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Thursday, 28.05.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief August 2011
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10 Jahre IfG.CC - 10 Jahre eGovernment-Forschung aus Deutschland

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen eine neue Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sieben Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=35528

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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10 Years IfG.CC - 10 Years eGovernment Research from Germany

Dear Reader,

we are pleased to present you with a new edition of the IfG.CC’s eGovernment Infoletter. Every month, the eGovernment Infoletter summarizes the most important information published on our website and gives you an overview of current developments and events related to eGovernment, divided into seven topical areas.

You also can read the eGovernment Infoletter on our website using the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=35528

Past editions of the eGovernment Infoletter are available at the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Please visit also our Website http://www.ifg.cc.

We wish you a pleasant and informative read! We thank all of the authors and editors who contributed to this edition of the eGovernment Infoletter.

The IfG.CC Team

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Inhalt
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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
A.1 Hamburg, Deutschland: Untersuchung der Fusion zum öffentlichen IT-Dienstleister Dataport
A.2 DOL-Vorhaben „Kfz-Wesen“: Wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung
A.3 EU-Projekt "Egoprise": Modellierung von Prozessketten
A.4 EU-Projekt “COMPATeGov.de“ 
 
1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publications
Keine aktuellen Publikationen

1.3 Veranstaltungen & Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
Keine aktuellen Veranstaltungen & Vorträge

1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
Keine aktuellen Konferenzen

1.5 In eigener Sache / On our owns account
E.1 10 Jahre IFG.CC - 10 Jahre eGoverment-Forschung aus Deutschland / 10 years IfG.CC – 10 years eGovernment research from Germany
E.2 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates
E.3 Aktuelle Stellenausschreibung: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für3-jähriges EU-Forschungsprojekt gesucht

2. Schwerpunktthema des Monats/Key Issue of the Month: Shared Services in Großbritannien / Shared Services in Great Britain
2.1 London: Frustration in developing shared service
2.2 Cornwall council to consider shared services venture
2.3 Scotland: Councils to develop shared service plans
2.4 Department for Transport moves to privatise shared service centre
2.5 The next wave of IT value: Centres of Excellence
Weitere Nachrichten / More news

3. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
3.1 IT-Planungsrat stellt Weichen für Umsetzung der Nationalen E-Government-Strategie
3.2 eTendering - Cross-platform communication standards project to bring eProcurement forward
3.3 Elena: Der elektronische Gehaltsnachweis kommt in den Schredder
3.4 Bundesregierung will weiterhin e-Rechnungen ohne digitale Signatur
3.5 Bundeswirtschaftsministerium legt Bericht zum Breitbandatlas vor
3.6 Neuer Personalausweis als "Hoffnungsträger"
Weitere Nachrichten / More news

4. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
4.1 Denmark: Biometric Danish passports on their way
4.2 Spain: Catalonia - eProcurement platform uses certification agency's eArchiving services
4.3 Österreichische Verwaltung drängt in die Cloud
4.4 Estonia: A new structure to manage information security and state information systems
4.5 French National ID card: A first step into the modern world, says Frost & Sullivan
4.6 Sweden: eIdentification Board targets eID solution for mid-2013
Weitere Nachrichten / More news

5. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
5.1 India: Gujarat: Rajkot civic body to install more kiosks for paying taxes
5.2 United Arab Emirates: AskDubai contact centre becomes more popular as unified platform for eServices of gov't entities
5.3 Azerbaijani Justice Ministry extends e-services via electronic kiosks
5.4 Nepal Prepares to Digitise Citizenship Certificates
5.5 South Korea to build Green Technology Centre
5.6 Nigeria: New National Identity Card!
Weitere Nachrichten / More news

6. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats / Selected events in the current month
6.1 15.-19.08., Nairobi, Kenya: AGSE 2011
6.2 20.-21.08., Sankt Augustin, Germany: FrOSCon 2011
6.3 23.-24.08., Bern, Switzerland: Swiss eHealth Summit 2011
6.4 24.-26.08., Thessaloniki, Greece: 7th ICGS3 / 4th eDemocracy Joint Conferences
6.5 28.08.-02.09., Delft, The Netherlands: 10th IFIP EGOV conference
6.6 28.08.-31.08., Oslo, Norway: SCHI2011
Weitere Veranstaltungstermine / More event dates

7. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief / Your articles in our eGovernment Infoletter

8. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief / Paid announcements on our Website or in our eGovernment Infoletter

9. Impressum / Imprint

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1. Nachrichten us dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
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1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
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A.1 Hamburg, Deutschland: Untersuchung der Fusion zum öffentlichen IT-Dienstleister Dataport

Seit Anfang des Jahres untersucht das IfG.CC die Fusion des IT-Dienstleisters Dataport. Ziel der Untersuchung ist es, neben dem unmittelbaren Fusionsmanagement auch weiter gefasste Erkenntnisse über den Fusionsprozess zu ermitteln, z.B. wie die Fusion im Politiknetzwerk zustande gekommen ist und inwieweit bzw. welche Art von politischer Unterstützung im Fusionsverlauf vorlag.

