Anfang Dezember begann in Tokios Geschäfts- und Vergnügungsviertel Ginza ein RFID-Großversuch. Rund 10.000 verteilte RFID-Tags werden im Zusammenspiel mit einem Internet-Server, einer WLAN-/Bluetooth-Infrastruktur und speziellen Lesegeräten Informationen zu Orten mehrsprachig verfügbar machen, berichtet die Computerworld.
Ausländische Besucher ab 16 Jahren müssen sich künftig fotografieren lassen und ihre Fingerabdrücke abgeben.
Wer in Japan noch nicht via Glasfaserkabel ans Internet angeschlossen ist, der soll einen kabellosen Breitband-Anschluss erhalten. Die japanische Regierung plant laut einem Bericht der japanischen Tageszeitung Nihon Keiza Shimbun, Firmen und Haushalten eine Verbindung mit einer Übertragungsrate von 100 Mbit pro Sekunde zur Verfügung zu stellen. Das entspricht der Bandbreite, die auch über Glasfaserkabel erreicht wird.
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Die japanische Regierung hat ihre Ministerien aufgefordert, dem freien Betriebssystem Linux und Open Source-Applikationen bei der Software-Beschaffung künftig Vorrang einzuräumen. Eine entsprechende Richtlinie wurde gestern vom Ministerium für Inneres und Kommunikation in Tokio herausgegeben. "Es ist nicht die Absicht, bestimmte Software auszuschließen, die Richtlinie spiegelt aber die Entwicklung von Open Source-Produkten zu verlässlichen Systemen wieder", hieß es in einer Stellungnahme.
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