Die Initiative D21 hat das computergestützte Angebot für Bürger und Websites deutscher Städte untersuchen lassen. Kritik: Unter den "Nachzüglern" seien solche, die ihr E-Government besonders betonen. Wie gut sind elektronische Verwaltung, elektronische Demokratie und kommunale Internetseiten deutscher Städte? Dies untersucht eine Studie im Auftrag der Initiative D21, die jetzt erschienen ist. Die Betreiber der wissenschaftlich-politischen Plattform www.politik-digital.de, pol-di.net e.V., haben dabei nach eigenen Angaben herausgefunden, dass "nicht nur die großen Städte mit solider finanzieller Ausstattung" die Möglichkeiten des EGovernment genutzt hätten, sondern auch kleinere Städte oder Kommunen mit beschränkten finanziellen Mitteln.
Die Verfasser der Studie haben schließlich eine Art Gruppenranking erstellt und einschlägige, computer- und datenbankgestützte Angebote als zur "Spitzegruppe" geghörig, "Mittelfeld" oder "Nachzügler" bewertet.
Die Spitzengruppe setze sich nach der Studie aus den Städten zusammen, die das beste Gesamtangebot in den Bereichen E-Government und Nutzerfreundlichkeit der Seite hätten, heißt es weiter. Dabei könne es durchaus sein, dass Städte, "die den Bereich elektronische Demokratie betonen, eine eher der Mittelgruppe zuzuordnende Qualität bei der Verwaltung oder der Nutzerfreundlichkeit aufweisen", schreiben die Verfasser in der Zusammenfassung ihrer Ergebnisse kritisch.
Mit Dortmund, Halle, Leipzig, Essen und Magdeburg befinden nach Angaben der Autoren unter Berufung auf Schätzungen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes einige Kommunen mit schwieriger Haushaltslage in der Spitzengruppe. E-Government sei folglich nicht in erster Linie eine Budgetfrage, stellen die Verfasser fest.
Die Zuordnung zur führenden Gruppe solle allerdings nicht bedeuten, dass sich die Städte der Spitzengruppe ausruhen können. Vielmehr zeige die Einteilung, dass der beschrittene Weg gut sei und dass die Angebote jetzt kontinuierlich ausgebaut und verbessert werden müssten.
Nachfolgend listet WELT.de die Ranking-Gruppen auf (die Sortierung ist alphabetisch):
Spitzengruppe
Augsburg
Bonn
Braunschweig
Bremen
Dortmund
Düsseldorf
Erlangen
Essen
Frankfurt a.M.
Halle
Hamburg
Hamm
Heidelberg
Karlsruhe
Leipzig
Magdeburg
Mainz
Mannheim
München
Münster
Osnabrück
Paderborn
Regensburg
Reutlingen
Stuttgart
Wiesbaden
Mittelfeld
Berlin
Bochum
Bottrop
Bremerhaven
Cottbus
Darmstadt
Dresden
Duisburg
Erfurt
Freiburg
Gelsenkirchen
Hagen
Heilbronn
Herne
Kassel
Köln
Krefeld
Moers
Mönchengladbach
Mülheim a. d. Ruhr
Neuss
Nürnberg
Pforzheim
Schwerin
Solingen
Wuppertal
Würzburg
Zwickau
Nachzügler
Aachen
Bergisch-Gladbach
Bielefeld
Chemnitz
Fürth
Gera
Göttingen
Hannover
Hildesheim
Ingolstadt
Kiel
Koblenz
Leverkusen
Lübeck
Ludwigshafen
Oberhausen
Offenbach
Oldenburg
Potsdam
Recklinghausen
Remscheid
Rostock
Saarbrücken
Salzgitter
Siegen
Ulm
Witten
Wolfsburg
(Einteilung in Quartile: oberes Quartil (75%), Median (50%) und unteres Quartil (25%).)
Download der Studie bei Initiative D21
Quelle: Die Welt
Die Verfasser der Studie haben schließlich eine Art Gruppenranking erstellt und einschlägige, computer- und datenbankgestützte Angebote als zur "Spitzegruppe" geghörig, "Mittelfeld" oder "Nachzügler" bewertet.
Die Spitzengruppe setze sich nach der Studie aus den Städten zusammen, die das beste Gesamtangebot in den Bereichen E-Government und Nutzerfreundlichkeit der Seite hätten, heißt es weiter. Dabei könne es durchaus sein, dass Städte, "die den Bereich elektronische Demokratie betonen, eine eher der Mittelgruppe zuzuordnende Qualität bei der Verwaltung oder der Nutzerfreundlichkeit aufweisen", schreiben die Verfasser in der Zusammenfassung ihrer Ergebnisse kritisch.
Mit Dortmund, Halle, Leipzig, Essen und Magdeburg befinden nach Angaben der Autoren unter Berufung auf Schätzungen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes einige Kommunen mit schwieriger Haushaltslage in der Spitzengruppe. E-Government sei folglich nicht in erster Linie eine Budgetfrage, stellen die Verfasser fest.
Die Zuordnung zur führenden Gruppe solle allerdings nicht bedeuten, dass sich die Städte der Spitzengruppe ausruhen können. Vielmehr zeige die Einteilung, dass der beschrittene Weg gut sei und dass die Angebote jetzt kontinuierlich ausgebaut und verbessert werden müssten.
Nachfolgend listet WELT.de die Ranking-Gruppen auf (die Sortierung ist alphabetisch):
Spitzengruppe
Augsburg
Bonn
Braunschweig
Bremen
Dortmund
Düsseldorf
Erlangen
Essen
Frankfurt a.M.
Halle
Hamburg
Hamm
Heidelberg
Karlsruhe
Leipzig
Magdeburg
Mainz
Mannheim
München
Münster
Osnabrück
Paderborn
Regensburg
Reutlingen
Stuttgart
Wiesbaden
Mittelfeld
Berlin
Bochum
Bottrop
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Cottbus
Darmstadt
Dresden
Duisburg
Erfurt
Freiburg
Gelsenkirchen
Hagen
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Moers
Mönchengladbach
Mülheim a. d. Ruhr
Neuss
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Koblenz
Leverkusen
Lübeck
Ludwigshafen
Oberhausen
Offenbach
Oldenburg
Potsdam
Recklinghausen
Remscheid
Rostock
Saarbrücken
Salzgitter
Siegen
Ulm
Witten
Wolfsburg
(Einteilung in Quartile: oberes Quartil (75%), Median (50%) und unteres Quartil (25%).)
Download der Studie bei Initiative D21
Quelle: Die Welt
