Mit den Clients klappte das relativ problemlos; nicht so allerdings mit den Linux-Servern. Ende vergangenen Jahres schlug deren Neukonfiguration fehl, sodass die Projektleitung sie erst einmal wieder auf Windows zurücksetzte. Daraufhin wurde ein Expertenteam aus der Open-Source-Szene angeheuert, das sich aus Mitarbeitern von Univention, Gonicus sowie LT ec service & solutions rekrutierte. Mit Hilfe der Bundestagsverwaltung sei es gelungen, die hohe Anmeldelast im Parlament zu simulieren und die resultierenden Probleme unter kontrollierten Bedingungen erneut hervorzurufen. Auf dieser Basis seien die erforderlichen Konfigurationsänderungen ermittelt und erprobt worden, erklärte Univention. Der Anmeldedienst Samba lasse sich nun in Verbindung mit dem OpenLDAP-Verzeichnis problemlos für mehr als 6000 Benutzer einsetzen.
Autor: (tc)
Quelle: Computerwoche, 05.09.2005
