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Wednesday, 1.04.2020
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief September 2011
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10 Jahre IfG.CC

10 Jahre eGovernment-Forschung
aus Deutschland
10 Years IfG.CC

10 Years eGovernment Research
from Germany


Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sechs Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=35918

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Dear Reader,

we are pleased to present you the newest edition of the IfG.CC’s eGovernment Infoletter. Every month, the eGovernment Infoletter summarizes the most important information published on our website and gives you an overview of current developments and events related to eGovernment, divided into seven six areas.

You also can read the eGovernment Infoletter on our website using the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=35918

Past editions of the eGovernment Infoletter are available at the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Please visit also our Website http://www.ifg.cc.

We wish you a pleasant and informative read! We thank all of the authors and editors who contributed to this edition of the eGovernment Infoletter.

The IfG.CC Team

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Inhalt
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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
A.1 Potsdam, Forschungsprojekt "Zukunft der Verwaltung - Stein-Hardenberg 2.0"
A.2 DOL-Vorhaben „Kfz-Wesen“: Wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung – Vorstellung der Evaluierungsergebnisse
A.3 EU-Projekt "Egoprise": Modellierung von Prozessketten
 
1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publications
P.1 Veröffentlichung der Studie „Einheitliche Behördenrufnummern in der Europäischen Union“
P.2 Kosteneinsparung durch Shared Service Center – Teil 2 oder: Wie man 1,4 Mrd. Euro hebt - In: government2020-Blog
P.3 Neuerscheinung: Gerhard Schwabe (Hg.): „Bürgerservices: Grundlagen – Ausprägungen – Gestaltung – Potenziale“

1.3 Veranstaltungen & Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
V.1 Berlin, Deutschland, 25.08.2011: Gespräche unter den Linden: Neue Ideen im Public Management
V.2 Ankündigung: Berlin, Deutschland, 09.09.: Preisverleihung 11. eGovernment-Wettbewerb von BearingPoint und Cisco
V.3 Ankündigung: Rome, Italy: 11.-13.04.2012, 16th IRSPM Conference

1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
Keine aktuellen Konferenzen

1.5 In eigener Sache / On our owns account
E.1 10 Jahre IFG.CC - 10 Jahre eGoverment-Forschung aus Deutschland / 10 years IfG.CC – 10 years eGovernment research from Germany
E.2 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates

2. Schwerpunktthema des Monats/Key Issue of the Month: Daten der öffentlichen Verwaltung / Data of the public administration
2.1 India: Jharkhand first state on GIS water map
2.2 Neuseeland führend bei Open Data
2.3 China: Hong Kong Govt to use both public cloud and private cloud
2.4 Government-as-a-Service: Can it become a reality with cloud computing?
2.5 Great Britain: Police planning major switchover to cloud computing
2.6 USA: Consolidating Data Centers: The New Normal in Government
2.7 Canada to Close Nearly All Government Data Centers

3. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
3.1 Zustimmung zur elektronischen Gesundheitskarte wächst
3.2 All systems go for German eHealth
3.3 1. September 2011: Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels

4. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
4.1 Poland: Business activities can now be registered online
4.2 Denmark: Digital signature system NemID completes successful first year of operation
4.3 Croatia: World Bank Continues to Help Improve Land Administration Systems and Modernize the Port of Ploce
4.4 Portugal: ePrescriptions mandatory since 1 August 2011
4.5 Hungary: Development of public health information system to be concluded in August

5. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
5.1 Azerbaijan prepared rules, regulation, order and list of state electronic services
5.2 Internet barriers put older Australians at risk
5.3 Bahamas: Financial services looking to e-govt for competitive boost
5.4 Ghana: Businesses and Taxpayer Re-registration to commence in September
5.5 USA: Mobile apps are reshaping government services and operations
5.6 India: Maharashtra: Sassoon telemedicine centre tries to bridge rural-urban healthcare gap
5.7 Stimulating innovation: An untapped resource for Egypt's economy

6. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats / Selected events in the current month
6.1 08.-09.09., Vienna, Austria: 2011 Conference on Electronic Democracy
6.2 12.-16.09., Denver, Colorado, United States: FOSS4G 2011
6.3 12.-14.09., Canberra, Australia: Co-hosted by FutureGov and Australian e-Government Cluster
6.4 13.-14.09., Leipzig, Deutschland: DiKOM Ost Leipzig 2011
6.5 19.-21.09., Ajaccio, France: Conference on digital mediation
6.6 26.-27.09., Barcelona, Spain: 7th EXPP Summit 2011
Weitere Veranstaltungstermine / More event dates

7. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief / Your articles in our eGovernment Infoletter

8. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief / Paid announcements on our Website or in our eGovernment Infoletter

9. Impressum / Imprint

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1. Nachrichten us dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
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1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
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A.1 Potsdam, Forschungsprojekt "Zukunft der Verwaltung - Stein-Hardenberg 2.0"

Am 12.08. fand die erste Arbeitsbesprechung des Forschungsprojektes „Zukunft der Verwaltung - Stein-Hardenberg 2.0“ im Ministerium des Innern des Landes Brandenburg zusammen mit den beteiligten Konsortialpartnern statt. Ziel war es, ein einheitliches Projektverständnis herzustellen sowie einige Meilensteine und Arbeitspakete im Projekt zu konkretisieren.

Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, stellte hierzu u.a die Problemstellung, den grundlegenden Ansatz des Projektes und erste Zwischenergebnisse vor. Hintergrund ist, dass E-Government vielfach (zu) technisch geprägt ist. Allerdings können die Potenziale von IT nur gehoben werden, wenn auch Gestaltungsarbeit organisatorischer Art geleistet wird. Insbesondere stellt sich die Frage, inwieweit klassische Verwaltungsprinzipien vor dem E-Government-Hintergrund noch gültig sind. Denn schon heute zeigt sich, dass organisatorische Grundmuster der Verwaltung wie Ressortprinzip, Territorialität oder Selbstverwaltung durch die Vernetzungspotenziale von E-Government verändert werden, was im Projekt weitergehend untersucht wird.

