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Montag, 27.05.2024
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001

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IfG.CC: eGovernment-Infobrief Dezember 2011 / eGovernment Infoletter December 2011
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10 Jahre IfG.CC

10 Jahre eGovernment-Forschung
aus Deutschland
10 Years IfG.CC

10 Years eGovernment Research
from Germany


Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe unseres eGovernment-Infobriefs vorstellen zu dürfen. Unser Infobrief fasst monatlich die wichtigsten auf unserer Competence Site veröffentlichten Inhalte zusammen und informiert Sie in sechs Themenschwerpunkten über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen zum Thema "eGovernment".

Diesen Infobrief können Sie sich auch online direkt auf unserer Website unter diesem Link anschauen:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=37118

Ältere Ausgaben unseres Infobriefs finden Sie unter diesem Link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Bitte besuchen Sie auch unsere Website http://www.ifg.cc.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und informative Lektüre. Wir danken allen RedakteurInnen, die einen Beitrag zum Infobrief geleistet haben.

Das IfG.CC-Team

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Dear Reader,

we are pleased to present you the newest edition of the IfG.CC’s eGovernment Infoletter. Every month, the eGovernment Infoletter summarizes the most important information published on our website and gives you an overview of current developments and events related to eGovernment, divided into seven six areas.

You also can read the eGovernment Infoletter on our website using the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=view&id=37118

Past editions of the eGovernment Infoletter are available at the following link:
http://www.ifgcc.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=17&id=496

Please visit also our Website http://www.ifg.cc.

We wish you a pleasant and informative read! We thank all of the authors and editors who contributed to this edition of the eGovernment Infoletter.

The IfG.CC Team

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Inhalt
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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
A.1 Forschungsprojekt "Zukunft der Verwaltung – Stein-Hardenberg 2.0", Szenarioworkshop zum Wandel von Staatlichkeit durch IT
A.2 EU-Projekt "Egoprise": Modellierung von Prozessketten – Projektabschluss
A.3 Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern: Modellprojekt „Kooperatives Bürgerbüro und Einführung der Behördennummer D115 im Landkreis Ludwigslust-Parchim und der Region Westmecklenburg-Vorpommern“ – Zwischenpräsentation
A.4 Poznan, Polen: 6. Europäische E-Government-Ministerkonferenz „Borderless eGovernment Services for Europeans“

 
1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publications
P.1 Neuerscheinung: Brüggemeier, M./Lenk, K. (Hg.): Bürokratieabbau im Verwaltungsvollzug: Better Regulation zwischen Go-Government und No-Government

1.3 Veranstaltungen & Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
V.1 Brüssel, Belgien, 09.11.: Vorstellung eines E-Government-Kompetenzmodells bei der COME-HR
V.2 Berlin, Deutschland, 16.11.: Vortrag beim IKT-Panel für eine Delegation von Mitarbeitern der Moskauer Stadtverwaltung
V.3 Universität Potsdam, Deutschland, WS 2011/2012: Masterkurs "Public Management A"
V.4 Universität Potsdam, WS 2011/2012: Masterkurs "Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment”
V.5 Ankündigung: Universität Hamburg, 28./29.02.2012: Public Management Colloquium 2012
V.6 Ankündigung: Friedrichshafen, Zeppelin University, 14.-16.03.2012: FTVI & FTRI 2012

1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen & Vorträge / Conferences & events supported by the IfG.CC
K.1 Ankündigung: Rome, Italy: 11.-13.04.2012, 16th IRSPM Conference
K.2 Announcement: Cotonou, Benin: 23.-25.05.2012, eLearning Africa 2012 Conference

1.5 In eigener Sache / On our owns account
E.1 10 Jahre IFG.CC - 10 Jahre eGoverment-Forschung aus Deutschland / 10 years IfG.CC – 10 years eGovernment research from Germany
E.2 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates
E.3 Das IfG.CC sucht weitere Mitarbeiter/-innen für den Geschäftsbereich "Prozessmanagement"

2. Schwerpunktthema des Monats/Key Issue of the Month: E-Government in der Europäischen Union/eGovernment in the European Union
2.1 Embrace borderless e-government, urges Kroes
2.2 Digital Agenda: Five new cross-border online public services
2.3 27 billion € value of public data opportunity highlighted
2.4 Getting smarter
2.5 Creating an inclusive Future Internet - Web 2.0 applications for all
2.6 Vice-President Kroes on the Importance of Digital Skills for Competitiveness and Inclusion

3. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
3.1 E-Personalausweis - Praktisch keine Nutzer für Onlinefunktionen
3.2 Behördennummer 115 wird im Süden ausgebaut
3.3 Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte erneut verschoben
3.4 Elektronisches Testamentsregister startet im Januar 2012
3.5 Berlin rot-schwarz: Netzneutralität, Glasfaser, WLAN
3.6 Politik und Wirtschaft arbeiten am "Industrieland 3.0"

4. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
4.1 Malta: Is it really an e-government?
4.2 Ireland: Govt to spend €2.2m on payslips this year
4.3 Poland: Certification Centre modernisation to provide eCertificates for public sector employees
4.4 Belgium: A web service for public sector staff to sign and validate official eDocuments
4.5 Switzerland: First eVoting trials in federal elections carried out successfully
4.6 Österreich: Die Justiz als Vorreiter beim E-Government

5. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
5.1 One-fifth of Africa's Internet traffic to be carried by mobile networks in 2015
5.2 Ghana: Biometric Verification is on
5.3 Asia-Pacific: Favorable conditions to spur telemedicine adoption
5.4 India: Massive Digital Divide in the Land of IT
5.5 The Philippines deploys telehealth devices in rural areas
5.6 China set to be No. 1 in shared services

6. Ausgewählte Veranstaltungen des laufenden Monats / Selected events in the current month
6.1 30.11.-01.12., Nairobi, Kenya: AfriHealth
6.2 15.-17.12., Mahatma Mandir, Gandhinagar, Gujarat, India: eINDIA2011


Weitere Veranstaltungstermine / More event dates

7. Ihre Beiträge in unserem eGovernment-Infobrief / Your articles in our eGovernment Infoletter

8. Ihre Werbung auf unserer Website oder im eGovernment-Infobrief / Paid announcements on our Website or in our eGovernment Infoletter

9. Impressum / Imprint

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1. Nachrichten aus dem Institut IfG.CC / News from the IfG.CC
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1.1 Ausgewählte Aktivitäten / Selected IfG.CC activities
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A.1 Forschungsprojekt "Zukunft der Verwaltung – Stein-Hardenberg 2.0", Szenarioworkshop zum Wandel von Staatlichkeit durch IT

Am 03.11. führten Mitarbeiter des IfG.CC im Rahmen des Forschungsprojektes „Stein-Hardenberg 2.0“ im Ministerium des Innern des Landes Brandenburg einen Szenarioworkshop zur E-Transformation von Staatlichkeit durch. Teilgenommen haben Vertreter der Verwaltungspraxis aus Hamburg, Berlin und dem Land Brandenburg. Neben der wissenschaftlichen Projektleitung,Prof. Dr. Tino Schuppan haben als Wissenschaftler Prof. Dr. Klaus Lenk und Prof. Dr. Martin Brüggemeier mitgewirkt, die das Projekt mit ihrer Expertise wissenschaftlich unterstützen. Zielsetzung des Workshops war es, mögliche Veränderungen von Staatlichkeit vor dem IT-Hintergrund herauszuarbeiten. Die Diskussion basierte auf Ergebnissen einer umfassenden Literaturrecherche. Bei der Diskussion ging es nicht um Prognosen bzw. wahrscheinliche Entwicklungen, sondern um mögliche bzw. denkbare Veränderungen von Staatlichkeit. Denn es geht in dem Projekt gerade darum, E-Government nicht nur als operatives Konstrukt der Arbeitsebene zu verstehen, sondern den Zusammenhang zwischen IT bzw. E-Government, veränderter Staatlichkeit und Verwaltung zu erfassen. Auf den Ergebnissen basierend sollen im weiteren Projektverlauf konkretere Gestaltungsansätze mit daraus resultierenden Szenarien entwickelt werden, die unmittelbar die Neugestaltung der öffentlichen Leistungserbringung sowie von Verwaltungsstrukturen betreffen.

