Häufig wollen Bürgerinnen und Bürger wissen, ob eine bestimmte Tätigkeit bewilligungspflichtig ist: zum Beispiel die Eröffnung eines Take-Aways, die Organisation einer Kleidersammlung oder die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit. Antworten auf diese Fragen liefert die neue Bewilligungsplattform des Kantons Zürich. Rechtsgrundlagen und Ansprechpartner
Auch wenn in der Schweiz Handels- und Gewerbefreiheit herrscht, sind viele Tätigkeiten genehmigungspflichtig. Zuständig für die Vergabe von Bewilligungen sind je nach Sachgebiet die Gemeinde, der Kanton oder der Bund. Bewilligungen basieren auf rechtlichen Grundlagen und stellen sicher, dass gewisse Anforderungen erfüllt sind, zum Beispiel hinsichtlich Qualität, Sicherheitsstandards oder mengenmässiger Beschränkung. Die Website www.bewilligungen.zh.ch ist der Wegweiser zu den Bewilligungen im Kanton Zürich. Die Plattform liefert gebündelt Detailinformationen über die einzelnen Bewilligungsverfahren sowie Rechtsgrundlagen und Ansprechpartner. Die zurzeit 191 Bewilligungen sind über die Suchfunktion oder einen thematischen Index ansteuerbar.
Die Anträge für Bewilligungen können teilweise in Form von aktiven PDF-Formularen direkt ausgefüllt werden, zumindest aber ist die Kontaktstelle angegeben. Mittelfristiges Ziel ist es, dass alle verfügbaren Bewilligungsformulare online bearbeitet werden können.
Ergänzend liefert die Plattform erste Informationen zu den Bewilligungen, die auf Bundes- oder Gemeindeebene erteilt werden. Unter anderem durch die Anbindung an die Bewilligungsdatenbank des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) unter http://bewilligungen.kmuinfo.ch.
Beitrag zu e-Government-Dienstleistungen
Im Kanton Zürich werden behördliche Abläufe und Verfahren nach Möglichkeit vereinfacht die Bewilligungsplattform soll als e-Government-Dienstleistung einen Beitrag dazu leisten. Die Wirtschaftsförderung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit hat die Plattform konzipiert und aufgebaut, die Inhalte stammen aus verschiedenen Verwaltungseinheiten des Kantons.
Quelle: news.ch, 11.08.2005