Das Projektteam entwickelt derzeit gesamtstaatliche Szenarien, die als Rahmen bzw. Hintergrundfolie für den weiteren Forschungsverlauf dienen. Globale Trends wie bspw. Europäisierung, demografischer Wandel, Individualisierung und nicht zuletzt auch ein zunehmender Grad an Vernetzung (technisch und institutionell) haben Einfluss auf die Ausgestaltung von Staat und führen zu einem Wandel der Staatlichkeit. Die Wirkungen dieser Trends müssen berücksichtigt werden, um konsistente zukünftige Bilder von Staat zu konstruieren. Die in weiteren Arbeitsschritten entwickelten konkreten „Produktionsmodelle“ werden in die gesamtstaatlichen Rahmenbedingungen eingebettet.

Ziel des Forschungsprojektes "Zukunft der Verwaltung" (Stein-Hardenberg 2.0) ist es, vor dem Hintergrund der informationstechnischen Möglichkeiten, zukunftsorientierte Verwaltungsmodelle in Form von Szenarien zu entwickeln. Das IfG.CC wurde mit dem Projekt vom Innenministerium des Landes Brandenburg beauftragt, das wiederum als Konsortialführer für folgende weitere Auftraggeber handelt: das Bundesministerium des Innern, die Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg - vertreten durch die Finanzbehörde, die AöR Dataport der Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Projekt endet am 31.12.2013.

Für alle Fragen zum Projekt steht Ihnen Stefanie Köhl (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung.
 
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A.2 DOL-Vorhaben „Kfz-Wesen“: Wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung – Vorstellung der Evaluierungsergebnisse

Auf der 6. Projektgruppensitzung des DOL-Projekts "Kfz-Wesen" am 30.08. hat das IfG.CC die Evaluierungsergebnisse der Abläufe im Kfz-Zulassungswesen, die im Rahmen der so genannten Stufe 1 der Gesamtumsetzung des DOL-Vorhabens neu gestaltet wurden, sowie die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen vorgestellt. Für die Stufe 1 sollten gemäß des DOL-Aktionsplans von 2010 ausgewählte Zulassungsprozesse bzw. -prozessteile so neu gestaltet werden, dass es für Bürger möglich ist, ein Fahrzeug online – ohne die Zulassungsstelle aufzusuchen – an-, um- oder abzumelden. Die bisherige Form der Kfz-Zulassung bleibt weiterhin erhalten.

Analysiert wurden Pilot-Projekte in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern im Hinblick auf die Ziele des Aktionsplans Deutschland-Online. Dort stand neben der Sicherheit und Rechtmäßigkeit der neuen Prozesse vor allem im Vordergrund, die Lösungen effizient und effektiv zu gestalten. Pilotiert wurden u.a. die internetbasierte Beantragung einer Umschreibung, der Einsatz des neuen Personalausweises bei der Neuzulassung und eine neue Logistikkette für die Lieferung von Fahrzeugdokumenten und Kennzeichen zum Bürger.

Aus den Ergebnissen der Evaluation wurden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des DOL-Vorhabens (Stufe 2) abgeleitet. Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass die neu gestalteten Prozesse zumindest den Aufwand für Bürger und gewerbliche Kunden reduzieren, es in den meisten Fällen aber immer noch nötig ist, für die Übergabe von Kennzeichen und Dokumenten eine Verwaltung – nicht unbedingt die zuständige Zulassungsbehörde – aufzusuchen. Einige der Pilotländer nutzen bestehende Infrastrukturen, wie Portale und Register z.B. des Kraftfahrt-Bundesamtes, um Online-Prozesse umzusetzen. Die Erfahrungen mit insbesondere diesen Lösungsansätzen geben Hinweise für die geplante Umsetzung einer durchgängigen Online-Zulassung in Stufe 2, wobei noch unklar ist, was in Stufe 2 ab 2014 genau umgesetzt werden soll. Bislang ist in Stufe 2 vorgesehen, dass die Kfz-Zulassung vollständig elektronisch abgewickelt werden kann. Bei der Evaluierung hat das IfG.CC mit dem Statistischen Bundesamt zusammengearbeitet, das die Prozesse im Hinblick auf entstehende Bürokratiekosten untersucht hat.

Für alle Fragen zum Projekt steht Heidrun Müller (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.3 EU-Projekt "Egoprise": Modellierung von Prozessketten

Die Phase der Prozesserhebung konnte nun mit der Modellierung des Baugenehmigungsprozesses und des Prozesses der Beantragung von Pensionen in der Projektpartnerkommune in Dänemark abgeschlossen werden. In den kommenden Wochen werden alle Prozessmodellierungen mit den Projekt- und Interviewpartnern in Estland, Finnland, Lettland, Deutschland und Dänemark abgestimmt und Handlungsvorschläge für die Optimierung von (Teil)Prozessen erarbeitet.

Der modellierte Baugenehmigungsprozess in Dänemark ist bereits weitestgehend als elektronische Lösung umgesetzt. Anträge können elektronisch oder in Papierform eingereicht und dann (ggf. nach dem Scannen der Papierunterlagen) medienbruchfrei elektronisch weiterverarbeitet werden. Das elektronische Antragsverfahren wird von Bürgern und Unternehmern gleichermaßen genutzt. Die Handlungsempfehlungen zielen darauf ab, Prozessabläufe transparenter und für den Bürger/Unternehmer nachvollziehbarer zu machen.

Eine vorläufige Analyse des Baugenehmigungsprozesses in Estland hat hingegen gezeigt, dass im Vergleich zu Dänemark hier Optimierungen bereits bei der Vorbereitung einer Antragstellung ansetzen sollten. So würde es sich anbieten, dass Bürger/Unternehmen, die ein Bauprojekt vorbereiten, sich an einer Stelle, z.B. einem Baubürgerservice, zu allen fachspezifischen Fragen beraten lassen können, Antragsformulare ausgehändigt bekommen oder auch Bebauungspläne einsehen können. Dadurch würden die Sachbearbeiter, die mit der eigentlichen Bearbeitung der Anträge befasst sind, von „Routinearbeiten“ bzw. -anfragen entlastet werden. Bei den Interviews in Estland wurde deutlich, dass die potentiellen Nutzer elektronischen Services z.T. sehr skeptisch gegenüber stehen und den direkten und persönlichen Kontakt zu den Verwaltungsmitarbeitern bevorzugen. Vorstellbar ist demnach, speziell für Unternehmen Workshops anzubieten, um sie an bereits angebotene E-Government-Services heranzuführen und entsprechendes Vertrauen aufzubauen.

Bei allen untersuchten Prozessen in Estland, Lettland, Finnland, Deutschland und Dänemark wurde deutlich, dass der Frage der Aufbereitung von Informationen für die Bürger/Unternehmer (z.B. zu Voraussetzungen für eine Antragstellung, zum Ablauf der Bearbeitung von Anträgen und zum aktuellen Bearbeitungsstand von Anträgen) eine große Bedeutung zukommt.

