Der Grund für die positiven Prognosen liegt für Gartner-Analyst Milind Govekar auf der Hand: "30 Prozent aller IT-Gelder geben CIOs derzeit dafür aus, Punkt-zu-Punkt-Verbindungen aufrechtzuerhalten." Als Web-Services konzipiert, würden einmal entwickelte Anwendungen dagegen großen Nutzergruppen zur Verfügung stehen.
Trotzdem ist der Gartner-Analyst skeptisch: Der wunde Punkt sei die mangelnde Reife der Anwendungen. Unabhängig davon, ob die neuen Dienste auf der Grundlage von Microsofts ".net"-Technologie oder auf der konkurrierenden Java-Basis basieren würden: Noch bereiten sowohl die Anpassungen an die jeweilige IT-Architektur der Unternehmen als auch die träge Übertragung von Daten Schwierigkeiten.
Ein Beispiel für einen gelungenen Einsatz der Web-Service-Technologie ist das neue Portal "Kirchensite.de" des Bistums Münster. Mitglieder verschiedener Gemeinden greifen mit der Lösung "HD Content" der Firma Hammerdeals auf einen Web-Server der Telekom zu und können so gleichzeitig an ihren Online-Auftritten arbeiten. Ein weiterer Vorteil der Technik: Die Missionsschwestern aus dem Stadtteil Hiltrup im Süden von Münster arbeiten die Fürbitten gläubiger Absender ab, die sie zuvor aus der zentralen Datenbank in Kiel erhalten haben.
Quelle: de.internet.com
