Im europäischen Vergleich hat sich die Idee des E-Government bislang in Dänemark am stärksten durchgesetzt, wie Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) zeigen. Im ersten Quartal 2007 gaben in Dänemark 58% der 16- bis 74-jährigen an, online den Kontakt zu öffentlichen Einrichtungen und Behörden zu suchen. Es folgten die Niederlande (55%) und Schweden (53%). Im EU-Durchschnitt sparten sich 30% mit Hilfe des E-Government den Weg zum Amt. Dabei kommunizierten in der EU die Männer (33%) häufiger als die Frauen (28%) online mit den Behörden. Dieses Geschlechterverhältnis spiegelte sich in 18 von 26 EU-Länder (ohne Malta) wider. Aufgeschlossener zeigten sich nur die Frauen in Mittel- und Osteuropa: In acht der zehn Beitrittsländer nutzten Frauen häufiger oder zumindest genauso oft wie die Männer das Internet für den virtuellen Behördengang.
---
Quelle/Source: Statistisches Bundesamt, 26.02.2008