Der Fusionsprozess wurde auf der Grundlage von Experteninterviews und einer umfassenden Dokumentenanalyse erhoben und untersucht. Analysiert wurde die Fusion aus einer Policy- und einer gestaltungsorientierten Management-Perspektive. Die Analyse erfolgte entlang von drei idealtypischen Phasen: In der Vor-Phase ist die Idee der Fusion entstanden und wurde zur durchsetzbaren Option entwickelt. Während der Fusionsphase verhandelten die Fusionspartner über die konkrete Ausgestaltung des künftigen Unternehmens Dataport. Die Vorläuferorganisationen wurden in der abschließenden Integrationsphase zu Dataport zusammengeführt, was sich auch als innere Fusion beschreiben lässt.

Für alle Fragen zum Projekt steht Sirko Schulz (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.2 DOL-Vorhaben „Kfz-Wesen“: Wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung

Das IfG.CC hat die Evaluierung der neu gestalteten Abläufe im Kfz-Zulassungswesen im Rahmen der so genannten Stufe 1 der Gesamtumsetzung des Deutschland-Online-Vorhabens „Kfz-Wesen“ abgeschlossen. Für die Stufe 1 sollen ausgewählte Zulassungsprozesse bzw. -prozessteile so neu gestaltet werden, dass es für Bürger möglich ist, ein Fahrzeug online – ohne die Zulassungsstelle aufzusuchen – an-, um- oder abzumelden. Die bisherige Form der Kfz-Zulassung bleibt weiterhin erhalten.

Analysiert wurden Pilot-Projekte in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern im Hinblick auf die Ziele des Aktionsplans Deutschland-Online sowie auf Sicherheit und Rechtmäßigkeit der neuen Prozesse. Pilotiert wurden u.a. die internetbasierte Beantragung einer Umschreibung, der Einsatz des neuen Personalausweises bei der Neuzulassung und eine neue Logistikkette für die Lieferung von Fahrzeugdokumenten und Kennzeichen zum Bürger.

Aus den Ergebnissen der Evaluation wurden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung für eine Stufe 2 abgeleitet. Ab der Stufe 2, die ab 2014 umgesetzt werden soll, ist vorgesehen, dass die Kfz-Zulassung vollständig elektronisch abgewickelt werden kann. Bei der Evaluierung hat das IfG.CC mit dem Statistischen Bundesamt zusammengearbeitet, das die Prozesse im Hinblick auf entstehende Bürokratiekosten untersucht hat.

Für alle Fragen zum Projekt steht Heidrun Müller (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung..

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A.3 EU-Projekt "Egoprise": Modellierung von Prozessketten

Im Rahmen des EU-Projektes „Egoprise“ hat das IfG.CC in Estland, Lettland, Finnland und Deutschland verschiedene Prozessketten zwischen öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen erhoben; abgeschlossen wird die Modellierungsphase im August mit der Erhebung u.a. des Baugenehmigungsprozesses in der Projektpartnerkommune Syddjurs in Dänemark.

Auftrag des IfG.CC war es, Prozessketten in verschiedenen Verwaltungsbereichen (z.B. Bauverwaltung, Gewerbewesen) mit Schnittstellen zu Unternehmen zu erheben, zu modellieren und vertieft zu analysieren. Ziel ist es, Modernisierungspotenziale im Kontext von E-Government aufzudecken, um dadurch die Verwaltungslasten speziell für kleine und mittlere Unternehmen zu reduzieren.

In Lettland wurde die Registrierung von Unternehmen im Unternehmensregister vertieft untersucht. Der Registrierungsprozess läuft bereits fast durchgängig elektronisch ab; Medienbrüche entstehen nur noch, wenn sich die Antragsteller entscheiden, ihre Unterlagen in Papierform einzureichen. Alle relevanten Akteure (Behörden, Bankmitarbeiter, Notare) sind in einem Gebäude untergebracht, so dass die Registrierungsunterlagen zügig und ohne lange Wege zurückzulegen, eingereicht und weiterverarbeitet werden können.

In Estland wurde der Baugenehmigungsprozess in der Stadt Narva analysiert. Hier zeigt sich, dass weniger der eigentliche Prozessablauf, sondern eher der Zugang zum Verfahren problematisch ist. Antragsteller haben die Möglichkeit, die Antragsunterlagen mit digitaler Signatur auf elektronischem Weg einzureichen. Diese Möglichkeit wird jedoch vorwiegend nur von größeren Unternehmen genutzt. KMU und Privatpersonen bevorzugen weiterhin den persönlichen Kontakt und reichen ihre Unterlagen direkt in der Behörde ein. Hinzu kommen für viele Antragsteller Sprachprobleme. In Narva ist der Anteil der russischsprachigen Bevölkerung sehr hoch, allerdings sind nicht alle Informationen und Formulare in ihrer Sprache verfügbar. Es wird deutlich, dass neben der bloßen Betrachtung von Prozessabläufen auch kulturelle bzw. historische Aspekte zu betrachten sind, wenn über die Neugestaltung oder Optimierung von Prozessen nachgedacht wird.

