system to get feedback on his selection of food. At the end of the month, he gets a report with a graph showing his blood sugar levels.

Cellphones do more than keep you connected; they also keep tabs on your health. The state government recently unveiled an SMS-based Project Jeevandainee to keep track of pregnancy among women living in Wardha's remote tracts. In Mumbai, entrepreneurs have already introduced a series of SMS-based programmes to keep a check on, among other diseases, diabetes and infertility. And it's not just SMSes, health applications are being developed for smart phones to help patients. For instance, the University of Pennsylvania is testing an Intel application called Mobile Therapy for patients suffering from schizophrenia. A 'mood map' pops up on users' cellphone screens; they have to drag a red dot around the screen to indicate their mood.

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2.2 USA: Doctors, patients use smartphones, but can't make mobile connection

A study cites a lack of payment from insurers to physicians for electronic monitoring and an unwillingness among patients to pay for that service. Joel De Ocampo, MD, a neurologist and sleep specialist from Scottsdale, Ariz., is disappointed that he can't read his patients' headache journals on his smartphone. His patients have expressed similar regrets. And yet, Dr. De Ocampo's patients are still writing their journals on paper, and he is still reading them in that format.

The mobile disconnect between Dr. De Ocampo and his patients – and other physicians and their patients – is happening for two major reasons, according to a study released by the PwC (formerly known as PricewaterhouseCoopers) Health Research Institute. One is a lack of connectivity between mobile phones and practice and hospital systems. The other is money. PwC says the inability of many practice and hospitals electronic medical records systems to integrate data from smartphones isn't stopping doctors from using them, but it is limiting their use. Meanwhile, money is an issue, according to PwC, because of a lack of payment from insurers to doctors for electronic monitoring of patients, and an unwillingness among many patients to pay for that service themselves. "Unfortunately, the payment wires are crossed," PwC said.

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2.3 Africa is saving lives by turning mobile phones into hospitals

Mobile phone manufacturers, networks and software developers have joined forces with the United Nations to place the mobiles at the heart of a multi-million pound drive to tackle HIV/AIDS, malaria and deaths during childbirth. Yusuf Ibrahim's computer screen is awash with colourful maps and charts. From his desk in downtown Nairobi, Ibrahim can track outbreaks of deadly diseases and keep on eye on the progress of potentially tricky pregnancies. "With the touch of a button I can see what's going on across the country in real-time," Ibrahim said. "It is amazing."

Ibrahim's computer is collecting vital health and epidemiological data from hundreds of miles away via travelling health workers with mobile phones. "It used to take days, weeks or even a couple of months to find out about an outbreak of Polio on the other side of the country. Now we know almost instantly. The speed with which we can now collect information has catapulted healthcare and prevention to another level," he said. "It has completely change healthcare and saved countless lives." Ibrahim says Kenya's mobile phone data collection system, which has been rolled out to six other African countries, is "probably better than what they've got in the West".

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2.4 USA: Cell phone photos tested as diagnostic tools

Would you ever make a medical judgment based on a digital photo from a patient's cell phone? Five years ago, many physicians probably would have answered no. But technology has evolved and improved in such a way that cell phone and digital camera pictures are being tested as diagnostic tools. Some physicians see them not only as cost- and time-savers, but as a way that existing practices – such as calls to 24-hour nursing help or triage lines – can be made better.

"Technology is moving along and as people are becoming more and more confident in it, they are finding it's a great asset and it's a great tool and it's helping them accomplish their goals of patient health and safety," said Andrew Bern, MD, an emergency physician from Delray Beach, Fla., who serves on the board of directors of the American College of Emergency Physicians. But even advocates say there are numerous factors that need to be worked out before cell phone pictures become a common tool, including security, privacy, liability, ethics, technical quality and payment issues.