Die Projektergebnisse werden beim nächsten Treffen der Projektpartner Anfang Oktober in Estland vorgestellt und diskutiert.

Für alle Fragen zum Projekt steht Friederike Thessel (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publication
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P.1 Veröffentlichung der Studie „Einheitliche Behördenrufnummern in der Europäischen Union“

Die vom IfG.CC erstellte Studie „Einheitliche Behördenrufnummern in der Europäischen Union“ wurde vom Bundesministerium des Innern veröffentlicht.

Die Studie zeigt auf, in welchen EU-Mitgliedstaaten Einheitliche Behördenrufnummern (EBN) bereits umgesetzt wurden bzw. in Planung sind. Analysiert wurde der Umsetzungsstand der EBN in den EU-Mitgliedstaaten in Bezug auf die Gestaltung des Vertriebs, der Produktion sowie der Umsetzungsorganisation. Darüber hinaus wurden in vertieften Fallstudienanalysen nationale Implementationswege nachgezeichnet. Anschließend wurden das Innovationspotenzial (Good Practices) bei der Umsetzung einer EBN in EU-Mitgliedstaaten sowie die Möglichkeiten für eine länderübergreifende Kooperation zwischen verschiedenen EBN im europäischen Kontext identifiziert und analysiert. Eine der Kernaussagen ist, dass Deutschland bei der Umsetzung der EBN in vergleichsweise kurzer Zeit einen beachtlichen Stand erreicht hat. Außerdem zeigt der Vergleich, dass föderale Strukturen nicht unbedingt die Umsetzung hemmen. Für Deutschland kommt es nun darauf an, die EBN flächendeckend umzusetzen und den Service weiter auszubauen.

Aus dem Ländervergleich sowie der Analyse der Umsetzungserfahrungen in anderen Ländern wurden Lernpotenziale für D115 in Deutschland ermittelt und aufgezeigt, in welchen Bereichen Deutschland bei der EBN Stärken vorzuweisen hat, die wiederum für andere europäische Länder von Bedeutung sind. Es hat sich gezeigt, dass der ebenenübergreifende Ansatz von D115 und die damit verbundene Bereitstellung von Leistungen verschiedener Ebenen enormes „Exportpotenzial“ bieten.

Die Studie unter folgendem Link heruntergeladen werden:
http://www.d115.de/cln_108/nn_739628/sid_722E46E78BC60B6B20AF81ED9B4746A1/DE/Service/Pressemitteilungen/Pressearchiv/2011/20110617__einheitliche__behoerdennr__im__vergleich.html

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P.2 Kosteneinsparung durch Shared Service Center – Teil 2 oder: Wie man 1,4 Mrd. Euro hebt - In: government2020-Blog

Das IfG.CC beteiligt sich durch Prof. Dr. Tino Schuppan an dem vom Behördenspiegel initiierten Blog „government 2020“ (www.government2020.de), bei dem es um die Zukunft der Verwaltung geht und neue Trends der Verwaltungsmodernisierung aufgegriffen und Reformvorhaben im Öffentlichen Dienst kritisch bewertet werden:
Im Teil 1 (http://www.government2020.de/blog/?p=151) des Blog-Beitrages zu Shared Service Centern wurde aufgezeigt, welche Einsparungspotenziale dieser Modernisierungsansatz bietet. Jetzt geht es darum, die Umsetzung stärker in den Blick zu nehmen.

Shared Service Center bieten erhebliche Kosteneinsparungspotenziale: Ein Rechenbeispiel zur Personalverwaltung zeigt die Dimensionen auf: Einsparungen von 1,4 Mrd. Euro wären jährlich möglich – und das konservativ gerechnet (vgl. Teil 1 zur Berechnung). Den Potenzialen stehen jedoch ernüchternde Umsetzungserfahrungen gegenüber, was empirisch arbeitende Wissenschaftler nicht verwundert.

In dem Beitrag wird auch deutlich, dass es allein mit einer Gründung eines SSC nicht getan ist, sondern es ausgeklügelter Strategien zur Inanspruchnahme bedarf, weil sonst die SSC nicht (ausreichend) genutzt werden. Dazu gehört sicherlich auch ein vernünftiges Marketing. Mit ausschließlichen Kosten- oder Qualitätsargumenten wird man jedenfalls Shared Service Center nicht zum Durchbruch verhelfen können und nicht unbedingt einen Behördenleiter überzeugen. Auch sind die Umsetzungszeiträume realistisch zu betrachten: Aus der Privatwirtschaft ist bekannt, dass es erhebliche Zeit erfordert, bis SSC in der Praxis funktionieren. Sechs bis zehn Jahre sind durchaus realistisch, so dass ein langer Atem erforderlich ist.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.government2020.de/blog/?p=867
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=34816&Itemid=1

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P.3 Neuerscheinung: Gerhard Schwabe (Hg.): „Bürgerservices: Grundlagen – Ausprägungen – Gestaltung – Potenziale“

Im April ist Band 11 „Bürgerservices: Grundlagen – Ausprägungen – Gestaltung – Potenziale“ der Buchreihe „E-Government und die Erneuerung des öffentlichen Sektor“ im Verlag edition sigma Berlin erschienen, die von Klaus Lenk, Martin Brüggemeier und Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, herausgegeben wird.

Prof. Dr. Tino Schuppan hat dafür zwei Beiträge verfasst. Im ersten Beitrag „Einführung von Bürgerdiensten“ beschreibt er zusammen mit Klaus Lenk typische Schwierigkeiten in den einzelnen Phasen eines Innovationsprozesses. In den Phasen Zündung, Initiierung, Implementierung, Routinisierung und Erfolgskontrolle begünstigen oder hemmen unterschiedliche Faktoren die Innovation. Neue Akteure treten in die Arena und bringen ihre Interessen und Vorstellungen ein. An zwei empirischen Beispielen – Metropolregion Hamburg und EG-Dienstleistungsrichtlinie – wird dargestellt, dass weitreichende Verfahrens- und Organisationsänderungen notwendig sind, um die Innovationen bei den Bürger- und Unternehmensdiensten umzusetzen.