Ziel des Forschungsprojektes „Zukunft der Verwaltung – Stein-Hardenberg 2.0“ ist es, vor dem Hintergrund der informationstechnischen Möglichkeiten, zukunftsorientierte Verwaltungsmodelle in Form von Szenarien zu entwickeln. Das IfG.CC wurde mit dem Projekt vom Innenministerium des Landes Brandenburg beauftragt, das wiederum als Konsortialführer für folgende weiteren Auftraggeber handelt: das Bundesministerium des Innern, die Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg – vertreten durch die Finanzbehörde, die AöR Dataport der Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Projekt endet am 31.12.2013.

Für alle Fragen zum Projekt steht Ihnen Stefanie Köhl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.2 EU-Projekt "Egoprise": Modellierung von Prozessketten – Projektabschluss

Das Projekt zur Modellierung von Prozessketten im Rahmen des EU-Projektes „Egoprise“ ist abgeschlossen. Das IfG.CC war damit beauftragt worden, in Estland, Dänemark, Finnland, Lettland und Deutschland Prozessketten in verschiedenen Verwaltungszweigen (z.B. Bauverwaltung, Gewerbewesen) mit Schnittstellen zu Unternehmen zu erheben, zu modellieren und vertieft zu analysieren. Ziel war es, Modernisierungspotenziale im Kontext von E-Government aufzudecken, um dadurch die Verwaltungslasten für kleine und mittlere Unternehmen zu reduzieren.
Die ausgewählten Prozesse wurden vor Ort mit Mitarbeitern der am Prozess beteiligten Behörden und Unternehmensvertretern erhoben. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass die tatsächlichen Arbeitsprozesse erfasst wurden. Für die Erarbeitung und Modellierung der Prozessabläufe wurde die Government Process Modeling Notation (GPMN) verwendet, die vom IfG.CC entwickelt wurde. Sie besteht aus mehr als 70 vordefinierten und wieder verwendbaren Prozessbausteinen, die speziell auf die Belange öffentlicher Verwaltungsprozesse abgestimmt und für eine organisatorische Ersterhebung besonders gut geeignet sind. Die Modellierung mit der einheitlichen Methodik ermöglicht es, Prozessabläufe in den jeweiligen Ländern miteinander zu vergleichen, länderübergreifende Optimierungspotenziale zu identifizieren oder in der weiteren Entwicklung ggf. auch Lösungen zu transferieren.
In den nächsten Wochen werden die Projektpartner darüber entscheiden, welche Prozesse in der Umsetzungsphase des „Egoprise“-Projektes optimiert werden sollen.

Für alle Fragen zum Projekt steht Friederike Thessel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.3 Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern: Modellprojekt „Kooperatives Bürgerbüro und Einführung der Behördennummer D115 im Landkreis Ludwigslust-Parchim und der Region Westmecklenburg-Vorpommern“ – Zwischenpräsentation

Bei einem Treffen der Projektpartner am 24.11. in Grevesmühlen hat Friederike Thessel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des IfG.CC, erste Ergebnisse der Analyse der derzeit vorhandenen Zugangskanäle zu öffentlichen Leistungen in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg vorgestellt. Das IfG.CC ist damit beauftragt worden, für das Modellprojekt „Kooperatives Bürgerbüro und Einführung der Behördennummer D115 im Landkreis Ludwigslust-Parchim und der Region Westmecklenburg-Vorpommern“ ein Gesamtkonzept für die Leistungserbringung im ländlichen Raum zu erstellen. Hintergrund ist, dass es aufgrund der Größe und geringen Bevölkerungsdichte für die Landkreise in der Region eine besondere Herausforderung ist, Services der öffentlichen Verwaltung effizient vor Ort und zielgruppenorientiert anzubieten.

Die „Bestandsaufnahme“ hat Folgendes für die Region ergeben: Im Landkreis Ludwigslust-Parchim gibt es derzeit acht Bürgerbüros, die als Verwaltungseinrichtung einer Gemeinde oder eines Amtes gleichzeitig eine Außenstelle der Landkreisverwaltung sind. Bürger haben so die Möglichkeit, in ihrem Wohnort oder in Wohnortnähe Leistungen, für die der Landkreis zuständig ist (z.B. Kfz-Zulassung und Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz), in Anspruch zu nehmen, ohne zum z.T. weit entfernten Sitz des Landkreises fahren zu müssen. Allerdings gibt es in keinem der beteiligten Landkreise eine Strategie, um den Zugang über andere Zugangskanäle (z.B. Telefon, Internet, Kontakte zu Sachbearbeitern) systematisch zu erreichen. Insbesondere werden Infrastrukturen, wie z.B. Informationsbestände nicht systematisch gemeinsam genutzt, was gerade bei kleinteiligen Strukturen für mehr Ressourceneffizienz sorgen würde.

Das Thema Zugang zu öffentlichen Leistungen ist in der Region besonders aktuell, weil die Landkreise Ludwigslust und Parchim fusioniert sind und im Landkreis Nordwestmecklenburg der Kreissitz von Grevesmühlen nach Wismar verlagert werden wird. Nun müssen neue Möglichkeiten gefunden werden, mittels IT den Raum zu überbrücken. U.a. stellt sich die Frage, welche Verwaltungsstandorte beibehalten werden, welche Kooperationen können mit gemeindlichen Bürgerbüros eingegangen werden können und ob es Möglichkeiten für mobile Angebote gibt.

Das Modellprojekt ist eines von zwei Projekten, die vom Bundesinnenministerium im Rahmen des Programms „Daseinsvorsorge 2030 – innovativ und modern – eine Antwort auf den demografischen Wandel“ finanziell gefördert werden.

Für alle Fragen zum Projekt steht Friederike Thessel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC, gern zur Verfügung.

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A.4 Poznan, Polen: 6. Europäische E-Government-Ministerkonferenz „Borderless eGovernment Services for Europeans“

Auf Einladung des Bundesinnenministeriums hat Prof. Dr. Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, am 17. und 18.11. an der 6. Europäischen E-Government-Ministerkonferenz in Poznan teilgenommen. Praktiker wie Wissenschaftler haben Projekte und Themen mit europäischem Bezug vorgestellt. Themen waren nicht nur grenzüberschreitende E-Government-Dienste, sondern auch Open Data und die Nutzung von Daten. Insbesondere sind Datenschutzfragen zukünftig relevant, weil die Zweckbindung von Daten verändert wird. So können beispielsweise einzelne Datenbestände keinen Personenbezug aufweisen, deren Verschneidung könnte jedoch ein so genanntes Profiling erlauben, so dass Datenschutzbelange und Verantwortungsfragen betroffen sind. Wie zukünftig ein mögliches und notwendiges Daten-Governance aussehen könnte, ist vielfach noch ungeklärt und bedarf einer Forschung, die mindestens die europäische Dimension erfordert. Feststeht, dass sich heute auf elektronischer Basis zunehmend eine neue E-Government-Struktur von europäischer Dimension herausbildet, die einen elektronischen Verwaltungsraum erkennen lässt. Es ist denkbar, dass die EU eine eigene Implementationsebene durch E-Government erhält, worin eine starke verwaltungspolitische und europapolitische Dimension liegen würde. Letzteres wurde auf der Konferenz leider viel zu wenig bzw. gar nicht diskutiert, da gerade bei den EU-Projekten das Thema vielfach sehr IT-getrieben behandelt wird.

