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Laut Hauptverband gab es beim Installieren der Netzwerksysteme und Leitungsherstellung mitunter Schwierigkeiten.

"Grosso modo ohne Probleme" funktioniere der großflächige Probebetrieb der E-Card im Burgenland.

Diese Zwischenbilanz zog der zuständige Geschäftsführer im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Volker Schörghofer, am Freitag. Kleinere Anlaufschwierigkeiten sollen in den nächsten Monaten beseitigt werden. In der ersten Woche im Burgenland habe es vereinzelt technische Probleme beim Installieren der Netzwerksysteme und bei der Herstellung der Leitungen gegeben, berichtete Schörghofer.

Derzeit stehen für die Ärzte nur zwei Anbieter - die Telekom Austria [TA] und die UTA - zur Verfügung. Das liegt laut TA daran, dass die beiden Firmen die einzigen waren, die auch das dafür notwendige interne Netzwerk errichten konnten.

Seit Montag kann die E-Card im Nordburgenland in über 80 Ordinationen und Ambulatorien verwendet werden. An etwa 104.000 Versicherte in den Bezirken Eisenstadt-Umgebung und Neusiedl am See sowie in Eisenstadt und Rust wurden Karten ausgegeben.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Elektronische Rezepte

Bis zur österreichweiten Ausgabe versuche man, alle eventuellen Schwachstellen auszumerzen, meinte Schörghofer weiter. Ab Mai müssten nämlich wöchentlich 500 Ordinationen angeschlossen und täglich 50.000 bis 100.000 Karten versendet werden.

Bis November soll der Roll-out abgeschlossen sein. Wer möchte, kann sich zusätzliche Funktionen auf der Karte freischalten lassen. So besteht die Möglichkeit, die E-Card als "Bürgerkarte" zu verwenden und mit ihr Amtswege online zu erledigen.

Geplant ist laut Schörghofer auch, die Karte als Pensionistenausweis und für elektronische Rezepte zu nützen. Auf der Rückseite der E-Card befindet sich bereits jetzt die europäische Krankenversicherungskarte.

Die Anfragen bei der eigens eingerichteten Serviceline [Telefon: 050124 33 11] hielten sich bisher in Grenzen.

Weitere Infos zum Roll-out

Quelle: futureZone, 04.03.2005

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