Bereits jetzt steht fest, dass die Tage von Microsoft Office beim Magistrat gezählt sind. Ab 2007 soll das Programmpaket nur mehr auf ausgewählten Arbeitsplätzen neu installiert werden. Das OpenDocument-Format ist als interner Standard festgelegt, die ersten Microsoft-Lizenzen werden zurückgelegt. Ähnlich ergeht es dem Internet Explorer, der durch Firefox ersetzt wird. Erwogen wird zudem die Installation von OpenOffice auf allen bestehenden Arbeitsplatzrechnern.
Die Stadtverwaltung setzt Open-Source-Software seit 1990 im Serverbereich ein. Seit Juli vorigen Jahres bietet die IKT-Abteilung des Magistrats Open-Source-Programme auch für die 19.000 von ihr betreuten Bildschirmarbeitsplätze an. Jede Abteilung kann bislang selbst entscheiden, in welchem Umfang sie Open-Source-Software einsetzt. Aufgrund der Möglichkeit einer Parallelinstallation von Microsoft Office und OpenOffice wurde Letzteres schon auf 8500 Arbeitsplätzen installiert. 1000 Mitarbeiter setzen Linux als Betriebssystem ein. Möglicherweise vervielfacht sich diese Zahl gerade durch die Einführung von Windows Vista. Dessen Nachfolger ist bei Microsoft .
Autor(en)/Author(s): (Daniel AJ Sokolov) / (anw/c't)
Quelle/Source: Heise online, 14.09.2006