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2.5 Turkey: Mobile phone video link for on-demand medical advice

A new service called 'HelloDoctor' has been launched in Turkey which enables mobile phone users to get a direct video link with a doctor in order to obtain emergency or general health information. The initiative is a joint venture by one of Turkey's mobile phone operators and a mobile health (mHealth) provider. Smartphone customers will be connected by video link from any of the 81 cities covered by the third-generation (3G) service to a call centre, where 20 doctors will take calls 24 hours a day, seven days a week.

The doctors will offer general medical advice and recommendations on medicines, rather than diagnosing illnesses or prescribing treatments. They will also provide nutritional information to children and advice on growth conditions. If the health problem is considered to be serious, the doctors can request emergency assistance for the caller. Users will be charged with a monthly subscription fee of €2.40 and calls are charged at 10 cents per minute. Dr Ozgur Turgay, general manager of the mHealth provider, said that he expects around 100 000 people to sign up for the service by the end of 2010.

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2.6 Mobile Health Apps Are on the Rise

The health care sector is in the early stages of a potentially disruptive era, with technological change in the industry being driven by the growth of smartphones and the number of connected devices readily available. More and more, apps are assuming a larger role in the system. There are currently over 6,000 health- and medicine-related apps in the Apple App Store, and, mobile health is creating new possibilities for clinicians and patients to manage their care and track important health information.

Though still a somewhat loosely defined term, The World Health Organization calls mHealth “an area of electronic health (eHealth)” that is “the provision of health services and information via mobile technologies such as mobile phones and Personal Digital Assistants (PDAs).” Mobile Health Initiative (mHI) founder Peter Waegemann, in speaking at the mHI event in Washington, D.C. this year, said that mHealth “focuses on behavioral and structural changes.” Whereas eHealth is focused on technology to drive the change, “the vision for mHealth includes collecting data through text, images, emails and supporting patient-hood. As more and more connected devices come to market, we expect the definition of mHealth to broaden in scope.

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3. eGovernment in der deutschen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg / eGovernment in the German Berlin-Brandenburg capital region
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4. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
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4.1 Deutschland: Bundesregierung investiert in Cloud Computing

Die Bundesregierung will mit einem Aktionsprogramm Cloud-Computing-Dienste in Deutschland fördern. Dies hat ein Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums auf dem Kongress des Verbandes der Deutschen Internetwirtschaft eco Kongress angekündigt. Bereits im Oktober soll das Programm offiziell starten.

Die Bundesregierung will die Technik des Cloud Computing fortentwickeln und besonders kleinere Unternehmen bei der Anwendung dieser Dienste unterstützen. Bereits gestartet ist der Technologiewettbewerb Trusted Cloud, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Projekte fördern will, die technische, strukturelle, organisatorische und auch rechtliche Hindernisse bei der Anwendung des Cloud Computings beseitigen. Allein für diesen Wettbewerb stellt das Ministerium Forschungsmittel in Höhe von 30 Millionen Euro zur Verfügung.

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4.2 Deutschland: Government 2.0: Wenn Behörden von Wikipedia lernen

Wer sich bei einem Spaziergang durch Bad Belzig über Müllsäcke im Wald oder zugeparkte Straßen aufregt, kann seinen Ärger gleich nach seiner Runde loswerden. Denn die Stadt zwischen Magdeburg und Berlin nimmt Beschwerden ihrer 11 000 Einwohner über ein Internetportal des Landes Brandenburg entgegen, den "Maerker". Es geht darum, den Kommunen bei der "Aufgabenerfüllung" zu helfen, heißt es dort im Behörden-Deutsch. Bei sechs der zurzeit 16 Hinweise lautet der Status: "erledigt".

Bad Belzig und das Land Brandenburg sind eine Ausnahme. Die meisten Behörden in Deutschland sind in Sachen Internet längst nicht so weit. Auf dem "Government 2.0 Barcamp" in Berlin ging es bereits zum zweiten Mal darum, wie das Web helfen kann, Verwaltung und Regierungshandeln zu modernisieren. 270 Besucher aus Wirtschaft und Wissenschaft, NGOs und – ja, auch Behörden kamen. Der Trend kommt aus dem angelsächsischen Raum, der Begriff dafür auch: "Open Government".