Die E-Government-Konferenz wurde von der Polnischen Präsidentschaft in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission veranstaltet. Die Konferenz der für E-Government zuständigen EU-Minister findet alle zwei Jahre statt. Die letzte Konferenz fand unter schwedischer Präsidentschaft 2009 in Malmö statt.

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1.2 Aktuelle Publikationen des IfG.CC / Recent IfG.CC publication
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P.1 Neuerscheinung: Brüggemeier, M./Lenk, K. (Hg.): Bürokratieabbau im Verwaltungsvollzug: Better Regulation zwischen Go-Government und No-Government

Im September ist Band 12 „Bürokratieabbau im Verwaltungsvollzug“ der Buchreihe „E-Government und die Erneuerung des öffentlichen Sektors“ im Verlag edition sigma Berlin erschienen, die von Klaus Lenk, Martin Brüggemeier und Tino Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, herausgegeben wird.

Von Seiten vieler Bürger, vieler Unternehmen und sogar der Verwaltung selbst werden oft die zahlreichen Kosten und Lasten beklagt, die heute im Kontakt mit staatlichen Stellen entstehen. Die Autoren dieses Buchs verfolgen das Ziel, Wege zu einer einfacheren, kostengünstigeren und weniger spürbaren Verwaltung aufzuzeigen und gangbar zu machen. Es geht um eine »Better Regulation«, die sich nicht auf Normenkontrolle beschränkt, sondern das organisatorische Potenzial von E-Government strategisch einbezieht und zum verwaltungsinternen Umbau im Hinblick auf eine einfachere Verwaltung nutzt. Die Beiträge illustrieren anschaulich, wie Zugangswege zur Verwaltung und Geschäftsprozesse vereinfacht oder ganz überflüssig werden können: An die Stelle eines »Go-Government« mit persönlichem Erscheinen im Rathaus oder in der Arbeitsagentur tritt ein „One-Stop-Government“ oder gar ein kompletter Interventions-Verzicht (»No-Government«). Der Band wendet sich an Verwaltungspraktiker, Politiker, Verbände, Berater und Wissenschaftler, die sich mit Bürokratieabbau, Besserer Rechtsetzung und E-Government befassen und nach neuen Perspektiven für die Staats- und Verwaltungsmodernisierung suchen.

In diesem Band ist auch der Beitrag "Reduktion von Verwaltungslasten durch einheitliche Behördenrufnummern. Erfahrungen und Entwicklungsstand in den EU-Mitgliedstaaten“ von Prof. Dr. Tino Schuppan erschienen. Darin beschreibt er Einheitliche Behördenrufnummern (EBN) als Grenzstellen, die zwischen der Umwelt und dem System Verwaltung vermitteln. Anschließend zeigt er auf, welche EU-Mitgliedstaaten über eine EBN verfügen. Im Weiteren werden Länder mit EBN einer weiteren Analyse hinsichtlich der Kriterien unterzogen, die besonders relevant sind, um Verwaltungslasten zu reduzieren, wie z.B. Angebotsbreite und -tiefe sowie Erreichbarkeit. In der Schlussbetrachtung schreibt er EBN das Potenzial zu, zur zentralen Informations- und Wissensdrehscheibe an der Grenzstelle zur (Verwaltungs-)Umwelt zu werden. Gerade in Deutschland gehört die D115 zu den wenigen funktionierenden ebenenübergreifenden E-Government-Projekten, die zeitnah und für den Bürger sichtbar umgesetzt wurden und in den nächsten Jahren schrittweise ausgedehnt werden sollen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.edition-sigma.de/Detailshow.php?ISBN=978-3-89404-842-6

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1.3 Veranstaltungen/Vorträge des IfG.CC / IfG.CC events and lectures
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V.1 Brüssel, Belgien, 09.11.: Vorstellung eines E-Government-Kompetenzmodells bei der COME-HR

Am 09.11. hielt Sirko Schulz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfG.CC, in Brüssel auf der COME-HR, einer Konferenz zum Thema Personalmanagement, einen Vortrag über die „Entwicklung eines Europäischen E-Government-Kompetenzmodells”. Dieses Kompetenzmodell soll jene Kompetenzen beschreiben, die Beschäftigte in der öffentlichen Verwaltung benötigen, um die Potenziale von E-Government zu nutzen. Ein erster Entwurf des E-Government-Kompetenzmodells wurde im Rahmen des IfG.CC-geführten Projektes COMPATeGov erarbeitet, dessen Forschungsergebnisse auf der Konferenz vorgestellt wurden.

Hintergrund ist, dass die öffentliche Verwaltung mit E-Government tiefgreifend verändert werden kann. So entstehen neue, vernetzte Organisationsstrukturen, wie beispielsweise Shared Service Center. Um die Modernisierungspotenziale von IT und E-Government auszuschöpfen, benötigen die Beschäftigten in der Verwaltung neue Kompetenzen, welche bisher noch vielfach unklar sind.

Im Rahmen des COMPATeGov-Projektes wurden deshalb E-Government-Experten in Interviews und Workshops nach den notwendigen Kompetenzen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere nicht-technische Kompetenzen wie u.a. Prozessmanagementkompetenzen als besonders wichtig eingeschätzt werden. Die herausgearbeiteten E-Government-Kompetenzen lassen sich in zwei Kategorien unterscheiden: einerseits generische Kompetenzen, die bereits bislang in der Verwaltung erforderlich waren, aber im Kontext von E-Government zusätzliche Bedeutung erlangen, wie z.B. Change-Management-Kompetenzen; andererseits sind neue Kompetenzen erforderlich, um E-Government erfolgreich umzusetzen. Zu dieser letzten Kategorie neuer Kompetenzen gehört u.a. die Fähigkeit, strategische Potenziale der Informationstechnik einzuschätzen. Insbesondere bei diesen neuen Kompetenzen wurden im Projekt die größten Fort- und Weiterbildungsbedarfe identifiziert.

Die Präsentation der bisherigen Projektergebnisse ist auf der Webseite des COMPATeGov-Projektes unter http://www.compategov.eu einsehbar. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse in einem gemeinsamen Beitrag von Sirko Schulz und Prof. Dr. Tino Schuppan im Tagungsband der COME-HR Konferenz veröffentlicht.

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V.2 Berlin, Deutschland, 16.11.: Vortrag beim IKT-Panel für eine Delegation von Mitarbeitern der Moskauer Stadtverwaltung

Friederike Thessel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des IfG.CC, hat am 16.11. beim IKT-Panel der Moskauer Delegationsreise anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau E-Government-Projekte in Deutschland vorgestellt. Ziel des Panels war es, den Austausch innovativer Lösungen zu fördern und Good-Practice-Ansätze aus Moskau, Berlin und Deutschland zu präsentieren. Im Fokus des Vortrags standen die verschiedenen, z.T. bereits umgesetzten Möglichkeiten, den Zugang zu Leistungen der öffentlichen Verwaltung durch vertikale und horizontale Kooperation zwischen den Verwaltungsebenen zu verbessern.

