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Feldversuch zunächst auf Streckenabschnitt der A2

Der österreichische Autobahnbetreiber ASFINAG will noch 2006 einen Teil der A2 im Bereich Klagenfurt-Ost mit WLAN versorgen. Das Unterfangen wird als Feldversuch betitelt und soll bei erfolgreichem Ergebnis ausgeweitet werden.

Interessierte Unternehmen dürfen auf eigene Kosten im 2. und 3. Quartal 2006 entlang der freigegebenen Strecke eine WLAN-Infrastruktur aufbauen und betreiben. Für den Internet-Anschluss selbst sorgt die ASFINAG mit einem Glasfasernetz.

"Mit dem Projekt zur Errichtung einer straßenseitigen WLAN-Kommunikationsinfrastruktur für den fließenden Verkehr betreten wir europaweit Neuland", sagte ASFINAG-Vorstandsdirektor Christian Trattner. "Der Pilotversuch ist ein weiterer Schritt vorwärts in unserer Strategie, über das 'harte' Straßennetz ein 'weiches' Informationsnetz zu legen, um die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen 'intelligent' zu machen".

Im Rahmen des Feldversuches sollen vor allem Erkenntnisse gewonnen werden, wie die WLAN-Kommunikation bei Geschwindigkeiten jenseits von 130 km/h arbeitet. Auch Voice-over-IP-Anwendungen werden zugelassen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die unterbrechungsfreie Übergabe der Verbindungen zwischen den einzelnen, bei WLAN recht kleinen Funkzellen dar. Später könnte das Netz auch auf WiMAX-Technik (Worldwide Interoperability for Microwave Access) umgestellt werden, so die ASFINAG.

In einer ersten Phase soll das WLAN-Netz vor vom Straßendienst genutzt werden. Für die Allgemeinheit soll es später geöffnet werden. Die Ergebnisse des Versuchs sollen in die künftigen Planungen für weitere WLAN- Infrastrukturen einbezogen werden.

Autor: (ad)

Quelle: Golem, 13.04.2006

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