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Donnerstag, 26.02.2026
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„Die Arbeitsbörse soll das Basisinstrument für jeden Bürger bilden, der Arbeit sucht. Sie bietet einfache ad hoc Lösungen, um den Arbeitssuchenden mit dem Arbeitgeber schnell zusammenzubringen,“ erklärt Arbeits-Landesrätin Luisa Gnecchi bei der Vorstellung der neu überarbeiteten Internetseite der Südtiroler Arbeitsbörse am Donnerstag Vormittag. Die Webseite wurde im Layout vereinfacht, um den Bedürfnissen der Bürgern näher zu kommen. Ab jetzt ist es für jeden, der Arbeit sucht oder Arbeit anbietet, auf unbürokratische Weise möglich, sofort ans Ziel zu kommen. Gerade für den Abbau der Bürokratie und unnötiger Zettelwirtschaft hat sich die Abteilung Arbeit im Land schon sehr früh eingesetzt und dazu das Instrument Internet von Anfang an genutzt. „Die Homepage der Abteilung Arbeit wird am Tag rund 2000 Mal angeklickt, das bedeutet 60.000 Zugriffe im Monat,“ freut sich Helmuth Sinn, Direktor der Landesabteilung Arbeit, über den Erfolg der Internetseite und fügt hinzu: „Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber nutzen unsere Dienste sehr stark. Und in letzter Zeit haben sich sogar private Arbeitsvermittlungsagenturen vermehrt auf unseren Seiten eingeklickt.“ Das Arbeitsamt selbst nutzt den Onlinedienst der Abteilung, um schnell und effizient Arbeit zu vermitteln. „Die Arbeitsbörse ist heute zur Sammelstelle für Arbeitnehmer und Arbeitgeber geworden,“ so Sinn.

Welche Neuheiten bietet nun die überarbeitete Seite? „ Jede Menge,“ ist Stefan Luther vom Amt für Arbeitsmarktbeobachtung überzeugt. Die Seite bietet jetzt ein einfaches, klar überschaubares Layout. Die Suche kann auf drei Ebenen erfolgen: direkt, einfach oder erweitert mit wesentlich mehr Suchkriterien. „Für Stammkunden, d.h. Leute, die täglich unsere Seite besuchen, gibt es jetzt sogar die Möglichkeit, das Angebot der letzten 24 Stunden abzurufen,“ so Stefan Luther.

Auf der Arbeitsbörsenseite kann der Suchende, ob Arbeitgeber oder –nehmer, die Seite auch nach einer geographischen Suche abfragen. Dies ist sowohl für Südtirol als auch für ganz Europa möglich. Sollte ein Jugendlicher etwa ein Sommerpraktikum in Frankreich absolvieren wollen, so kann er sich über diesbezügliche Angebote auf der Arbeitsbörsenseite informieren.

Ein weiterer Dienst in Richtung Effizienz ist der automatische Abgleich (Matching) von vorhandenen Angeboten/Gesuchen. Nachdem der Arbeitsuchende oder der Arbeitgeber seine Daten im Netz eingegeben hat, kann er sofort überprüfen, ob es für ihn bereits geeignete Angebote auf der Seite gibt. Innerhalb von fünf Tagen wird man zudem darüber via E-Mail und in Zukunft sogar via SMS informiert.

„Derzeit bleibt ein Eintrag einen Monat aktiv. Sollte am Text nichts geändert werde, so wird der User fünf Tage vor Verfall der eigenen Anzeige informiert. Auch dieser Dienst ist neu“, sagt Luther. Interessant ist auch, dass es jetzt einen Zähler zur Anzahl der Zugriffe auf das eingegebene Angebot/Gesuch gibt. So bleibt jeder Arbeitgeber oder -nehmer auch über das Interesse der eigene Anzeige informiert.

Jeder Nutzer der Arbeitsbörsenseite kann sich zudem seinen persönlichen „Arbeitswarenkorb“ zusammenstellen, indem er die Angebote, die ihn interessieren, in einer Excel-Tabelle exportiert und später offline durchliest. „So spart der User Geld“, erklärt Stfan Luther. Zeit sparen kann der Nutzer der Arbeitsbörsenseite zudem, denn die Eingabe der eignen Daten wurde im Zuge der Umgestaltung der Seite ebenfalls vereinfacht. Und last but not least werden alle Lehrstellen mit einem großen roten L gekennzeichnet und alle Einträge in der Mobilitätsliste mit einem großen roten M.

Die Abteilung Arbeit bietet im Netzt vier eGovernment-Dienste: Die Arbeitsbörse, der so genannte Stellenmarkt, ProNotel, die elektronische Meldung von Arbeitsverhältnissen, damit kann der Arbeitgeber unbürokratisch von seinem Arbeitsplatz aus diese wichtige Meldung tätigen, InvalWeb, die elektronische Personalmeldung für Pflichtvermittlung von Invaliden für Betrieb über 15 Mitarbeiter und Neubag, dieser Dienst gibt jederzeit Einsicht über die Bearbeitung der Gesuche um Arbeitsgenehmigung für Nicht-EU-Bürger.

e-Government-Dienste der Abteilung Arbeit: Arbeitsbörse, ProNotel, Meldung von Arbeitsverhältnissen für Arbeitgeber, InvalWeb, Personalmeldung für Pflichtvermittlung von Invaliden und Neubag, gibt Einsicht über die Bearbeitung der Gesuche um Arbeitsgenehmigung für Nicht-EU-Bürger.

Quelle: Südtirol Online, 07.04.2005

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