Im Vortrag vorgestellt wurde u.a. als telefonischer Zugangskanal die Einheitliche Behördenrufnummer D115. D115 ist im europäischen Vergleich eine der am weitesten entwickelten Behördenrufnummern, was das Spektrum der angebotenen Leistungen, die Art der Kooperation zwischen den drei föderalen Ebenen sowie das Informations- und Wissensmanagement betrifft. Zu Thema Behördenrufnummer im europäischen Vergleich hat das IfG.CC 2010 eine Studie erstellt. Die Studie zeigte auf, in welchen EU-Mitgliedstaaten Einheitliche Behördenrufnummern (EBN) bereits umgesetzt wurden bzw. in Planung sind.

Neben D115 wurden als physischer Zugangskanal der Bürgerservice der Stadt Potsdam und als mobile Angebote MoBüD (Mobile Bürgerdienste) der Städte Potsdam und Wittstock vorgestellt. Sowohl die Kofferlösung in Potsdam als auch die Lösung in Wittstock, bei der Mitarbeiter des Bürgerbüros und des Ordnungsamtes mit dem MoBüD-Koffer in einem Kleinbus in den verschiedenen Stadtteilen unterwegs sind und Verwaltungsdienstleistungen anbieten, hat das IfG.CC bei der Konzeption und bei der Umsetzung unterstützt.

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V.3 Universität Potsdam, Deutschland, WS 2011/2012: Masterkurs "Public Management A"

Prof. Dr. Tino Schuppan übernimmt im Wintersemester 2011/20112 an der Universität Potsdam die Lehre im Bereich Public und Nonprofit Management für Prof. Dr. Isabella Proeller. Im Rahmen dieser Lehrstuhlvertretung bietet er den Kurs "Public Management A" an, der als Einstiegskurs für betriebs-, verwaltungs- und politikwissenschaftliche Masterstudiengänge konzipiert ist.

Der Kurs führt in die Grundlagen des Managements öffentlicher Organisationen ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie öffentliche Organisationen geführt und insbesondere wie Veränderungen in diesen Organisationen gesteuert werden können. Dabei werden Aspekte der Steuerung von und in öffentlichen Verwaltungen sowie Ziele und Wirkungen moderner Steuerungsinstrumente thematisiert. Das inhaltliche Spektrum reicht von Strategischem Management, Performance Management über Human Ressource Management und Organisation bis hin zu Rechnungswesen und Management des Wandels. Als besonderer Bereich des Public Managements wird Krisenmanagement behandelt. Grundlage dieser Veranstaltung sind moderne Krisen (bspw. aktuelle Eurokrise oder EHEC), die ad hoc strategische Entscheidungen, besonderes Management und Leadership erfordern.

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V.4 Universität Potsdam, WS 2011/2012: Masterkurs "Public Management in an Information Age: An Introduction to eGovernment”

In diesem Wintersemester führt Sirko Schulz, wissenschaftlicher Mitarbeiter des IfG.CC, einen Masterkurs im Rahmen des englischsprachigen Programms "Master of Public Management" (MPM) an der Universität Potsdam durch.
In dem Kurs wird insbesondere eine organisationstheoretische wie auch modernisierungsbezogene Einbettung von eGovernment vorgenommen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Themen IT-Einsatz in Entwicklungsländern (ICT4D), vernetzte Verwaltung sowie Skill- and Change Management. Das Wissen wird z.T. fallstudienorientiert vermittelt.

Bei der Organisation der Kurse arbeitet das IfG.CC eng mit dem Potsdam Center for Policy and Management (PCPM) zusammen, das an der Universität Potsdam verschiedene Masterprogramme durchführt. Das IfG.CC bietet bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Master-Programmen Kurse und Seminare zu eGovernment- und verwandten Themen an. In den letzten Jahren haben Studierende aus mehr als 20 Ländern in Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika an diesen Kursen teilgenommen.

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V.5 Ankündigung: Universität Hamburg, 28./29.02.2012: Public Management Colloquium 2012

Am 29.02.2012 werden Sirko Schulz und Katrin Walter, wissenschaftliche Mitarbeiter des IfG.CC, mit Beiträgen auf dem Public Management Colloquium „Public Management im Paradigmenwechsel“ in Hamburg vertreten sein.

Am Beispiel von Dataport – einem öffentlichen IT-Dienstleister – werden Prof. Dr. Tino Schuppan und  Sirko Schulz in ihrem Vortrag „Fusionen im öffentlichen Sektor“ aufzeigen, wie Fusionen im öffentlichen Sektor ablaufen und welche Besonderheiten sie aufweisen. Analysiert wurde die Fusion aus einer Policy- und einer gestaltungsorientierten Management-Perspektive. Dazu wurde auf ein grobes Phasenmodell zurückgegriffen, das in der Literatur zu Fusionen im Privatsektor weit verbreitet ist und bereits auf andere Fusionen im öffentlichen Sektor übertragen wurde.
Im Vortrag „Neue Kompetenzen für E-Government bei vernetzter Leistungserstellung“ werden Prof. Dr. Hermann Hill (Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften (DHV) Speyer), Prof. Dr. Tino Schuppan und Katrin Walter darstellen, inwieweit sich die Arbeitsorganisation in neuen IT-ermöglichten Organisationsformen (z.B. Shared Service Center, D115-Service-Center) bereits geändert hat und welche neuen Kompetenzen (Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen) dabei von Mitarbeitern und Führungskräften gefordert werden. Diese Forschungsergebnisse wurden während des ISPRAT-Institut geförderten Forschungsprojekt „E-Kompetenzen“ erarbeitet, das vom IfG.CC in Kooperation mit der DHV in Speyer, Prof. Dr. Hill, ausgeführt wird.

Das Colloquium in Hamburg ist eine kooperative Veranstaltung der Universität Linz (Prof. Dr. Schauer), der Universität Bern (Prof. Dr. Dr. Thom) und der Universität Hamburg (Jun.-Prof. Dr. Hilgers). Zielsetzung dieser wissenschaftlichen Fachtagung ist einerseits die Analyse und Diskussion von aktuellen Themen und nationalen und internationalen Reformschwerpunkten, die sich für die Zukunft abzeichnen. Andererseits geht es aber auch um bisherige Erfahrungen und möglicherweise auch Fehlentwicklungen im Bereich Verwaltungsmodernisierung. Themen sind u.a. Open Government, Institutionelle Kooperationen und Reformerfahrungen in einzelnen Institutionen.
Das Programm der zweitägigen Fachtagung kann unter folgendem Link (http://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/sozialoekonomie/bwl/publicmanagement/PMC2012/programm.pdf) eingesehen werden.

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V.6 Ankündigung: Friedrichshafen, Zeppelin University, 14.-16.03.2012: FTVI & FTRI 2012

Auf der Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) und der Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI) wird Sirko Schulz, wissenschaftlicher Mitarbeiter des IfG.CC, Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt über Fusionen öffentlicher IT-Dienstleister vorstellen, bei welchem die Fusion des Unternehmens Dataport untersucht wurde. Ziel der Untersuchung war es, neben dem unmittelbaren Fusionsmanagement auch weiter gefasste Erkenntnisse über den Fusionsprozess zu ermitteln, z.B. wie die Fusion im Politiknetzwerk zustande gekommen ist und inwieweit bzw. welche Art von politischer Unterstützung im Fusionsverlauf gegeben war.