Alle Prozesse werden einheitlich mit der vom IfG.CC entwickelten Government Process Modeling Notation (GPMN®) modelliert. Dadurch ist es möglich, die Prozessabläufe der jeweiligen Länder miteinander zu vergleichen, länderübergreifende Optimierungspotenziale zu identifizieren und im weiteren Verlauf des Egoprise-Projektes ggf. auch Lösungen zu transferieren.

Für alle Fragen zum Projekt steht Friederike Thessel (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.4 EU-Projekt “COMPATeGov.de“

DIm Rahmen des IfG.CC-geführten EU-Projektes COMPATeGov.de (Competency Assessment and Training for the Uptake of E-Government Services by Public Authorities) wurden im Juli 2011 erste Ergebnisse über den Stand von E-Government-Kompetenzen in Forschung und Praxis veröffentlicht. E-Government-Kompetenzen umfassen Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erforderlich sind, um das Handeln von Staat und Verwaltung unter intensiver Nutzung von Informationstechnik neu zu gestalten.

In einer Online-Befragung und in Workshops mit E-Government-Experten in den Projektländern Bulgarien, Deutschland, Griechenland und Rumänien wurde u.a. erhoben, welche Kompetenzen auf welchem Niveau für die Umsetzung von E-Government erforderlich sind. Zusätzlich wurden Informationen darüber ausgewertet, inwieweit diese Kompetenzen bei den Mitarbeitern in den beteiligten öffentlichen Verwaltungen bereits vorhanden sind.

Die bisherigen Projektergebnisse zeigen u.a., dass in allen Projektländern neben IT-bezogenen Kompetenzen (so genannte IT Literacy) eine große Bandbreite unterschiedlicher Kompetenzen – sog. mixed competencies – notwendig sind. So wurde festgestellt, dass es für die Neugestaltung von Staat und Verwaltung ausgeprägter strategischer Fähigkeiten und Skills zum Prozessmanagement bedarf, z.B. IT-Trends einschätzen und auf die organisatorischen Gestaltungspotenziale im öffentlichen Sektor beziehen zu können. Diese Kompetenzen müssen bei den Mitarbeitern der Verwaltungen in den Projektländern noch verstärkt entwickelt werden.

Die detaillierte Darstellung der Zwischenergebnisse des Projektes ist auf der Projekt-Homepage unter http://www.compategov.eu abrufbar.

In den nächsten Monaten entwickeln die Projektpartner auf Basis dieser Daten ein Kompetenzmodell, das speziell auf die Anforderungen von E-Government ausgerichtet ist.

Das internationale Projekt steht unter gemeinsamer Leitung des Lehrstuhls von Prof. Dr. Wagner (Beiratsmitglied des IfG.CC) der Universität Potsdam und dem IfG.CC. Ziel des Forschungsprojektes ist es, Veränderungen der Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten vor dem Hintergrund von E-Government zu untersuchen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Akteuren, die an der Gestaltung und Umsetzung der neuen Strukturen mitwirken.

Für alle Fragen zum Projekt steht Sirko Schulz (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publication
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Keine aktuellen Konferenzen 

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1.3 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
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Keine aktuellen Veranstaltungen & Vorträge

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1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
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Keine aktuellen Konferenzen

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1.5 In eigener Sache / On our owns account
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E.1 10 Jahre IFG.CC - 10 Jahre eGoverment-Forschung aus Deutschland / 10 years IfG.CC – 10 years eGovernment research from Germany

Vor mehr als 10 Jahren entstand an der WiSo-Fakultät der Universität Potsdam die Idee zur Gründung eines Instituts für eGovernment. Konkreter Anlass dafür war das vom Land Brandenburg geförderte Forschungsprojekt "Electronic Local Government" (eLoGo), das seinerzeit eines der größten eGovernment-Forschungsprojekte in Deutschland war. Im Rahmen des Projektes sollten neue Formen der Leistungserbringung im ländlichen Raum entwickelt und erprobt werden.

Parallel dazu war der Aufbau eines Wissenschafts- und Fachnetzwerkes für eGovernment vorgesehen. Das nahmen die damals Projektbeteiligten – unter anderem Professoren und Mitarbeiter der Universität Potsdam – zum Anlass nahmen, um ein Institut zu gründen, was die Geburtsstunde des "Institute for eGovernment" (IfG.CC) war. Es wurde als „Competence Center“ mit dem Ziel gegründet, an einer Stelle konzentriert neues eGovernment-Expertenwissen zu entwickeln, zu bündeln und weiterzugeben. Dabei stand das IfG.CC von Anfang an der Universität Potsdam für die Lehre und Forschung als Partner im Bereich eGovernment zur Seite.