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4.3 Deutschland: Breitband-Informationsoffensive und neuer Breitbandatlas

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, hat in Berlin eine Breitband-Informationsoffensive unter dem Motto: "Schnell ins Netz. Überall. Für alle" gestartet. Die Offensive soll zusätzliche Aktivitäten auslösen, um die letzten noch bestehenden Lücken in der Breitband-Versorgung zu schließen.

Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Wir nähern uns dem Ziel. Derzeit haben wir gut 1,4 Millionen Haushalte mehr mit mindestens einem Megabit pro Sekunde versorgt als zu Beginn unserer Breitbandstrategie. Das ist sehr erfreulich und zeigt die Dynamik der Entwicklung. Jetzt beginnen wir mit dem Endspurt. 98,5 Prozent sind zum Jahresende gut erreichbar. Wenn die Mobilfunknetzbetreiber jetzt, wie zugesagt, zügig mit dem Ausbau der LTE-Mobilfunknetze beginnen, die bewilligten Förderprojekte rasch umgesetzt und über unsere Informationsoffensive zusätzliche Impulse ausgelöst werden, werden wir rasch eine Vollversorgung haben – die Rahmenbedingungen dafür stehen. Jetzt müssen wir gemeinsam mit den Kommunen und den Unternehmen noch einmal Gas geben!"

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4.4 Deutschland: Neues Gesetz: Die E-Bilanz wird IT-Abteilungen in Atem halten

Für alle Fiskaljahre, die im Laufe des Jahres 2011 starten, müssen Unternehmen ihre Gewinn- und Verlustrechnung künftig elektronisch an die Steuerbehörden senden. IT-Organisationen sollten sich vorbereiten. Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2010 beginnen, müssen alle bilanzierenden Unternehmen in Deutschland gemäß Paragraph 5b des Einkommensteuergesetzes (EStG) ihre Bilanz, ihre Gewinn- und Verlustrechnung und gegebenenfalls eine Überleitungsrechnung standardisiert elektronisch übermitteln. Die Rede ist von der so genannten E-Bilanz. Hierbei handelt es sich um ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung nach dem Motto "Elektronik statt Papier". Es geht darum, unnötige Bürokratie abzubauen. Dieses Ziel war im Dezember 2008 im Deutschen Bundestag mit dem Steuerbürokratieabbaugesetz vom Gesetzgeber festgeschrieben worden.

In Fachkreisen ist bereits die Rede von einem Gesetz, dass in die Gruselkammer der deutschen Steuernormen gehört. Man ist sich einig, dass die E-Bilanz das Finanz- und Rechnungswesen der Unternehmen sowie die IT-Abteilungen vor erhebliche Herausforderungen stellen wird.

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4.5 Deutschland: Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Regelung von De-Mail-Diensten

Die Bundesregierung hat den vom Bundesminister des Innern vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Regelung von De-Mail-Diensten und zur Änderung weiterer Vorschriften beschlossen. Ziel des De-Mail-Gesetzes ist die Schaffung eines Rechtsrahmens für vertrauenswürdige De-Mail-Dienste im Internet.
Hierzu erklärt Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière: "Heute werden immer noch weit weniger als 5 Prozent der E-Mails verschlüsselt versendet. Über 95 Prozent aller E-Mails können also auf ihrem Weg durch das Internet abgefangen, wie Postkarten mitgelesen und in ihrem Inhalt verändert werden. Absender und Empfänger können nie vollständig sicher sein, mit wem sie gerade kommunizieren und ob die gesendete E-Mail tatsächlich beim Empfänger angekommen ist."

