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Thursday, 28.05.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief Februar 2011
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10 Jahre IfG.CC - 10 Jahre eGovernment-Forschung aus Deutschland

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sieben Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=33426

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Dear Reader,

we are pleased to present you with a new edition of the IfG.CC’s eGovernment Infoletter. Every month, the eGovernment Infoletter summarizes the most important information published on our website and gives you an overview of current developments and events related to eGovernment, divided into seven topical areas.

You also can read the eGovernment Infoletter on our website using the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=33426

Past editions of the eGovernment Infoletter are available at the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Please visit also our Website http://www.ifg.cc.

We wish you a pleasant and informative read! We thank all of the authors and editors who contributed to this edition of the eGovernment Infoletter.

The IfG.CC Team

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Inhalt
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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
A.1 Potsdam/Speyer: ISPRAT-Forschungsprojekt: eKompetenzen
A.2 EU-Projekt: “COMPAT.eGov.de“
A.3 Potsdam, Brandenburg: Fachwissenschaftliche Begleitung der Einführung prozessorientierter Organisationsformen
A.4 Bonn, Nordrhein-Westfalen, 28.01.: 4. Arbeitstreffen  des wissenschaftlichen Netzwerkes der T-City-Begleitforschung
A.5 Berlin, 25.01.: Sitzung der Unterarbeitsgruppe „Begleitung der NEGS durch Wissenschaft und Wirtschaft“ der AG 3 zur Nationalen E-Government-Strategie (NEGS)

1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publications
P.1 Krisenmanagement: Eine neue Herausforderung für das Public Management!?

1.3 Veranstaltungen & Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
V.1 Universität Potsdam, WS 2010/2011: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment” abgeschlossen

1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
K.1 Dublin, Irland, 11.-13.04.2011: 15th IRSPM Conference 2011
K.2 Dar es Salaam, Tanzania, 25.-27.05.2011: eLearning Africa 2011 Conference
K.3 Yasmine Hammamet, Tunesia, 09.-11.06.2011: Worldwide Symposium on E-Government

1.5 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates

2. Schwerpunktthema des Monats: Biometrische Verfahren – Ein weltweiter Trend / Biometric Methods – A worldwide trend
2.1 Uzbekistan starts application of biometric passport system
2.2 USA: All Wisconsin counties to utilize ICE strategy of biometrics to identify and remove Criminals
2.3 Ghana makes progress in Biometric passports
2.4 United Kingdom: Border Agency plans network of biometric booths
2.5 Switzerland: New biometric residence permits ready in January
2.6 Nepal: Govt gears up for launching smart IDs
2.7 India: Jharkhand: UID launched in Gumla
 
3. eGovernment in der deutschen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg / eGovernment in the German  Berlin-Brandenburg capital region
Keine aktuellen Nachrichten

4. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
4.1 Bundesministerium des Innern: Großer Erfolg für das deutsche E-Government
4.2 Deutsche Ämter schnüffeln immer öfter in Konten
4.3 Nordrhein-Westfalen: Finanzverwaltung überarbeitet IT-Prozesse
4.4 Public service number 115 expands to the Eastern states of Germany
4.5 ePerso: Der Motor läuft jetzt rund

5. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
5.1 EU: Implementation of ‘eSkills for the 21st century’ - Denmark among frontrunners
5.2 EU: Directorate-General for External Relations publishes crisis data mining tools as open source
5.3 United Kingdom: NHS lacking IT skills following National Programme, warns Intellect
5.4 Croatia: ePrescribing system to be implemented across country by end of January 2011
5.5 France: Data protection authority gives green light to nation-wide deployment of e-health records
5.6 EU: SSEDIC Brings Europe One Step Closer to a Single Digital Community

6. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
6.1 US: New York: Sharing services in Schenectady?
6.2 Canada: Big spending is not the road to eHealth
6.3 AE: New system launched to check building safety
6.4 Russland: Umstieg auf Open Source bis 2015
6.5 US: iPads Helping Tennessee Police Fight Crimes on the Go
6.6 Mongolia initiates e-procurement rollout

7. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats / Selected events in the current month
7.1 08.-12.02., Newport Beach, California, USA: 'Medicine Meets Virtual Reality' Conference
7.2 16.02., Birmingham, UK: Mobile and Wireless Healthcare conference 2011
7.3 23.-24.02., Berlin, Deutschland: 17. Berliner Anwenderforum E-Government
7.4 23.-28.02., Gosier, Guadeloupe, France: eTELEMED 2011
7.5 24.-27.02., Victoria, British Columbia, Canada: ITCH 2011

Weitere Termine

8. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief / Your articles in our eGovernment Infoletter

9. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief / Paid announcements on our Website or in our eGovernment Infoletter

10. Impressum / Imprint

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1. Nachrichten us dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
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1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
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A.1 Potsdam/Speyer: ISPRAT-Forschungsprojekt: eKompetenzen

Im Rahmen des ISPRAT-Forschungsprojektes „eKompetenzen“ werden im Hinblick auf Kompetenzänderungen folgende Fälle näher untersucht: die Arbeit in D115-Service-Centern und in einem Dienstleistungszentrum auf Bundesebene.

Dazu wurden Interviews mit Referatsleitern und Mitarbeitern aus den verschiedenen Einrichtungen durchgeführt, um jeweils die Arbeitsorganisation und die Tätigkeiten in den Zentren sowie die dafür erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter zu erheben.

