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Die Wiener Ärztekammer sieht sich in ihren Bedenken rund um die E-Card durch eine OGM-Umfrage bestätigt. Demnach kämpfen viele der befragten Ärzte im Burgenland, die am Probebetrieb teilnehmen, mit einem erhöhten Aufwand. Technische Störungen

75 Prozent der befragten Ärzte gaben einen erhöhten administrativen Aufwand an, nur acht Prozent einen geringeren, heißt es in einer Aussendung der Ärztekammer. 57 Prozent der zwischen dem 23. März und 5. April befragten Ärzte gaben an, bereis technische Störungen während der Inbetriebnahme des E-Card-Systems gehabt zu haben. Auch die Dauer für die Rückmeldung vom Hauptverband liege keinesfalls bei den angepeilten drei bis fünf Sekunden, sondern nehme teilweise bedeutend mehr Zeit in Anspruch.

Bedenken bezüglich Einführung in Wien

Für den Wiener Ärztekammerpräsidenten Walter Dorner sind diese Zahlen "der eindeutige Beweis dafür, dass unsere massiven Bedenken bezüglich der Einführung der E-Card in Wien mehr als berechtigt waren".

Patienten sind zufrieden

Bei den Patienten dürfte die Zufriedenheit höher sein: 90 Prozent gaben in der Umfrage an: keine Schwierigkeiten bei der Handhabe in den Ordinationen.

Quelle: ORF, 11.04.2005

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