Im zweiten Beitrag „Organisationswandel durch vernetzte Erstellung von Bürgerdiensten“ befasst er sich mit neuen Formen der behördenübergreifenden vernetzten Zusammenarbeit, die auf IT-Netzwerken basiert, wie z.B. die Trennung in Front- und Back-Office oder Shared Services. Diese vernetzten Formen der Leistungserbringung stellen jedoch neue Anforderungen an Steuerung und Accountability. Es stellt sich stets die Frage, wer für was gegenüber wem in welchem Umfang verantwortlich ist und wie die verteilten Prozessteile sowie die Leistungserbringung bei Vernetzung gesteuert werden kann.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.edition-sigma.de/InhaltPDF/Inhalt841.pdf

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1.3 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
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V.1 Berlin, Deutschland, 25.08.2011: Gespräche unter den Linden: Neue Ideen im Public Management

Im Rahmen einer neuen Veranstaltungsreihe „Gespräche unter den Linden: Neue Ideen im Public Management“ der CSC Deutschland Solutions GmbH, ein weltweit agierendes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Informationstechnologie, hat die erste Diskussionsrunde mit einem Vortrag von Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, am 25.08. zum Thema „Shared Services: Industrialisierung der öffentlichen Verwaltung?“ begonnen.

Weltweit versuchen Staaten die öffentliche Verwaltung zu modernisieren und Shared Service Center (SSC) zu etablieren. Man spricht von einer neuen Form der Industrialisierung, die nunmehr den Dienstleistungsbereich erreicht hat. Neben Qualitätssteigerungen bieten SSC erhebliche Kosteneinsparungspotenziale. Würde beispielsweise die gesamte Personalverwaltung in Deutschland unter Shared Service-Gesichtspunkten abgewickelt werden, ließen sich hypothetisch 1,4 Mrd. Euro jährlich sparen. Den Potenzialen stehen jedoch zum Teil ernüchternde Umsetzungserfahrungen gegenüber. Es stellt sich nicht nur die Frage, warum Verwaltungen Probleme haben, SSC zu gründen, sondern deren Leistungen auch nur mäßig nachgefragt werden. Nicht nur die vielfach verdienstvollen Ansätze in Deutschland, wie beim BVA, kommen nicht richtig in Schwung, sondern auch internationale Erfahrungen bestätigen die Herausforderungen in der Umsetzung. Einige Länder, wie z.B. in Australien im Bundesstaat Western Australia, wenden sich nach anfänglicher Euphorie wieder von diesem Modernisierungsweg ab, weil SSC im Ergebnis mehr gekostet und weit weniger eingespart haben als erwartet. Ähnliche Probleme gibt es in Großbritannien; hier allerdings wurde im Juli 2011 eine Shared Services-Strategie vom Cabinet Office erlassen, die verstärkt auf Wettbewerb zwischen mehreren SSC setzt und die Kooperation mit privaten Akteuren vorsieht.

Am Beispiel erster deutscher empirischer Erfahrungen zeigt sich, dass die politische Rationalität gerade bei so genannten Querschnittsaufgaben berücksichtigt werden muss. Wenn fast 50 Prozent der Aufgaben einiger Ministerien Querschnittsaufgaben sind, kann man sich leicht vorstellen, dass eine Aufgabenabgabe nicht leicht umzusetzen ist. Auch scheint es bei Querschnittsaufgaben eine hohe Identifikation durch die Beschäftigten zu geben, was die Bündelung erheblich erschwert. Sind die Shared Service Agenturen nicht in der Lage, eine Standardisierung von Prozessen durchzusetzen, bleiben „Heterogenität unter einem Dach“ und dysfunktionale Vielfalt erhalten, womit Einsparungspotenziale verpuffen. In jedem Fall wird deutlich, dass in Deutschland unter den gegebenen Bedingungen der nicht-hierarchischen Steuerung durchdachte Ansätze eines Umsetzungs- und Changemanagements und ausgeklügelter Anreizmechanismen notwendig sind. Ein Problem, das mit einfachen Rezepten nicht zu lösen ist.

Zu den grundlegenden Themen Verwaltung, Staatlichkeit und Politik bzw. Organisation, Strategie und Führung plant CSC in regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen, mit Wissenschaftlern und Verwaltungspraktikern zu diskutieren. Inhaltlich wird die Veranstaltung von der Business School der Universität Salzburg organisiert. Die nächste Veranstaltung „Gespräche unter den Linden“ findet am 04. Oktober 2011 statt.

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V.2 Ankündigung: Berlin, Deutschland, 09.09.: Preisverleihung 11. eGovernment-Wettbewerb von BearingPoint und Cisco

Auch in diesem Jahr ist Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, wieder Jurymitglied beim 11. eGovernment-Wettbewerb, der jährlich von Bearing Point und Cisco unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern ausgerichtet wird. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung sowie den Einsatz moderner Technologien zu stärken. In diesem Jahr orientiert sich der Wettbewerb noch stärker an den eGovernment-Zielen der Europäischen Union, wodurch insbesondere Nutzerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit wichtige Kriterien bei der Beurteilung der teilnehmenden Projekte sind.

Ausgezeichnet werden Modernisierungsprojekte in fünf Kategorien, darunter bspw. Bestes Modernisierungsprogramm Deutschland, Innovativstes eGovernment-Projekt und Größter Beitrag zur Verbesserung im EU-eGovernment-Benchmarking. Prof. Dr. Tino Schuppan wird den Preis in der Kategorie „Bestes Modernisierungsprogramm Deutschland“ an den Gewinner übergeben. Die Preisverleihung findet am 09.09. im Rahmen des 16. Ministerialkongresses statt.

Die Gewinner des diesjährigen eGovernment-Wettbewerbs werden mit einer exklusiven Teilnahme an den eGovernment-Innovationstagen geehrt. In dieser zweitägigen Veranstaltung erhalten die Teilnehmer wesentliche Impulse, auch von internationalen Experten, zur Weiterentwicklung ihrer Projekte im Bereich eGovernment und Verwaltungstransformation.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.egovernment-wettbewerb.de

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V.3 Ankündigung: Rome, Italy: 11.-13.04.2012, 16th IRSPM Conference

Seit mehreren Jahren unterstützt und leitet das IfG.CC das eGovernment Panel der IRSPM.

Vom 13. bis 15.04.2012 findet in Rom/Italien das 16. Forschungssymposium der "International Research Society for Public Management" (IRSPM) zum Thema "Contradictions in Public Management. Managing in volatile times" statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Prof. Dr. Tino Schuppan zusammen mit Prof. Miriam Lips (Professor für eGovernment, Victoria University of Wellington, Neuseeland) den Panel Track zu eGovernment leiten, das in diesem Jahr unter der Überschrift "Public Management in volatile times: e-government as enabler of public sector reform" steht.

