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Donnerstag, 26.02.2026
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Nach der ersten Welle der Hardware-Implementierung von RFID kommt man auf Anwender- und Entwicklerseite zum Thema der verbesserten Integration.

Beim Thema RFID geht es nicht mehr länger nur um Tags und Reader, sagt Erik Michielsen, Leiter des Bereiches für RFID und Ubiquitous-Networks bei ABI Research. Jetzt gehe es vielmehr um die Integration der RFID-Systeme durch den Aufbau skalierbarer, serienmäßiger und hochwertig integrierter Lösungen. RFID soll zur Sammlung von Informationen genutzt werden, die dann in gut gestaltete Unternehmensinfrastrukturen gespeist werden und in den Unternehmen zur agileren und informierteren Entscheidungsfindung beitragen sollen. Es gehe, nach Meinung von Michielsen, um einen Prozess, der die Kerninformationen der Tags noch aussagekräftiger mache. Die begleitende RFID-Studie von ABI beinhaltet darüber hinaus verschiedene RFID-Modelle für Verticals und Anwendungen mit dem Fokus auf RFID-Reader, Middleware und Services zur Systemintegration.

Die Unternehmen würden sich in der sich ändernden Wettbewerbslandschaft zudem neu verorten. Große wie kleine Unternehmen, die aus unterschiedlichen Bereichen der IT, wie Systemintegration oder Anwendungsentwicklung kommen, suchten nach geeigneten Partnern in den unterschiedlichen Märkten. Große IT-basierte Firmen wie beispielsweise IBM, Microsoft SAP oder Oracle knüpfen aktiv RFID-Informationen in Unternehmensarchitekturen. Der kleinere Nachwuchs an Firmen wie beispielsweise das Softwarehaus TrueDemand, OATSystems, Connecterra oder ACSIS versuchen sich, als Ergänzung zu den Großen, neu zu definieren.

Quelle: Ecin, 05.09.2005

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