Seit seinem Bestehen hat das IfG.CC mehr als 50 nationale und internationale Projekte ausgeführt, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Studien für die Praxis erstellt sowie konkret die Verwaltung bei der Umsetzung unterstützt. Themen waren beispielsweise Prozessketten, E-Government in Afrika, Mobile Bürgerdienste, Prozessmodellierung, Shared Service Center, Einheitliche Behördenrufnummern, Fusion öffentlicher IT-Dienstleister, Kompetenzen für E-Government, EU-Dienstleistungsrichtlinie um nur einige Beispiele zu nennen.

Innerhalb von 10 Jahren hat sich das IfG.CC mit seiner interdisziplinären Ausrichtung, wobei der Schwerpunkt in der Kombination von Verwaltungswissenschaften und Informatik liegt, ein Alleinstellungsmerkmal nicht nur in Deutschland erarbeitet.

Ohne ausgeprägte wissenschaftliche Neugier, konsequentes Gestaltungsdenken, hohes fachliches Interesse an eGovernment und Verwaltungsmodernisierung und auch Leidenschaft für die Modernisierung der Verwaltung aller Beteiligten wäre der heutige Entwicklungsstand des Instituts nicht zu erreichen gewesen.

Wir bedanken uns bei unseren Auftraggebern, unseren Mitarbeitern, Unterstützern und uns Wohlgesonnenen, die alle dazu beigetragen haben, dass wir in diesem Jahre dieses Jubiläum begehen dürfen.

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E.2 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates

Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Stadtzentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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E.3 Aktuelle Stellenausschreibung: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für3-jähriges EU-Forschungsprojekt gesucht

Das IfG.CC sucht für die Bearbeitung eines bewilligten EU-Forschungsprojektes im 7. Forschungsrahmenprogramm einen/eine ambitionierte/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in.
 
Im Projekt soll ein Entscheidungs- und Unterstützungstool („European Monitor on Urban Integration“) entwickelt werden, das es Verantwortlichen auf allen administrativen und politischen Ebenen ermöglicht, Entwicklungen bei der Integration von benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu beobachten und zu begleiten und zielgerichtet Integrationsmaßnahmen zu entwickeln. Geprüft werden soll dabei auch, wie und in welchem Ausmaß Social Media geeignet sind, Entscheidungsprozesse in der öffentlichen Verwaltung vorzubereiten und zu unterstützen.

Im Ergebnis des Projektes soll es möglich sein, die Daten und Informationen, die auf allen Ebenen gesammelt werden, strukturiert und systematisch zusammenzuführen, nach gemeinsamen Kriterien auszuwerten und zur Nutzung bereitzustellen.
 
Anforderungen an den/die Mitarbeiter/in:
* Abgeschlossenes Masterstudium;
* Gute Kenntnisse von Forschungsmethoden und -techniken;
* Sehr gute Englischkenntnisse;
* Vertiefte Erfahrungen bei der Durchführung von EU-Projekten mit internationalen Projektpartnern;
* Interesse an Verwaltungsmodernisierung und eGovernment;
* Bereitschaft zu überdurchschnittlichem Engagement.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Für nähere Informationen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Tino Schuppan (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) oder Friederike Thessel (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.).

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2. Schwerpunktthema des Monats/Key Issue of the Month:
Shared Services in Großbritannien / Shared Services in Great Britain

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Das Thema Shared Services bzw. Shared Service Center wird in Großbritannien bereits seit mehreren Jahren intensiv diskutiert. Auf allen Ebenen der Verwaltung wurden in den letzten Jahren in Großbritannien Shared Service Center eingeführt, so dass das Land – neben Österreich und der Schweiz – in Europa zu den Vorreitern zählt.

Bei Shared Services geht es darum, wiederkehrende Unterstützungsprozesse mit hohem Standardisierungspotenzial in einer organisatorisch selbstständigen Einheit zusammenzufassen. Die in einem Shared Service Center (SSC) gebündelten Leistungen können gleichzeitig von unterschiedlichen Organisationen bzw. Organisationseinheiten in Anspruch genommen werden. Typische Bereiche, die in einem SSC abgewickelt werden, sind Personalwesen, Finanzwesen, Beschaffung, Facility Management oder IT-Services.

Im Regierungsprogramm Großbritanniens „Transformational Government – Enabled by technology“ von 2005 bildete die Errichtung von Shared Service Centern eine wichtige Säule, wofür sogar eigens ein Direktor im Kabinettsbüro ernannt wurde. Zudem wurde ein sog. Pan-Government-Shared-Services-Board gebildet, das den Aufbau von SSC zwischen den Ministerien koordinieren und steuern sollte. Es handelte sich um eine umfassende Top-Down-Strategie, die politisch „hoch aufgehängt“ war.

