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Mittwoch, 11.03.2026
Transforming Government since 2001
Im Rahmen der „E-Government Konferenz 2004“ der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) berichteten 22 Vortragende aus dem öffentlichen Dienst über den Status elektronischer Behördenwege. Christian Rupp, Exekutivsekretär E-Government des Bundes, bestätigte dabei erneut die Vorreiterrolle Österreichs in Europa. Das aktuelle Benchmarking der EU beweise, dass Österreich in den letzten zwölf Monaten mit Abstand die meisten Anstrengungen im E-Government unternommen habe. Österreich konnte sich im Ländervergleich bekanntlich binnen einem Jahr von Platz elf auf Platz vier verbessern. Im EU-Schnitt sind nur 45 Prozent der Basisdienste im E-Government vollständig elektronisch durchführbar. Dänemark, Österreich und Schweden sind hier vorbildlich und haben mehr als 50 Prozent ihrer Dienste in der höchsten Ausbaustufe online. Österreich hat sich hier von 27 Prozent im Jahr 2002 auf 83 Prozent Ende 2003 verbessert und liegt derzeit auf Platz zwei. Auch im internationalen Vergleich von The Economist rangiert Österreich bei der eReadiness von 64 Staaten auf Rang 15. In zahlreichen Mustergemeinden, darunter Hitzendorf, Weikersdorf, Steyr, Kremsmünster, Graz oder Wien laufen bereits erste Pilotprojekte.

Zu den von der EU lobend erwähnten Applikationen zählt der elektronische Rechtsverkehr des Justizministeriums ebenso wie FinanzOnline, oder das Innenministerium mit dem Zentralen Melderegister. Auch der elektronische Amtshelfer www.help.gv.at wurde mittlerweile mehrfach ausgezeichnet. Immer mehr Applikationen (Meldebestätigung, Kindergeld, Strafregisterauszug, FinanzOnline, eRecht, usw.) werden dahingehend umgestellt. Mobiltelefone, Bankkarten und Studentenausweise werden demnächst als Trägermedien für die Bürgerkartenfunktion umgestellt.

Quelle: Computerwelt, 04.06.2004

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