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Thursday, 30.05.2024
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Signaturanbieter plant Expansion nach Osteuropa

Der österreichische Anbieter für digitale Signaturen a.trust will nach seiner Fusion mit der Telekom Austria-Tochter a-sign ab dem 20. Oktober offiziell seine Chipkarte für die digitale Signatur mit Bürgerkartenfunktion anbieten. "Wir sind jetzt in der Lage mit a.trust die Bürgerkarte der Bundesregierung umzusetzen“, erklärte Robert Krickl, Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens, heute, Mittwoch, bei einer Pressekonferenz auf der Ifabo 2002. "Das ist unser Beitrag zum E-Government.“ Die Karten für die digitale Signatur werden dann auch für den Kontakt mit den Behörden über das Internet benutzbar sein. (Siehe auch pte-Meldung) Für die Bürgerkartenfunktionen integriert a.trust zusätzliche Features wie die persönliche Nummer des Benutzers im zentralen Melderegister in dessen Chipkarte für die digitale Signatur. Ab dem Jahr 2004 will das Unternehmen diese Bürgerkartenfunktionen auch für die Bankkundenkarten anbieten. Von diesem Schritt erhofft sich das Unternehmen eine weitere Verbreitung der digitalen Signatur. "Die digitale Signatur wird zurzeit noch wenig vom Markt angenommen“, bestätigte auch der Geschäftsführer von a.trust, Josef Ferstl. Ein Hemmschuh ist zurzeit noch der hohe Preis für die sicheren Kartenlesegeräte, die zusammen mit der Chipkarte angeboten werden.

Nach der Fusion mit a-sign wird a.trust die Technologie der TA-Tochter noch bis zum Austausch der Karten, die sich bereits am Markt befinden, weiterführen. Ansonsten setzt das Unternehmen auf seine eigene Public Key Infrastructure-Technologie. Der Markenamen a-sign bleibt als Produktnamen erhalten. Eine qualifizierte digitale Signatur, wie sie für Behördenkontakte benötigt wird, hat eine Gültigkeit von drei Jahren.

In Zukunft will das Unternehmen seine Technologie auch in den zentral- und osteuropäischen Ländern anbieten. Erste Kontakte zu Banken in diesen Staaten bestehen bereits. Auf gesamteuropäischer Ebene arbeitet das Unternehmen an der Cross-Zertifizierung seines Systems mit dem anderer Anbieter. Eine erste Vereinbarung mit der Deutschen Telekom wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen.

Quelle: Pressetext Deutschland

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