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The new health insurance card will replace the current 'E-forms', in particular the E111, which are used by European citizens to prove their entitlement to free or reduced cost emergency medical treatment during temporary stays in other European countries.
Die Unternehmen der Informationswirtschaft und Telekommunikation (ITK) müssen nach Ansicht ihres Branchenverbandes Bitkom deutlich stärker in die Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte eingebunden werden, um das Projekt zu beschleunigen. Eine "Sparversion" der Karte dürfe es trotz des engen Zeitplans nicht geben.
Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland nimmt die Finanzierung der elektronischen Gesundheitskarte Form an. So sollen die Krankenkassen bereit sein, die Kosten für die Ausgabe der neuen Karten und für die zentralen Rechner zu zahlen, auf denen die Daten liegen. Sie betragen nach Angabe der Zeitung zwischen 500 und 850 Millionen Euro. Die große Differenz wird dabei mit der noch ungewissen Ausgestaltung der Karte begründet. Unlängst wurde mit der Veröffentlichung des ersten Lösungskonzeptes bekannt, dass aus Kosten- wie aus Zeitgründen vorerst auf die qualifizierte digitale Signatur für die Patientenkarte verzichtet wird.
Wer kennt das nicht: Man wird krank und muss nun seine Leidensgeschichte den behandelnden Ärzten zum wiederholten Male erzählen. Denn die Kommunikation zwischen verschiedenen Gesundheitseinrichtungen läuft häufig schlecht - das ergeben Untersuchungen von Dr. Ursula Hübner, Professorin für Informatik im Gesundheitswesen an der Fachhochschule Osnabrück. "Die noch üblichen Arztbriefe in Papierform helfen kaum weiter", sagt die Forscherin. "Sie sind nicht in der Lage, vielfältige Daten angemessen festzuhalten und schnell an die weiterversorgende Institutionen zu übermitteln". Die Lösung lautet: elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen auf Basis einer elektronischen Patientenakte.
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