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Freitag, 16.01.2026
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Neues Internet-Angebot erleichtert Handwerkern den Einsatz in der Altstadt

Handwerker haben häufig kleinere Aufträge in der Altstadt zu erledigen, die nicht immer langfristig geplant werden können. Da man im reinen Fußgängerbereich aber grundsätzlich nicht fahren und parken darf, war bislang ein kurzfristiger Einsatz nur in dringenden Notfällen möglich. Denn im Normalfall benötigten die Handwerker für ihre "Werkstatt auf Rädern" in der Altstadt eine besondere Erlaubnis. Die musste beantragt werden und wurde frühestens erst einen Tag später erteilt. Diese Wartezeit bleibt den Handwerkern nun zukünftig erspart. Ab sofort bietet die Stadt Heidelberg ein unbürokratisches Verfahren per Internet an. Auf der Homepage der Stadt Heidelberg www.heidelberg.de unter "Bürgerservice" finden die Handwerksbetriebe beim Stichwort "Formularservice" das Genehmigungsformular "Handwerkergenehmigung Altstadt für eilige Fälle" als PDF-Datei. Das Formular kann direkt online ausgefüllt und an das Verkehrsreferat gesendet werden. Einen Ausdruck des ausgefüllten Formulars legt der Handwerker gut sichtbar ins Auto hinter die Windschutzscheibe. Dies reicht als Legitimation zum Befahren des Fußgängerbereichs und zum Parken in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes.

"Wir freuen uns, dass wir erneut unseren Online-Formularservice um ein wichtiges Angebot ausbauen konnten. Mit dieser modernen E-Government-Lösung ermöglicht die Stadt Heidelberg den Handwerkern eine flexible Arbeitsplanung, die letztlich vor allem den Bürgerinnen und Bürgern n in der Altstadt zugute kommt", so Oberbürgermeisterin Beate Weber bei der Präsentation des neuen städtischen Online-Angebots.

Bereits seit Ende 2002 hatte die Stadt Heidelberg zusammen mit Handwerksbetrieben das Verfahren getestet. In der Testphase haben die Handwerker das vom Verkehrsreferat zur Verfügung gestellte Formular selbst ausgefüllt und unmittelbar vor ihrem Einsatz an die Stadtverwaltung gefaxt. Allein in der Testphase wurde von dieser Möglichkeit etwa 30 Mal Gebrauch gemacht.

Quelle: Stadt Heidelberg, Juni 2004

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