Today 25710

Yesterday 36569

All 65031928

Monday, 6.04.2026
Transforming Government since 2001
Bürger werden informationell und gesundheitlich durchleuchtet

Die Gesellschaft für Informatik lehnt die Pläne des Bundesinnenministeriums entschieden ab, bei der Einführung des neuen Personalausweises entstehenden Kosten durch den Verkauf der Daten zu finanzieren. Der E-Personalausweis wird neben Unterschrift, Fingerabdrücken und Gesichtsbild auch andere biometrische Daten enthalten. "Biometrische Daten wie Fingerabdruck, Iris und Gendaten lassen Aussagen erwarten über die aktuelle Gesundheit, über Anlagen zu Süchten und Erbkrankheiten bis hin zu Aussagen über die relative Lebenserwartung und über die sexuelle Orientierung von Männern", so eine Sprecherin der Gesellschaft für Informatik (GI), heute in Bonn.

Read more: Deutschland: Gesellschaft für Informatik lehnt Verkauf von Personalausweisdaten durch Regierung ab

Pilotprojekt belegt Kostenreduzierung und Verbesserung der Patientenversorgung

In der Debatte über die Reform des deutschen Gesundheitssystems sollte man sich nach Ansicht von Branchenexperten nicht nur auf die Verbesserung der Einnahmen konzentrieren. Auch bei den Ausgaben könnte selbst bei der bestehenden Gesetzeslage mehr geschehen. "Der Gesetzgeber hat beispielsweise mit dem Paragrafen 140 des Sozialgesetzbuches für die integrierte Versorgung optimale Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten für Leistungserbringer und Leistungserstatter eröffnet", so Professor Harald Korb, Ärztlicher Direktor der Personal HealthCare Telemedicine Services GmbH in Düsseldorf, im Gespräch mit pressetext.

Read more: Deutschland: Telemedizin wichtiger Baustein der Reform des Gesundheitssystems

Doch noch immer werden aber über 50 Prozent der Daten auf Papier ausgetauscht

Deutsche Krankenhäuser sind beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik auf dem richtigen Weg. So lautet das Fazit eines heute vorgelegten Reports, für den Wissenschaftler der Fachhochschule Osnabrück alle deutschen Krankenhäuser befragt haben. Das Augenmerk lag dabei auf Einrichtungen der Integrierten Versorgung - so bezeichnet man Einrichtungen, die sich zu einem Verbund verschiedener Gesundheitsdienstleister wie Krankenhäuser, Rehakliniken, niedergelassene Ärzte und Apotheken zusammengeschlossen haben.

Read more: IT-Einsatz in deutschen Krankenhäusern steigt

Elektronische Patientenakte in Österreich erfolgreich

Wissenschaftler der Fachhochschule Osnabrück haben den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) in deutschen Krankenhäusern untersucht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Einrichtungen noch weit von der vernetzten High-Tech-Klinik entfernt sind. Beim Übergang eines Patienten von einer Versorgungseinrichtung in die nächste erfolgt der Datenaustausch zum Großteil noch in Papierform. In Vergleich zu den Vorjahren sei aber ein positiver Trend erkennbar, ergab die Studie. Immer mehr Einrichtungen nutzen die neuen Technologien - sowohl im administrativen als auch im klinischen Bereich.

Read more: Deutsche Krankenhäuser: Papier statt E-Mail

Deutsche Krankenhäuser sind auf dem richtigen Weg: so lautet das Fazit des diesjährigen "IT-Reports Gesundheitswesen", für den Wissenschaftler der Fachhochschule Osnabrück alle deutschen Krankenhäuser befragt haben.

Von Ende 2005 bis Anfang 2006 haben Wissenschaftler der Fachhochschule Osnabrück sämtliche deutschen Krankenhäuser zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) befragt. Das Augenmerk lag dabei auf Einrichtungen der Integrierten Versorgung - so bezeichnet man Einrichtungen, die sich zu einem Verbund verschiedener Gesundheitsdienstleister wie Krankenhäuser, Rehakliniken, niedergelassene Ärzte und Apotheken zusammengeschlossen haben.

Read more: Einsatz von IT in deutschen Krankenhäusern steigt

Go to top