Auf der Fachtagung werden unter dem Motto „Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten und vernetzten Verwaltungskultur“ Erfahrungen mit E-Government analysiert und Umsetzungsstrategien aufgezeigt. Mit diesen Themen werden sich die Teilnehmer aus einer technischen, rechtlichen, ökonomischen, verwaltungswissenschaftlichen und politischen Sicht auseinandersetzen.

Die FTVI wird alle zwei Jahre von der Fachgruppe Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik organisiert. 2012 wird die FTRI zum zweiten Mal gemeinsam mit der FTVI ausgerichtet. Die beiden Fachtagungen richten sich an Wissenschaftler und Verwaltungspraktiker, Rechtspraktiker und Berater. Die Veranstaltung findet vom 14. bis 16. März 2012 an der Zeppelin University in Friedrichshafen statt.

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1.4 Vom IfG.CC unterstützte Konferenzen & Veranstaltungen / Conferences & events supported by the IfG.CC
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K.1 Ankündigung: Rome, Italy: 11.-13.04.2012, 16th IRSPM Conference

Seit mehreren Jahren unterstützt und leitet das IfG.CC das eGovernment Panel der IRSPM.

Vom 13. bis 15.04.2012 findet in Rom/Italien das 16. Forschungssymposium der "International Research Society for Public Management" (IRSPM) zum Thema "Contradictions in Public Management. Managing in volatile times" statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Prof. Dr. Tino Schuppan zusammen mit Prof. Miriam Lips (Professor für eGovernment, Victoria University of Wellington, Neuseeland) den Panel Track zu eGovernment leiten, das in diesem Jahr unter der Überschrift "Public Management in volatile times: e-government as enabler of public sector reform" steht.

Panel-Beiträge können u.a. zu folgenden Themen und Fragestellungen eingereicht werden: nature and impact of ICT-enabled changes in the public sector and its external relationships, and the implications for public management. How could ICT-enabled changes in government and its relationships with citizens, businesses and NGOs be conceptualised, and what are the managerial, governmental and democratic implications? Which theoretical lenses could be used to help us understand and explain what is happening in government and its relationships with citizens, businesses and NGOs, as a result of the use of ICTs in these volatile times?

Detaillierte Informationen zum Panel finden Sie hier:
http://www.irspm2012.com/panel/PublicManagementInVolatile%20times.pdf

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K.2 Announcement: Cotonou, Benin: 23.-25.05.2012, eLearning Africa 2012 Conference

IfG.CC supports the eLearning Africa 2012 Conference in Cotonou, Benin

The IfG.CC supports the eLearning Africa 2012 Conference which will take place from 23rd to 25th May 2012 in Cotonou, Benin. The conference and exhibition focuses on the key themes of sustainable technologies and infrastructure; eLearning for sustainable communities; sustainable change management; eLearning and sustainable resources; and sustainable economy, culture and society in Africa.

As the largest gathering of eLearning and ICT-supported education and training professionals in Africa, participants are able to develop multinational and cross-industry contacts and enhance their knowledge, expertise and abilities. The conference includes plenary sessions with experts, presentations and special focus sessions, practical demonstrations, discussions and debates on specific topics, as well as various informal networking opportunities where participants can share their experiences, ideas, new information and perspectives.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.elearning-africa.com/

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1.5 In eigener Sache / On our owns account
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E.1 10 Jahre IFG.CC - 10 Jahre eGoverment-Forschung aus Deutschland / 10 years IfG.CC – 10 years eGovernment research from Germany

Vor mehr als 10 Jahren entstand an der WiSo-Fakultät der Universität Potsdam die Idee zur Gründung eines Instituts für eGovernment. Konkreter Anlass dafür war das vom Land Brandenburg geförderte Forschungsprojekt "Electronic Local Government" (eLoGo), das seinerzeit eines der größten eGovernment-Forschungsprojekte in Deutschland war. Im Rahmen des Projektes sollten neue Formen der Leistungserbringung im ländlichen Raum entwickelt und erprobt werden.

Parallel dazu war der Aufbau eines Wissenschafts- und Fachnetzwerkes für eGovernment vorgesehen. Das nahmen die damals Projektbeteiligten – unter anderem Professoren und Mitarbeiter der Universität Potsdam – zum Anlass nahmen, um ein Institut zu gründen, was die Geburtsstunde des "Institute for eGovernment" (IfG.CC) war. Es wurde als „Competence Center“ mit dem Ziel gegründet, an einer Stelle konzentriert neues eGovernment-Expertenwissen zu entwickeln, zu bündeln und weiterzugeben. Dabei stand das IfG.CC von Anfang an der Universität Potsdam für die Lehre und Forschung als Partner im Bereich eGovernment zur Seite.

Seit seinem Bestehen hat das IfG.CC mehr als 50 nationale und internationale Projekte ausgeführt, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Studien für die Praxis erstellt sowie konkret die Verwaltung bei der Umsetzung unterstützt. Themen waren beispielsweise Prozessketten, E-Government in Afrika, Mobile Bürgerdienste, Prozessmodellierung, Shared Service Center, Einheitliche Behördenrufnummern, Fusion öffentlicher IT-Dienstleister, Kompetenzen für E-Government, EU-Dienstleistungsrichtlinie um nur einige Beispiele zu nennen.

Innerhalb von 10 Jahren hat sich das IfG.CC mit seiner interdisziplinären Ausrichtung, wobei der Schwerpunkt in der Kombination von Verwaltungswissenschaften und Informatik liegt, ein Alleinstellungsmerkmal nicht nur in Deutschland erarbeitet.

Ohne ausgeprägte wissenschaftliche Neugier, konsequentes Gestaltungsdenken, hohes fachliches Interesse an eGovernment und Verwaltungsmodernisierung und auch Leidenschaft für die Modernisierung der Verwaltung aller Beteiligten wäre der heutige Entwicklungsstand des Instituts nicht zu erreichen gewesen.

Wir bedanken uns bei unseren Auftraggebern, unseren Mitarbeitern, Unterstützern und uns Wohlgesonnenen, die alle dazu beigetragen haben, dass wir in diesem Jahre dieses Jubiläum begehen dürfen.

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E.2 Das IfG.CC bietet attraktive Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen / The IfG.CC offers attractive opportunities for students and graduates

Das Institute for eGovernment (IfG.CC) mit Sitz im Stadtzentrum der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam bietet interessante Arbeitsfelder für Studenten und Absolventen der Verwaltungs-, Politik- und Sozialwissenschaft, der Betriebswirtschaft und der (Wirtschafts-) Informatik in internationalen Projekten. Wir setzen uns mit Fragen der künftigen Anwendung von IKT in den Bereichen Government, Telemedizin, Katastrophenschutz, Bildung und Entwicklungspolitik auseinander. Auch Themen wie Schutz kritischer Infrastrukturen oder neue prozessorientierte Organisationsgestaltung gehören zu unseren Forschungsthemen.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per eMail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.research.ifg.cc/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=78&lang=de

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E.3 Das IfG.CC sucht weitere Mitarbeiter/-innen für den Geschäftsbereich "Prozessmanagement"

Für unseren Geschäftsbereich "Prozessmanagement"suchen wir weitere Mitarbeiter/-innen für die Analyse und Modellierung von Geschäftsprozessen und die Entwicklung von Desktop-, Online- und Mobile-Anwendungen.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/_pdf/IFGCC_Stellenausschreibung_PM&SE_2011.pdf

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2. Schwerpunktthema des Monats/Key Issue of the Month:
E-Government in der Europäischen Union/eGovernment in the European Union

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In dieser Ausgabe des Infobriefs geben wir einen Überblick über wichtige Entwicklungen und Projekte im Bereich E-Government auf EU-Ebene.