Dabei hat sich gezeigt, dass es zwischen den verschiedenen Bereichen innerhalb des Dienstleistungszentrums bei den Kompetenzanforderungen große Unterschiede gibt. So werden in einigen Bereichen die Tätigkeiten der Mitarbeiter stark durch IT-Tools bestimmt und vorstrukturiert. Hinzu kommt eine stark fragmentierte Arbeitsteilung zwischen den Mitarbeitern des Dienstleistungszentrums und seinen Auftraggebern. In einem anderen Tätigkeitsbereich hingegen dient IT eher nur zur Unterstützung der Mitarbeiter.

Anfang Februar werden weitere Interviews in dem Dienstleistungszentrum durchgeführt. Auf der Basis der Interviews werden umfassende Fallstudienanalysen erstellt.

Das Forschungsprojekt „eKompetenzen“ wird vom IfG.CC in Kooperation mit der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften (DHV) in Speyer, Prof. Dr. Hill, ausgeführt. Die Finanzierung erfolgt durch das ISPRAT-Institut. Ziel ist es, vor dem Hintergrund des verstärkten IT-Einsatzes zu untersuchen, inwieweit sich die Arbeitsorganisation und damit zusammenhängend Kompetenzanforderungen bereits verändert haben.

Für alle Fragen zum Projekt steht Katrin Walter (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.2 EU-Projekt: “COMPAT.eGov.de“

Im Rahmen des EU-Forschungsprojektes "COMPAT.eGov.de – Competency Assessment and Training for the Uptake of eGovernment Services by Public Authorities" am IfG.CC startete Mitte Januar die Online-Befragung.

Befragt werden eGovernment-Experten in den Ländern der Projektpartner: Bulgarien, Deutschland, Griechenland und Rumänien. Als Praxispartner auf deutscher Seite ist das IT-Kompetenzzentrum der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin beteiligt.

Im Rahmen der Befragung werden die Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung erhoben, die zur Neugestaltung der öffentlichen Leistungserbringung mit eGovernment notwendig sind. Die Befragungsergebnisse werden anschließend im Rahmen von Fokusgruppen-Workshops in den Partnerländern validiert und vertieft.

Die Erhebungsergebnisse bilden die Grundlage zur Entwicklung eines umfassenderen Kompetenzmodells für eGovernment. Im weiteren Projektverlauf werden anschlussfähige Weiterbildungsangebote konzipiert, erprobt und als digitale Lerninhalte in einem Webportal bereitgestellt.

Das internationale Projekt steht unter gemeinsamer Leitung des Lehrstuhls von Prof. Dr. Wagner (Vorstandsmitglied des IfG.CC) der Universität Potsdam und dem IfG.CC. Die Projektfinanzierung erfolgt durch das Lifelong Learning Programm – Leonardo da Vinci – der Europäischen Union. Ziel des Forschungsprojektes ist es, Veränderungen der Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten vor dem Hintergrund von eGovernment zu untersuchen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Akteuren, die an der Gestaltung und Umsetzung der neuen Strukturen mitwirken.

Für alle Fragen zum Projekt steht Sirko Schulz (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.3 Potsdam, Brandenburg: Fachwissenschaftliche Begleitung der Einführung prozessorientierter Organisationsformen

Das IfG.CC wurde mit der fachwissenschaftlichen Begleitung der Einführung „Prozessorientierter Organisationsformen mit Front-Office- und Back-Office-Trennung“ in der Kfz-Behörde der Landeshauptstadt Potsdam beauftragt.

Die Stadtverwaltung Potsdam plant, ihr Leistungsspektrum im Bürgerservice, z.B. um Angebote aus dem Kfz-Bereich, zu erweitern. Dafür sind die Leistungen der Kfz-Zulassungsbehörde hinsichtlich ihrer Eignung für die Verlagerung vom Back-Officebereich ins Front-Office (Bürgerservice) zu analysieren.
Vereinfacht kann davon ausgegangen werden, dass das Back-Office die Produktion der Leistung übernimmt, indem es die Verwaltungsentscheidungen trifft und die zur Leistungserbringung notwendigen IT-Funktionen und Datenbestände bereitstellt. Demgegenüber verteilt das Front-Office die Leistungen bzw. ermöglicht den Zugang zu den Leistungen. Damit kann eine ganze Reihe von Modernisierungspotenzialen erschlossen werden.

Dafür werden zunächst 12 verschiedene Ist-Prozesse (z.B. Erteilung von Kennzeichen, Änderung im Führerschein usw.) erhoben, modelliert sowie die Schnittstellen zu weiteren Arbeitsbereichen innerhalb der Stadtverwaltung und ggf. zu externen Akteuren (z.B. Kraftfahrzeugbundesamt) beschrieben. Ausgehend von der Analyse der Ist-Prozesse sollen Vorschläge für die Verlagerung von Prozessteilen in den Bürgerservice abgeleitet werden.

Für die Erarbeitung und Darstellung der Prozessabläufe wird die Government Process Modeling Notation (GPMN®) verwendet, die vom IfG.CC entwickelt wurde. Sie besteht aus vordefinierten und wieder verwendbaren Prozessmodulen, die speziell auf die Belange öffentlicher Verwaltungsprozesse abgestimmt und für eine organisatorische Ersterhebung besonders gut geeignet sind.

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A.4 Bonn, Nordrhein-Westfalen, 28.01.: 4. Arbeitstreffen des wissenschaftlichen Netzwerkes der T-City-Begleitforschung

Am 28. Januar fand in Bonn das vierte Treffen des Forschungsnetzwerks T-City statt, bei dem das IfG.CC durch Heidrun Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, vertreten war. Weitere Teilnehmer des Treffens waren Wissenschaftler verschiedener Institute und Lehrstühle aus Deutschland und Österreich sowie ein Vertreter der Deutschen Telekom.

