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Tuesday, 26.05.2026
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"Bremen Online" jetzt auch für Handy und Pocket-PC / Formulare und Informationen

Als eine der ersten Städte in der Bundesrepublik verfügt Bremen seit gestern über ein Mobilportal. Das heißt, ausgewählte Seiten von "Bremen Online", dem Informationsportal des Landes, können jetzt auch auf das Mobiltelefon oder den Pocket-PC heruntergeladen werden.

Finanzsenator Ulrich Nußbaum schaltete den neuen Service gestern frei. In einer sechsmonatigen Testphase soll sich herausstellen, auf welche Informations- und Serviceangebote die Nutzer tatsächlich zugreifen und welche eher verzichtbar sind.

Zunächst kann von unterwegs auf Teile der Rubriken "Bremen aktuell", "Auskunft und Hilfe", "Tourismus-Info", "Kultur und Freizeit", "Marktplatz" und "Mobile Formulare" zugegriffen werden. Die mobil ausfüllbaren Formulare sind vorläufig Anträge für einen Deichschein bzw. auf Besucherparken in Bewohnerparkzonen. Und per Handy kann auch ein Formular mit Vorschlägen zum Bürokratieabbau ausgefüllt und abgeschickt werden.

"Eigentlich ist das Projekt ein Nebenprodukt unserer Entwicklungen im E-Government", sagt Dr. Stephan Klein, Geschäftsführer der "Bremen Online Services GmbH & Co. KG" (BOS), die das Bremen-Portal betreut. Die elektronischen Formulare sollen von möglichst vielen unterschiedlichen Endgeräten aus nutzbar sein, und dazu gehörten heute eben auch Mobiltelefone und Pocket-PCs.

Praktisch an den Internetseiten fürs Handy sind die sehr kurzen Ladezeiten durch eine strikt reduzierte Datenmenge und die Beschränkung auf das Wesentliche. So gibt es Telefonnummern von Notdiensten, die Stadtplansuche, Staumeldungen und Informationen darüber, zu wie viel Prozent die einzelnen Parkhäuser belegt sind. Technisch durchaus machbar wären mittlerweile auch Navigationsdienste. Das heißt, dass das Portal nicht nur alle Eisdielen der Stadt kennt und nennt, sondern den Nutzer auch zur nächstgelegenen oder bevorzugten führen kann. "Doch dazu müsste der Nutzer geortet werden, und das ist ein Datenschutzproblem", erläutert Klein. Finanzsenator Nußbaum war angetan von der neuen Technik. "Die Bedeutung mobiler Medien nimmt zu, und wir bieten unseren Nutzern jetzt einen zeitgemäßen zusätzlichen Informationszugang", so der Finanzsenator, in dessen Ressort E-Government fällt.

Autor(en)/Author(s): Kerstin Buss

Quelle/Source: Verlagsgruppe Kreiszeitung, 20.06.2006

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