Per "De-Mail" sollen in Deutschland ab 2011 Nachrichten und Dokumente vertraulich, zuverlässig und sicher über das Internet versendet werden können. Grundlegende Sicherheitsfunktionen für den elektronischen Nachrichtenaustausch wie Verschlüsselung, sichere Identität der Kommunikationspartner und Nachweisbarkeit (Versand-/Eingangsnachweise), die der heute genutzten E-Mail fehlen, sollen einfach nutzbar und damit breit verfügbar gemacht werden.

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4.6 Deutschland: Wackelpartie für den neuen Personalausweis

Ab November sollen Bürger, die einen Personalausweis beantragen, das neue Ausweisdokument mit Chip erhalten. Doch ein Blick in die Kommunen, die für die Abwicklung der Anträge zuständig sind, weckt starke Zweifel, ob sich der Termin halten lassen wird. Claudia Drescher vom Bayerischen Gemeindetag weiß, dass der Unmut über den Bund im Moment groß ist: Die Kommunen müssen für die Umstellung auf die neue Ausweistechnik einen wesentlich höheren Aufwand treiben, als erwartet.

Weil die Technik noch gar nicht funktioniert, konnten Arbeitsabläufe zudem noch nicht erprobt werden. Anton Hanfstengl, Leiter des Bürgerbüros München, sagte heise online, dass der neue Personalausweis "eines der kritischsten Projekte ist, die wir je durchgeführt haben". Er glaubt, "dass wir die Zeit bis zur Einführung und die mit dem Projekt verbundenen Schwierigkeiten unterschätzt haben." Das größte Problem scheinen zurzeit die Änderungsterminals darzustellen, die von der Bundesdruckerei gestellt werden. Sie müssen in das System der Gemeinde eingebunden werden. Dafür investieren laut Drescher viele Kommunen in neue PC-Hardware, weil ihre alten Rechner den Anforderungen der Bundesdruckerei nicht mehr genügen. Dennoch scheint das für eine gelungene Anbindung bislang nicht auszureichen.

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5. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
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5.1 Österreich: Zugriff auf Fingerabdrücke und DNA: USA und Österreich kurz vor Einigung

Verhandlungen zwischen der Republik Österreich und den Vereinigten Staaten von Amerika über ein Abkommen zum Austausch von Fingerabdruck- und DNA-Daten stehen kurz vor dem Abschluss. Wie der Sprecher des österreichischen Außenministeriums, Gesandter Peter Launsky-Tieffenthal, ausführte, ist nach aktuellem Stand ein mehrstufiges Verfahren geplant, das Strafverfolgern keinen direkten Zugriff auf Personendaten des jeweils anderen Landes gestattet. Die in Medienberichten kolportierte Drohung der USA mit dem Ausschluss österreichischer Staatsbürger aus dem Visa Waiver Program steht demnach nicht unmittelbar im Raum, wohl aber im Hintergrund.

Voraussetzung für eine Datenbankabfrage beim jeweils anderen Land soll das Vorliegen eines Fingerabdrucks oder einer DNA-Probe im Zusammenhang mit dem Verdacht von Terrorismus oder einer schweren, grenzüberschreitenden Straftat sein. In so einem Fall werde laut Abkommen der Datensatz mit der Datenbank des Vertragspartners abgeglichen. Gibt es einen Treffer, werde auf beiden Seiten Alarm ausgelöst. Dann solle jener Staat, dessen Datenbank abgefragt wurde, überprüfen, ob tatsächlich ein solcher Verdacht gegeben ist. Danach sollen gegebenenfalls die über die geprüfte Person gespeicherten Daten übermittelt werden.

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5.2 Europa: Study concludes that Europe is the global leader in nation-wide implementation of eHealth solutions

The results of the Monitoring National eHealth Strategies study, presented at an eHealth Strategies Symposium in Brussels, show that the field of eHealth is one in which the EU has achieved and even overachieved its Lisbon Strategy goals. Dr Karl Stroetmann, Senior Research Fellow at a research and consulting firm concluded: "Europe is leading the rest of the world in advancing towards modern eHealth infrastructures and implementations."