Ziel des Treffens war es, Projektideen und Projekte zu entwickeln, die im Anschluss an das T-City-Projekt durchgeführt werden können. Erarbeitet und diskutiert wurden auf der Basis der Forschungs- und Projekterfahrungen der Teilnehmer u.a. die folgenden Bereiche bzw. Fragestellungen, die im Rahmen von Projekten bearbeitet werden sollen: Individuen und deren Verhalten und Haltung gegenüber den neuen Technologien, (neue) Formen der Partizipation mit neuer IT sowie das T-City-Projekt (Zusammenarbeit zwischen Stadt und Konzern und (neue) Formen der Governance). Derzeit entstehen global so genannte Smart bzw. Connected Cities, die besonders zu untersuchen wären.

Das IfG.CC ist seit mehr drei Jahren im wissenschaftlichen Netzwerk zur Begleitforschung bei der Umsetzung von T-City beteiligt und dort für das Thema eGovernment verantwortlich. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des T-City-Projekts erfolgt unter Leitung von Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt, Arbeitsgruppe Stadt- und Regionalforschung des Geographischen Instituts der Universität Bonn. Im Februar 2007 hatte die Stadt Friedrichshafen sich gegen 51 Mitbewerber durchgesetzt und den T-City-Wettbewerb der Deutschen Telekom gewonnen. Im Rahmen von T-City war es vorgesehen, zahlreiche Einzelprojekte und Lösungen in unterschiedlichen Politikfeldern durchzuführen, die sich durch „e“ aufwerten lassen, u.a. in den Bereichen eGovernment, eHealth und eCommerce, mit der Zielsetzung, die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu verbessern.

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A.5 Berlin, 25.01.: Sitzung der Unterarbeitsgruppe „Begleitung der NEGS durch Wissenschaft und Wirtschaft“ der AG 3 zur Nationalen E-Government-Strategie (NEGS)

Am 25.01. fand in Berlin eine Sitzung der Unterarbeitsgruppe „Begleitung der NEGS durch Wissenschaft und Wirtschaft“ statt.

Im Wesentlichen ging es darum, die Nationalen E-Government-Strategie (NEGS) zu kommentieren und Vorschläge zu entwickeln, wie die durchaus ambitionierten Ziele der NEGS umgesetzt werden können. Nicht zuletzt erfordert die NEGS auch eine Priorisierung von Aktivitäten, da nicht alle Ziele gleichermaßen zu erreichen sind. Einen Kernbereich soll der Aufbau und Ausbau wissenschaftlicher Kapazitäten sein, die gegenwärtig in Deutschland im Vergleich zum Ausland, eher gering ausgeprägt sind. Außerdem wurden Vorschläge diskutiert, wie sich die UAG im weiteren Verlauf der Arbeit des IT-Planungsrats positionieren kann.


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1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publication
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P.1 Krisenmanagement: Eine neue Herausforderung für das Public Management!?

Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, hat im government2020-Blog des Behördenspiegels, der vom IfG.CC unterstützt wird, einen Artikel zum Beitrag des Public Managements zum Krisenmanagement veröffentlicht.

In dem Artikel wird gefragt, ob es ein adäquates Management für Krisen, die zunehmend globale Wirkungen haben, geben kann und welchen Beitrag das Public Management dazu leisten kann. Bisher spielt Krisenmanagement sowohl in den Verwaltungswissenschaften als auch beim Public Management so gut wie keine Rolle. Dort geht es hauptsächlich um Management und Steuerung in Normalsituationen. Als Abweichung vom Normalfall wird bestenfalls die Steuerung von Veränderungsprozessen angesehen, in deren Rahmen im gewissen Umfang mit unvorhergesehenen Ereignissen zu rechnen ist. Die Herausforderung besteht vor allem darin, auf das Unerwartete vorbereitet zu sein. Es ist eine erhöhte Sensitivität für Gefährdungen zu entwickeln, ohne dabei zu einer „paranoiden“ Organisation zu werden.

Zu berücksichtigen ist auch, dass das Krisenmanagement eigenen Spielregeln und politischen Handlungsrationalitäten unterliegt. Auch die Governance ist im Krisenfall anders als in Normalsituationen: Klassische Kommunikationswege müssen umgangen werden, Stabsarbeit sowie schnelle Abstimmungen und Koordination sind ressort-, ebenen- und sektorübergreifend notwendig. Daraus wird ersichtlich, dass Krisenmanagement eine ganze Reihe besonderer Management-Instrumente erfordert, die bisher vom Public Management wenig oder gar nicht berücksichtigt wurden.

Das Thema Krisenmanagement ist deshalb relevant für das IfG.CC, da es einen starken IT-Bezug hat. Einerseits hat die Anfälligkeit von Strukturen einschließlich staatlicher Strukturen durch IT zugenommen und andererseits hält IT selbst ein Potenzial zum Krisenmanagement bereit. So führt die Vernetzung und IT zur Erhöhung der Verletztbarkeit von Kritischen Infrastrukturen und andererseits kann IT z.B. zur Früherkennung von Katastrophen beitragen, die wiederum zu Krisen führen können.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.government2020.de/blog/?p=619

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1.3 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
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V.1 Universität Potsdam, WS 2010/2011: Masterkurs „Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment” abgeschlossen

Im Januar endete der Masterkurs im Rahmen des englischsprachigen Programms "Master of Public Management" (MPM) an der Universität Potsdam an.
Insbesondere wurde in dem Kurs eine organisationstheoretische wie auch modernisierungsbezogene Einbettung von eGovernment vorgenommen. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die Themen IT-Einsatz in Entwicklungsländern (ICT4D), vernetzte Verwaltung sowie Skill- and Change Management. Das Wissen wurde z.T. fallstudienorientiert vermittelt. Wie die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, ist auch diesmal gelungen, ein umfassendes Verständnis von eGovernment zu vermitteln („beyond being connected to the internet, having interactive websites or online services“).

