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Donnerstag, 26.02.2026
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Vorbei ist bald in vielen Krankenhäusern der ewige Kampf um die Patientenakten: Das Arbeiten wird für Ärzte und Pflegepersonal einfacher und rationeller. Haben sie früher viel Zeit verbracht, die Akten aus allen Winkeln und Abteilungen für die Visite anzufordern und abzuholen, genügt heute ein Knopfdruck. Und das an jeder beliebigen Stelle des Gebäudes. Möglich wird dies mit einer Wireless-LAN-Lösung. Krankenhäuser pro- fitieren dabei von drahtlosen und mobilen Endgeräten. WLAN kann hier zu einem nahtlosen Informationsfluss führen und zu einer Verbesserung des Arbeitsablaufs im Klinikalltag beitragen. Durch Straffung der internen Kommunikation und Rationalisierung der Datenerfassung und -übermittlung lässt sich Arbeitszeit einsparen und können Fehler vermieden werden. Immer mehr End- geräte werden in Zukunft mit WLAN-Zugängen ausgestattet sein. In Kliniken werden un- ter anderem Handcomputer (PDA) und Pen-Tablets große Verbreitung finden. Auf Pen-Tablet-PCs können Formulare und Dokumente eingelesen und ausgefüllt werden.

Zusätzlich werden mobile Diagnosegeräte in Zukunft direkt zum Patienten gebracht und die Konfiguration gleich am Krankenbett auf die jeweilige Situation eingestellt. Ein Verlegen und Transpor- tieren des Patienten entfällt. Auch im OP arbeitet man mit Geräten über Funk. Das erhöht die Mobilität und schafft Platz und Sicherheit, da keine Kabel im Weg sind. Besonderes Augenmerk muss bei diesen WLAN-Lösungen auf die Sicherheit gelegt werden: In der Medizin ist Datensicherheit ein großes Thema, da es sich um vertrauliche sensible Daten handelt, die es vor unbefugtem Zugriff zu schützen gilt. Anbieter solcher Lösungen müssen daher nachweisen, dass ihre WLANs den Datenschutzbestimmungen entsprechen.

Der neue Standard für die- se Anwendungen nennt sich WPA (WiFi Protected Access). WPA erhöht nicht nur die Datensicherheit, sondern bietet auch eine verbesserte Zugangskontrolle.

Quelle: ECAustria, 16.02.2004

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