The results of the Monitoring National eHealth Strategies study show that virtually all EU Member States have either already begun or will soon begin to implement national systems which will make basic patient data available to all healthcare professionals whenever and wherever needed. Whereas in 2006, when Member States had published only high-level official policy documents or roadmaps, in 2010 almost all EU and European Economic Area (EEA) Member States have detailed documents outlining concrete eHealth goals, implementation measures and past achievements.

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5.3 Netherlands: 500 000th student logged into Studielink with DigID

By September 2010, 500.000 students had already used their Digital Identity (DigID) to identify themselves with Studielink, the online portal of entry to higher education (universities and colleges) in the Netherlands. Studielink allows students to independently arrange their enrolment or re-enrolment at institutions of higher education online. The service is accessible through the websites of universities and colleges.

Since February 2010, students have had to log into Studielink with their DigID to enrol in higher education institutions. Wouter de Haan, Studielink Director said: "Students with a Dutch residential address can only use Studielink with a DigID. They have increasingly embraced this default access tool to public services in the Netherlands, faster than we expected." Logius, the digital government service of the Dutch Ministry of the Interior and Kingdom Relations (BZK) also welcomed the large number of high school students making use of their DigID. "The use of DigID in the sector of education is a good development. Logius is very pleased that the generic products of eGovernment are being increasingly used in the public sector." said Kevin Ronkes, Logius account manager.

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5.4 UK: Questions raised over public sector network security

Simon Wiseman argues government initiative needs more consideration.  The government's plans for a public sector network (PSN) that will change the way data is shared between departments and outside agencies has come under fire from experts who have warned it is being rushed through.

The PSN will replace the large numbers of individual networks owned by public bodies with a single telecoms infrastructure that will host the new Government Cloud. As well as establishing data-sharing efficiencies between government departments, local authorities and the third sector, the government claimed that PSN will deliver at least £500m in savings per year.

The new cloud-based applications and services will also lead to less fragmented and less expensive procurement for the sector, according to Downing Street. However, the strategy has been criticised by Simon Wiseman, who has worked in the area of government security for over 30 years and now heads up the development team at content checker standards company Deep Secure. Wiseman accused the government of rushing to adopt the PSN and its accompanying cloud services without giving its development and security enough consideration.

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5.5 Ireland: Take digital path to growth, EU's Kroes tells Government

European Commission vice-president Neelie Kroes, who is responsible for the EU's Digital Agenda, said the Government should continue to manage the economic difficulties by stimulating services such as e-government, e-learning and e-health. This strategy, she said, would bring "great benefits" to Irish citizens by making smart use of limited public resources.

Ms Kroes was speaking at the Telecommunications and Internet Federation (TIF) conference in Dublin Castle. Ms Kroes told the conference the EU's Digital Agenda, which had been agreed by members' heads of states, was about growth and jobs and improving quality of life. "It is also a very good fit for Ireland, because it is about helping all of us to do more with less," she said. Ms Kroes added that the Digital Agenda intended to bring basic broadband to all Europeans by 2013 and to ensure that by 2020, all Europeans have access to high-speed broadband internet services.

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5.6 Latvia: Municipalities support achievement of the one-stop-shop principle

The Latvian Ministry of Regional Development and Local Governments (MRDLG) carried out a survey, which shows that many of the country's local government authorities wish to comply with the one-stop-shop principle.

Almost half of the Latvian municipalities have already started working towards providing citizens and businesses with a single access point that offers high quality public services. The survey found, moreover, that 11 municipalities are working well towards achieving the one-stop-shop principle in Riga, Jūrmala, Liepaja, Ventspils, Jelgava, Jēkabpils and Rezekne city, as well in Tukums, Dobeles, Ilūkstes and Gulbenes municipality. The MRDLG's proposed solution – the one-stop-shop principle for local government – allows citizens and businesses to receive services electronically from the comfort of their place. Services will be easily accessible, saving people time and reducing transportation costs.