Ein Beispiel ist u.a. die „People, Pay and Pensions Agency“ des Verteidigungsministeriums, die für über 30 Kunden Leistungen aus den Bereichen Personal, Travel- und Arbeitszeitmanagement ausführt. Das Shared Service Center des Nationalen Gesundheitsdienstes (NHS) bündelt Buchhaltungs- und Finanzdienstleistungen, Beschaffungsvorgänge sowie Gehalts- und Lohnüberweisungen für nachgeordnete Organisation des nationalen Gesundheitswesens.

In den letzten Monaten wurde viel über Misserfolge von Shared Services – insbesondere aus Australien – berichtet. Denn vielfach wurden die prognostizierten Einsparpotenziale nicht erreicht, weil in den Partnerbehörden keine organisatorischen und personellen Veränderungen vorgenommen werden. Hinzu kommt der Widerstand der Führungskräfte, Leistungen in ein SSC abzugeben. Obwohl der Bürgermeister von London von langsamen Entwicklungsfortschritten spricht, wird auch in London das Thema „Shared Services“ nur noch mit geringer Priorität verfolgt.

Anders sieht es in Cornwall und Schottland aus: Hier werden derzeit Vorschläge geprüft, um neue Shared-Services-Organisationen mit privaten Unternehmen in Form von Joint-Venture-Modellen oder Public-Private-Partnerships aufzubauen. Auch das Verkehrsministerium plant sein SSC in Südwales zu privatisieren, das Leistungen in den Bereichen Personal, IT- und Dokumentenmanagement erbringt.

Eine „nächste Welle“ zum Erreichen von Wettbewerbsvorteilen gegenüber anderen Organisationen stellen in Großbritannien Centres of Excellence für den IT-Bereich dar, wobei diese von Shared Service Centern zu unterscheiden sind. Wissen, Kenntnisse und Expertise über IT-Verfahren und -Anwendungen sowie Branchen-Know-how sollen in diesen Centern gebündelt werden.

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2.1 London: Frustration in developing shared service

The Mayor of London’s plans to make savings by sharing services have met opposition from the different organisations within the capital. There is frustration that services can be shared without any adverse effect on performance or staff, but resistance from senior managers has put the savings target in jeopardy.

The Greater London Authority plans to save £300 million a year by 2013-14 through sharing back office services, such as IT. To date only £1.2 million of savings per year have been put in place.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35284&Itemid=93

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2.2 Cornwall council to consider shared services venture

Cornwall council is set to formally consider proposals to set up a new shared service organisation in partnership with a private company for the delivery of a range of services including payroll, telephony and web enhancement.

Cornwall also revealed that it has been developing plans to work more closely with other public sector organisations in the area to improve services and reduce costs. It said that one way of achieving this was to share services with other organisations.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35297&Itemid=93

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2.3 Scotland: Councils to develop shared service plans

East Lothian councillors have agreed to develop shared arrangements for managing and delivering support services in education and children's services with Midlothian Council - despite concerns from the trade union that staff and service users have not been fully consulted. The project has incurred joint costs of £60,000 and is expected to require a further £150,000 between now and March.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35167&Itemid=93

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2.4 Department for Transport moves to privatise shared service centre

Department for Transport tender document aimed at deal in 2012

The Department for Transport (DfT) has published a tender notice for a private operator to take over its shared service centre in Swansea.
The centre, which is currently run by the Driver and Vehicle Licensing Agency, provides back office services such as personnel, HR, IT and document management. It is available for use by the whole department and its agencies, but the tender is for a framework agreement that would transfer it to a private company and make it open for use around Whitehall.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35464&Itemid=1

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2.5 The next wave of IT value: Centres of Excellence

Having already maximised efficiency though the creation of shared service centres and cost-efficient outsourcing agreements, many IT leaders are starting to discover the next wave of competitive advantage: Centres of Excellence.

Many organizations are starting to realise that, in their zeal to cut costs during the financial crisis, they may have cut more muscle than fat by outsourcing some of their most productive technology assets.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35365&Itemid=93

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Weitere Nachrichten / More news
Hier finden Sie weitere Nachrichten aus dem Monat Juli 2011 / Find here more news from the month of Juli 2011:
http://www.ifg.cc/index.php?option=my_archive&task=archivemonth&year=2011&month=07&Itemid=128&start=0

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3. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
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3.1 IT-Planungsrat stellt Weichen für Umsetzung der Nationalen E-Government-Strategie

Der IT-Planungsrat hat auf seiner 5. Sitzung erste Schritte zur Umsetzung der Nationalen E-Government-Strategie unternommen. Eine Liste konkreter Umsetzungsmaßnahmen soll bis zum 13. Oktober 2011 vorliegen. Schwerpunktmäßig wird sich der Planungsrat mit dem Aufbau der föderalen Infrastruktur befassen und einzelne Maßnahmen darauf ausrichten.

