Nach der Präsentation des Programms im November vergangenen Jahres hatten US-Bürgerrechtler massiv gegen die geplanten Eingriffe in die Privatsphäre protestiert. Unterstützung erhielten sie von Politikern aus dem demokratischen und dem republikanischen Lager. Im Januar stimmte der Senat einem Gesetz zu, das finanzielle Leistungen für das TIA-Programm von ausführlichen Berichten über Kosten und Ziele des Programms sowie die Auswirkungen auf die Privatsphäre und die Bürgerrechte abhängig macht.
Mit der neuen gemeinsamen Erklärung von Kongress und Senat werden dem Programm zumindest im eigenen Land noch engere Zügel angelegt. Was allerdings nicht bedeutet, dass TIA damit ganz auf Eis gelegt wäre: Außerhalb der USA sollen Militär und Nachrichtendienste im Namen der Terrorismusbekämpfung das Programm wie geplant umsetzen, die Bürgerrechte und eventuelle gesetzliche Bestimmungen anderer Staaten spielen dabei keine Rolle.
Quelle: Heise online
