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Saturday, 11.04.2026
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Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) will gemeinsam mit anderen asiatischen Ländern eine spezielle Linux-Distribution schaffen. Das METI plant für die Unabhängigkeit von Microsoft im nächsten Haushalt umgerechnet 8,3 Millionen Dollar ein, um bestehende Programme mit eigenen Sicherheitsfeatures zu versehen. Das meldet die Wirtschaftszeitung 'Nihon Keizai Shimbun' am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise. Tokio will auch gezielt eigene Entwickler für das Open-Source-Betriebssystem fördern, wo bisher Europäer und Nordamerikaner dominieren.

Als ersten Schritt wollen Japan, Südkorea, China, Thailand, Taiwan und Singapur im nächsten Monat ein Symposium in Thailand abhalten, wo die Kooperation fest umrissen wird. Die jeweils entsandten Delegationen sollen aus Wissenschaftlern aus der Industrie, Hochschulen und Regierungsinstitutionen bestehen. Die japanische Delegation soll aus Vertretern der Forschung und Entwicklung von Toshiba, Sharp, der Waseda Universität, der Aoyama Gakuin Universität und dem Distributor Turbolinux bestehen.

Turbolinux hat sein Linux-Software-Geschäft Ende August letzten Jahres an die japanische Firma Software Research Associates (SRA) verkauft.

Quelle: de.internet.com

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