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E-Government-Dienstleistung wird in St. Gallen praktisch nicht benutzt. Digitale Zertifikate als zu hohe Hürde?

Seit dreieinhalb Jahren ist es möglich, bei einem Umzug von St. Gallen nach Zürich und umgekehrt die An- und Abmeldeformalitäten elektronisch zu regeln. Doch der Service wird praktisch nicht benutzt, wie heute das 'St. Galler Tagblatt' berichtet. Der Service wird für den Umzug von der einen in die andere Stadt genauso wie für Umzüge innerhalb der beiden Städte angeboten. Bisher haben aber in diesen dreieihalb Jahren nur fünf Personen (!) ihren Umzug zwischen St. Gallen und Zürich online geregelt. Innerhalb der Stadt St. Gallen waren es zwei, einige Dutzend in Zürich.

Grund dafür ist aber nicht etwa E-Government-Faulheit. Das System scheint einfach zu kompliziert zu sein. Wer sich elektronisch an- und abmelden will, benötigt ein digitales Zertifikat der Post, um eindeutig identifizierbar zu sein. Dieses kostet 90 Franken und ist noch wenig verbreitet. In Zukunft sollen die Hürden für die elektronische Identifizierung kleiner werden, zumindest für An- und Abmeldungen.

innerhalb der Stadt. "Eigentlich müsste zur Identifizierung der Name, das Geburtsdatum und die AHV-Nummer genügen", wird Stephan Wenger, Leiter des Einwohneramtes der Stadt St. Gallen, in der Zeitung zitiert.

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Autor(en)/Author(s): (mim)

Quelle/Source: Inside-it, 16.02.2009

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