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Dienstag, 21.04.2026
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Die Hoffnung der IT-Chefs ruht auf Web-Services - Diensten, die über das Internet eine einfache Integration von Anwendungen ermöglichen sollen. Schon heute erproben viele Unternehmen den Einstieg in die Web-Service-Technologie, so das IT-Wirtschaftsmagazin 'CIO'. Nach einer Studie der IT-Beratungsgesellschaft Cap Gemini Ernst & Young befinden sich derzeit 49 Prozent der 108 in Deutschland befragten Firmen in der Initiierungs-, 29 Prozent bereits in der Aufbauphase. Laut dem Geschäftsführer des Forschungsinstituts Berlecon Research, Thorsten Wichmann, wird es 2003 erste Einsätze jenseits von Pilotprojekten geben; ein Jahr später sei die Technologie dem Experimentierstadium entwachsen. Auch laut Gartner-Analysen sind Web-Services im Aufstieg begriffen: Ab 2005, versprechen die Marktforscher, sollen jene Unternehmen profitieren, die heute investieren.

Der Grund für die positiven Prognosen liegt für Gartner-Analyst Milind Govekar auf der Hand: "30 Prozent aller IT-Gelder geben CIOs derzeit dafür aus, Punkt-zu-Punkt-Verbindungen aufrechtzuerhalten." Als Web-Services konzipiert, würden einmal entwickelte Anwendungen dagegen großen Nutzergruppen zur Verfügung stehen.

Trotzdem ist der Gartner-Analyst skeptisch: Der wunde Punkt sei die mangelnde Reife der Anwendungen. Unabhängig davon, ob die neuen Dienste auf der Grundlage von Microsofts ".net"-Technologie oder auf der konkurrierenden Java-Basis basieren würden: Noch bereiten sowohl die Anpassungen an die jeweilige IT-Architektur der Unternehmen als auch die träge Übertragung von Daten Schwierigkeiten.

Ein Beispiel für einen gelungenen Einsatz der Web-Service-Technologie ist das neue Portal "Kirchensite.de" des Bistums Münster. Mitglieder verschiedener Gemeinden greifen mit der Lösung "HD Content" der Firma Hammerdeals auf einen Web-Server der Telekom zu und können so gleichzeitig an ihren Online-Auftritten arbeiten. Ein weiterer Vorteil der Technik: Die Missionsschwestern aus dem Stadtteil Hiltrup im Süden von Münster arbeiten die Fürbitten gläubiger Absender ab, die sie zuvor aus der zentralen Datenbank in Kiel erhalten haben.

Quelle: de.internet.com

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