Sicherheit der Kommunikation, Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern und ein effizienter Datenaustausch stehen im Zentrum dieser Strategie. Wewer erklärte, interoperable Verfahren seien Voraussetzung für das nötige Zusammenspiel der staatlichen Behörden untereinander, die elektronische Kooperation mit der Wirtschaft und die digitale Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern, zu der sich die eGovernment-Initiative BundOnline 2005 verpflichtet habe. Die medienbruchfreie Kommunikation stehe ebenfalls im Zentrum von DeutschlandOnline - dem Programm, mit dem Bund, Länder und Gemeinden ihre elektronischen Dienstleistungen künftig aufeinander abstimmen werden.
Bewusst habe man Karlsruhe gewählt, um den neuen Migrationsleitfaden für Behörden erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen, so der Staatssekretär. Denn der Linuxtag sei eine Veranstaltung, "auf der Zukunftsweisendes für die Informationsgesellschaft gezeigt, besprochen und geplant wird".
Der "Migrationsleitfaden für Basissoftwarekomponenten" diskutiert behördentypische Szenarien jeweils in den Alternativen einer "fortführenden Migration" - also einer Weiterführung der Microsoft-Produktlinie - oder einer "ablösenden Migration" - also einer Ablösung der Microsoft-Produkte durch Open-Source-Lösungen.
Der vollständige Migrationsleitfaden findet sich auf der Website der Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) unter www.kbst.bund.de. Über diese Internetadresse können dem Autoren-Team auch Kommentare oder Anregungen zugestellt werden.
Autor: hjb
Quelle: Pro-Linux, 11.07.2003
