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Die ostenglische Stadt Norwich testet einem Bericht der BBC zufolge ein kostenloses WLAN-Angebot für ihre Bürger und Angestellten und hat dazu verschiedene Bezirke mit der drahtlosen Funktechnik ausgerüstet. "Wir wollen sehen, wie Menschen WLAN nutzen und wie sich ein derartiges Angebot wirtschaftlich auswirken kann", erklärt Paul Adams, Mitglied des Stadtrates von Norwich.

Für das auf 18 Monate angelegte Projekt haben die Stadt und die East of England Development Agency 1,1 Millionen Britische Pfund (rund 1,63 Millionen Euro) investiert und das Ortszentrum und zahlreiche öffentliche Einrichtungen und Bildungszentren wie etwa die Universität mit einem Netz von Antennen ausgestattet. Um nicht zu sehr mit kommerziellen WLAN-Anbietern zu konkurrieren, stellt Norwich nur eine Bandbreite bis zu 256 KBit/s zur Verfügung; Nutzer müssen sich zudem nach jeweils 60 Minuten neu einloggen. Angestellten aus dem öffentlichen Dienst stehen bis zu 1 MBit/s zur Verfügung.

Da es sich um ein ungesichertes Netzwerk handelt, rät Projektleiter Kurt Frary allen Nutzern zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen, wie etwa einer Firewall und einer Anti-Virus-Software. Bei geschäftlicher Verwendung des drahtlosen Netzes sollte ein VPN eingerichtet werden. Während des inzwischen dreiwöchigen Probebetriebes seien keine nennenswerten Probleme aufgetreten, erklärt Frary. Die Zahl der Verbindungen habe sich von 1.800 in der ersten Woche ohne Engpässe auf zuletzt über 3.000 erhöht.

Autor(en)/Author(s): (map/c't)

Quelle/Source: Heise online, 31.08.2006

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