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Dienstag, 27.10.2026
Transforming Government since 2001
In der Schweiz sollen die E-Government-Aktivitäten der unterschiedlichen föderalen Ebenen auf gemeinsame Ziele ausgerichtet und gefördert werden.

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat die E-Government-Strategie Schweiz und die dazugehörende Rahmenvereinbarung zwischen Bund und Kantonen in Anhörung gegeben.

Die E-Government-Strategie Schweiz hat zum Ziel, die Verwaltungstätigkeit im ganzen Land mit dem Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik so bürgernah, effizient und wirtschaftlich wie möglich zu gestalten, wie das EFD heute bekannt gab. Die Strategie legt Ziele, Grundsätze, Vorgehen und Verantwortlichkeiten fest und bildet die Grundlage für die Umsetzung. Diese soll dezentral, aber koordiniert und unter der Aufsicht eines Steuerungsgremiums und einer Geschäftsstelle erfolgen.

Bisher wurden für dieselben Verwaltungsaufgaben immer wieder verschiedene Anwendungen entwickelt. Ausserdem fehlt bei übergreifenden Behördenprozessen eine eidgenössische Zusammenarbeit. Um dieser unwirtschaftlichen Vorgehensweise entgegenzuwirken, wollen Bund und Kantone - unter anderem gestützt auf eine entsprechende Anregung der Staatsschreiberkonferenz vom Herbst 2005 - ihre Bestrebungen im Rahmen einer nationalen E-Government-Strategie auf gemeinsame Ziele abstimmen und umsetzen. Die Anhörung der Kantonsregierungen und weiterer interessierter Kreise dauert bis zum kommenden 17. November.

Autor(en)/Author(s): (ret/ap)

Quelle/Source: Tages-Anzeiger Online, 18.09.2006

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