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6. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
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6.1 India Launches National E-Government ID Program

Tembhali, a tiny hamlet in northern Maharashtra, India, with less than 1,500 residents – most very poor tribal farmers who do not even own the land they till – Is unknown beyond its immediate neighborhood.

Tembhali became the center of attention as this region became the launch site for India’s most ambitious attempt to transform the way the state reaches its citizens.

The program, called the "Unique Identification mission," – dubbed locally “Aadhar” (literally "foundation") – is to become the world’s largest identity program, creating a unique biometric identification for each of the country's 1.2 billion residents.

A unique identity document (UID) number will be stored and can be verified online from a central database. It reportedly can be used for a lifetime – for passports, bank accounts, social welfare programs, phone services or airport check-ins, among others. The number would be verified with individual biometrics such as fingerprints and iris scans and will include personal information, a microchip for easy scanning, and more.

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6.2 New Zealand: New approach to ICT for government

Internal Affairs Minister Nathan Guy has announced a major new framework for the government’s use of information and communications technology (ICT).
“Directions and Priorities for Government ICT sets the policy direction for the government’s use of ICT and requires Ministers, chief executives and officials to work together to better manage this investment.

“ICT is a $2 billion spend for the government and any savings or efficiencies this move creates will make a real difference down the track.

“We want to ensure that taxpayer money is invested wisely and that we get value for money. A 2008 survey found that much of this ICT spend is fragmented and duplicated.

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6.3 USA: Uncle Sam Wants the Cloud

One element of cloud computing that holds great promise for federal agencies is the inherent scalability of the systems. Cloud platform providers absorb all the investment risk in assembling huge IT capacity and then manage that capacity so as to provide ample reserves for all users, similar to the load and distribution management of an electric utility.

Government information technology procurement has been largely conducted on an independent basis, with each federal agency determining its own needs and acquiring the infrastructure - both hardware and software – to meet those needs. However, the procurement landscape may change significantly with the latest breakthrough in IT – cloud computing.

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6.4 Canada: Electronic Drug Information to Save $436 Million

A recent study revealed in October that electronic drug-information records will create an estimated $436 million in cost savings and efficiencies this year for Canada’s health system.

Drug-information systems, which are part of electronic health records, allow pharmacists and health-care providers to electronically and securely access records of a patient’s prescription medications. The system, which Canada Health Infoway is under mandate to standardize across the country, also provides a full and precise medication history helping to prevent potential or harmful interactions that might occur.

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6.5 UAE: Federal Government portal launched

The UAE Government portal (government.ae) was launched at the opening day of GITEX 2010, by Shaikh Maktoum bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Deputy Ruler of Dubai.

The portal is part of the federal e-Government programme and another success in the e-Transformation process in the UAE. It combines all government services offered to individuals and businesses.

Salem Al Shair, Director General, General Information Authority explained that the unified portal of the UAE Government is an important step in achieving the UAE Vision 2021. The Vision stresses the importance of effective coordination and cooperation among federal and local entities for the UAE to be one of the best countries in the world when it celebrates the golden jubilee of the Union in 2021.

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6.6 China health groups want to work with Taiwan

Health groups from the other side of the strait have expressed their interest in working with Taiwan on offering medical service through cloud computing, said local experts.

The experts made the statement during a forum, organized by the Foundation of Taiwan Medical Development.

During the news conference, a demonstration was held to showcase how cloud computing may have medical applications: databases of health and medical records of different races of people were uploaded to the Internet for download by hospitals, which can then design preventive care programs based on these databases.

