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Dienstag, 29.09.2026
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Der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Göttrik Wewer, eröffnete die diesjährige LinuxWorld Conference & Expo mit der Rede: "Offenheit, Sicherheit und Effizienz: Was die Verwaltung von Freier Software erwartet". Er betonte hier die Vorreiterrolle der Behörden in der Verwendung von offener Software. Messe-Auswertung

In der Zeit vom 27. bis 29. Oktober hatten 143 IT-Unternehmen auf dem Frankfurter Messegelände 14.800 Besuchern ihre neuesten Entwicklungen unter Verwendung von Linux und Open Source Software (OSS) präsentiert. Mehr als 400 Teilnehmer waren zur Linux World Conference erschienen, über 2.500 Interessierte haben die Keynotes besucht. Zum vierten Forum Linux in Verwaltung und Behören, das auf der Messe gemeinsam mit der Computerwoche und dem Behördenspiegel durchgeführt wurde, hatten mehr als 140 Vertreter des öffentlichen Dienstes teilgenommen. Der Fachbesucheranteil lag bei rund 90 Prozent, so die Veranstalter. Die Besucher informierten sich über maßgeschneiderte, branchenspezifische Lösungen unter Linux und über die Stabilitäts-, Kosten- und Sicherheitsvorteile von Open Source Software. Der Anteil der Erstbesucher lag bei rund 69 Prozent, über 10 Prozent von ihnen benutzen bisher noch keine Open Source Software.

Zunehmend mittelständische Betriebe seien es, so die Veranstalter, die Vorteile von Open Source Lösungen als sinnvolle Alternative zu den etablierten Betriebssystemen entdeckten. Als Gründe werden neben dem Kostenaspekt für diese Anwender die flexible Anpassungsfähigkeit und Stabilität von OSS genannt. Wewers Rede

Staatssekretär Wewer hob in seiner Eröffnungsrede die Rolle der Behörden und Verwaltungen als Innovationsträger in diesem Bereich hervor und betonte die Bedeutung von Open Source Software für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wewer sagte: "Was mit einigen Open-Source-Workshops begann, hat sich inzwischen zu einer Bewegung entwickelt, die übrigens durchaus den Trends in der freien Wirtschaft entspricht: Immer mehr Bundesbehörden entschließen sich zu unterschiedlichen Formen der Migration. War noch vor Jahresfrist die Verwaltung des Bundestages ein einsamer Leuchtturm unter den Beispielen für komplexe Open-Source-Projekte, würde heute die Würdigung aller großen Migrationen meine vorgesehene Redezeit sprengen." Neben einer Auswahl von verschiedensten Beispielen für flexible Gestaltung der IT-Systeme in den Behörden verwies der Staatssekretär auch auf das "derzeit erfolgreichste Open-Source-Projekt" des BMI, den Migrationsleitfaden.

Quelle: Bund.de, 06.11.2003

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