Bei der Organisation der Kurse arbeitet das IfG.CC eng mit dem Potsdam Center for Policy and Management (PCPM) zusammen, das an der Universität Potsdam verschiedene Masterprogramme durchführt. Das IfG.CC bietet bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Master-Programmen Kurse und Seminare zu eGovernment und verwandten Themen an. In den letzten Jahren haben Studierende aus mehr als 20 Ländern in Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika an diesen Kursen teilgenommen.

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1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
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K.1 Dublin, Irland, 11.-13.04.2011: 15th IRSPM Conference 2011

Seit vier Jahren unterstützt das IfG.CC das eGovernment Panel der IRSPM in Dublin, Irland.

Vom 13. bis zum 15.04.2011 findet in Dublin/Irland das 15. Forschungssymposium der "International Research Society for Public Management" (IRSPM) zum Thema "Value, Innovation and Partnership" statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Prof. Dr. Tino Schuppan zusammen mit Prof. Miriam Lips (Professor für eGovernment, Victoria University of Wellington, Neuseeland) den Panel Track zu eGovernment leiten, das in diesem Jahr unter der Überschrift "E-Government, Public Sector Reform and Innovation" steht.

Panel-Beiträge konnten u.a. zu folgenden Themenbereichen eingereicht werden: Strategies for ICT-enabled public sector reform; Managing institutional change related to e-Government initiatives; Joined-Up Government and network management. Detaillierte Informationen zum Panel finden Sie hier: http://irspm2011.com/dev/wp-content/uploads/2010/04/Panel-4.pdf.

Weitere Informationen | Further Information:
http://irspm2011.com

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K.2 Dar es Salaam, Tanzania, 25.-27.05.2011: eLearning Africa 2011 Conference

The IfG.CC supports the eLearning Africa 2011 Conference which will take place from May 25th - 27th 2011 in Dar es Salaam, Tanzania.

Over 40 per cent of Africa’s population is younger than 24 years old. 198 million Africans, 20 per cent of the continent’s population, are aged between 15 and 24 – the largest percentage of young people anywhere in the world. Children (under the age of 15) account for another 20 per cent. eLearning Africa 2011 will focus on this group and its huge potential.

The annual eLearning Africa conference is the key networking venue for practitioners and professionals from Africa and all over the world. eLA is the largest gathering of eLearning and ICT supported education and training professionals in Africa, enabling participants to develop multinational and cross-industry contacts and partnerships, as well as to enhance their knowledge, expertise and abilities.

An exhibition and demonstration area accompanies the programme, where leading international eLearning manufacturers, suppliers and service providers present their latest products and services.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.elearning-africa.com/

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K.3 Yasmine Hammamet, Tunesia, 09.-11.06.2011: Worldwide Symposium on E-Government

The IfG.CC supports the Worldwide Symposium on E-Government in Yasmine Hammamet, Tunesia.

The rationale behind this Symposium is the follow up on the 2005 Tunis WSIS agenda and road map. One of the Symposium's main objectives is to deal with the essential and indispensable role played by governments aiming at further developing electronic exchange between the administration, the private sector and civil society, with the framework of common professional goals. At this stage, the action of governments consists not only in setting up the legal framework and the adequate technical environment but also in being very attentive to the needs expressed by the various economic agents insofar as electronic administration is concerned.

Based on a practice of economic intelligence and e-government practices and observations, the aim is to achieve e-Government by developing peer collaborations and solidarities at the international level. For a number of years, an e-customs service with a universal vocation (Asycuda) has been designed and set up in many countries, however this initiative has remained an isolated one. Other initiatives could stem from the Symposium. They would provide an important help to countries whose size and budget cannot allow to cover all of the e-government development axes evolving with the pace of technological progress while maintain clear goals and objectives dictated by good government practices.

For this reason, the Symposium will envisage, following its works the conditions of its periodical holding on the different continents of the globe, as well as those propitious for the development of an authentic peer based e-collaboration , thus breaking away with the isolation of highly qualified cadres, whose services cannot easily because of budgetary reasons- reach a critical mass..

Weitere Informationen | Further Information
http://www.e-govsymposium.tn

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1.5 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates
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Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Stadtzentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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2. Schwerpunktthema des Monats: Biometrische Verfahren – Ein weltweiter Trend / Biometric Methods – A worldwide trend
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In dieser Ausgabe des Infobriefs geben wir einen Überblick über den weltweiten Einsatz biometrischer Verfahren.. Biometrische Verfahren zur computergestützten Erkennung von Personen werden u.a. genutzt, um die Kontrolle z.B. an Grenzübergängen oder Flughäfen zu verbessern. Verstärkt werden solche Verfahren seit den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon am 11.09.2001 in New York und Washington diskutiert und eingesetzt.

Die Grundlage biometrischer Verfahren zur Identifiizerung von Menschen bilden biologische Merkmale, z.B. Finger- oder Handabdruck, Gesicht, Auge (Iris und Netzhaut). Als Messgeräte dienen Sensoren oder Scanner, wie z.B. Fingerabdruckleser oder Iris-Scanner.

