Die Fahndung nach Straftätern über das Handy entpuppt sich als Flop. Durch das Versenden von SMS-Nachrichten wollte Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) die Polizei in die Lage versetzen, Passanten als Fahndungshelfer heranzuziehen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' heute. Das von Schily als "viel versprechend" gepriesene System setzt derzeit jedoch nur ein einziges Polizeipräsidium ein, wie aus der Antwort des Ministers auf eine Anfrage der CDU-Abgeordneten Katherina Reiche hervorgeht.
Demnach haben sich in Bochum 450 Bürger registriert. Die meisten Bundesländer haben dagegen technische Bedenken angemeldet. Schily beharrt dennoch darauf, das Projekt habe sich in Tests als "technisch und rechtlich realisierbar" erwiesen.
Quelle: de.internet.com, 03.04.2004