Mitte Dezember letzten Jahres hat die Europäische Kommission den 2. E-Government-Aktionsplan für die Jahre 2011 bis 2015 vorgestellt, der vier politische Schwerpunkte beinhaltet. Ziel ist es u.a., elektronische Behördendienste besser auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen und mit Hilfe von E-Government-Services Verwaltungslasten zu verringern und organisatorische Abläufe zu verbessern. Weiterhin soll die Mobilität im Binnenmarkt durch nahtlose elektronische Behördendienste erleichtert werden, um bspw. Unternehmensgründungen, Studieren, Arbeiten und Wohnen in der EU zu vereinfachen.

Einige der Themen, die u.a. für die weitere Entwicklung des E-Government-Aktionsplans von entscheidender Bedeutung sind, wurden auf der 6. Europäischen E-Government-Ministerkonferenz „Borderless eGovernment Services for Europeans“ Mitte November in Poznan (Polen) besprochen. U.a. wurden Strategien thematisiert, wie die Interoperabilität von Anwendungen verwirklicht werden kann, so dass allen EU-Bürgern und Unternehmen ein universaler Zugriff auf E-Government-Dienstleistungen in den EU-Mitgliedstaaten ermöglicht werden kann.

Zudem stellte die Europäische Kommission auf der Konferenz Ergebnisse von fünf EU-Großprojekten vor, bei denen die Pilotphase beendet wurde und die eine große Rolle bei der Umsetzung von grenzüberschreitenden Dienstleistungen in Europa spielen. Das Projekt „STORK (Secure Identity Across Borders Linked)“ beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, dass EU-Bürger ihren elektronischen Personalausweis nicht nur im Heimatland, sondern überall in der EU benutzen und sich mit ihrer nationalen elektronischen Identität (Passwörter, PIN usw.) europaweit ausweisen können. Im EU-Projekt „PEPPOL (Pan-European Public Procurement Online)“ werden gemeinsame Standards für ein Beschaffungswesen etabliert, um eine elektronische Kommunikation zwischen Unternehmen und öffentlichen Vergabestellen zu ermöglichen. Jedes Unternehmen soll in der Lage sein, mit jeder öffentlichen Einrichtung in Europa Beschaffungsaufträge elektronisch abzuwickeln. Das europäische Projekt „Simple Procedures Online for Cross-border Services (SPOCS)“ befasst sich mit Fragestellungen zur grenzüberschreitenden Interoperabilität im Kontext der europäischen Dienstleistungsrichtlinie. Ziel des EU-Projektes (epSOS – Smart Open Services for European Patients) ist die Sicherung der Gesundheitsfürsorge zwischen verschiedenen EU-Mitgliedstaaten, indem grundlegende Patientendaten und Verschreibungen zwischen den europäischen Gesundheitssystemen elektronisch ausgetauscht werden. Das EU-Projekt „e-CODEX“ zielt darauf ab, die Interoperabilität zwischen den Justizbehörden innerhalb der EU zu verbessern. Bei allen Projekten sollen bestehende Systeme nicht ersetzt, sondern angeglichen und miteinander verbunden werden. Es sollen keine nationalen Insellösungen entstehen, da diese die Koordinationen erschweren.

Weitere Themen auf EU-Ebene sind u.a. Open Data, mobile Government sowie Web2.0-Technologien. Das Thema „Open Data“ wird auf EU-Ebene stark vorangetrieben, da darin eine Grundlage für Partizipation gesehen wird. Mobile Government wird als ein zentrales Element betrachtet, zielgruppengerecht Verwaltungsleistungen bereitzustellen. In den EU-Mitgliedstaaten liegt die Durchdringung von mobilen Endgeräten bei annähernd 100%. In Bezug auf Web2.0-Applikationen analysiert derzeit ein Forschungsteam aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten den Nutzen solcher Applikationen für ältere und behinderte Menschen. 

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2.1 Embrace borderless e-government, urges Kroes

Cross-border e-government services offer a way out of Europe's economic woes, the European Commissioner responsible for digital policy said. The current crisis "underlines all the more the need to reform", Neelie Kroes, vice president of the European Commission told the 6th Ministerial eGovernment Conference in Poznan, Poland. Up to now, however, national e-government initiatives have been "part of the problem," she said. "National e-government systems have developed in isolation, creating new digital borders where physical ones have long since disappeared." For example, while students have the legal right to enroll in any university across the EU, they cannot do so online "because national electronic ID systems are not recognised abroad".

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36965&Itemid=93
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36962&Itemid=93
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36967&Itemid=93
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36968&Itemid=93

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2.2 Digital Agenda: Five new cross-border online public services

The European Commission is showcasing a family of five new online public services to the ”Borderless eGovernment Services for Europeans” conference of the Polish Presidency in Poznan. The five projects have already demonstrated concrete benefits for citizens, businesses and governments during their pilot phases. eGovernment must not stop at national borders, and these five projects prove that it does not have to, making the lives of citizens and businesses easier, while being more efficient and cost effective than existing public services. The Commission provided half the funding for the projects (€62.67 million out of €125.34 million).

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36973&Itemid=93

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2.3 27 billion € value of public data opportunity highlighted

The OBAMA administration, the British cabinet office and four Dublin local authorities are the “poster children” of a growing worldwide movement to unlock public data, according to researchers at NUI Galway. Public data, or basic information collected by government and other bodies, is valued at €27 billion across the EU. However, more State bodies need to realise the potential benefits of making such basic information not only available, but also accessible. Not only does it ensure accountability and transparency, but it can encourage public participation in key decisions – such as where to place cycle routes, how to make the best use of public transport, and where to build new schools, Deirdre Lee, eGovernment researcher, explained.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36881&Itemid=93

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2.4 Getting smarter

Research Analyst for Frost & Sullivan Jayashree Rajagopal promotes m-government as the key enabler to create a user-driven smart government. The mobile penetration rate has surpassed 100% in almost all European countries. In order to improve the reach of services, many industry verticals such as healthcare and banking are utilising mobile communication as a major channel. Since governments now successfully use the internet as a channel for easy access to citizens, the next major means whose ubiquity can be leveraged is mobile communication.

Weitere Informationen | Further Information:
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2.5 Creating an inclusive Future Internet - Web 2.0 applications for all

A consortium of researchers and user organisations from across Europe is investigating the accessibility of Web 2.0 applications for disabled and older people, as announced by the relevant I2Web project responsible. The consortium will then create new tools to help developers produce applications that are more accessible to these groups. Currently there is very little support for developers of Web 2.0 applications on how to make their applications usable by disabled and older people. Furthermore, incompatibilities between the assistive technologies that disabled people use and Web 2.0 applications often make it difficult for people to make sense of Web 2.0 applications.

