UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat das anlässlich einer UNO-Konferenz betont. Die Konferenz, organisiert vom Wireless Internet Institute, brachte 200 Personen von diversen Tech-Firmen, Entwicklungsländern und internationalen Organisationen zusammen.
Intel-Cheftechniker Pat Gelsinger strich heraus, dass WLAN keiner staatlichen regulierten Frequenz unterliege und dass sich der Standard mittlerweile vollends durchgesetzt habe. Intel produziert Notebook-Prozessoren, die WLAN-Funktionalität gleich eingebaut haben.
Intels Interessen
Gelsingers Einschätzung zufolge werden in einem Jahr mehr als die Hälfte aller Laptops mit WLAN-Anschluss verkauft.
Weltbank hat Bedenken
Länder wie China und Indien stellen den am schnellsten wachsenden PC-Markt dar. "Gerade in diesen Gegenden, wo keine Infrastruktur existiert, kann Wireless LAN sehr effektiv wirken", so Annan. "Entwicklungsländer könnten Generationen von Telekommunikationsrückstand einfach überspringen."
Mohsen Khalil, Chef der Weltbank, will sich Finanzierungsdetails zu einer entsprechenden Offensive überlegen. Er gibt zu bedenken, dass einzelne Staaten versuchen könnten, aus der WLAN-Frequenz Kapital zu schlagen. Andere Bedenken beziehen sich auf die Equipmentkosten und darauf, ob das Geschäftsmodell überhaupt in Entwicklungsländern funktioniert.
Quelle: futureZone