Die Mitglieder des IT-Planungsrates verständigten sich darüber hinaus auf die gemeinsame Erarbeitung einer eID-Strategie, mit der Bürgerinnen und Bürgern der sichere Austausch mit der Verwaltung und Wirtschaft über das Internet ermöglicht werden soll.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35159&Itemid=93
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35371&Itemid=93

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3.2 eTendering - Cross-platform communication standards project to bring eProcurement forward

The German eTendering cross-platform communication standards project named 'XVergabe' now has an official website (http://www.xvergabe.org/confluence). The standards are planned to be available in early 2012, and they are expected to mark the beginning of a new era in German eTendering.

The xvergabe.org website contains basic project information as well as the most important documents that are released as part as the project work. Moreover, it includes useful links, contact details and information regarding the next steps of the project.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35171&Itemid=93

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3.3 Elena: Der elektronische Gehaltsnachweis kommt in den Schredder

Die Bundesregierung will den umstrittenen elektronischen Gehaltsnachweis "Elena" wieder abschaffen. Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie sowie Arbeit und soziales haben sich laut einer gemeinsamen Mitteilung darauf verständigt, "das Verfahren schnellstmöglich einzustellen". Als Grund geben die Ministerien die noch ungenügende Verbreitung der qualifizierten elektronischen Signatur an. Diese sei für das Elena-Verfahren aber "datenschutzrechtlich zwingend geboten". Damit ist ein nicht nur datenschutzrechtlich höchst umstrittenes IT-Großprojekt des Bundes gescheitert.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35366&Itemid=93
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35373&Itemid=93
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35375&Itemid=93
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35376&Itemid=93

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3.4 Bundesregierung will weiterhin e-Rechnungen ohne digitale Signatur

Die Bundesregierung hält an ihrem Ziel fest, die Ausstellung und den Versand elektronischer Rechnungen so zu vereinfachen, dass diese nicht länger mit einer qualifizierten digitalen Signatur versehen werden müssen. Man prüfe derzeit, zum Steuervereinfachungsgesetz den Vermittlungsausschuss anzurufen, erklärte ein Sprecher des zuständigen Bundesfinanzministerium auf Anfrage. Eine Entscheidung werde voraussichtlich nach der Sommerpause getroffen. Dieser Weg ist notwendig, weil der Bundesrat in seiner Sitzung vom 8. Juli der Gesetzesvorlage nicht zugestimmt hat. Bis Klarheit geschaffen ist, müssen elektronische Rechnungen wie bisher signiert werden.

Weitere Informationen | Further Information:
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3.5 Bundeswirtschaftsministerium legt Bericht zum Breitbandatlas vor

Rösler: "Breitbandausbau schreitet dynamisch voran!"

Der Breitbandausbau in Deutschland schreitet dynamisch voran. Dies ergibt sich aus der Detailanalyse des TÜV Rheinland, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Berichts zum Breitbandatlas vorgelegt hat. Der Bericht, der in Zukunft halbjährlich aktualisiert wird, ergänzt das Online-Portal www.breitbandatlas.de. Er liefert detaillierte Auswertungen zur Breitbandversorgungslage in Deutschland.

Der Bericht zeigt, dass bundesweit Ende 2010 bereits 88,1 Prozent aller Haushalte allein über Funklösungen Zugang zum Internet mit einer Bandbreite von mindestens einem Megabit pro Sekunde (Mbit/s) hatten. Hierin zeigt sich, dass sich im Breitbandbereich zunehmend die bereits aus der Telefonie bekannte komplementäre Nutzung von mobilen und festen Diensten deutschlandweit etabliert.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35467&Itemid=1

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3.6 Neuer Personalausweis als "Hoffnungsträger"

Mehr als 60 Prozent der Kommunal- und Landesverwaltungen planen nach einer Studie von Steria Mummert Consulting, bis 2013 den neuen Personalausweis (nPA) in ihre Verwaltungsangebote zu integrieren. Damit sei der nPA ein "Hoffnungsträger" für alle, die sich einfache Verwaltungsprozesse und Behördengänge wünschen. Auch der IT-Planungsrat des Bundes und der Länder will sich verstärkt um die kleine Karte kümmern. Auf einem "Kaminabend" vor der Sommerpause verabschiedete er ein Memorandum 2011-2015, in dem eine gemeinsame eID-Strategie für den sicheren Austausch von Verwaltungsinformationen über das Internet "von herausragender Bedeutung" ist.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35481&Itemid=1

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Weitere Nachrichten / More news
Hier finden Sie weitere Nachrichten aus dem Monat Juli 2011 / Find here more news from the month of Juli 2011:
http://www.ifg.cc/index.php?option=my_archive&task=archivemonth&year=2011&month=07&Itemid=128&start=0

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4. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
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4.1 Denmark: Biometric Danish passports on their way

The Danish government will start issuing new passports with digital photos and fingerprints starting on Oct. 1. The decision to introduce fingerprints in passports was made by the European Union as part of their war against terrorism, human trafficking and trade, illegal immigration and other transnational crimes.