Das größte Biometrieprojekt der Welt wird derzeit in Indien durchgeführt. Ziel des Projektes „Aadhar“ ist es, alle 1,2 Milliarden Einwohner von Indien mit einer 12stelligen persönlichen Identifikationsnummer (ID-Nummer) auszustatten. Parallel zur ID-Nummer werden von allen Personen Fingerabdrücke, der Iris-Scan sowie ein Passfoto gespeichert. Die ID ist kostenlos und soll lebenslang gültig bleiben, die biometrischen Informationen sollen alle fünf Jahre überprüft werden. Das Projekt wurde im Oktober 2010 in zwei Bundesstaaten gestartet und wird schrittweise auf die übrigen Landesteile ausgeweitet. Ein ähnliches Projekt ist in Nepal geplant.

In anderen Ländern, z.B. in Ghana und Usbekistan, sollen biometrische Merkmale in Reisedokumente integriert werden. In der Schweiz und in Großbritannien werden diese Merkmale nicht im Pass selbst, sondern in den Aufenthaltsgenehmigungen gespeichert. In Wisconsin/USA werden Fingerabdrücke in einer Datenbank (Integrated Automated Fingerprint Identification System (IAFIS) beim Justizministerium) erfasst, um illegale Einwanderer zu identifizieren.

In Deutschland werden Fingerabdrücke und das Passfoto als biometrische Merkmale im Reisepass und beim neuen Personalausweis erfasst. Beim Reisepass ist die Aufnahme der Fingerabdrücke verpflichtend – es wird damit eine entsprechende EU-Verordnung aus dem Jahr 2004 umgesetzt. Beim Personalausweis hingegen ist die Aufnahme entsprechender Merkmale optional. Mittelfristig könnten ePass und Personalausweis noch um weitere biometrische Merkmale erweitert werden, wie z.B. Daten für Iris-Scans.

Auffällig im weltweiten Vergleich ist, dass es in anderen Ländern im Unterschied zu Deutschland kaum Diskussionen über datenschutzrechtliche Aspekte und Sicherheitsprobleme bei der Einführung biometrischer Ausweise gibt.

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2.1 Uzbekistan starts application of biometric passport system

Uzbek President Islam Karimov signed a decree on additional measures to improve the passport system in the Republic of Uzbekistan. The preamble of the document states that it was accepted "in an attempt to further improve the procedure of registration, issuance and exchange of passport of the Republic of Uzbekistan, as well as travel documents for stateless persons in the light of contemporary international standards and requirements."

The decree approved the position of passport system and provision of biometric travel document to stateless persons. The Uzbek Foreign Ministry was tasked to inform foreign governments, the International Civil Aviation Organization and the International Organization for Standardization on the ongoing events in Uzbekistan to improve the national passport system.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=33154&Itemid=128

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2.2 USA: All Wisconsin counties to utilize ICE strategy of biometrics to identify and remove Criminals

U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) began using a federal information-sharing capability in all Wisconsin counties that helps federal immigration officials use biometrics to identify aliens, both lawfully and unlawfully present in the United States, who are booked into local law enforcement’s custody for a crime. This capability is part of Secure Communities-ICE’s comprehensive strategy to improve and modernize the identification and removal of aliens convicted of a crime from the United States.

Previously, biometrics - fingerprints - taken of individuals charged with a crime and booked into custody were checked for criminal history information against the Department of Justice’s (DOJ) Integrated Automated Fingerprint Identification System (IAFIS).

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=33218&Itemid=128

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2.3 Ghana makes progress in Biometric passports

Less than a year after the official launch of the biometric passport application and issuance office in Accra, the Ministry of Foreign Affairs has, in collaboration with its partners opened two new regional offices in Kumasi (Adum) and Sunyani respectively. A third one in Takoradi is set to be opened.

The offices would serve the needs of persons in those regions wanting to apply for biometric passports, bringing to an end the era where, would-be applicants had to come all the way to the national capital, Accra, to have their applications processed. The Minister of Foreign, Alhaji Muhammad Mumuni, who was personally present at the Kumasi inauguration said, given the enormous interest shown by the Ghanaian public since the new system was introduced, they were compelled to speed up the decentralization of the system.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=33297&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=33298&Itemid=128

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2.4 United Kingdom: Border Agency plans network of biometric booths

The UK Border Agency is planning a network of booths to take foreigners' fingerprints and photos. The Home Office agency has advertised for a single contractor to provide booths that are secure and private where overseas nationals can register for biometric residence permits by having fingerprints and a photo taken.

The successful bidder will also be expected to provide services to the public, as well as scanning and sending documents and dealing with payments from applicants.

Equipment to video record each applicant, back office IT systems to collate and transmit enrolment data, and document scanning will be delivered under the deal. A tender notice in the Official Journal of the European Union says the contract will be available to other government departments and agencies, including the Home Office and the Identity and Passport Service.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=33320&Itemid=93

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2.5 Switzerland: New biometric residence permits ready in January

Switzerland in January begins issuing biometric residence permits to foreigners who are from outside the European Union or Efta (European Free Trade Association). Note for holders of residence permits: existing permits remain valid until the expiry date listed on them.

The new biometric residence permits, used with a passport, give the holder free travel without a visa, throughout the Schengen area.
The credit card size documents contain a biometric chip with data that will be stored for five years by the canton that issues it.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=33352&Itemid=1

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2.6 Nepal: Govt gears up for launching smart IDs

National ID Management Centre is geared up for introducing biometric smart card as national IDs to all citizens.

NIDMC, established under the Ministry of Home Affairs, has selected four international consultants and sent the decision to Asian Development Bank for its approval as ADB is funding the project together with the Nepal government. According to officials at the centre, among the four consultants, one will be selected in a couple of days.