Panel-Beiträge können u.a. zu folgenden Themen und Fragestellungen eingereicht werden: nature and impact of ICT-enabled changes in the public sector and its external relationships, and the implications for public management. How could ICT-enabled changes in government and its relationships with citizens, businesses and NGOs be conceptualised, and what are the managerial, governmental and democratic implications? Which theoretical lenses could be used to help us understand and explain what is happening in government and its relationships with citizens, businesses and NGOs, as a result of the use of ICTs in these volatile times?

Detaillierte Informationen zum Panel finden Sie hier:
http://www.irspm2012.com/panel/PublicManagementInVolatile%20times.pdf

Abstracts für Konferenzbeiträge können bis zum 1. Oktober 2011 eingereicht werden.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.irspm2012.com/index.shtml

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1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen / Conferences supported by the IfG.CC
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Keine aktuellen Konferenzen

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1.5 In eigener Sache / On our owns account
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E.1 10 Jahre IFG.CC - 10 Jahre eGoverment-Forschung aus Deutschland / 10 years IfG.CC – 10 years eGovernment research from Germany

Vor mehr als 10 Jahren entstand an der WiSo-Fakultät der Universität Potsdam die Idee zur Gründung eines Instituts für eGovernment. Konkreter Anlass dafür war das vom Land Brandenburg geförderte Forschungsprojekt "Electronic Local Government" (eLoGo), das seinerzeit eines der größten eGovernment-Forschungsprojekte in Deutschland war. Im Rahmen des Projektes sollten neue Formen der Leistungserbringung im ländlichen Raum entwickelt und erprobt werden.

Parallel dazu war der Aufbau eines Wissenschafts- und Fachnetzwerkes für eGovernment vorgesehen. Das nahmen die damals Projektbeteiligten – unter anderem Professoren und Mitarbeiter der Universität Potsdam – zum Anlass nahmen, um ein Institut zu gründen, was die Geburtsstunde des "Institute for eGovernment" (IfG.CC) war. Es wurde als „Competence Center“ mit dem Ziel gegründet, an einer Stelle konzentriert neues eGovernment-Expertenwissen zu entwickeln, zu bündeln und weiterzugeben. Dabei stand das IfG.CC von Anfang an der Universität Potsdam für die Lehre und Forschung als Partner im Bereich eGovernment zur Seite.

Seit seinem Bestehen hat das IfG.CC mehr als 50 nationale und internationale Projekte ausgeführt, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Studien für die Praxis erstellt sowie konkret die Verwaltung bei der Umsetzung unterstützt. Themen waren beispielsweise Prozessketten, E-Government in Afrika, Mobile Bürgerdienste, Prozessmodellierung, Shared Service Center, Einheitliche Behördenrufnummern, Fusion öffentlicher IT-Dienstleister, Kompetenzen für E-Government, EU-Dienstleistungsrichtlinie um nur einige Beispiele zu nennen.

Innerhalb von 10 Jahren hat sich das IfG.CC mit seiner interdisziplinären Ausrichtung, wobei der Schwerpunkt in der Kombination von Verwaltungswissenschaften und Informatik liegt, ein Alleinstellungsmerkmal nicht nur in Deutschland erarbeitet.

Ohne ausgeprägte wissenschaftliche Neugier, konsequentes Gestaltungsdenken, hohes fachliches Interesse an eGovernment und Verwaltungsmodernisierung und auch Leidenschaft für die Modernisierung der Verwaltung aller Beteiligten wäre der heutige Entwicklungsstand des Instituts nicht zu erreichen gewesen.

Wir bedanken uns bei unseren Auftraggebern, unseren Mitarbeitern, Unterstützern und uns Wohlgesonnenen, die alle dazu beigetragen haben, dass wir in diesem Jahre dieses Jubiläum begehen dürfen.

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E.2 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates

Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Stadtzentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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2. Schwerpunktthema des Monats/Key Issue of the Month:
Daten der öffentlichen Verwaltung / Data of the public administration

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Daten sind eine wesentliche Infrastrukturkomponente der öffentlichen Verwaltung, denn durch Daten werden Informationen vermittelt, die für das Verwaltungshandeln grundlegend sind. Durch Informationstechnik hat sich die Verarbeitung von und der Umgang mit Daten verändert. In dieser Ausgabe des E-Government-Infobriefs werden neueste Entwicklungen in den Bereichen Cloud Computing und Open Data, aber auch geografische Informationssysteme und Datenzentren (Rechenzentren) vorgestellt.

Geoinformationssysteme (GIS) erfassen, analysieren und präsentieren geografische Daten, wie z.B. Verwaltungsgrenzen. Immer mehr Fachgebiete, auch in der Verwaltung, bedienen sich der Geoinformationen: Krisen- und Katastrophenmanagement, Verkehr, Energie, Umweltschutz, Raumplanung, Gesundheit u.v.m. Bereits jetzt gibt es eine Fülle von Beispielen aus der täglichen Verwaltungspraxis, die den Nutzen von GIS verdeutlichen. So können sich bspw. Eltern über eine digitale Karte den nächsten Kindergarten oder Angehörige die nächste Seniorenpflegeeinrichtung ansehen, bequem per Mausklick die Verfügbarkeit freier Plätze prüfen und vielleicht sogar auf diesem Wege eine Anmeldung oder Reservierung in der Einrichtung vornehmen. In Jharkhand (Indien) wurde kürzlich eine GIS-Plattform eingerichtet, die die Wasserreserven bis zu einer Tiefe von 80 Metern kenntlich macht. Diese Informationen werden genutzt, um bspw. die Trinkwasserversorgung in diesen ländlichen Gebieten zu optimieren.

Open Government soll zu mehr Transparenz, mehr Partizipation und einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bevölkerung beitragen. Eine wichtige, aber auch stark diskutierte Zielsetzung ist das vermutete bzw. erwartete Potenzial für die Wirtschaft durch Open Data. Grundlage von Open Government sind jene Datenbestände des öffentlichen Sektors, die von Staat und Verwaltung ohne jegliche Einschränkung frei zugänglich gemacht werden (Open Data). Im Interesse der Allgemeinheit können sie verwendet und weiter verbreitet werden. Während einer der Vorreiter, die USA, das Budget für die Open-Government-Bewegung von jährlich über 30 Millionen US-Dollar auf zwei Millionen US-Dollar reduziert hat, schreibt sich u.a. Neuseeland weiterhin die Forderung nach offenen Daten „auf die Fahne“. Im Internet unter http://data.govt.nz sind bereits 1600 Datensätze der neuseeländischen Verwaltung für den Bürger verfügbar gemacht worden.