The new biometric passport will allow Danish citizens to travel to countries which may demand this type of passport for entry in the future.

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4.2 Spain: Catalonia - eProcurement platform uses certification agency's eArchiving services

Since 16 March 2011, the Public Procurement Services Platform (PSCP) of the Government of the Autonomous Region of Catalonia has been using the iArxiu Plaftorm, a digital preservation and electronic archiving service developed by the Catalan Certification Agency (CATCert) and aimed at all regional and local public authorities.

PSCP makes use of this service in order to transfer into the electronic archive of iArxiu the various contracting documents that must be published in the frame of the public procurement process (documentation relating to the calls for tender, the awarding of contracts, formal approvals), together with the pertinent logs and the electronic signatures.

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4.3 Österreichische Verwaltung drängt in die Cloud

Das Bundesrechenzentrum (BRZ) plant eine Cloud-Lösung für den österreichischen Verwaltungsapparat. Im Bundeskanzleramt teilt man die positive Cloud-Sichtweise des Bundesrechenzentrums, ist derzeit aber noch mit Überzeugungsarbeit bei den einzelnen Abteilungen beschäftigt. Eine Arbeitsgruppe zwischen Bund, Ländern, Städten und Gemeinden soll nun möglichst rasch die offenen Fragen aus technischer, organisatorischer, wirtschaftlicher, aber vor allem auch rechtlicher Sicht klären.

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4.4 Estonia: A new structure to manage information security and state information systems

Following a reorganisation on 1 June 2011, the public authority in charge of Estonia's information systems' security, is now called the Estonian Information System's Authority (EISA). It has 11 main functions, but the reorganisation affected primarily the two departments dealing with information security. EISA will also have a new purview, namely surveillance. It will monitor the architecture and maintenance of important information systems in the public and private sectors in regard to the security of those services and the development of new information systems.
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4.5 French National ID card: A first step into the modern world, says Frost & Sullivan

Identity theft is a growing issue in many countries with 80,000 cases per year in France alone, according to the French Interior Ministry. For this reason the French National Assembly has decided to vote on the new law on identity protection.

The new French smart ID card is supposed to protect against identity theft and offers a new way to interact with administration services. However, to open a digital world for French citizens, the Government has to focus on smart card readers’ deployment.

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4.6 Sweden: eIdentification Board targets eID solution for mid-2013

Following a survey of stakeholders, Sweden's eIdentification Board has set itself a goal of providing a mature electronic identity (eID) solution by mid-2013, it was announced in June 2011. The eIdentification Board is now constructing a test environment in order to further clarify the needs of public administration in terms of eID. Through this initiative, it will be possible to test various use cases, techniques and scenarios for the actors involved. The Board sees the test environment as the means to discover in collaboration with the stakeholders how the current ideas can be best developed.

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5. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
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5.1 India: Gujarat: Rajkot civic body to install more kiosks for paying taxes

The Rajkot Municipal Corporation (RMC) will soon install five more multi-functional transaction kiosks across the city so that residents can pay property and water taxes more easily. The decision has been taken after more than 600 people used the kiosk at Amin Marg civic centre to pay taxes worth Rs 33.28 lakh.

RMC officials expect that within one year, about five per cent of tax-payers will switch over to internet and kiosk-based payment modes in the city. The kiosk works like an ATM, where residents can come and pay their taxes at any time in the day without standing in lines.

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5.2 United Arab Emirates: AskDubai contact centre becomes more popular as unified platform for eServices of gov't entities

Dubai eGovernment has revealed that a monthly average of 20,000 inquiries about online services of Dubai government entities have been received in the first half of this year by its unified contact centre AskDubai on phone number 700040000. This indicates the success of the call centre as an effective unified point of contact providing information services through multiple channels.

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5.3 Azerbaijani Justice Ministry extends e-services via electronic kiosks

The Azerbaijani Ministry of Justice has installed universal electronic kiosks for the purpose of e-services in accordance with Presidential Decree on Measures on E-services for the Population in Governmental Agencies.

The Ministry informs that installation of electronic kiosks for test operation was commenced in June in several agencies.

Through kiosks citizens can know information on notary issues, non-profit legal entities, acts of civil status, law established rules, necessary documents, bodies and persons involved in their issuance, duties and exemption from them, and, if necessary, are able to get extracts reflecting the above-listed data.

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5.4 Nepal Prepares to Digitise Citizenship Certificates

The Government of Nepal has started preparations to digitise the citizen certificates issued by the District Administration Offices (DAO) to help maintain and update information on citizen certificates and to also facilitate the introduction of the National ID card.