The consultant will be hired for 20 months and will be responsible for preparing the report to determine and provide suggestions on different technological aspects.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=33346&Itemid=1

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2.7 India: Jharkhand: UID launched in Gumla

Unique identity card (UID) project, an initiative of the Unique Identification Authority of India, was launched. It was initiated by deputy commissioner Rahul Sharma who would be the first person to receive it in the district.

The ambitious plan aims to provide a 12-digit identification number which will be stored in a centralized database and linked to the basic demographics and biometric information photograph, ten fingerprints and iris of each individual.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=33345&Itemid=1

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3. eGovernment in der deutschen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg / eGovernment in the German Berlin-Brandenburg capital region
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Keine aktuellen Nachrichten


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4. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
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4.1 Bundesministerium des Innern: Großer Erfolg für das deutsche E-Government

Deutschland hat im E-Government einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Dies ist das Ergebnis des von der Europäischen Kommission unter 32 Ländern durchgeführten E-Government-Benchmark 2010, das kürzlich in Brüssel vorgestellt wurde. Teilnehmer waren neben den 27 EU-Mitgliedstaaten Kroatien, Island, Norwegen, Schweiz und die Türkei. Mit dem von der Europäischen Kommission jährlich durchgeführten E-Government-Benchmark wird das Online-Angebot von Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Europa bewertet. Deutschland erzielte 2010 das beste Resultat seit Beginn der Erhebung im Jahr 2001.

Beim sog. "Online-Reifegrad" ("service sophistication") erreichte Deutschland Platz 6 (2009: Platz 13). Mit diesem Indikator wird bewertet, inwieweit die E-Government-Dienste die Interaktion bzw. Transaktion zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen ermöglichen. Bei der "Verfügbarkeit" ("full online availability") der 20 untersuchten Basisdienste kam Deutschland auf Platz 12 (2009: Platz 15).

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4.2 Deutsche Ämter schnüffeln immer öfter in Konten

Deutsche Behörden inspizieren immer öfter die Bankkonten argloser Bürger. Wie die Osnabrücker Zeitung schreibt erhöhte sich die Zahl der Überprüfungen 2010 im Vergleich zum Vorjahr um etwa ein Drittel auf 58.000. Das Blatt beruft sich hierbei auf neue Zahlen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar. Dieser forderte die Regierung zum Handeln auf. Allein im Dezember wurden je Arbeitstag rund 230 Kontenabrufe getätigt.

Die stark gestiegenen Kontrollen legen den Schluss nahe, dass die Behörden - zu denen neben Finanzämtern auch Sozialbehörden zählen - von der Politik mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet worden sind. Schaar: "Als das automatisierte Abrufverfahren für Stammdaten wie Name, Geburtsdatum oder Adresse der Bankkunden 2005 eingeführt wurde, lag die Zahl der Abfragen noch bei unter 9.000." Der Anstieg der Abfragen beträgt in fünf Jahren 560 Prozent.

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4.3 Nordrhein-Westfalen: Finanzverwaltung überarbeitet IT-Prozesse

Anfang des Jahres hat die Landesinstitution mit der Einführung eines IT-Service-Managements begonnen. Am Ende steht die ISO-20000-Zertifizierung.

Mit diesem Projekt "itPlus" rückt die Finanzverwaltung NRW den Servicegedanken in den Fokus, wenn es darum geht, IT-Dienstleistungen für die ihr angeschlossenen Behörden zu erbringen. Die Services sollen ständig verbessert und langfristig immer wieder auf die Bedürfnisse der Anwender abgestimmt werden. Das Ziel des Vorhabens besteht also darin, standardisierte, wiederholbare und steuerbare IT-Leistungen sicherzustellen. Und am Ende des Projekts winkt die Zertifizierung nach dem internationalen Standard ISO 20000. So stellt es der Dortmunder IT-Dienstleister Materna GmbH dar, der das Vorhaben beratend begleiten wird.

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4.4 Public service number 115 expands to the Eastern states of Germany

Since 1 December 2010, 115, the single phone number for contacting government authorities in Germany has been in operation in Magdeburg, the capital city of Saxony-Anhalt. The 115 service has also been expanded to various federal states located in the East of Germany.

The city of Magdeburg in collaboration with the state of Saxony-Anhalt joined the 115 service. Commenting on this, the Federal Government Commissioner for Information Technology and Secretary of State, Cornelia Rogall-Grothe said: "The provision of the 115 service in new states is an important step towards the development of the D115 network and the planned transition from the pilot phase of 115 to a regular operation in spring 2011."

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4.5 ePerso: Der Motor läuft jetzt rund

Im Rahmen eines Pressegesprächs bei der Bundesdruckerei zog der dortige Projektleiter für den neuen Personalausweis Klaus-Peter Bastian Bilanz: "Ich bin mit dem Stand derzeit sehr zufrieden." Man habe bislang 1,35 Millionen Ausweise ausgeliefert. Bastian räumte Anlaufschwierigkeiten ein; es habe etwas gedauert, "bis der Motor rund lief". Derzeit liege die Durchlaufzeit von Auftragseingang bis Versand bei etwa zwei Wochen. Man hoffe, diese noch um drei bis vier Tage verkürzen zu können.

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5. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
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5.1 EU: Implementation of ‘eSkills for the 21st century’ - Denmark among frontrunners

According to a recently published evaluation study, Denmark is at the forefront in Europe when it comes to the implementation of the European Commission's long-term agenda on IT skills for the 21st century.

This agenda is laid down in the Commission Communication of 7 September 2007 entitled 'e-Skills for the 21st Century: Fostering Competitiveness, Growth and Jobs'; it included five major action lines at EU level for the 2008-2010 period.