Die Idee von „Cloud Computing“ ist, dass Software und Daten zwar lokal bearbeitet und genutzt, aber über eine externe Infrastruktur bereitgestellt werden. In Echtzeit werden IT-Leistungen als Services über das Internet bereitgestellt; abgerechnet wird mit dem Anbieter nach Nutzung. Der Anwender greift zumeist über einen Webbrowser auf die Daten oder Anwendungen zu. Für Nutzer liegt der Vorteil von Cloud Computing darin, dass sie keine Server und Softwarelösungen anschaffen müssen, sondern die nötigen Kapazitäten für Daten und Anwendungen bei entsprechenden Anbietern mieten. Dadurch muss weniger Personal eingesetzt werden, das für die administrative Betreuung von Soft- und Hardware zuständig ist. Zudem entfallen kostenintensive Personal- und Test- sowie Implementationsphasen. Technische Infrastruktur-Expertise muss sich nicht mehr vor Ort vorgehalten werden. Inzwischen setzen auch öffentliche Verwaltungen – vor allem in den USA – auf die Datenverarbeitung „in der Wolke“.

Eng mit diesem Thema verbunden ist der derzeitige internationale Trend der Konsolidierung von Rechenzentren in der öffentlichen Verwaltung. Die Vielzahl der Rechenzentren, die in den 1990er Jahren entstanden sind, genügt kaum noch den Anforderungen an einen modernen Betrieb und rentieren sich nicht mehr. In den USA sollen in den kommenden vier Jahren 800 Behörden-Rechenzentren konsolidiert werden; davon sollen bis 2012 180 Rechenzentren komplett geschlossen werden. Stattdessen verfolgt die US-Regierung eine Cloud-Computing-Strategie, bei der jährliche Einsparungen von fünf Milliarden Dollar prognostiziert werden. In Kanada ist geplant, 90% der 300 Rechenzentren zu konsolidieren und die Dienste von Behördenabteilungen und Agencies, die vorher Rechenzentren wahrgenommen haben, in eine Einheit zu übertragen, sog. „Shared Services Canada“.

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2.1 India: Jharkhand first state on GIS water map

Adding another feather to its e-governance crown, Jharkhand became the first state to launch online geographic information system (GIS) on surface and underground water.

Satellite imagery, data compilation and projection of the findings as per geographical map of the state up to the level of blocks has been carried out by Jharkhand Space Application Centre that was formally unveiled by deputy chief minister Hemant Soren.

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2.2 Neuseeland führend bei Open Data

Das neuseeländische Kabinett hat im Rahmen des Programms Open Government Data and Information die Declaration on Open and Transparent Government verabschiedet. Kern der Deklaration ist die Verpflichtung, die Daten der öffentlichen Hand in einer leicht verfügbaren Form möglichst kostenlos und ohne Restriktionen bei der Nutzung zugänglich zu machen.

Die offenen Regierungsdaten sollen die Verwaltung effizienter und verantwortlicher machen und mehr Mitwirkung bei Entscheidungen sicherstellen.

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2.3 China: Hong Kong Govt to use both public cloud and private cloud

The Hong Kong SAR Government will establish a cloud environment progressively over the next few years for the delivery of its e-services and information.

The government cloud will be made available for shared use by all bureaus and departments so that they can execute their own IT-enabled business change initiatives in a more agile, cost-effective and joined-up manner, he added.

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2.4 Government-as-a-Service: Can it become a reality with cloud computing?

The cloud, whether through a public cloud or private one, has enabled private businesses to gain incredible efficiencies, share data better, and promote easier and more widespread access throughout a widely dispersed organisation. The term "data silo" has become a bad word in business, and efforts are underway in just about every large organisation to overcome their limitations. Yet, in the UK, over 130 data centres exist to support multiple discrete processes. Governments throughout the EU and the world are only just now starting to see the potential benefits and public good of e-government.

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2.5 Great Britain: Police planning major switchover to cloud computing

Police across the UK are considering a major move to cloud computing, dumping on-premise IT in an aggressive bid to cut costs. Under the Strategic Cloud Programme the systems would be supported by to collaboration, knowledge management, risk management, information sharing and business intelligence analytics tools. The aim is for them to be standards-based and scalable, with strong security, consumption based pricing and high service level agreements.

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2.6 USA: Consolidating Data Centers: The New Normal in Government

Governments across North America are now consolidating data centers at an unprecedented pace. This is not just talk, but real action is (finally) occurring. Welcome to the “new normal” in global technology efficiency, with federal, state, local and even international governments participating. Data center consolidation has become the new normal. All governments can save more, while still improving daily operations, in this data center consolidation area.

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2.7 Canada to Close Nearly All Government Data Centers

Canada’s government announced Thursday, Aug. 4, it will shut down more than 90 percent of its 300 data centers, leaving the nation with fewer than 20 when the plan is complete.

In addition, Canada’s government will make the move away from 100 different e-mail platforms to one all-encompassing system. Furthermore, all resources associated with the delivery of e-mail, data center and network services are being transferred from 44 departments and agencies to a new entity called Shared Services Canada.

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3. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
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3.1 Zustimmung zur elektronischen Gesundheitskarte wächst

Die Zustimmung zur elektronischen Gesundheitskarte wächst. Rund 70 Prozent der Bundesbürger sind für die Karte, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben hat. Bei der letzten Erhebung 2009 waren es noch 59 Prozent. „Die Bürger sehen die Vorteile der elektronischen Gesundheitskarte offenbar sehr deutlich. Dies ist ein Auftrag an die Politik und alle Beteiligten, die Karte schnellstmöglich einzuführen und ihre Potentiale mit neuen Funktionen auch wirklich auszuschöpfen“, sagte Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM.

Je jünger die Befragten, desto deutlicher der Zuspruch. Mehr als vier Fünftel der unter 30-Jährigen wünschen sich die Einführung der Karte. Aber auch unter Senioren (65 Jahre und älter) befürwortet sie eine solide Mehrheit von 55 Prozent. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind nur gering.