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http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36960&Itemid=93

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2.6 Vice-President Kroes on the Importance of Digital Skills for Competitiveness and Inclusion

European Commission Vice-President and Commissioner for the Digital Agenda for Europe (DAE) addressed delegates at the ECDL Foundation Forum on the key role that digital skills have to play in driving economic growth, and in reducing the risk of digital exclusion faced by individuals without the skills in their effort to access technology. Vice-President Kroes spoke on the key importance of digital literacy and inclusion in the DAE, the European Commission's strategy for sustainable, inclusive growth for Europe. In her speech, Vice-President Kroes spoke about the increasingly central role that technology plays in everyday life, and in the labour market, and how those without computer skills were at risk of ending on the wrong side of the digital divide.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36746&Itemid=93

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3. eGovernment in Deutschland / eGovernment in Germany
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3.1 E-Personalausweis - Praktisch keine Nutzer für Onlinefunktionen

Von 52 Millionen bei der Deutschen Rentenversicherung Angemeldeten nutzen nur 300 die Online-Identifikationsfunktion im neuen elektronischen Personalausweis. Jetzt könnte die Regierung den Einsatz erzwingen.

Am 1. November 2010 wurde der neue elektronische Personalausweis eingeführt. Bisher sind rund acht Millionen neue Ausweise ausgestellt worden, bis Ende des Jahres werden es mehr als zehn Millionen sein. Der Ausweis im Scheckkartenformat ist ein elektronischer Identitätsnachweis. Auch eine qualifizierte elektronische Signatur kann auf dem Ausweischip gespeichert werden. Doch die Funktion, mit der sich Nutzer des neuen Personalausweises über das Internet elektronisch ausweisen können, wird nicht genutzt.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36762&Itemid=128

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3.2 Behördennummer 115 wird im Süden ausgebaut

Anfang November schalten weitere Kommunen im Süden und Südwesten Deutschlands die einheitliche Behördennummer 115 frei. Mit Freiburg und Karlsruhe kommen dabei erstmals zwei große Kommunen aus Baden-Württemberg hinzu. In Rheinland-Pfalz schließen sich die Landeshauptstadt Mainz und Ludwigshafen der 115 an. Damit haben nun insgesamt rund 18 Millionen Bürgerinnen und Bürger mit der 115 einen direkten Draht in die Verwaltung.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36767&Itemid=128

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3.3 Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte erneut verschoben

Die Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte wird sich wegen technischer Probleme weiter verschieben. Derzeit stimmen Bund und Länder einen neuen Starttermin und die weitere Vorgehensweise ab. Das geht aus einem Hinweis des Bundesfinanzministeriums auf seiner Internet-Seite hervor, über den zunächst das Handelsblatt und die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet hatten. Das Ministerium versichert: "Es werden keine nachteiligen Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger entstehen." Eigentlich sollte die Karte Anfang 2012 starten.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36772&Itemid=128

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3.4 Elektronisches Testamentsregister startet im Januar 2012

Am 1. Januar 2012 löst das elektronische zentrale Testamentsregister die bisher auf den "gelben Karteikarten" gespeicherten Testaments- und Urkundenhinweise ab, die bei rund 5000 Geburtsstandesämtern geführt werden. Im Testamentsregister werden Hinweise gespeichert, wo ein Testament verwahrt wird. Im jedem Sterbefall muss ab Januar die Bundesnotarkammer das Register auf registrierte Testamente, Erbverträge und sonstige notarielle erbfolgerelevante Urkunden abfragen. Der Eintrag solcher Dokumente soll eine einmalige Gebühr von 15 bis 18 Euro kosten.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36939&Itemid=128

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3.5 Berlin rot-schwarz: Netzneutralität, Glasfaser, WLAN

Die neue rot-schwarze Berliner Landesregierung will die Netzpolitik für die Hauptstadt zu einer "eigenständigen Säule" entwickeln. Das geht aus der am 16. November 2011  abschließend beratenen Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU hervor, die die Berliner Sozialdemokraten am Donnerstag auf ihrer Website veröffentlicht haben. Darüber hinaus will der neue Senat auch die unter Rot-Rot eingemotteten Pläne für ein kostenloses City-WLAN wieder aus der Schublade holen.

Die Koalition bekennt sich klar zur Netzneutralität. Das Prinzip inhaltsneutraler Netze sei "die Grundlage der digitalen Daseinsvorsorge" und müsse "zur Förderung der digitalen Vielfalt" gesichert werden. Ziel sei die Stärkung der Digitalisierung des Landes Berlin. "Dazu werden wir mit privaten Partnern den Ausbau des Glasfasernetzes in Berlin vorantreiben", heißt es in dem Koalitionspapier.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36969&Itemid=128

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3.6 Politik und Wirtschaft arbeiten am "Industrieland 3.0"

Deutsche Unternehmen müssten "Spitzenreiter digitaler Transformation" werden, forderte Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), auf einer Konferenz seines Verbands in Berlin. Für die Wirtschaft sei das Internet dabei ein maßgeblicher Erfolgsfaktor, betonte der BDI-Chef. Die Vernetzung schaffe auch Bedingungen für Nachhaltigkeit, da es ohne Smart Grids und intelligente Verkehrssysteme nicht gehe.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36970&Itemid=128

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4. eGovernment in Europa / eGovernment in Europe
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4.1 Malta: Is it really an e-government?

No opportunity is missed by the government to boast about the progress that has been made in e-government services. And, no doubt, there have been great improvements in this regard.

But it seems that the web of technology has not reached all corners of what the civil service offers Maltese citizens, as is shown by the experience related below.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36809&Itemid=128

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4.2 Ireland: Govt to spend €2.2m on payslips this year

The Government will spend in excess of €2.2m this year on paper payslips for employees, despite its commitment to secure savings through increased use of the internet.

The figures emerged in responses to Parliamentary Questions submitted by Independent TD Denis Naughten.

The highest expenditure was in the Department of Education and Skills, which spent €1.48m on hard-copy payslips for 94,000 school employees, pensioners and staff employed by the department and bodies under its supervision.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36824&Itemid=128 

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4.3 Poland: Certification Centre modernisation to provide eCertificates for public sector employees

The Certification Centre of the Polish Ministry of the Interior and Administration is to be modernised, it was announced on 15 September 2011. The IT Projects Centre has signed a contract with a contractor to improve the IT infrastructure and install software.

The modernisation of the Certification Centre will facilitate two major projects:
  • pl.ID, the Polish ID Card
  • Information System of Emergency Notification, the tele-information system which facilitates the common European emergency call service 112.
Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36853&Itemid=128

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4.4 Belgium: A web service for public sector staff to sign and validate official eDocuments

In the context of eGovernment services development, all Belgian public institutions and their partners whose users must be able to place legally valid eSignatures on electronic documents through their eIDs can now use the 'Digital Signature Service' (eID DSS).

eID DSS is a web service that enables its users to place signatures on all common file formats such as XML, ODF and OOXML as well as to validate signed files.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36894&Itemid=128

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4.5 Switzerland: First eVoting trials in federal elections carried out successfully

Four cantons successfully conducted eVoting trials during the National Council elections held on 23 October 2011, marking the first time that pilots were carried out in a Swiss federal election.

