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Freitag, 16.01.2026
Transforming Government since 2001
Österreichs Beamte können ab 2006 auf Internet-Einkaufstour gehen. Möglich macht das der neue "E-Shop" der Republik, dessen Angebot von Bleistiften bis Büromöbel reicht.

Die österreichische Bundesbeschaffungsgesellschaft [BBG], der zentrale Einkäufer der Republik, fasst im neuen E-Shop die Kataloge von mehr als 300 Lieferanten zusammen.

Neben dem Bürobedarf enthält der Shop die unterschiedlichsten Waren und Dienstleistungen, von der Schultafel bis zur Laborausstattung. Das System wird vom Bund, wahlweise auch Ländern, Gemeinden und ausgegliederten Unternehmen benützt.

Der E-Shop leitet eine Anforderung automatisch an den Zuständigen weiter, der noch eine Genehmigung erteilen muss, übermittelt die Bestellung an die Lieferanten und gibt den Status Quo an. Damit will die BBG den Einkauf wesentlich schneller und effektiver als bisher machen und helfen, Geld zu sparen.

E-Government in Österreich

Die Möglichkeit zur Abwicklung von Behördenwegen bzw. zum Abrufen von Behördeninformationen [E-Government] wird mittlerweile von 75 Prozent der österreichischen Unternehmen genutzt.

Jeder zweite Beschäftigte sitzt am PC

50 Mio. Euro bis 2007

In einem Feldversuch liefen bereits Waren im Wert von 20 Millionen Euro über den E-Shop, 2007 sollen es 50 Millionen Euro sein. Das System berücksichtigt als Lieferanten speziell regionale Klein- und Mittelbetriebe.

Das System wurde von IBM in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Healy Hudson entwickelt. Ernst Nonhoff, Generaldirektor von IBM Österreich, verwies darauf, dass damit äußerst komplizierte Abläufe für den Anwender sehr einfach und klar gemacht würden.

"Die ganze Komplexität der unterschiedlichen Lieferanten, Produktgruppen, Rahmenverträge und Beschaffungsprozesse wird dem Benutzer abgenommen, er bekommt eine einfache und intuitive Oberfläche."

Quelle: futureZone, 02.12.2005

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