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Wednesday, 11.03.2026
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Soll Datenschutzbedenken gegen japanische Melderegister-Abfragen zerstreuen | "Bitte geben Sie sich große Mühe, einzubrechen" Der japanische Innenminister hat in einer TV-Sendung eingeladen, in "Juki Net", das zentrale Register Japans, in dem Daten aller Einwohner des Landes erfasst werden sollen, einzubrechen.

Der Minister will damit offenbar Datenschutzbedenken gegen das Register zerstreuen.

"Bitte geben Sie sich große Mühe", so die Worte von Toranosuke Katayama bei einer Talk-Show am Sonntag, angesprochen auf die Pläne einer Gemeinde, in das Projekt einzudringen.

Am Montag soll eine Ausweitung des umstrittenen Projekts in Aktion treten, das vor einem Jahr gestartet worden war.

"Juki Net" verleiht jedem Japaner eine elfstellige Nummer, die Namen, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse beinhalten soll, zu der Behörden landesweit online Zugang haben.

Skandal um japanisches Zentralregister

Widerstand gegen Einführung

Die Regierung in Tokio verfolgt mit dem System nach eigenen Angaben keineswegs die detaillierte Überwachung ihrer Bürger.

Sie will vor allem die Effizienz der Verwaltung erhöhen. Die öffentliche Hand könne mit dem System jährlich rund 100 Millionen Euro sparen, glauben die Initiatoren.

Das Projekt geht allerdings sogar den Japanern, die ansonsten nicht für ihre revolutionäre Gesinnung bekannt sind, zu weit. Interessenverbände wurden gegründet und sogar ganze Gemeinden sperren sich gegen die Pläne.

Quelle: futureZone

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