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3.2 All systems go for German eHealth

Germany is set to begin distributing its new eHealth cards country-wide from 1 October 2011.
Morpho (Safran group) says it is the first manufacturer to have received official approval to produce the card by Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) – the German association for telematics applications for the eHealth card.

The new eHealth card, known as ‘Generation 1plus’, is already suited for future online use and has high-security encryption functions.

According to Morpho, by the end of 2011, 10% of all insured people will receive the new card.

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3.3 1. September 2011: Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels

Am 1. September 2011 wird in Deutschland der elektronische Aufenthaltstitel (eAufenthaltstitel) als eigenständiges Dokument im Scheckkartenformat für Drittstaatenangehörige (Staatsangehörige von Nicht-EU-Staaten) eingeführt. Er ersetzt damit den bisherigen Aufenthaltstitel als Klebeetikett im Pass bzw. Reisedokument.

Mit der Einführung des eAufenthaltstitels werden die europäischen Vorgaben zur einheitlichen Gestaltung des Aufenthaltstitels für Drittstaatenangehörige umgesetzt. Die einschlägigen EU-Verordnungen (EG Nr. 1030/2002 und 380/2008) verpflichten alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union, einen einheitlichen Aufenthaltstitel mit biometrischen Merkmalen auszustellen.

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4. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
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4.1 Poland: Business activities can now be registered online

Since 1 July 2011, it has been possible to register business activities in Poland through the Internet, provided that the entrepreneur has a trusted profile or electronic signature.

The Central Register and Information on Business Activity (Centralna Ewidencja i Informacja o Działalności Gospodarczej - CEIDG, in Polish), which is run by the Ministry of Economy (Ministerstwo Gospodarki, in Polish), has introduced the CEIDG-1 form to replace the EDG-1 form. The new form is available from the ceidg.gov.pl and firma.gov.pl websites.

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4.2 Denmark: Digital signature system NemID completes successful first year of operation

1 July 2011 marked the first anniversary of the launch of Denmark's digital signature system NemID. During that year, it was used 310 million times by 79 % of the adult population to access services in both the public and private sectors, and notably for Internet banking.

NemID provides the means for secure digital communication. More than 3.2 million Danes now use it, with over 2.9 million using it for both banking and the public sector. In the future, NemID is expected to facilitate much greater use of self-service in citizens' contacts with the municipalities, regions and State authorities.

Charlotte Sahl-Madsen, Minister for Science, Technology and Innovation, said: "NemID has given Danes a digital key to both the public and private sectors, as it is easier to remember and thus use. Meanwhile, security has increased markedly. It's no secret that there were some initial difficulties. Nevertheless NemID has achieved a widespread and frequent use by citizens even in its first year. I am very satisfied with it."

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4.3 Croatia: World Bank Continues to Help Improve Land Administration Systems and Modernize the Port of Ploce

The World Bank Board of Executive Directors approved two loans to the Republic of Croatia, the Integrated Land Administration Project in the amount of EURO 16.5 and an additional financing loan for the Trade and Transport Integration Project in the amount of EURO 50 million. Both loans are building on previous successful projects.

The Integrated Land Administration Project (ILAS) is a follow on project to the successful Real Property Registration and Cadastre project which helped the Ministry of Justice, the State Geodetic Administration and Land Registry Offices to successfully complete the first phase of the reform of the land registry and cadastre. It simplified procedures, improved efficiency of services, reduced backlogs, increased transparency and access to information and developed joint procedures and a common land database under the Joint Information System (JIS). All of these reforms have been important in improving tenure security and strengthening the land administration system which are both crucial for speeding up the reform of the judiciary and public administration, the fight against corruption and doing business.

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4.4 Portugal: ePrescriptions mandatory since 1 August 2011

On 1 August 2011, electronic prescriptions (ePrescriptions) became mandatory for medicines reimbursed by the State.
Exceptional situations where manual prescriptions can continue to be used are laid down in Article 9, Paragraph 2 of Ministerial Order no. 198/2011 of 18 May 2011.

Manual prescriptions can be performed in four exceptional cases:
  • home prescriptions;
  • electronic system failure;
  • professionals with a monthly volume of 50 prescriptions or less;
  • other exceptions of proven unsuitability, after professionals have been registered and confirmed by their respective orders.
Drugs of manual prescriptions will continue to be reimbursed after 1 August 2011 provided that the prescription does not exceed the expiration date.

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4.5 Hungary: Development of public health information system to be concluded in August

The development of the information system for the National Public Health and Medical Officer Service (Állami Népegészségügyi és Tisztiorvosi Szolgálat - ÁNTSZ, in Hungarian) is expected to be completed by the end of August 2011.

An accurate and up-to-date database will be created to accelerate the process of organising public healthcare. It will indicate, for instance, the number of available hospital beds and the nearest hospital in the case of a major accident.
According to deputy chief medical officer Attila Kovács, who spoke on public radio about the fundamental aspects of the EU-funded, multi-million euro information system, the objective is for "the ambulance to not turn back at the hospital gate."

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5. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
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5.1 Azerbaijan prepared rules, regulation, order and list of state electronic services

Communication and Information Techno0logies Ministry of Azerbaijan has hosted a collegiate meeting devoted to discussion of fulfillment of the country president’s decree "On organization measures for state bodies’ electronic services".
The Ministry has reported that at the meeting Communication and Information Technologies Minister of Azerbaijan Ali Abbasov told of organization of relations between officials and citizens in new form with the use of information technologies. The decree enabled increase of transparency and efficiency of state bodies’ activity, eradication of corruption cases and possible bureaucratic obstacles.

The ones speaking at the meeting told that Communication and Information Technologies Ministry and other central executive bodies have established efficient cooperation and took measures in e-services organization.

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5.2 Internet barriers put older Australians at risk

More than 40 per cent of older Australians say the internet is too expensive, putting them at risk of being excluded from important online health and financial services, new research shows.

Dr Sandra Haukka, from the ARC Centre of Excellence for Creative Industries and Innovation (CCI) at Queensland University of Technology (QUT), said seniors, particularly pensioners, risked being left behind as businesses and governments shifted more services to the web.

"With the government and private sector spending billions on the National Broadband Network, we have to make sure that the internet can be used by all those who need it the most," she said.

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http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=35644&Itemid=128
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5.3 Bahamas: Financial services looking to e-govt for competitive boost

E-government can lend cachet to The Bahamas financial services industry, in some regards putting the sector on equal footing with key global players, according to an industry leader.