The evaluation study assessed the 27 EU Member States in relation to how effectively they have implemented the agenda. The study divided Europe into three different and equal sized categories (frontrunners, followers and laggards) along digital literacy and eskills policies and initiatives activity indexes.

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5.2 EU: Directorate-General for External Relations publishes crisis data mining tools as open source

The Crisis Room at the European Commission Directorate-General for External Relations (DG-RELEX) published three open source data mining tools aimed at providing real-time support for early warning and crisis response.

The main tool, Tarîqa 3.0, is an open source search platform that uses and combines information from search engines, information databases and geographic information sources, including satellite images. According to Tarîqa developers, its advanced information retrieval tools make it possible to distinguish useful knowledge from the masses of information that are available.

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5.3 United Kingdom: NHS lacking IT skills following National Programme, warns Intellect

NHS trusts are lacking the IT skills needed to deliver the information changes planned by the government, according to Intellect. In a surprising warning from the body that represents IT services firms, Intellect said that outsourcing NHS IT under the £12.7 billion National Programme for IT had essentially left some trusts without the skills needed. Nevertheless, it also made a number of detailed recommendations for handling information and improving processes with IT.

Intellect said it had not yet submitted the response, seen by E-Health Insider, ahead of tomorrow’s deadline. Its comments come as the British Medical Association warned of possible difficulties for the NHS making all the changes while it is under "huge financial pressure"

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5.4 Croatia: ePrescribing system to be implemented across country by end of January 2011

Since 3 January 2011, paper prescriptions for medicines have been replaced with electronic prescriptions in the counties of Lika-Senj (central Croatia) and Međimurje (northern Croatia). By the end of January 2011, all counties across Croatia are expected to switch to ePrescriptions.

In practice, the switch from paper to an electronic prescribing system requires the prescriber to transmit electronically prescription information via computer to that of the pharmacist. Patients can then get their medicines simply by using their medical card. The introduction of ePrescriptions will continue on 17 January 2011 in other counties and will end on 31 January 2011 when Zagreb County and Zagreb City will also connect to the system.

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5.5 France: Data protection authority gives green light to nation-wide deployment of e-health records

The French data protection authority (the Commission Nationale Informatique et Libertés - CNIL) authorised the computer applications which are necessary for the first phase of nation-wide implementation of Personal Health Files (Dossier Médical Personnel - DMP), France's future electronic health records.

First piloted in 2006, the DMPs will be gradually deployed throughout the territory under the jurisdiction of the Agency for Shared Health Information Systems ('ASIP Santé', in French). The DMPs are computerised records created for each beneficiary of the health insurance, if they wish so. These records will enable health professionals and institutions to share patient information that is needed for the coordination of care, provided the patients give their prior consent to the sharing.

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5.6 EU: SSEDIC Brings Europe One Step Closer to a Single Digital Community

Scoping the Single European Digital Identity Community (SSEDIC), a thematic network for the EC’s Digital Agenda for Europe (DAE), has launched following its first meeting on 16th December 2010 in Brussels at the Open Government Conference of the Belgian Presidency. SSEDIC will provide a platform for all the stakeholders of electronic identity (eID) to work together and collaborate to prepare the agenda for a Single European Digital Identity Community, as envisaged by Key Action 16 in the EC’s DAE.

Today, many barriers still affect the vision of a Single Digital Community in the EU. The interoperability challenges faced by national eIDs – the way citizens, government and businesses can identify themselves securely online – means that access to many EU public services, markets and other transactions are not possible between Member States, forcing people to look outside the EU. A Single Digital Community will be a major transformational impetus to further enhance the economic strength and political cohesion of European society, as the next logical step from the achievements of the Single Market.

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6. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
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6.1 US: New York: Sharing services in Schenectady?

The report lays out two options. One is a complete consolidation of all departments in the county. The other would include just sharing some services between departments. Both are said to save money. And all people we spoke with agree something has to be done.

Cities and towns all over the state are facing a dilemma - how do they keep their people safe as state and federal aid continues to be cut.
"Local governments need to continue to provide basic services and we need to reduce costs. Consolidation is part of that," said Schenectady Mayor Brian Stratton.

A Columbia University consultant laid out his findings about the potential savings of shared services. He says about 2 to 6 million dollars could be saved if all police forces in Schenectady County consolidate.

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6.2 Canada: Big spending is not the road to eHealth

The travails of electronic-health-record projects suffered in the past few years by the federal government and the governments of Ontario and British Columbia are quite consistent with an international pattern of exaggerated expectations and huge budgets. Long-term progress on eHealth is more likely to be achieved by moderate measures that build on proven success. A study published in the journal PLoS Medicine, which studied dozens of other studies around the world, concluded that, as yet, the evidence of real benefits from digitalization of health care is slim, though the theoretical potential remains great.

The 10 British researchers found very little proof of better results for patients’ health or cost-effectiveness for health-care institutions. Such disappointing data appeared in all of the three areas considered: patient records, electronic prescribing and facilitating health care from a distance.

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6.3 AE: New system launched to check building safety

70-point inspection covers all aspects of quality

The Municipality has introduced a new 70-point e-services system to check building safety in a single inspection.

Dubai Municipality's Public Health and Safety Department recently launched a new e-services system for building permits and control to be implemented by its Building Inspection section.

Engineer Sultan Eisa Al Suwaidi, Head of the Public Safety Section, said the 70-point system covers all aspects of building safety, including air and water quality and safety of the building's facilities.

