85 Prozent der befragten Supply-Chain-Entscheider erachten die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) und den elektronischen Produktkode (EPC) als wichtig. Dabei variieren die Prioritäten von extrem wichtig über sehr wichtig bis hin zu einigermaßen wichtig. Das ergab eine Studie der US-amerikanischen Organisation EPCglobal. 99 Prozent der Befragten, die von sich selber sagen, dass sie sich mit RFID auskennen, sprechen der Technologie eine Relevanz in der Zukunft des Supply-Chain-Management zu. Auch hier differieren die Auffassungen wieder in der Priorität vom sehr hohen bis zum mittleren Bereich. 87 Prozent der Hersteller halten RFID/EPC für zukunftsweisend, 80 Prozent sind es bei den Händlern. Dabei seien die Auffassungen über die Wichtigkeit von RFID/EPC stark abhängig von der Vertrautheit mit der Technologie, sagt Mike Meranda von EPCglobal US. Er behauptet, dass Unternehmen mit verschiedenen Bereichen, die die Technik verstünden, klarer die Signifikanz und den potenziellen Nutzen von RFID/EPC erkennen könnten. Die Studie hebt zudem zwei Bereiche von entscheidender Wichtigkeit heraus. Zum einen die Bedeutung eines einzigen weltweiten Standards und zum anderen die Sicherung dieses Standards als gebührenfreien Standard. 60 bis 65 Prozent der befragten Entscheider hielten diese Punkte für extrem oder sehr wichtig. Zählt man die Entscheider hinzu, die das Thema für einigermaßen wichtig halten, ergibt sich sogar ein Prozentsatz von 90 Prozent.
Quelle: Ecin, 06.09.2005
