Die Schweiz zählt im Bereich E-Government zu den absoluten Schlusslichtern in Europa. Um eine Kehrtwende in Richtung modernerer Verwaltung und bürgerfreundlichem Online-Dienstleistungsangebot zu schaffen, hat die Schweizer Regierung nun ein Strategiepapier entwickelt, das Probleme und Lösungsansätze aufzeigen soll. "Wir haben ein echtes strukturelles Problem", meint Thomas Maurer, Sprecher des ITK-Dachverbandes ICTswitzerland, im Gespräch mit pressetext.
Die Schweiz ist in den vergangenen Jahren in internationalen Rankings sukzessiv zurückgefallen. Während beispielsweise Nachbarland Österreich laut der jüngsten Vergleichsstudie von Capgemini (pressetext berichtete) zum EU-Spitzenreiter aufgestiegen ist, haben die Eidgenossen in diesem Jahr noch schlechter als Deutschland abgeschnitten, das bei der Umsetzung von E-Government-Lösungen ebenfalls mit Problemen zu kämpfen hat. Weiterführende Informationen und Unterlagen zur ausgearbeiteten "E-Government-Strategie Schweiz" finden sich unter folgender Adresse: http://internet.isb.admin.ch/internet/egovernment/02032/index.html?lang=de.
Autor(en)/Author(s): Martin Stepanek
Quelle/Source: Pressetext Deutschland, 24.11.2006