“We will be in a position to give carbon copy of lost or stolen citizenship certificates issued from anywhere in the country once we complete computerisation of these vital data,” said Under Secretary Pralhad Pokharel, Head of E-governance Section at the Home Ministry.

For over the past years, the Home Ministry has been maintaining records and citizen certificates in a labour intensive mode of data management which runs the risk of losing vital data.

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5.5 South Korea to build Green Technology Centre

South Korean President Lee Myung-bak has unveiled plans to set up a research centre for the development of energy-efficient and low carbon-emitting technologies. The government’s Green Technology Centre will be built this year. The Centre will feature research facilities that focus on the fusion of energy, water and other related eco-friendly technologies.

It will also act as a training ground for local personnel and as a technical knowledge source for developing nations interested in adopting green technologies.

The Centre is expected to stimulate the development of alternative energy sources in the country, including solar and wind power, and other technologies that enhance energy efficiency, as well as the exchange of green technology among countries.

The government plans to build the Centre in collaboration with the Global Green Growth Institute (GGGI) in Seoul and leading foreign research institutes.

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5.6 Nigeria: New National Identity Card!

After the multi-billion fraud of 2003, the Federal Government is said to be embarking on a fresh exercise to issue citizens with new biometric-based identity cards. The midwife is the National Identity Management Commission (NIMC) whose chief executive, Chris Onyemenam, has announced a take-off date of August 1. From that date, the first set of the National Identity Numbers (NIN) from citizens’ biometric data would be generated to form the basis of the chip-embedded multi-functional smart cards with recipients’ personal information to be issued as national identity cards later.

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6. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat / Selected events in the current month
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6.1 15.-19.08., Nairobi, Kenya: AGSE 2011

Applied Geoinformatics for Society and Environment (AGSE) 2011

The overall scope of this conference is to offer an interdisciplinary, international forum for sharing knowledge about the application of Geoinformatics with focus on developing countries.

The content is twofold and participative. There will be professional training and workshops about current topics in the fields of Photogrammetry and Geoinformatics as well as reports (presentations) from the participants about applications and developments in their countries. Accepted papers will be published in the conference proceedings.

Weitere Informationen | Further Information:
http://applied-geoinformatics.org/

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6.2 20.-21.08., Sankt Augustin, Germany: FrOSCon 2011

6th Free and Open Source Software Conference - FrOSCon 2011

Free Software and Open Source - these are the topics of FrOSCon. The computer science department of the University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg, supported by LUUSA and FrOSCon e.V. are yearly presenting a programme with talks, workshops and an exhibition. The social event gives the opportunity to attendees to exchange opinions with other visitors, speakers or volunteers.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.froscon.org/

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6.3 23.-24.08., Bern, Switzerland: Swiss eHealth Summit 2011

Swiss eHealth Summit 2011 - 'The forum for the ICT in the Healthcare system'

This event is a forum for ICT in medicine and healthcare delivery. It is dedicated to eHealth in the key healthcare processes. The conference is aimed at policy makers, medical, nursing, and hospital staff, as well as at insurance and governmental personnel.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ehealthsummit.ch/

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6.4 24.-26.08., Thessaloniki, Greece: 7th ICGS3 / 4th eDemocracy Joint Conferences

Joint Conferences - 7th International Conference in Global Security Safety and Sustainability (ICGS3) / 4th International Conference on eDemocracy - 'Safety, Security and Sustainability of large-scale major events'

In an era of unprecedented volatile, political and economic environment across the world, computer based systems face ever more increasing challenges, disputes and responsibilities. Their role in facilitating secure economic transactions and maintaining steady and reliable sources of information that support politically stable and sustainable socio-economic systems is becoming increasingly critical. This year's conference theme is 'Safety, Security and Sustainability of large-scale major events', due to the upcoming 30th Olympiad in London in 2012.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.icgs3-2011.org/

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6.5 28.08.-02.09., Delft, The Netherlands: 10th IFIP EGOV conference

The 10th IFIP EGOV conference is co-located with the 3rd ePart conference.

The tenth conference on electronic government brings together the top of the scientific research community in e-government from all over the world. The conference provides a highly interactive and professional forum for exchanging research concepts, progress and results.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.egov-conference.org/egov-2011

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6.6 28.08.-31.08., Oslo, Norway: SCHI2011

9th Scandinavian Conference on Health Informatics - 'Cooperation and restructuring in the health sector'

The purpose of the conference is to stimulate exchange of information, cooperation and networking in development, implementation, use and assessment of informatics in the health sector in Scandinavia with special focus on clinical use of informatics and the role of the citizen in healthcare.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.shi2011.org/

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Weitere Termine
Weitere Termine im Monat Juli 2011 finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_events&task=view_last&year=2011&month=07

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