Siemens bündelt seine E-Government-Kompetenzen in Wien. Der Konzern wird zusätzlich zu den bereits bestehenden Einrichtungen eines seiner drei "Center of Competence" für E-Government in Wien ansiedeln. Das neue Zentrum soll vor allem den EU-Beitrittskandidaten seine Dienste anbieten. Aktuell werden die Anforderungen der EU-Beitrittskandidaten erhoben. Konkret soll sich das Kompetenzzentrum um den Back-Office-Bereich bei E-Government-Lösungen wie Personal-, Wissens- oder Dokumentenmanagement befassen. Daneben übernimmt der Standort Wien die zentrale Koordination mit den beiden anderen E-Government-Zentren von Siemens Business Services in Italien und Deutschland. Diese sollen vor allem die Bereiche Sicherheit, Authentifizierung und Identifikation sowie Benutzerschnittstelle abdecken.
Ausschlaggebend für die Ansiedelung des Kompetenzzentrums in Österreich sind nach Angaben von Siemens die Erfahrungen bei Projekten im öffentlichen Bereich sowie die Erfahrung aus der Geschäftsverantwortung für Südosteuropa. Siemens Business Services Österreich verantwortet im IT-Dienstleistungsgeschäft den Geschäftsaufbau in der in Ost und Südosteuropa.
International erzielt Siemens Business Services mit E-Government im Jahr 2002 einen Umsatz von 440 Mio. Euro. Etwa 50 Prozent davon werden in den fünf Ländern Deutschland, Belgien, Österreich, Italien und Großbritannien erzielt, der Rest des Umsatzes stammt aus über 15 weiteren, zumeist europäischen Staaten.
Quelle: Pressetext Deutschland
