Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser würden bezüglich der Kosten für die dann benötigten Computer, die Software, die Internet-Zugänge und die Kartenlesegeräten in den Arztpraxen, Hospitälern etc. zunächst in Vorleistung treten, schreibt die Wirtschaftsgazette. Diese Ausgaben würden die Krankenkassen dann allerdings Zug um Zug rückerstatten. Hierzu werden die Kassen pro ausgestelltes Rezept eine Gebühr zahlen. Über deren Höhe sind sich die beiden Seiten allerdings noch nicht einig.
Ab 2006 sollen alle privat oder gesetzlich Versicherten die digitale Gesundheitskarte erhalten. Auf dieser sollen nicht nur der Name und die Adresse des Karteninhabers festgehalten werden. Zudem sollen Notfalldaten sowie bestimmte Rezepte vermerkt werden. Noch Zukunftsmusik, allerdings in Planung ist, eine komplette Patientenakte auf der Gesundheitskarte aufzubringen. Um dieses Projekt zu vollbringen, müssen allerdings alle beteiligten Institutionen wie Ärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen etc. miteinander vernetzt werden - mithin ein riesenhaftes IT-Projekt.
Autor: (jm)
Quelle: Computerwoche, 30.07.2004
