Amt auf dem neuesten Stand
Entscheidend für diesen Schritt seien unter anderem die technischen Vorzüge von VoIP gewesen. Moderne Informations- und Kommunikationsstrukturen seien für eine moderne Verwaltung unerlässlich, betont Innenminister Dr. Gottfried Timm. "Die Landesregierung wird künftig keine eigenen Telefonanlagen mehr betreiben", stattdessen werden die Behörden dann vorhandene Netze für die Sprachkommunikation nutzen. Aber auch die wirtschaftlichen Einsparungen sind wichtig für die Ablösung der alten Technik gewesen: für einen Zeitraum von zehn Jahren wird VoIP rund 15 Millionen Euro weniger Ausgaben für den Landeshaushalt bedeuten.
Suche nach größter Wirtschaftlichkeit
In 2007 werden zunächst über 80 Dienststellen der Landesverwaltung, darunter alle Ministerien, mit rund 14.000 Anschlüssen ausgestattet. Die kommenden Monate wird in europaweiten Ausschreibungen der passende und vor allem wirtschaftlichste VoIP-Anbieter ermittelt. Mittelfristig ist geplant, die Telefonie übers Internet flächendeckend einzusetzen, um in der Landesverwaltung eine einheitliche Kommunikationsstruktur aufzubauen.
Autor: Aleksandra Leon
Quelle: Onlinekosten, 20.04.2006