Critical will be the extent to which the Registrar General’s Department (RGD), particularly the companies registry, is able to optimize performance through the new e-portal, according to Chairman of the Bahamas Financial Services Board (BFSB) Paul Winder.

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5.4 Ghana: Businesses and Taxpayer Re-registration to commence in September

The Registrar-General’s Department (RGD) will embark on a new registration of all businesses and tax payers in September this year under the Government’s eRegistration (GeReg) system.

The registration, which is being done in collaboration with the Ghana Revenue Authority (GRA) and Ghana Community Network Services Ltd (GCNet) and its technical partners, is part of Ghana e-Government GeGOV project that aims to improve quality of customer records and facilitate improved service delivery.

The exercise a Public Private Partnership (PPP) between Government and GCNet also seeks to provide access to a variety of online Government services (i.e. filing of returns, payments, appointment, scheduling and GeGov portal) and to reduce tax compliance costs.

Weitere Informationen | Further Information:
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5.5 USA: Mobile apps are reshaping government services and operations

Federal agencies so far have launched about 75 mobile apps aimed at everything from allowing citizens to more easily browse proposed legislation to helping anglers alert their peers when they've just released a short fin mako shark.

Many of the biggest innovations in the government apps sphere, though, are happening at the state level.

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5.6 India: Maharashtra: Sassoon telemedicine centre tries to bridge rural-urban healthcare gap

A civil surgeon at the hospital in Satara will no longer have to send a snake-bite patient who fails to respond to routine treatment to a larger centre two hours away. A complicated case of pregnancy at Ahmednagar’s civil hospital can be resolved just by interacting with experts at Sassoon General Hospital’s telemedicine centre.

For the last two years, experts at Sassoon’s telemedicine centre has been offering advice during medical emergencies in peripheral areas. Not only are details like history of patients and reports of investigations regarding ailments sent by mail to the telemedicine centre at Sassoon but video-conference technique is routinely used to manage the complication, says Dr D J Kulkarni, medical superintendent at the hospital.

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5.7 Stimulating innovation: An untapped resource for Egypt's economy

Currently, the Middle East and North Africa (MENA) region is a net importer of information and communications technology (ICT). Companies in the region purchase ICT products and services that enhance efficiency, but due to heavy outsourcing, national economies - such as Egypt - are not maximizing the gains that lie in the domestic workforce.

As the Egyptian government undergoes a series of transformations, upcoming policy measures applied to the ICT sector will be paramount in spurring innovation and securing consistent growth for the future.

Weitere Informationen | Further Information:
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6. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat / Selected events in the current month
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6.1 08.-09.09., Vienna, Austria: 2011 Conference on Electronic Democracy

Conference on Electronic Democracy - EDEM 2011

eDemocracy applications have matured covering an ever increasing range of applications, ranging from transparency and information, discussion, deliberation and consultation projects to decision-making and voting, thus encompassing the entire democratic process.

Weitere Informationen | Further Information:
http://edem2011.ocg.at/

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6.2 12.-16.09., Denver, Colorado, United States: FOSS4G 2011

FOSS4G 2011 - Free and Open Source Software for Geospatial

Recent years have seen substantial changes in the geospatial industry. One of those changes has been the growth in maturity and adoption of free and open source solutions. In many cases organisations are using a mixture of open and closed source solutions.

FOSS4G gathers developers and users of open source geospatial software as well as managers and decision-makers from around the world to discuss new directions, implementations and growing business opportunities in this space.

Weitere Informationen | Further Information:
http://2011.foss4g.org/

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6.3 12.-14.09., Canberra, Australia: Co-hosted by FutureGov and Australian e-Government Cluster

FutureGov Congress Australia showcases new developments in public sector service delivery from around the world, and provides a platform for Australian public servants to meet and interact with their international and national peers.

This event is part of the region’s largest network of public sector modernisation events, with recent conferences in Singapore, Hong Kong, and Taiwan. We draw upon our international network of leading government technology practitioners to create a uniquely international event, on your doorstep!

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.futuregov.asia/events/futuregov-congress-australia-2011/

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6.4 13.-14.09., Leipzig, Deutschland: DiKOM Ost Leipzig 2011

Die DiKOM ist die führende Fachmesse für den Public Sector in Deutschland.

Die Verwaltungen in Kommunen, Kirchen und sozialen Einrichtungen finden bei der DiKOM Lösungen für eine effiziente Steuerung und einen reibungslosen Workflow.

Die ausstellenden Firmen bieten Informationstechnologie und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse des Public Sector ausgerichtet sind.

Darüber hinaus ist die DiKOM für die Kommunen inzwischen auch die größte Wissensdrehscheibe und der wichtigste Treffpunkt.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.hundkmesse.de/diKom-ost/home.html

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6.5 19.-21.09., Ajaccio, France: Conference on digital mediation

For more than 15 years, elected bodies, professionals from all fields: social action, education, culture, life-long learning, territorial development, facilitators (digital), live and experience the increasing and far reaching impact of digital uses in the life of people, in their respective professional fields as much as in the dynamic of the geographical territories they work on. They are confronted to the persistent inequalities of access and uses and, at the same time face the necessity to develop adapted accompaniments to fit the needs of all targeted individuals. They have to facilitate, encourage, support the cultural, social, educational, political and economic changes brought by the digital tools and networks in a perspective of open access to information, collaborative practices and networking approaches.

The conference is open to a wide range of stake-holder's, concerned by the proposed themes and aims at facilitating a movement of mutualisation, questioning and definition of new directions for action.

Weitere Informationen | Further Information:
http://assmednum.corse.fr/

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6.6 26.-27.09., Barcelona, Spain: 7th EXPP Summit 2011

7th EXPP Summit 2011 - The Congress for E-Invoicing / E-Billing

The objective of the congress is to identify and discuss the areas with potential for optimisation and cost savings in billing. The main theme will focus on all electronic processing steps involved in billing and the handling of payments.

A feature of the two-day event is its international focus. It will take account of the fact that business processes are already highly internationalised, while offering participants comprehensive information about supranational approaches, solutions and systems.

It will provide a networking platform for all participants from the industrial and services sector, for system and solution suppliers and for companies processing invoices.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.expp-summit.com/index.htm

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Weitere Veranstaltungstermine / More event dates

Hier finden Sie weitere Termine im Monat September 2011 / Find here more events in the month of September 2011:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_events&task=view_last&year=2011&month=09

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