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Tuesday, 30.11.2021
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001
Dr. Göttrik Wewer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, sowie Vertreter der internationalen Beratungsgesellschaft BearingPoint und von Cisco Systems, weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet, zeichnen heute auf der CeBIT die acht Gewinner des 5. eGovernment-Wettbewerbs aus.

Der Wettbewerb steht wie in den vergangenen Jahren unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Otto Schily. Der eGovernment-Wettbewerb verfolgt das Ziel, den Einsatz von Internet-Technologien für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland zu stärken. Cisco Systems und BearingPoint engagieren sich mit dem Wettbewerb seit dem Jahr 2000 für die Förderung von eGovernment-Projekten in Deutschland. Hervorragende Projekte aus allen Bereichen der Politik wurden eingereicht, 56 Behörden aus Bund, Ländern und Kommunen haben teilgenommen. 'EGovernment gewinnt an Fahrt, unsere Initiativen tragen Früchte, das lässt sich deutlich ablesen', so Dr. Göttrik Wewer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern zu den Einreichungen. Ausgezeichnet wurden vor allem Projekte, die die Zusammenarbeit zwischen den Ebenen der Verwaltung und zwischen Regionen am stärksten vorantreiben, die zu Einsparungen in den Behörden und zu mehr Service für Wirtschaft, Politik und Bürger führen. Die Neuausrichtung des eGovernment-Wettbewerbs ist gelungen: Er wirft ein klares Licht darauf, welche Fortschritte die Modernisierung der Verwaltung in den verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung erzielt hat. So lautete der Tenor der heutigen Preisverleihung des 5. eGovernment-Wettbewerbs auf der CeBIT Hannover.

Wie Dr. Göttrik Wewer in der Podiumsdiskussion anlässlich der Preisverleihung weiter ausführt, nutzten die Verwaltungen immer häufiger die innerhalb der Initiativen BundOnline, DeutschlandOnline und Media@Komm erarbeiteten Standards. Das führe zu einer größeren Kompatibilität zwischen den Behörden und somit zu mehr Effektivität.

Peter Mockler, Senior Vice President bei BearingPoint und verantwortlich für den Bereich Public Services/Infrastructure Services ergänzt: 'End-to-End setzt sich auch in der Verwaltung durch – die Projekte, bei denen von der Antragstellung bis zur Bewilligung oder Bezahlung alles online abgewickelt werden kann, nehmen zu.' Dr. Wolfgang Hackenberg, Direktor Public Sector bei Cisco Systems betont bei der Preisverleihung: 'Der Anteil des digitalen Austauschs wächst. Das papierarme Büro wird Wirklichkeit'.

Cisco Systems und BearingPoint fördern mit dem Wettbewerb seit dem Jahr 2000 eGovernment-Projekte in Deutschland. 319 Projekte haben bis heute daran teilgenommen.

Die Gewinner sind:

  • Politikfeld 'Wirtschaft und Arbeit'

    Statistisches Bundesamt: Projekt 'e.Statistik.core'

    Das Projekt ermöglicht die automatische Gewinnung und Übertragung von statistischen Daten aus dem betrieblichen Rechnungswesen an die amtliche Statistik.

  • Politikfeld 'Polizei, Innere Sicherheit und Justiz'

    Bundessozialgericht: 'ERV Entgegennahme und Übermittlung von elektronischen Dokumenten in Verfahren beim Bundessozialgericht'

    Durch ERV erfolgt die Kommunikation, Aktenführung und Archivierung auf elektronischem Wege. So können künftig Fristen besser eingehalten und Informationen schneller zur Verfügung gestellt werden.

  • Politikfeld 'Bildung, Wissenschaft und Forschung'

    Universität Bamberg, Campus Wissenschaftliche Weiterbildung Bayern (cwwb): 'Vermarktung und Vertrieb von Dienstleistungen öffentlicher Anbieter im Internet'

    Das cwwb bündelt Angebot und Nachfrage für Weiterbildung der bayerischen Hochschulen zum Vorteil aller Beteiligten. Die cwwb-Internet-Plattform bietet im Überblick Funktionalität zur Veranstaltungs-, Kontakt- und Teilnehmerverwaltung.

  • Politikfeld 'Staat und Gesellschaft'

    Bundesamt für Wehrverwaltung: Vollständig prozessorientierte und IT-unterstützte Verwaltung (Kreiswehrersatzamt)

    Mit dem Projekt werden die Daten in den Kreiswehrersatzämtern mit modernen Technologien gesteuert und verwaltet. Mit der IT-Unterstützung wird die Dienstleistungsqualität deutlich gesteigert, dagegen die Dienstleistungskosten signifikant gesenkt und die Arbeitsprozesse effektiver gestaltet.

  • Politikfeld 'Infrastruktur (Verkehr, Transport, Bauen und Wohnen)'

    Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung Hamburg und Innenministerium Schleswig-Holstein: 'Geoserver'

    Der Geoserver stellt Geodaten zur Verfügung, die nach einschlägigen Untersuchungen 80% aller Entscheidungen in Wirtschaft und Verwaltung zugrunde liegen. Damit werden raumbezogene Entscheidungen und Handlungen von Wirtschaft und Verwaltung vereinfacht und der Service für Bürger, Unternehmen und Verwaltungsangehörige verbessert

  • Politikfeld 'Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz'

    Stadt Köln: 'INTERACT II'

    Das Online-Antragsverfahren Interact bietet den örtlichen Unternehmen einen einheitlichen und damit schnelleren Zugang zu Genehmigungsverfahren und zwar unabhängig von der Art ihres Antrags und der Behördenzuständigkeit. Ein verwaltungsebenen-übergreifendes Portal, zu dem alle an einem Genehmigungsverfahren beteiligten Akteure jederzeit Zugang haben, verbessert deren Kommunikation und macht behördliche Arbeitsprozesse transparenter.

  • Politikfeld 'Soziales (Gesundheit, Rente, Soziales)'

    Bundesversicherungsanstalt für Angestellte: 'eAntrag'

    BfA und Landesversicherungsanstalten stellen Anträge auf Rente oder Rehabilitation als pdf-Dokument online zur Verfügung. Mit dem eAntrag können Antragsteller rund um die Uhr Daten komplett online eingeben und an die Rentenversicherung absenden. Der Antragsteller spart Portokosten und Wege und kann mit kürzeren Lauf-, Ausfüll- und Bearbeitungszeiten rechnen. Die Behörde steigert die Qualität durch eine umfassende Fehlerprüfung, kann kostengünstiger zentral auf Rechtsänderungen reagieren und spart an Transportwegen und Bearbeitung von Papieren.

  • Politikfeld 'Allgemeine Verwaltung'

    Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensburg / Lippe: 'D-OWL'

    Das OWL E-Government-Gateway schafft eine einheitliche technologische Plattform, die Menschen, Prozesse und Anwendungen zusammenbringt. Alle IT-Prozesse, die erforderlich sind, um diese Verwaltungsprozesse vollständig abzuwickeln, werden konzentriert in das Gateway integriert.

Quelle: Pressrelations , 11.03.2005

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