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Thursday, 30.05.2024
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001
Start für 2009 geplant

Das digitale Langzeitarchiv der Republik Österreich könnte bereits Ende 2009 in Betrieb gehen. Die Ausschreibung für das Projekt sei für die kommenden Wochen geplant, so Michael Freitter, Zuständiger im Bundeskanzleramt für E-Government. Als erster Schritt ist die digitale Erfassung der Bestände des Staatsarchivs geplant. Alle relevanten Akten der Ministerien sollen auf Jahrhunderte hinaus gesichert werden.

Zwischenlager im Atombunker

Die Aktenbestände aller öffentlichen Dienststellen sollen in dem Langzeitarchiv der Republik gespeichert werden. Der Server dafür befindet sich in St. Johann im Pongau, wo der Hochsicherheits-Datenspeicher des Bundes steht.

Um sicherzugehen, werden die Daten allerdings auch noch in einem alten Atombunker in Wien Erdberg gespeichert. Das sehen die strengen Kriterien für die Archivierung solcher Daten vor. Dazu kommt noch: Die zwei Speicher müssen in unterschiedlichen Erdbebengebieten liegen.

Bettina Kann, Leiterin des Bereichs Digitale Bibliothek der Österreichischen Nationalbibliothek, erklärt die Schwierigkeiten, die sich bei der Auswahl der Daten ergeben: "Wir können nicht wissen, was zukünftige Forscher einmal interessieren wird." Diese Fragen beschäftigen derzeit auch ihr Haus. Die Nationalbibliothek will ab kommendem Jahr die Inhalte aller WWW-Seiten, deren Adresse auf ".at" endet, für künftige Generationen archivieren.

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Autor(en)/Author(s): [APA]

Quelle/Source: futureZone, 18.03.2008

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