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6.4 Russland: Umstieg auf Open Source bis 2015

Der russische Premierminister Putin hat im Dezember 2010 einen Plan zur "Umstellung der Bundesbehörden auf freie Software" in Kraft gesetzt, berichtet das Open Source Observatory and Repository (OSOR) der EU. Bis Ende 2014 sollen alle Behörden mit dem Umstieg begonnen haben. Den Anfang soll 2011 das Kommunikationsministerium machen. Zur Unterstützung richtet die russische Regierung ein Support-Zentrum ein, das ein Repository für Open-Source-Software, die in Behörden benutzt wird, einrichten soll.

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6.5 US: iPads Helping Tennessee Police Fight Crimes on the Go

Law enforcement departments in two Tennessee counties now have a new crime-fighting tool: iPads.

The Jefferson County Police Department recently purchased 19 Apple iPads, one for each officer, with a grant from the U.S. Department of Homeland Security. The tablets are the first computers the department has had in its cars, said Jefferson County Detective Sgt. Darrell Turley.

Turley was sold on the idea to get iPads rather than rugged laptops, he said, when he learned the officers would be able to use the iPad’s touchscreen to draw sketches and record testimony on crime scenes, send police reports within seconds and investigate background information without calling dispatch.
“Officers have the ability to do reports out in the field now that there’s not as much of a necessity to come back to the office,” he said, which saves the department time and money.

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6.6 Mongolia initiates e-procurement rollout

Mongolia will take all of its government tendering online by the end of 2013 in an ambitious e-government programme.

Supported by the Korean International Cooperation Agency (KOICA), the World Bank and the Asian Development Bank, all government contract bids will go through an e-shopping and e-bidding system which will be operational by the end of 2011.

Two government agencies have been selected to pilot an e-bidding scheme, but the programme is expected to be completed by the end of 2013, when all procurement will be conducted entirely online.

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7. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat / Selected events in the current month
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7.1 08.-12.02., Newport Beach, California, USA: 'Medicine Meets Virtual Reality' Conference

Medical Education Conference for Physicians (MMVR18-NextMed) - 'Medicine Meets Virtual Reality'

MMVR is organized to be an educational environment that stimulates communication and collaboration among scientists, engineers, physicians, surgeons, educators, students, military, government, and industry. It supports the development and adoption of advanced medical technologies for medical care and education. Its goal is improved precision, efficiency, and outcomes in patient care, practitioner training, and public health. The MMVR curriculum, by combining rigorous assessment with speculative vision, aims to create forward-thinking solutions to health problems.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.nextmed.com/index.html

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7.2 16.02., Birmingham, UK: Mobile and Wireless Healthcare conference 2011

Mobile and Wireless Healthcare conference 2011: 'Improving access to care at the point of need'

With an ageing population, rising unemployment and more people struggling with debt, the NHS is facing increased demand for its services. More care is being delivered out in the community, and without the technology to enable remote working, home care or monitoring, there will be an even greater pressure on the Primary Care Trusts (PCTs) already strained resources.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.guardian.co.uk/mobile-wireless

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7.3 23.-24.02., Berlin, Deutschland: 17. Berliner Anwenderforum E-Government

Das seit 1994 jährlich stattfindende Berliner Anwenderforum E-Government ist die traditionsreichste Fachtagung für IT-gestützte Verwaltungsmodernisierung im deutschsprachigen Raum. Seit über 16 Jahren ist sie ein verlässlicher Indikator für aktuelle Entwicklungen im Bereich des E-Government. Mit über 400 bundesweiten Teilnehmern und mehr als 20 beteiligten IT-Anbietern bietet sie Jahr für Jahr eine Plattform für den zielgerichteten Austausch über Strategien, Umsetzungsplanungen und Best Practices.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.infora.de/public/676075_Berliner_Anwenderforum/?mx=fe518ec4d5da0c2e8b67d49d429fc57b

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7.4 23.-28.02., Gosier, Guadeloupe, France: eTELEMED 2011

eTELEMED 2011 - The Third International Conference on eHealth, Telemedicine and Social Medicine

eTELEMED 2011 is collocated with other International Conferences part of DigitalWorld 2011; all the conferences will be held from 23 to 28 February 2010.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.iaria.org/conferences2011/eTELEMED11.html

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7.5 24.-27.02., Victoria, British Columbia, Canada: ITCH 2011

An international conference addressing Information Technology and Communications in Health (ITCH 2011)

'Health Informatics: International Perspectives' is the working theme for the 2011 international conference being held in Victoria, BC, Canada. Health informatics is now a global phenomenon, supporting the organisation and delivery of healthcare across the globe, both in developing and developed countries.
With the establishment of the Middle East Association of Health Informatics (MEAHI), IMIA (the International Medical Informatics Association) now provides regional coverage of all parts of the world. This is reflected in international conference activity in both developed and developing countries with strong IMIA involvement. Recent successful examples include Helina 2009 in Grand Bassam (Ivory Coast), Nursing Informatics 2009 in Helsinki (Finland) and the Collaborative Meetings in Health Informatics 2009 in Hiroshima (Japan).This year Medinfo 2010 takes place in Cape Town, South Africa, and will, as usual, offer a forum in which to report a wide range of developments across the spectrum of health informatics.

Health Informatics: International Perspectives will provide an opportunity to focus on international comparisons. Major lessons will be there to be learnt by both developed and developing communities as health informatics becomes ever more central to the organisation and delivery of healthcare across the globe.

Weitere Informationen | Further Information:
http://itch.uvic.ca/

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Weitere Termine
Weitere Termine im Monat Februar 2011 finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_events&task=view_last&year=2011&month=02

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