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Pilotprojekt in Soho seit September | Erweiterung auf Westminster noch heuer | Soll Vernetzung von Überwachungskameras erleichtern

Der Gemeinderat des Londoner Stadtteils Westminster hat am Freitag bekannt gegeben, dass London zu einer der weltweit führenden Städte in Sachen WLAN werden soll. Ein Pilotprojekt wird seit September in Soho durchgeführt. Für die Bewohner soll dadurch vor allem der Zugang zu behördlichen Services vereinfacht werden.

In erster Linie will man die WLAN-Zone nutzen, um Lärm-Monitoring und IP-basierte Überwachungskameras für CCTV [Closed Circuit Television] zu vernetzen, ohne dafür erst Kabel verlegen oder mit einem Service-Provider kooperieren zu müssen. Dadurch soll vor allem Geld gespart werden.

Lückenlose Verkehrsüberwachung

Die Polizei in Großbritannien testet derzeit die landesweite Verknüpfung von Überwachungskameras mit Fahndungs-, Zulassungs- und Versicherungscomputern. Zusammen mit der automatischen Erkennung von Nummerschildern in den Überwachungsbildern sollen so gestohlene, unversicherte oder nicht angemeldete Fahrzeuge identifiziert werden.

Britischer Verkehr lückenlos überwacht

Überwachung total

WLAN soll weiters mobile Kameras unterstützen und es leichter machen, diese nach Polizeiwünschen zu bewegen. Nach und nach sollen die Funktionen weiter ausgebaut werden, sodass Straßenpatrouillen von unterwegs Akten ablegen und auf Datenbanken zugreifen können.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit sieht der Rat auch in der Überwachung von älteren und kranken Einwohnern.

Im Endeffekt will der Gemeinderat auch kommerzielle Services anbieten. Hierfür wäre aber eine regulatorische Änderung nötig, die es lokalen Behörden erlaubt, als kommerzielle Einheit zu arbeiten.

Quelle: futureZone, 01.05.2004

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