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Montag, 6.04.2026
Transforming Government since 2001

Patientenkarte

  • Transparente Gesundheitsdaten für alle

    Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte verbunden ist die Hoffnung auf ein transparenteres Gesundheitswesen, in dem der mündige Bürger seine elektronische Patientenakte einsehen und sich über Behandlungsmethoden informieren kann. Computer und Internet spielen dabei eine wichtige Rolle, machen sie doch erst durch den Vergleich von wissenschaftlichen Studien und Behandlungsmethoden aus der einzelfallbasierten Medizin eine wissensbasierte Angelegenheit mit entschlackten Prozessen. Eine frühe Ausprägung dieser Entwicklung ist die evidenzbasierte Medizin mit ihren Cochrane-Datenbanken für leitlinienbasierte Behandlungsmethoden und dem durchaus doppelsinnig formulierten Ansatz: "Any doctor who can be replaced by a computer, should be."
  • UK proposes to implement EU health insurance card, replacing E-111

    The Department of Health has introduced proposals for the UK-wide introduction of the new European health insurance card.

    The new health insurance card will replace the current 'E-forms', in particular the E111, which are used by European citizens to prove their entitlement to free or reduced cost emergency medical treatment during temporary stays in other European countries.

  • USA: Bush propagiert Breitband und elektronische Krankenakte

    US-Präsident George W. Bush will, dass die USA bis 2007 flächendeckend mit Breitband-Zugängen ausgerüstet sind. Zurzeit verfügen etwa 24 Prozent aller US-Bürger über einen schnellen Internet-Zugang.
  • USA: IT-Unternehmen fördern Datenvereinheitlichung im US-Gesundheitssystem

    IBM, Microsoft, Intel, Accenture, Cisco, Computer Science, HP und Oracle wollen gemeinsam offene, nicht-proprietäre Standards für den Datenaustausch im Gesundheitswesen unterstützen. Damit wollen sie ihren Teil dazu beitragen, das von US-Präsident George W. Bush geforderte nationale Gesundheitsdatennetz umzusetzen. Bush hat laut New York Times der Einrichtung eines solchen Netzwerks Priorität eingeräumt. Ziel ist es, durch das Gesundheitsnetz die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und Kosten einzusparen, indem Daten nicht mehr auf Papier, sondern in digitaler Form vorliegen.
  • Verbände befürchten Sparversion der E-Gesundheitskarte

    Massive Nachteile für die Versicherten

    Die Unternehmen der Informationswirtschaft und Telekommunikation (ITK) müssen nach Ansicht ihres Branchenverbandes Bitkom deutlich stärker in die Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte eingebunden werden, um das Projekt zu beschleunigen. Eine "Sparversion" der Karte dürfe es trotz des engen Zeitplans nicht geben.

  • Wer finanziert die elektronische Gesundheitskarte?

    Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland nimmt die Finanzierung der elektronischen Gesundheitskarte Form an. So sollen die Krankenkassen bereit sein, die Kosten für die Ausgabe der neuen Karten und für die zentralen Rechner zu zahlen, auf denen die Daten liegen. Sie betragen nach Angabe der Zeitung zwischen 500 und 850 Millionen Euro. Die große Differenz wird dabei mit der noch ungewissen Ausgestaltung der Karte begründet. Unlängst wurde mit der Veröffentlichung des ersten Lösungskonzeptes bekannt, dass aus Kosten- wie aus Zeitgründen vorerst auf die qualifizierte digitale Signatur für die Patientenkarte verzichtet wird.

  • Wie kommunizieren Krankenhäuser miteinander?

    Die Sektion Informatik im Gesundheitswesen an der Fachhochschule Osnabrück hat eine umfangreiche Befragung aller deutschen Krankenhäuser begonnen. Thema dieses "IT-Reports Gesundheitswesen 2005" sind aktuelle Trends im Umgang mit der elektronischen Patientenakte.

    Wer kennt das nicht: Man wird krank und muss nun seine Leidensgeschichte den behandelnden Ärzten zum wiederholten Male erzählen. Denn die Kommunikation zwischen verschiedenen Gesundheitseinrichtungen läuft häufig schlecht - das ergeben Untersuchungen von Dr. Ursula Hübner, Professorin für Informatik im Gesundheitswesen an der Fachhochschule Osnabrück. "Die noch üblichen Arztbriefe in Papierform helfen kaum weiter", sagt die Forscherin. "Sie sind nicht in der Lage, vielfältige Daten angemessen festzuhalten und schnell an die weiterversorgende Institutionen zu übermitteln". Die Lösung lautet: elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen auf Basis einer elektronischen Patientenakte.

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