The trials involved 3 562 Swiss expatriates registered in the cantons of Basel-City, St. Gallen, Graubünden and Aargau. Approximately 22 000 people were eligible to vote by electronic means, which constituted 0.4 % of the 5.09 million qualified voters. Up to 53.1 % of Swiss expatriate voters registered in the cantons to participate in the trials made use of eVoting. Only expatriates residing in a EU Member State or a Participating State of the Wassenaar Arrangement can cast their vote electronically, which makes up about 90 % of this voter group.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36913&Itemid=128

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4.6 Österreich: Die Justiz als Vorreiter beim E-Government

Österreichischs Justiz nutzt seit Jahrzehnten innovative IT-Lösungen und setzt damit beim E-Government auch international Maßstäbe. Ein Mehr an Bürgerservice und Effizienz und weniger Kosten sind die messbaren Erfolge. Allein durch die elektronische Zustellung von Schriftstücken sparen Gerichte neun Millionen Euro jährlich beim Porto. Das Know-how dafür steuert IBM bei, die das Justizministerium schon seit 30 Jahren betreut. Die jüngste digitale Neuerung ist, dass seit Oktober auch Banken und Versicherungen verpflichtet sind, Unterlagen mit den Justizbehörden nur noch elektronisch auszutauschen.

Justizministerin Beatrix Karl betont den konkreten Nutzen von Technologie im öffentlichen Bereich: „Innovative IT entlastet die Gerichte und Staatsanwaltschaften ebenso wie die Bürger und Steuerzahler. Die Verfahren laufen effizienter ab und erzeugen weniger Kosten. Zugleich können wir mit neuer Technologie bessere Bürger-Services bieten. Beispielsweise ist die Ediktsdatei mit der Liste aller Insolvenzen schon lange über das Internet zugänglich und wird laufend erweitert.“

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=37074&Itemid=1

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5. eGovernment weltweit / eGovernment world wide
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5.1 One-fifth of Africa's Internet traffic to be carried by mobile networks in 2015

There need to be a number of changes made to the African broadband market landscape in the next five years if the continent is to keep pace with the goals set out at the Connected Africa Summit in 2007, according to a new report from Informa Telecoms & Media (publisher of IPTV News).

The goals seek to interconnect African capitals and major cities with broadband infrastructure, to connect African villages to broadband services, to adopt regulatory measures so as to promote affordable and widespread access to broadband services, to support the development of ICT skills, and to adopt national e-strategies.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36892&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=37014&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=37016&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36916&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36905&Itemid=128

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5.2 Ghana: Biometric Verification is on

Government and the Electoral Commission have finally yielded to both domestic and international pressure and agreed to compliment the biometric voter registration with biometric voter verification at the polling station in order to enhance the integrity of the 2012 elections.

However, investigations undertaken by The New Statesman suggest that the ruling party, which has still not come to terms with biometric verification, is shifting the responsibility of funding the process to Ghana’s ‘development partners’.

Biometric verification is the process whereby a registered voter would be required to insert his or her biometric voter’s ID into a battery-operated e-zwich mobile payment system-like machine, place a finger on it for the machine to verify the card-bearer’s true identity before a ballot paper could be issued to a voter to cast his or her ballot.

Weitere Informationen | Further Information: http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=37009&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36796&Itemid=128

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5.3 Asia-Pacific: Favorable conditions to spur telemedicine adoption

While deployment and adoption of telemedicine in the Asia-Pacific region is still in the early stages, the lack of skilled health workers and improving network infrastructure are increasing demand for such services, said one researcher.
Guan Cuntai, program manager, intelligent systems for personalized and connected healthcare at the Institute for Infocomm Research (I2R), noted that telemedicine deployment in the region is still in its early stage and yet to enter the mainstream.

However, adoption of telemedicine is starting to accelerate, particularly in countries with remote rural areas that are short of trained medical personnel, he noted. These countries include India, the Philippines and China.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36886&Itemid=128

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5.4 India: Massive Digital Divide in the Land of IT

In a remote Indian village in the Western state of Maharashtra, a fourth-grader named Suraj Balu Zore proudly told IPS that he can now effortlessly operate a laptop computer.

Fallen by the wayside of urban India’s information technology (IT) superhighway, Khairat village – located just 80 kilometres from booming Mumbai – still has no access to the Internet.

But thanks to the recent efforts of ‘one laptop per child’ – a project of the Miami-based non-profit One Laptop per Child Association Inc., which aims to digitally empower youth in the global south – Zore and 25 other students in his nondescript village school can now vie with their technology-savvy peers in urban India.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36789&Itemid=128
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36779&Itemid=128

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5.5 The Philippines deploys telehealth devices in rural areas

The Department of Science and Technology has deployed 100 RxBoxes in remote total centres and selected multipurpose community telecentres in order to test the efficiency of the system as it aims to bring quality health services in “doctor-less” villages. 

The RxBox, is a portable device specifically designed to cater to the needs of “doctor-less” areas.

The device contains medical devices for taking a patient’s electrocardiogram or ECG, heart rate, blood, pulse rate and blood oxygenation. In addition, the device also has a “teleconsultation” feature allowing clinical experts located in another place to “virtually”inspect patients or assist rural doctors on how to better manage or treat their patients.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36849&Itemid=128

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5.6 China set to be No. 1 in shared services

China will eclipse India to become the world's biggest destination of shared services centers in a few years as it possesses competitive advantages, senior industry executives said at an annual KPMG summit in Shanghai.

"China is no longer a 'maybe' destination," said Egidio Zarrella, a partner of management consulting at KPMG. "Having an articulated China strategy is essential for an organization with global ambitions."

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=36751&Itemid=128

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6. Ausgewählte Veranstaltungen im laufenden Monat / Selected events in the current month
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6.1 30.11.-01.12., Nairobi, Kenya: AfriHealth

The conference questions the extent of current research and development using ICT technology and the amount of effort being made to progress ICT developments in the African Healthcare arena.

The objective of the conference is to use IT to establish health care information systems cutting across primary, secondary and tertiary health care systems. AfriHealth also calls for the deployment of IT for the development of drug information and records, for the study and control of epidemics, for research and dissemination of information, for distance learning in the medical profession, and to reduce costs and improve productivity.

Weitere Informationen | Further Information:
http://aitecafrica.com/event/view/74

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6.2 15.-17.12., Mahatma Mandir, Gandhinagar, Gujarat, India: eINDIA2011

Centre for Science, Development and Media Studies (CSDMS) and Elets Technomedia - the publishers of the eGov, eHealth & digitalLEARNING magazines - invite you to join eINDIA 2011 - the seventh edition of India’s largest ICT event. The innumerable initiatives in terms of public policies, programmes and projects rolled out for the inclusion of the vast disadvantaged population of the country are all exploiting the power of ‘e’. The advent of ‘e’ is being considered as the key element to bring about efficiency in the delivery of public services. eIndia 2011 would therefore hover around the theme of steering an e-inclusive economy which is being held in the growth capital of the country. eINDIA 2011 would be a platform for sharing knowledge, assessing the already existing initiatives, and planning the creation of technology enabled society.

Weitere Informationen | Further Information:
http://www.eindia.net.in/2011/

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Weitere Veranstaltungstermine / More event dates

Hier finden Sie weitere Termine im Monat Dezember 2011 / Find here more events in the month of December 2011:
http://www.ifg.cc/index.php?option=com_events&task=view_last&year=2011&month=12

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Impressum / Imprint
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10 Jahre IfG.CC

10 Jahre eGovernment-Forschung
aus Deutschland
10 Years IfG.CC

10 Years eGovernment Research
from Germany


IfG.CC - The Potsdam eGovernment Competence Center
c/o Universität Potsdam
Universitätskomplex III Babelsberg
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam

AG Potsdam VR 2336
Geschäftsführender Vorstand:
Dr. Manfred J. Suhr und Prof. Dr. Tino Schuppan


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