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7. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat / Selected events in the current month
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7.1 03.-05.11., Berlin, Deutschland: Telemedizin 2010 – Erfolgsmodell für moderne Patientenversorgung

Der Kongress bündelt erstmals die traditionellen Veranstaltungen TELEMED und Telemedizinkongress der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin. Telemedizin- und Informatikexperten werden somit gemeinsam die Möglichkeit haben den fachlichen Informations- und Erfahrungsaustausch im direkten Austausch untereinander unter einem Dach zur gleichen Zeit zu führen. Damit sollen zugleich Anregungen zahlreicher Experten aufgegriffen werden, die die bisher zeitversetzt stattfindenden Veranstaltungen als keine optimale Lösung empfunden haben. U. a. werden aktuelle Technologien für Telemedizin, neue Prozesse und Berufsbilder sowie Finanzierungsmodelle für Telemedizin thematisiert. Auch die Fragestellung, inwieweit moderne Versorgungsnetze den Beginn eines Strukturwandels einläuten können, soll vor allem mit großen Gesundheitsunternehmen diskutiert werden.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.dgtelemed.de/fachkongress2010/

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7.2 03.-05.11., Buenos Aires, Argentina: I3E 2010

The 10th IFIP Conference on e-Business, e-Services, and e-Society, I3E 2010, provides a forum for users, engineers, and scientists in academia, industry, and public administration to present their latest findings in e-business and e-services and their relationship to an e-society including the underlying technology to support such applications. The conference will host keynotes as well as research paper sessions and industrial presentations.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.iist.unu.edu/I3E/

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7.3 08.-10.11., Washington, DC, USA: 2010 mHealth Summit

The 2010 mHealth Summit is the key opportunity for leaders in government, private sector/industry, academia and not-for-profit organizations to share information and experiences related to the intersection of mobile technology, health research, and policy. The Summit will emphasize cross-sector dialogue, including industry and government leaders and visionaries who will provide their perspectives on the future of mHealth.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.mhealthsummit.org/

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7.4 08.-11.11., London, UK: 5th International Conference for Internet Technology and Secured Transactions (ICITST-2010)

The ICITST is an international refereed conference dedicated to the advancement of the theory and practical implementation of secured Internet transactions and to fostering discussions on information technology evolution.

The ICITST aims to provide a highly professional and comparative academic research forum that promotes collaborative excellence between academia and industry. The objectives of the ICITST are to bridge the knowledge gap between academia and industry, promote research esteem in secured Internet transactions and the importance of information technology evolution to secured transactions.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.icitst.org/

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7.5 11.-12.11., Bonn, Deutschland: e-motion 2010 - IKT und Stadtentwicklung

Im Mittelpunkt der Tagung steht der Zusammenhang zwischen Wirtschaft, neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und Stadtentwicklung. Folgende Leitfragen werden behandelt:
  • Wie werden wir morgen einkaufen? (Handel in der Stadt)
  • Wie werden wir morgen mobil sein? (Verkehr und Logistik)
  • Wie werden wir morgen arbeiten? (Unternehmensorganisation)
Weitere Informationen | Further Information:
http://www.e-motion2010.de/

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7.6 29.-30.11., Maastricht, Netherlands: Medicine 2.0 2010

Medicine 2.0 is the annual open, international conference on Web 2.0 applications in health and medicine, also known as the World Congress on Social Networking and Web 2.0 Applications in Medicine, Health, Health Care, and Biomedical Research.

The congress is organized and co-sponsored by the Journal of Medical Internet Research, the International Medical Informatics Association, the Centre for Global eHealth Innovation, CHIRAD, and a number of other sponsoring organizations.

This conference distinguishes itself from "Health 2.0" tradeshows by having an academic form and focus, with an open call for presentations, published proceedings and peer-reviewed abstracts (although there is also a non-peer reviewed practice and business track), and being the only conference in this field which has a global perspective and an international audience (last year there were participants from 18 countries).

An academic approach to the topic also means that we aim to look "beyond the health 2.0 hype", trying to identify the evidence on what works and what doesn't, and have open and honest discussions.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.medicine20congress.com/ocs/index.php/med/med2010

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Weitere Termine

Weitere Termine im Monat November 2010 finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_events&task=view_last&year=2010&month=11

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